Tame Impala in Melbourne: Die Deadbeat Tour kommt in die Rod Laver Arena
Tame Impala tritt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, im Rahmen der Deadbeat Tour in der Rod Laver Arena in Melbourne, Australien, auf. Der Beginn des Konzertprogramms ist für 19:30 Uhr Ortszeit angekündigt. Es handelt sich um den ersten von vier aufeinanderfolgenden Konzertabenden in dieser Arena, die bis zum 17. Oktober geplant sind. Hinter dem Namen Tame Impala steht der australische Musiker, Produzent und Multiinstrumentalist Kevin Parker, dessen Projekt sich im Laufe der Jahre vom psychedelischen Rock zu einer unverwechselbaren Mischung aus elektronischer Musik, Popmelodien und tanzbaren Rhythmen entwickelt hat.
Melbourne ist eine wichtige Station des australischen Tourabschnitts, der das fünfte Studioalbum "Deadbeat" begleitet, das im Oktober 2025 veröffentlicht wurde. Parker kehrt mit neuem Material, aber auch mit Songs, die frühere Phasen seiner Karriere geprägt haben, vor sein heimisches Publikum zurück. Bei den Konzerten treffen unterschiedliche musikalische Epochen aufeinander: der gitarrenbetonte Klang des Albums "Lonerism", die vielschichtigen Synthesizer von "Currents" und die stärker ausgeprägten elektronischen Rhythmen der neuen Veröffentlichung. Gerade diese Bandbreite macht die Auftritte sowohl für Besucher interessant, die Tame Impala seit Jahren verfolgen, als auch für ein Publikum, das ihn vor allem durch seine bekanntesten Singles kennt.
Das Konzert in der Rod Laver Arena ist Teil einer Tournee, bei der Tame Impala als sechsköpfige Band auftritt. Parker wird von Musikern begleitet, die seine Studioarrangements mit einer Kombination aus Instrumenten, Elektronik und sorgfältig gestalteten Klangschichten auf die Bühne übertragen. Als besonderer Gast wurde die australische Elektronikmusikerin Ninajirachi angekündigt. Der Ticketverkauf für die Konzerte in Melbourne läuft bereits. Besucher, die eine Reise planen oder einen bestimmten Bereich der Arena bevorzugen, sollten sich ihre Tickets rechtzeitig sichern.
Kevin Parker und die musikalische Entwicklung von Tame Impala
Tame Impala begann als ein Projekt, das stark mit psychedelischem Rock verbunden war. Kevin Parker entwickelte jedoch schrittweise einen Klang, der sich nicht einfach einer einzigen Kategorie zuordnen lässt. Seine Arbeitsweise im Studio, wo er einen großen Teil der instrumentalen und produktionstechnischen Elemente selbst gestaltet, ermöglicht es ihm, Gitarren, Synthesizer, elektronische Rhythmen und mehrschichtige Gesangsspuren frei miteinander zu verbinden. Dieser Ansatz blieb auch dann unverwechselbar, als seine Songs zunehmend ein Publikum außerhalb der alternativen Rockszene erreichten.
Das Album "Innerspeaker" aus dem Jahr 2010 präsentierte verträumte Gitarrenklänge und psychedelische Melodien, während "Lonerism" von 2012 Songs wie "Elephant", "Feels Like We Only Go Backwards" und "Apocalypse Dreams" hervorbrachte. Die Kombination aus kraftvollem Schlagzeug, wechselnden Gitarrentexturen und Parkers hoher Gesangsstimme wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Konzertidentität des Projekts. Diese Songs verbinden bis heute das Publikum, das Tame Impala bereits in den früheren Jahren entdeckt hat.
Ein großer Wandel erfolgte mit dem Album "Currents" aus dem Jahr 2015. Songs wie "Let It Happen", "The Less I Know the Better", "Eventually" und "New Person, Same Old Mistakes" eröffneten Raum für tanzbarere Arrangements, einen markanteren Bass und eine reichhaltigere elektronische Produktion. Parker bewahrte die psychedelische Atmosphäre, verband sie jedoch mit Pop, Funk und einem Sound, der über Kopfhörer ebenso gut funktioniert wie vor einem großen Konzertpublikum.
