Leichtathletik

Diamond League Finale in Brüssel: Tickets für Weltklasse-Leichtathletik und Stars im King Baudouin Stadium

Freitag, 4. September 2026 um 20:00 · König-Baudouin-Stadion Brüssel, Belgien
· Kapazität: 50.100
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KI-Illustration: Tickets für Diamond League Finale in Brüssel: Tickets für Weltklasse-Leichtathletik und Stars im King Baudouin Stadium — König-Baudouin-Stadion, Brüssel — Freitag, 4. September 2026 Karlobag.eu / KI-Illustration

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Planst du einen Leichtathletikabend in Brüssel? Das Diamond League Finale am 4. September 2026 im King Baudouin Stadium bietet Sprints, Hürden, Mittelstrecken und Sprünge mit Stars wie Mondo Duplantis und Emmanuel Wanyonyi. Der Ticketverkauf läuft, also plane deinen Kauf und die Anreise zum ersten Finaltag

Diamond-League-Finale in Brüssel: Am Freitag kommen Weltrekordhalter und der Kampf um die Trophäen

Das Allianz Memorial Van Damme 2026 ist nicht nur eine weitere Station im Leichtathletikkalender. Das King Baudouin Stadium in Brüssel ist am 4. und 5. September Gastgeber des zweitägigen Finales der Wanda Diamond League, des Saisonabschlusses, bei dem über 14 Qualifikationsmeetings Punkte für den Einzug in die Gruppe der Besten gesammelt werden. In Brüssel werden anschließend die Sieger in insgesamt 32 Disziplinen ermittelt.

Für Besucher, die am Freitag, dem 4. September, kommen, ist das Programm besonders interessant, weil es Sprinter, Mittelstreckenläufer, Hürdenläufer und mehrere der weltweit führenden Springer zusammenbringt. Zu den bestätigten Namen gehören Mondo Duplantis, Emmanuel Wanyonyi, Ja'Kobe Tharp, Miltiadis Tentoglou, Gianmarco Tamberi, Busang Collen Kebinatshipi und Simon Verherstraeten. Außerdem wurde ein außergewöhnlich stark besetztes 3000-m-Hindernisrennen der Frauen angekündigt.

Der Hauptteil des Abends, auf den sich diese Eintrittskarte bezieht, beginnt um 20:00 Uhr, und bereits wenige Minuten später folgen Disziplinen, die über die Diamond Trophy entscheiden können. Die Eintrittskarte für Freitag gilt für den ersten Tag des Finales, während die übrigen Finaldisziplinen am Samstag ausgetragen werden.

Es lohnt sich, die Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern.

Warum dies anders ist als ein gewöhnliches Diamond-League-Meeting

Während des größten Teils der Saison sammeln die Athleten bei den Diamond-League-Meetings Punkte. Brüssel ist die letzte Station dieses Weges: Die qualifizierten Teilnehmer kämpfen nicht mehr nur um weitere Punkte, sondern um den Sieg im Finale ihrer Disziplin und um die Diamond Trophy.

Die Saison 2026 begann in Doha, und vor dem Finale in Brüssel führt die Serie über Shanghai, Xiamen, Rabat, Rom, Stockholm, Oslo, Paris, Eugene, Monaco, London, Lausanne, Schlesien und Zürich. Das letzte Qualifikationsmeeting findet am 27. August in Zürich statt, nur acht Tage vor dem ersten Finalabend.

Für den Zuschauer entsteht dadurch eine ganz andere Dynamik als bei einem gewöhnlichen Leichtathletikmeeting. Im Sprint bleibt keine Zeit, einen Fehler in einem späteren Rennen wiedergutzumachen. Bei den Sprung- und Wurfdisziplinen kann jeder Versuch die Rangfolge vollständig verändern. Auf den Mittel- und Langstrecken kann eine taktische Entscheidung einige Runden vor dem Ziel über die gesamte Saison entscheiden.

Das Finalprogramm umfasst 16 Disziplinen der Männer und 16 Disziplinen der Frauen, verteilt auf zwei Abende.