Auf dem Album "The Slow Rush" aus dem Jahr 2020 setzte er seine Auseinandersetzung mit Rhythmus, Zeit und Veränderungen in der persönlichen Wahrnehmung der Welt fort. "Borderline", "Breathe Deeper" und weitere Songs dieser Veröffentlichung festigten seine Verbindung zur Tanzmusik zusätzlich. Die unterschiedlichen Phasen von Parkers Karriere sind wichtig für das Verständnis der aktuellen Tournee, denn auf der Bühne stehen sie nicht für voneinander getrennte Musikstile, sondern für verschiedene Teile derselben kreativen Entwicklung.
Das Album Deadbeat bringt einen stärkeren elektronischen Rhythmus
"Deadbeat", am 17. Oktober 2025 bei Columbia Records veröffentlicht, ist das fünfte Studioalbum von Tame Impala. Die Veröffentlichung ist stark von der australischen Kultur elektronischer Partys inspiriert, die als "Bush Doof" bekannt sind, insbesondere von der Szene in Westaustralien. Dabei handelt es sich um Veranstaltungen im Freien, die auf lang anhaltenden Tanzrhythmen, einem gemeinschaftlichen Hörerlebnis und einer unmittelbaren Verbindung zwischen Musik und Publikum beruhen.
Parker integrierte diesen Ansatz in Songs, die repetitive elektronische Passagen, melancholische Melodien und seinen charakteristischen Gesang miteinander verbinden. Die Singles "End of Summer", "Loser" und "Dracula" kündigten die neue Richtung an, während der Rest des Albums das Verhältnis zwischen intimem Songwriting und einer für große Soundsysteme konzipierten Produktion weiter erforscht.
"Dracula" erregte beim australischen Publikum besondere Aufmerksamkeit und erreichte in der 2026 veröffentlichten Rangliste triple j Hottest 100 den dritten Platz. Diese Resonanz zeigt, wie stark Parkers neueres Material auch ein Publikum außerhalb des traditionellen psychedelischen Rocks anspricht. Songs wie "My Old Ways", "No Reply", "Afterthought", "Ethereal Connection" und "Not My World" bieten dagegen unterschiedliche Beispiele für den aktuellen Sound, von introspektiveren Momenten bis zu ausgeprägten Tanzpassagen.
Für das Konzert in Melbourne bedeutet dies, dass das Publikum ein musikalisches Programm erwarten kann, das nicht ausschließlich auf Nostalgie setzt. Das neue Album nimmt einen wichtigen Platz im Repertoire der Tournee ein, während ältere Songs einen Kontrast zwischen Parkers gitarrenbetontem und elektronischem Ausdruck schaffen. Gerade die Übergänge zwischen diesen Stilen gehören zu den interessantesten Elementen der aktuellen Auftritte.
Welche Songs kann das Publikum beim Konzert erwarten?
Das Repertoire der Deadbeat Tour wurde bereits bei Auftritten in Nordamerika, Europa und Australien vorgestellt. Bei den ersten australischen Konzerten in Brisbane am 9. und 10. Oktober 2026 spielte Tame Impala eine Kombination aus Songs des neuen Albums und bekannten Titeln aus dem früheren Katalog. Zu den gespielten Stücken gehörten "Apocalypse Dreams", "Elephant", "Feels Like We Only Go Backwards", "Borderline", "Breathe Deeper", "Let It Happen", "Eventually", "The Less I Know the Better", "Loser", "Dracula" und "End of Summer".
Einen besonderen Platz im Konzertprogramm nehmen Songs ein, die sich allmählich entwickeln. "Let It Happen" beginnt mit einer unverwechselbaren Melodie und baut eine immer komplexere rhythmische Struktur auf, während "Elephant" einen kräftigeren Gitarrensound und einen druckvollen Bass bietet. "The Less I Know the Better" zeichnet sich durch eine leicht wiedererkennbare Basslinie und seinen tanzbaren Charakter aus. Deshalb gehört der Song häufig zu jenen Momenten, in denen sich die gesamte Arena in Bewegung setzt.
Das neuere Material bringt eine andere Energie mit. "Loser" verbindet eine direktere Melodie mit moderner Produktion, "Dracula" setzt auf einen ausgeprägten Rhythmus, während "End of Summer" eine entspanntere, länger anhaltende elektronische Atmosphäre entwickelt. In Brisbane wurden außerdem "Ethereal Connection" und "Not My World" gespielt. Diese Songs zeigten, wie Parker auf der aktuellen Tournee den Konzertauftritt mit Elementen einer DJ-Performance verbindet.
Die bisherigen Konzerte haben ebenfalls gezeigt, dass die Reihenfolge und Auswahl der Songs nicht vollständig unveränderlich sind. Beispielsweise gab es zwischen den ersten beiden Abenden in Brisbane Unterschiede im Programm. Frühere Auftritte geben daher einen guten Einblick in die musikalische Ausrichtung der Tournee, stellen jedoch keine bestätigte Setlist für Melbourne dar.
Wie sieht die aktuelle Konzertproduktion aus?
Der erste australische Auftritt der Tournee fand am 9. Oktober im Brisbane Entertainment Centre statt. Laut Konzertberichten, die nach diesem Auftritt veröffentlicht wurden, verwendete Tame Impala eine kreisförmige Bühne, intensive Beleuchtung, Laserstrahlen und Videoprojektionen, die die Musik begleiteten. Parker und die übrigen Bandmitglieder waren so positioniert, dass das visuelle Erlebnis nicht ausschließlich auf eine Seite des Veranstaltungsraums ausgerichtet war.
Die Produktion setzte auf den Kontrast zwischen sehr kraftvollen rhythmischen Passagen und ruhigeren Momenten. Während einzelner Songs dominierten Schlagzeug, elektronischer Bass und großflächige Lichteffekte, während andere Teile des Programms Gesang, Melodie und komplexere instrumentale Arrangements in den Vordergrund rückten.
Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Abschnitt, in dem Parker sich von der Hauptbühne entfernt und elektronisch orientiertes Material auf einer kleineren Spielfläche präsentiert. Diese Anordnung ermöglichte in Brisbane einen anderen Kontakt mit dem Publikum. Die Songs "Ethereal Connection" und "Not My World" übernahmen dabei die Rolle einer Verbindung zwischen dem konzertanten und dem cluborientierten Ansatz der Musik.
Die Berichte aus Brisbane hoben auch die begeisterte Reaktion des Publikums auf "Let It Happen", "Elephant" und "The Less I Know the Better" sowie auf die neueren Stücke "Dracula" und "End of Summer" hervor. Die visuelle Produktion war dabei nicht von der Musik getrennt: Veränderungen der Farben, der Lichtintensität und der Projektionen begleiteten die Entwicklung der einzelnen Songs. Ob jedes Element in Melbourne auf dieselbe Weise umgesetzt wird, hängt vom Produktionsaufbau des Konzerts ab.
Für Besucher, die ihren Platz in der Arena auswählen, ist es wichtig, das gesamte Konzerterlebnis zu berücksichtigen. Stehplätze im Innenraum ermöglichen es, den Rhythmus und die Energie des Publikums unmittelbarer zu erleben, während Sitzplätze auf den Tribünen eine andere Perspektive auf Beleuchtung, Bühne und Projektionen bieten. Es lohnt sich, Tickets für den gewünschten Bereich rechtzeitig zu sichern, insbesondere wenn eine bestimmte Position in der Arena ein wichtiger Bestandteil des geplanten Konzerterlebnisses ist.
Ninajirachi sorgt für einen elektronischen Auftakt des Konzertabends
Besonderer Gast der australischen Tournee ist Ninajirachi, eine Elektronikmusikerin, Produzentin und Songwriterin, die einen unverwechselbaren Stil entwickelt hat, der auf energiegeladenen Rhythmen, digitalen Klängen und moderner Tanzmusikproduktion basiert. Ihre Musik verbindet verschiedene Formen zeitgenössischer elektronischer Musik, von experimentelleren Klangtexturen bis zu ausgeprägten Clubrhythmen.
Ninajirachi ist bereits auf großen Musikbühnen aufgetreten, darunter bei Coachella. Ihre Teilnahme an der Tournee knüpft auf natürliche Weise an Parkers zunehmendes Interesse an elektronischer Musik an. Zu Beginn des australischen Tourabschnitts in Brisbane diente ihr Auftritt als energiegeladene Einleitung zum Programm von Tame Impala, mit schnellen Rhythmuswechseln und einer markanten elektronischen Produktion.