  • Freitag, der 4. September, bringt den ersten Block der Finaldisziplinen.
  • Samstag, der 5. September, bringt den zweiten Block und die verbleibenden Entscheidungen der Diamond League.
  • Die Sieger der Finals gewinnen die Diamond Trophy.
  • Brüssel ist nach 14 Qualifikationsmeetings während der Saison die letzte Station.
  • Die Ausgabe 2026 ist zugleich die 50. Ausgabe des Allianz Memorial Van Damme.

Mondo Duplantis und eine der stärksten Disziplinen des Abends

Der Stabhochsprung der Männer gehört zu den am meisten erwarteten Programmpunkten am Freitag. Mondo Duplantis kommt als Weltrekordhalter, doch die Konkurrenz in Brüssel wurde nicht nur zusammengestellt, um seine Versuche zu beobachten.

Im August wurde bestätigt, dass auch Emmanouil Karalis, Kurtis Marschall, Sam Kendricks und Ben Broeders antreten werden. Karalis übersprang in Lausanne 6,16 m, während Duplantis beim selben Wettkampf 6,21 m meisterte. Marschall gelang es während der Saison, ihn in Stockholm zu schlagen, und Kendricks gewann das Diamond-League-Meeting in London.

Duplantis hat dennoch einen neuen Maßstab für die Disziplin gesetzt. Im Laufe des Jahres 2026 erhöhte er den Weltrekord auf 6,31 m, und bis Ende August hatte er während der Saison bereits viermal mindestens 6,20 m übersprungen. Kein anderer Athlet in der Geschichte hat mehr als 6,17 m übersprungen.

Für Zuschauer im Stadion hat der Stabhochsprung einen zusätzlichen Vorteil: Der Wettkampf dauert wesentlich länger als ein einzelnes Rennen. Während sich auf der Bahn Sprints und längere Disziplinen abwechseln, absolvieren die Springer eine Reihe von Höhen, sodass sich der Kampf über einen großen Teil des Abends entwickeln kann. Jeder im ersten Versuch übersprungene Wert wird wichtig, wenn mehrere Kandidaten bei den letzten Höhen verbleiben.

Ja'Kobe Tharp kommt mit einem neuen Weltrekord über 110 m Hürden

Einer der jüngsten großen Namen, die für Freitag bestätigt wurden, ist Ja'Kobe Tharp. Der Amerikaner lief am 10. Juni bei den NCAA-Meisterschaften in Eugene 12,75 Sekunden über 110 m Hürden und verbesserte damit den Weltrekord von Aries Merritt um fünf Hundertstelsekunden.

Für Brüssel hat diese Geschichte zusätzliches Gewicht. Merritt stellte den bisherigen Rekord von 12,80 im Jahr 2012 genau beim Memorial Van Damme auf. Vierzehn Jahre später kommt der neue Weltrekordhalter auf dieselbe Bahn, auf der die vorherige Bestmarke der Disziplin entstanden ist.

Tharp beließ es nicht bei einem einzigen Rekordergebnis. Während des europäischen Teils der Saison gewann er die Diamond-League-Meetings in London und Schlesien, sodass er mit bestätigter Form auch bei großen internationalen Wettkämpfen ins Finale kommt.

Der Hürdenlauf gehört zu den Disziplinen, bei denen der Zuschauer die Folgen jedes Fehlers nahezu sofort erkennt. Eine Berührung der Hürde oder ein Rhythmusverlust kann das Rennen in einem Sekundenbruchteil verändern, während die gesamte Finalentscheidung nur etwas mehr als zwölf Sekunden dauert.

Emmanuel Wanyonyi macht die 800 Meter zu einem der Höhepunkte am Freitag

Emmanuel Wanyonyi gehört zu den stärksten bestätigten Attraktionen auf den Mittelstrecken. Der Kenianer ist amtierender Welt- und Olympiasieger über 800 m, und seine persönliche Bestzeit von 1:41.11 bringt ihn auf den zweiten Platz der ewigen Weltbestenliste.