Für Besucher, die den gesamten Abend und nicht nur den Hauptauftritt erleben möchten, bietet Ninajirachi ein zusätzliches musikalisches Programm. Ihr Ansatz ist etwas direkter und rhythmisch intensiver als Teile von Parkers Repertoire. Beide Künstler teilen jedoch das Interesse an Synthesizern, Klanggestaltung und tanzbarer Energie.
Die Rod Laver Arena als Konzertstätte in Melbourne
Die Rod Laver Arena befindet sich im Melbourne-Park-Komplex, unweit des Stadtzentrums von Melbourne und des Yarra River. Die Arena wurde 1988 eröffnet und ist international als Hauptspielstätte des Tennisturniers Australian Open bekannt. Dank ihres anpassungsfähigen Innenraums, des verschiebbaren Dachs und der Infrastruktur für große Produktionen wird sie regelmäßig auch für Konzerte weltbekannter Künstler genutzt.
Die Kapazität der Veranstaltungsstätte variiert je nach Anordnung von Bühne, Innenraum und Tribünen. Die Arena bietet Platz für ungefähr 15.000 Besucher, wobei bestimmte Konzertkonfigurationen auch eine größere Anzahl von Menschen aufnehmen können. Gerade die Möglichkeit verschiedener Raumaufteilungen erlaubt Veranstaltungen mit einer klassischen Bühne an einem Ende der Arena ebenso wie Produktionen, die den zentralen Bereich nutzen.
Für Tame Impala bietet eine solche Arena die Voraussetzungen, eine Liveband mit komplexem elektronischem Sound zu kombinieren. Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Auftritt bei einem Open-Air-Festival und einem Konzert in einer geschlossenen Arena besteht darin, wie das Publikum Bass, Schlagzeug und Beleuchtung wahrnimmt. In einem geschlossenen Raum bleiben die akustischen und visuellen Elemente innerhalb der Arena konzentriert. Besonders deutlich wird dies bei Songs, die auf einer allmählichen Steigerung der Intensität aufbauen.
Die Rod Laver Arena liegt innerhalb eines bedeutenden Sport- und Unterhaltungskomplexes, in der Nähe des Stadions Melbourne Cricket Ground, der John Cain Arena und weiterer Einrichtungen des Melbourne Park. Besuchern aus anderen Teilen Australiens oder aus dem Ausland ermöglicht diese Lage, das Konzert relativ einfach mit einem Aufenthalt im Stadtzentrum zu verbinden.
Anreise zur Rod Laver Arena
Die Arena ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Taxi und mit dem Auto erreichbar. Aufgrund der großen Besucherzahlen an Konzertabenden sind öffentliche Verkehrsmittel häufig die praktischste Wahl. Melbourne Park liegt in fußläufiger Entfernung vom zentralen Geschäftsviertel. Der Zugang ist auch über Fußwege entlang des Yarra River möglich.
- Adresse: Rod Laver Arena, 200 Batman Avenue, Melbourne, Victoria 3004, Australien.
- Straßenbahn: Die Linie 70 fährt bis zur Haltestelle Rod Laver Arena, die als Stop 7B gekennzeichnet ist.
- Zug: Richmond Station und Jolimont Station gehören zu den praktischsten Bahnhöfen für die Anreise zum Komplex.
- Zu Fuß: Vom Zentrum Melbournes ist die Anreise über Birrarung Marr oder die Tanderrum Bridge möglich. Melbourne Park gibt eine Gehzeit von ungefähr zehn Minuten aus dem zentralen Stadtgebiet an.
- Parken: Das Eastern Plaza Car Park ist über die Einfahrt D vom Olympic Boulevard erreichbar. Es wird empfohlen, einen Parkplatz im Voraus zu reservieren.
- Taxi und Fahrdienste per App: Für An- und Abfahrten werden ausgewiesene Zonen rund um Melbourne Park genutzt, darunter Bereiche am Olympic Boulevard und an der John Cain Arena.
Für die Anreise mit dem Auto ist besonders wichtig zu wissen, dass Parkplätze im Eastern Plaza Car Park im Voraus reserviert werden können. Laut den Informationen der Arena endet die Reservierungsmöglichkeit um Mitternacht vor dem Veranstaltungstag. Eine Anreise ohne Reservierung ist nur möglich, wenn noch freie Plätze vorhanden sind. Deshalb wird davon abgeraten, unmittelbar vor dem Konzert auf verfügbare Parkplätze zu vertrauen.
Besucher, die im Zentrum von Melbourne übernachten, können einen Spaziergang zum Melbourne Park in Betracht ziehen. Der Weg durch Birrarung Marr verbindet das Stadtzentrum mit dem Gebiet entlang des Flusses. Die umliegenden Stadtteile Richmond und East Melbourne bieten weitere Möglichkeiten, die Zeit vor Programmbeginn zu verbringen. Nach Konzertende ist mit verstärktem Verkehr und einer größeren Anzahl von Menschen zu rechnen, die gleichzeitig die Arena verlassen.
Einlasszeiten, Ablauf des Abends und Besucherregeln
Für das Konzert am 14. Oktober hat die Rod Laver Arena die Öffnung der regulären Eingänge um 18:00 Uhr angekündigt, während der Beginn des Konzertprogramms für 19:30 Uhr vorgesehen ist. Der Auftritt von Tame Impala ist voraussichtlich ab 20:45 Uhr geplant, das Ende der Veranstaltung gegen 22:45 Uhr. Der Zeitplan kann sich ändern, daher sollten Besucher ihn kurz vor ihrer Ankunft erneut überprüfen.
Für die verschiedenen Bereiche der Arena sind unterschiedliche Eingänge vorgesehen. Besucher mit Tickets für den Stehplatzbereich im Innenraum werden über Garden Square zu Gate 3 geleitet. Gate 4, erreichbar über den Olympic Boulevard, ist für reservierte Sitzplätze und Logen vorgesehen. Für bestimmte Pakete mit frühem Einlass gibt es einen separaten Zugang über Gate 5, für den eine frühere Öffnung um 17:15 Uhr angekündigt wurde.
Auch die Regeln der Arena sind für einen reibungslosen Einlass wichtig. Bei den meisten Konzertveranstaltungen sind Taschen bis zur Größe eines A4-Blattes erlaubt, größere Taschen dürfen nicht mitgenommen werden. Reisende mit größerem Gepäck sollten rechtzeitig eine Aufbewahrungsmöglichkeit organisieren, da die Arena keine Koffer zur Verwahrung annimmt.
Am Eingang werden Sicherheitskontrollen durchgeführt, und das Personal kann Taschen und persönliche Gegenstände überprüfen. Da für die Veranstaltung digitale Tickets verwendet werden, empfiehlt es sich, diese vor der Ankunft bereitzuhalten und zu kontrollieren, ob sie auf dem Mobilgerät korrekt angezeigt werden. Besucher mit besonderen Bedürfnissen können sich im Voraus über barrierefreie Sitzplätze und Parkmöglichkeiten sowie über die verfügbaren Dienstleistungen innerhalb der Arena informieren.
Warum Melbourne eine wichtige Station der australischen Tournee ist
Das Konzert am 14. Oktober eröffnet die Reihe der Auftritte in Melbourne in der Rod Laver Arena. Weitere Konzertabende folgen am 15., 16. und 17. Oktober. Der australische Teil der Tournee begann in Brisbane und wird nach Melbourne in Sydney und Perth fortgesetzt. Damit kehrt Tame Impala nach einem umfangreichen internationalen Konzertzyklus rund um das Album "Deadbeat" vor sein heimisches Publikum zurück.
Melbourne spielt eine wichtige Rolle im australischen Musikleben und verfügt über eine vielfältige Konzertszene mit kleinen Clubs, unabhängigen Veranstaltungsorten, Festivals und großen Arenen. Tame Impala verbindet dabei unterschiedliche Publikumsgruppen: Liebhaber von Indie- und Psychedelic-Rock, Hörer elektronischer Musik sowie Besucher, denen Songs wie "The Less I Know the Better" und "Let It Happen" aus der breiteren Popkultur bekannt sind.
Eine Besonderheit der aktuellen Tournee besteht auch darin, dass Parker nicht einfach versucht, frühere Phasen zu wiederholen. Das neue Album ist stärker auf elektronische Tanzmusik ausgerichtet. Die Konzerte ermöglichen es, diesen Klang mit den früheren Gitarren, psychedelischen Arrangements und Popmelodien zu vergleichen. So können Besucher an einem einzigen Abend mehrere unterschiedliche musikalische Identitäten erleben, die durch denselben Künstler miteinander verbunden sind.