In die Saison des Finales in Brüssel geht er zudem mit einem neuen Weltrekord über 1000 m, den er in Monaco aufgestellt hat. Besonders relevant ist seine Bilanz in den Diamond-League-Finals: Er gewann die vergangenen drei Finals und holte den Titel 2024 ausgerechnet in Brüssel.

Ein 800-m-Rennen live zu verfolgen bietet eine andere Spannung als ein reiner Sprint. Die ersten 200 bis 400 Meter bestimmen die Positionen, doch ein zu schnelles Anfangstempo rächt sich häufig in der letzten Kurve. Gleichzeitig kann zu langes Warten den Weg zu den Führenden versperren. Auf den letzten 150 Metern können die Zuschauer deutlich erkennen, wer noch beschleunigen kann und bei wem die Schrittlänge bereits kürzer wird.

Ein weiterer bestätigter Name für Freitag ist Busang Collen Kebinatshipi aus Botswana. Über 400 m gewann er während der Diamond-League-Saison in Xiamen, Paris, Eugene und Monaco, und seine Zeit von 43,44 aus Monaco brachte ihn auf den sechsten Platz der ewigen Weltbestenliste. Er kommt als Weltmeister nach Brüssel und gehört zu den Athleten, deren Entwicklung im Jahr 2026 besonders auffällig war.

Die 100 Meter der Männer bereits früh im Hauptprogramm

Das Finale der Männer über 100 m ist für 20:14 Uhr angesetzt. Zu den bestätigten Teilnehmern gehört Simon Verherstraeten, der nach seinem Auftritt bei den Europameisterschaften in Birmingham eine Wildcard erhielt.

Verherstraeten wurde dort zum ersten Belgier, der ein europäisches Männerfinale über 100 m erreichte, und beendete die Meisterschaften zudem mit Bronze in der 4-x-100-m-Staffel.

Für das Publikum sind die 100 m die einfachste Disziplin zum Verfolgen, doch genau deshalb auch eine der gnadenlosesten. Start, Beschleunigungsphase und Höchstgeschwindigkeit müssen bei den schnellsten Finalisten in weniger als etwa zehn Sekunden stattfinden. Anders als über 800 oder 1500 m gibt es kein taktisches Warten auf die richtige Runde und keine Möglichkeit, eine verlorene Position schrittweise zurückzugewinnen.

Drei große Meisterinnen über 3000 m Hindernis

Unmittelbar nach dem Männersprint richtet sich die Aufmerksamkeit auf eine völlig andere Art von Rennen. Im Frauenfinale über 3000 m Hindernis sind Peruth Chemutai, Faith Cherotich und Winfred Yavi bestätigt, die zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Teilnehmerfeldes die drei schnellsten Athletinnen der Saison 2026 in dieser Disziplin waren.

Ihre Erfolgsprofile erhöhen den Wert des Duells zusätzlich. Chemutai ist Olympiasiegerin von Tokio, Yavi Olympiasiegerin von Paris und Cherotich amtierende Weltmeisterin.

Für Besucher im Stadion gehört der Hindernislauf zu den Disziplinen, die sich live leichter würdigen lassen als allein anhand der Ergebnisse. Der Rhythmus muss über mehrere Runden gehalten werden, und jede Hürde sowie jeder Durchgang durch den Wassergraben belasten die Läuferinnen zusätzlich. Abstände, die auf einem flachen Abschnitt gering erscheinen, können sich nach einigen schlechteren Hindernisüberquerungen schnell vergrößern.

Miltiadis Tentoglou und der Kampf im Weitsprung

Miltiadis Tentoglou ist für Freitag im Weitsprung der Männer bestätigt. Der Grieche gewann 2026 in Birmingham seinen vierten Europameistertitel in Folge und sprang nur wenige Wochen zuvor bei den griechischen Meisterschaften 8,66 m.

Dieses Ergebnis ist seine persönliche Bestleistung und war der weiteste Sprung weltweit in den vorangegangenen sieben Jahren. Tentoglou kommt außerdem als zweifacher Olympiasieger und Weltmeister von 2023 nach Brüssel.

Ein interessantes Detail ist, dass er trotz zahlreicher internationaler Titel und Siege in der Diamond League das Memorial Van Damme noch nie gewonnen hat. Im 2024 in Brüssel ausgetragenen Finale belegte er den dritten Platz.

Der Weitsprung ist ein besonders gutes Beispiel dafür, warum es sich lohnt, die gesamte Versuchsserie und nicht nur die letzte Runde zu verfolgen. Ein einziger Sprung kann den Favoriten sofort von der führenden Position verdrängen, während Zentimeter am Absprungbrett darüber entscheiden, ob ein Versuch als gültiges Ergebnis zählt oder als ungültig gewertet wird.

Gianmarco Tamberi bringt eine weitere Finalgeschichte in die Sprungdisziplinen

Auch Gianmarco Tamberi ist für Freitag bestätigt. Der Italiener kommt nach seinem vierten Europameistertitel der Karriere, den er in Birmingham gewann, nach Brüssel. Zu seinem Lebenslauf gehören außerdem Olympiagold von Tokio und der Weltmeistertitel von Budapest.

Tamberi hat dreimal das Diamond-League-Finale gewonnen, darunter 2024 in Brüssel. Sein Auftritt ist daher nicht nur das Erscheinen eines bekannten Namens bei einem Jubiläumsmeeting, sondern der Versuch, einen weiteren Titel in der Serie zu gewinnen.

Beim Hochsprung hängt das Zuschauererlebnis stark von der Position auf der Tribüne ab. Von Plätzen näher am Sprungsektor lassen sich Anlauf, Lage der Latte und Reaktionen nach jedem Versuch leichter verfolgen, während höher gelegene Plätze einen besseren Überblick über das gesamte Stadion und die parallel stattfindenden Disziplinen bieten.

Die Plätze werden schnell knapp.

Der Stundenrekordversuch fügt dem Programm ein ungewöhnliches Element hinzu

Neben den regulären Finals haben die Organisatoren für Freitag einen Stundenrekordversuch von Jimmy Gressier angekündigt. Der Franzose ist amtierender Weltmeister über 10.000 m.

Das Format ist einfach, aber körperlich extrem: Ziel ist es, in genau einer Stunde eine möglichst große Distanz zurückzulegen. Ein solches Rennen verändert den Rhythmus eines Stadionabends vollständig. Während die kürzeren Disziplinen im Abstand von wenigen Minuten wechseln, bleiben die Läufer eine ganze Stunde auf der Bahn und ihr Ergebnis entsteht Runde für Runde.

Brüssel hat dabei eine direkte Verbindung zu dieser Disziplin. Mo Farah stellte beim Memorial Van Damme 2020 mit 21.330 m den Weltrekord im Stundenlauf auf, während Sifan Hassan am selben Abend bei den Frauen 18.930 m erreichte.

Ein Stadion mit einer Geschichte voller Weltrekorde

Das King Baudouin Stadium fasst 50.000 Zuschauer und verfügt über eine 400-m-Leichtathletikbahn mit neun Bahnen sowie separate Sektoren für Sprung- und Wurfdisziplinen. Das Memorial Van Damme findet seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1977 an diesem Ort statt.

Die Geschichte des Meetings umfasst eine Reihe von Leistungen, die Teil der Weltleichtathletik geblieben sind. Aries Merritt lief hier 2012 den damaligen Weltrekord von 12,80 Sekunden über 110 m Hürden. Jakob Ingebrigtsen stellte 2023 mit 4:43.13 den Weltrekord über 2000 m auf, und Svetlana Masterkova lief bereits 1996 2:28.98 über 1000 m.

Brüssel erinnert sich auch an Ergebnisse, die keine Weltrekorde waren, aber die Schnelligkeit der Bahn verdeutlichen. Yohan Blake lief 2011 die 200 m in 19,26 Sekunden, und Usain Bolt blieb beim Memorial mehrfach unter 9,90 Sekunden über 100 m, darunter mit 9,76 im Jahr 2011.