Ein Konzerterlebnis für verschiedene Generationen von Fans
Für langjährige Fans dürfte besonders das Verhältnis zwischen den frühen Songs und dem neuen Material interessant sein. "Apocalypse Dreams" und "Feels Like We Only Go Backwards" stehen für die Zeit, in der Tame Impala stärker auf psychedelischen Rock setzte. "Let It Happen" und "The Less I Know the Better" zeigen dagegen, warum Parker auch für ein Publikum wichtig wurde, das alternativen Pop und elektronische Musik verfolgt.
Neueren Hörern bietet das Konzert die Möglichkeit, ein breiteres Repertoire jenseits der Singles des Albums "Deadbeat" kennenzulernen. Der Unterschied zwischen einer Studioaufnahme und einer Liveperformance wird besonders deutlich, wenn elektronische Elemente mit live gespieltem Schlagzeug, Bass, Gitarren und Parkers Gesang verbunden werden. In einer solchen Umgebung können selbst bekannte Stücke eine andere Dynamik entwickeln.
Für Besucher, denen Lichteffekte und visuelle Produktion wichtig sind, bieten die bisherigen Auftritte der Tournee einen weiteren Grund für Interesse. Laser, Projektionen und Beleuchtung waren bereits bei den Konzerten in Brisbane herausragende Elemente. Die kreisförmige Bühnenanordnung ermöglichte es zudem, die Musiker aus verschiedenen Richtungen zu sehen. Solche Elemente bilden zusammen mit kräftigem Bass und dynamischen Veränderungen einen wichtigen Bestandteil der Konzertsprache von Tame Impala.
Wer einen Besuch am 14. Oktober plant, sollte im Voraus entscheiden, ob er im Innenraum stehen oder den Auftritt von den Tribünen verfolgen möchte. Ebenso empfiehlt es sich, die Anreise zu organisieren und ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrolle einzuplanen. Tickets sind für verschiedene Platzkategorien erhältlich. Eine rechtzeitige Planung ermöglicht eine entspanntere Ankunft und das Erleben des gesamten Programms, einschließlich des Auftritts von Ninajirachi.
Quellen:
- Rod Laver Arena - bestätigte Konzerttermine, Einlasszeiten, Informationen zum Auftritt, Eingänge und Besucherregeln: https://rodlaverarena.com.au/event/tame-impala-deadbeat-tour-2026/
- Tame Impala - Tourneeplan der Deadbeat Tour und bestätigte Auftritte in Australien: https://www.tameimpala.com/
- Frontier Touring - Termine der australischen Tournee, bestätigter Gast Ninajirachi und Informationen zum Konzertprogramm: https://www.frontiertouring.com/tameimpala
- Sony Music Canada - Veröffentlichung des Albums Deadbeat, Titelliste, Singles und musikalische Inspirationen von Kevin Parker: https://www.sonymusic.ca/press_release/tame-impala-releases-deadbeat
- The Music - Konzertbericht zu Tame Impala und Ninajirachi in Brisbane am 9. Oktober 2026, Repertoire, Atmosphäre und Konzertproduktion: https://themusic.com.au/reviews/tame-impala-ninajirachi-brisbane-entertainment-centre/39td8_L19Pc/10-10-26
- setlist.fm - dokumentierte Songs und Unterschiede zwischen den ersten australischen Konzerten der Tournee: https://www.setlist.fm/setlists/tame-impala-53d727d9.html
- Melbourne Park - Informationen zur Geschichte, Größe und zu den Konzertkonfigurationen der Rod Laver Arena: https://www.melbournepark.com.au/news/rod-laver-arena-putting-melbourne-on-the-world-stage/
- Rod Laver Arena - Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Fußwegen, Parkmöglichkeiten und Verkehr: https://rodlaverarena.com.au/plan-your-visit/getting-here/
- Rod Laver Arena - Einlassbedingungen, Gepäckbeschränkungen und Sicherheitsregeln: https://rodlaverarena.com.au/plan-your-visit/conditions-of-entry/