Da mehrere Leichtathletikdisziplinen parallel stattfinden, sollte man damit rechnen, dass nicht jeder Versuch und jedes Rennen gleich detailliert verfolgt werden kann. Zentrale und höher gelegene Plätze auf den Tribünen bieten einen Überblick über einen größeren Teil der Wettkampffläche, während Plätze näher an der Bahn ein intensiveres Erlebnis der Sprints und der Zieleinläufe längerer Rennen ermöglichen. Bei Sprung- und Wurfdisziplinen wird die Lage des jeweiligen Sektors wichtiger als die reine Entfernung zur Zielgeraden.

Die fünfzigste Ausgabe und die Geschichte von Ivo Van Damme

Die Ausgabe 2026 markiert die 50. Austragung des Memorial Van Damme. Das Meeting trägt den Namen von Ivo Van Damme, einem belgischen Mittelstreckenläufer, der im Alter von 22 Jahren bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal Silbermedaillen über 800 und 1500 m gewann.

Van Damme kam am 29. Dezember desselben Jahres bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Die Idee eines großen internationalen Leichtathletikmeetings in Brüssel, über die er bereits zu Lebzeiten gesprochen hatte, wurde in einen Gedenkwettkampf umgesetzt. Die erste Ausgabe fand am 16. August 1977 statt.

In den folgenden Jahrzehnten traten bei dem Meeting Seb Coe, Carl Lewis, Usain Bolt, Mondo Duplantis und zahlreiche weitere Olympiasieger und Weltmeister an. Carl Lewis gehört zu den Gästen der Jubiläumsausgabe 2026 und wird gemeinsam mit Mike Boit und Dwight Stones, den Disziplinsiegern der ersten Ausgabe 1977, in die Hall of Fame des Memorials aufgenommen.

Für beide Abende sind außerdem Jubiläumszeremonien angekündigt. Das Programm umfasst Auftritte ehemaliger Leichtathletikstars, die Präsentation der Sieger des Diamond-League-Finales sowie einen abschließenden Musik-, Licht- und Laserteil mit Helmut Lotti.

So kommt man zum King Baudouin Stadium

Das Stadion befindet sich an der Adresse Avenue de Marathon 135, 1020 Brussels, im Heysel-Gebiet im nördlichen Teil der Stadt. Bei Großveranstaltungen empfiehlt die Stadionverwaltung die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, da der Straßenverkehr rund um Heysel und auf dem Brüsseler Ring besonders am Freitagabend sehr dicht sein kann.

Die Metrolinie 6 ist für viele Besucher die einfachste Option. Die empfohlene Station hängt von der Tribüne ab. Für die grünen und blauen Sektoren ist Heysel/Heizel praktisch, während für die roten, gelben und grauen Sektoren Houba-Brugmann empfohlen wird. Während Großveranstaltungen kann die Station Roi Baudouin/Koning Boudewijn geschlossen sein, weshalb es sinnvoll ist, die Verkehrsinformationen unmittelbar vor der Abfahrt zu überprüfen.

Auch Straßenbahn- und Buslinien fahren in das Gebiet rund um das Stadion. Besucher, die mit dem Zug nach Brüssel kommen, können von Brussels-Midi mit der Metrolinie 6 in Richtung Stadiongebiet weiterfahren.

Für die Anreise mit dem Auto gibt es Parkplätze rund um den Brussels-Expo-Komplex, doch die Stadionverwaltung weist darauf hin, dass die Parkmöglichkeiten im Heysel-Gebiet selbst begrenzt sind, und empfiehlt eine Park-&-Ride-Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Parking C hat eine Kapazität von 10.000 Fahrzeugen, und der Fußweg zum Stadion ist etwa 800 m lang. Die Region Brüssel-Hauptstadt ist außerdem eine Umweltzone, weshalb Fahrer von Fahrzeugen, die außerhalb Belgiens zugelassen sind, die Einfahrts- und Registrierungsregeln im Voraus prüfen sollten.

Der Verkauf der Eintrittskarten für diese Veranstaltung läuft.

Was vor dem Einlass überprüft werden sollte

Die Regeln des King Baudouin Stadium beschränken die Mitnahme größerer Taschen und bestimmter Ausrüstung. Taschen, die größer als das Format A4 sind, sind nicht erlaubt. Mitgebrachte Speisen sind nicht gestattet, und für Getränke gelten besondere Einschränkungen; eine Ausnahme kann Wasser in einer Plastikflasche bis 0,5 l ohne Verschluss sein.

Auf der Liste der verbotenen Ausrüstung stehen außerdem Selfie-Sticks, Laptops, Tablets, Kameras mit Wechselobjektiven, Geräte für professionelle Video- und Audioaufnahmen, GoPro-Kameras und Drohnen. Das Stadion ist rauchfrei, einschließlich elektronischer Zigaretten.

Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität sind besondere Plätze vorgesehen, meist im unteren Bereich der Tribüne 1 oder an der Leichtathletikbahn, da die Tribünen keine Aufzüge besitzen. Für solche Plätze und die dazugehörigen Parkmöglichkeiten ist vor der Anreise eine besondere Organisation erforderlich.

Bei einem Leichtathletikmeeting ist es sinnvoll, früher anzukommen, als es nur für ein einzelnes Rennen notwendig wäre. Einlass, Sicherheitskontrolle und das Auffinden des richtigen Sektors können Zeit in Anspruch nehmen, und einzelne Sprung- und Wurfdisziplinen können bereits vor dem Hauptblock der Fernsehübertragung beginnen. So kann die Entwicklung des Wettkampfs von den ersten Höhen und Versuchen an verfolgt werden und nicht nur in den Schlussrunden.

Brüssel als Kurzreiseziel rund um das Leichtathletikfinale

Das King Baudouin Stadium liegt bei Heysel außerhalb des historischen Zentrums von Brüssel. Die unmittelbare Umgebung ist durch das Atomium und den Brussels-Expo-Komplex geprägt, während Grand-Place, die Viertel rund um De Brouckère und andere zentrale Stadtgebiete mit der Metro verbunden sind.

Für Besucher, die länger als nur den Abend des Meetings in der Stadt bleiben, ist es praktisch, eine Unterkunft mit guter Anbindung an die Metrolinie 6 oder an größere Bahnhöfe zu wählen. Dadurch lässt sich die Abhängigkeit vom Auto nach Ende des Programms vermeiden, wenn viele Zuschauer gleichzeitig das Stadion verlassen.

Der sportliche Grund für die Anreise bleibt dennoch der stärkste: An einem einzigen Abend kann man den Weltrekordhalter über 110 m Hürden, den Weltrekordhalter im Stabhochsprung, einen der schnellsten 800-m-Läufer der Geschichte, einen zweifachen Olympiasieger im Weitsprung sowie das Saisonfinale in einer Reihe weiterer Disziplinen sehen. Im Format des Diamond-League-Finales besitzt jeder dieser Auftritte einen konkreten sportlichen Wert.

Quellen:
- Wanda Diamond League - Saisonkalender 2026, System mit 14 Qualifikationsmeetings, Finale in Brüssel und insgesamt 32 Disziplinen.
- Allianz Memorial Van Damme / Brussels Diamond League - bestätigte Teilnehmer für den 4. September, Zeitplan der Männer über 100 m, Teilnehmerfeld der Frauen über 3000 m Hindernis sowie Informationen zu Mondo Duplantis, Ja'Kobe Tharp, Emmanuel Wanyonyi, Busang Collen Kebinatshipi, Miltiadis Tentoglou und Gianmarco Tamberi.
- Allianz Memorial Van Damme / Brussels Diamond League - Geschichte des Meetings, in Brüssel aufgestellte Weltrekorde, Angaben zu Ivo Van Damme und zum Jubiläumsprogramm der 50. Ausgabe.
- City of Brussels - Kapazität und Infrastruktur des King Baudouin Stadium sowie Veranstaltungsort.
- King Baudouin Stadium - öffentlicher Verkehr, Parkplätze, Barrierefreiheit, Einlassregeln und verbotene Gegenstände.
- STIB-MIVB - empfohlene Metrostationen je nach Tribüne und Verkehrsorganisation während Großveranstaltungen.

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