Rugby
· Nations Championship
· 3. Spieltag

Fidschi - Schottland Tickets für das Nations Championship Rugbyspiel im Murrayfield in Edinburgh 2026

Samstag, 18. Juli 2026 um 14:10 · Scottish Gas Murrayfield Stadium Edinburgh, Vereinigtes Königreich
· Kapazität: 67.144

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KI-Illustration: Tickets für Fidschi - Schottland Tickets für das Nations Championship Rugbyspiel im Murrayfield in Edinburgh 2026 — Scottish Gas Murrayfield Stadium, Edinburgh — Samstag, 18. Juli 2026 Karlobag.eu / KI-Illustration

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Fidschi gegen Schottland: Murrayfield als ungewöhnliche Heimkulisse für die Flying Fijians

Fidschi und Schottland treffen am 18. Juli 2026 im Scottish Gas Murrayfield Stadium in Edinburgh in der 3. Runde der Nations Championship aufeinander. Auf dem Papier ist dies ein Heimspiel Fidschis, doch der Rasen, die Tribünen und der Rhythmus der Stadt werden schottisch sein: Eines der bekanntesten Rugby-Stadien liegt in Roseburn, westlich des Zentrums von Edinburgh, und die schottischen Fans wissen sehr gut, wie dort Druck aufgebaut wird.

Das ist das Detail, das diesem Spiel eine besondere Wendung gibt. Die Flying Fijians bestreiten im Juli alle drei Heimspiele im Vereinigten Königreich: gegen Wales in Cardiff, gegen England in Liverpool und gegen Schottland in Edinburgh. Damit bekommt Fidschi eine große Bühne, aber keinen klassischen Heimvorteil. Schottland spielt dagegen "auswärts" in der Stadt, in der Murrayfield seine natürliche Rugby-Basis ist.

Tickets für diese Begegnung sind bei den Fans gefragt, weil das Spiel drei Dinge verbindet: die Rangliste, das neue Wettbewerbsformat und die frische Geschichte der direkten Duelle. Vor einem Jahr besiegte Fidschi Schottland in Suva mit 29:14. Zwei Jahre vor diesem Spiel antwortete Schottland in Murrayfield mit einem 57:17-Sieg. Es ist also nicht nur ein weiterer Sommertest, sondern ein Duell mit klarer Erinnerung auf beiden Seiten.

Was in der 3. Runde auf dem Spiel steht

Die Nations Championship 2026 bringt sechs Runden im Juli und November, mit getrennten Tabellen für die nördliche und die südliche Hemisphäre. Schottland geht in diese Runde als Mannschaft, die bereits offensive Qualität gezeigt hat, aber auch Anfälligkeit in der Abwehr. Es eröffnete den Wettbewerb mit einem 47:38-Sieg gegen Argentinien in Córdoba und verlor danach 42:28 gegen Südafrika in Pretoria. Das bedeutet, dass es in den ersten beiden Spielen 75 Punkte erzielte, aber 80 kassierte.

Fidschi befindet sich in einer schwierigeren Lage. Die 39:24-Niederlage gegen Wales in Cardiff zeigte, dass die Mannschaft in Wellen angreifen und über die Breite Gefahr erzeugen kann, aber die 73:8-Niederlage gegen England in Liverpool warf Fragen zu Disziplin, Kontrolle und Ausdauer über alle 80 Minuten auf. Die Rote Karte für Simione Kuruvoli gegen England verschlimmerte zusätzlich ein Spiel, das bereits in die falsche Richtung gelaufen war.

  • Schottland hat nach zwei Runden einen Sieg gegen Argentinien und eine Niederlage gegen Südafrika.
  • Fidschi sucht nach zwei Runden den ersten Sieg in dieser Ausgabe der Nations Championship.
  • Schottland zeigte in den ersten beiden Runden einen gefährlichen Angriff, aber auch eine durchlässige Abwehr.
  • Fidschi muss nach der schweren Niederlage gegen England die Disziplin verbessern.
  • Das Ergebnis aus Edinburgh ist wichtig für die Positionierung vor dem Herbstteil des Wettbewerbs.

Für Schottland ist das Spiel eine Gelegenheit, den Juli-Block mit einer positiven Bilanz abzuschließen und zu bestätigen, dass der Sieg in Argentinien nicht nur ein verrücktes, offenes Duell mit vielen Versuchen war. Für Fidschi ist dies ein Spiel für eine Reaktion. Nach 112 kassierten Punkten in den ersten beiden Runden kann der Fokus nicht nur auf attraktivem Angriff liegen, sondern auf der ersten Linie, den Ausgängen aus der eigenen Hälfte und der Verringerung der Strafen.

Form und Ton beider Mannschaften

Schottland unter Gregor Townsend spielt Rugby, das Tempo liebt. Beim 47:38-Sieg gegen Argentinien erzielten Sione Tuipulotu, Pierre Schoeman, Rory Hutchinson, Gregor Brown, Scott Cummings, Gregor Hiddleston und Kyle Rowe die Versuche. Das ist eine breite Verteilung der offensiven Wirkung: Center, Flügel, erste Reihe, zweite Reihe und Bank. Genau diese Vielfalt macht Schottland unangenehm.

Gegen Südafrika war das Bild anders, aber nicht völlig negativ. Schottland kam nach einem 0:14-Rückstand zurück, glich bis zur Halbzeit durch Versuche von Matt Fagerson und Kyle Rowe aus und blieb später über Josh Bayliss und Ben White im Spiel. Das Problem war die Phase in der zweiten Halbzeit, als die Springboks eine Serie hinlegten und das Spiel entschieden. Townsend sprach danach von einer Mischung aus Stolz und Frustration, was den schottischen Juli ziemlich gut beschreibt: viele gute Dinge, aber zu wenig Kontrolle in den entscheidenden Minuten.

Bei Fidschi ist das Bild schärfer. Gegen Wales brachten Pita-Gus Sowakula, Elia Canakaivata und Selestino Ravutaumada Energie und Punkte, während Isaiah Armstrong-Ravula die Anzeigetafel mit Erhöhungen und einem Straftritt bewegte. Doch Wales erzielte in Cardiff sechs Versuche und holte einen Bonus-Sieg. Gegen England in Liverpool brach Fidschi unter dem Druck von Struktur, Gedränge und Maul ein, und den einzigen Versuch erzielte Tevita Ikanivere.

Senirusi Seruvakula hatte schon vor dem Treffen mit England die Disziplin in Angriff und Verteidigung betont. Nach dem, was in Liverpool geschah, ist dieser Satz vor Edinburgh noch wichtiger. Fidschi darf nicht zulassen, dass das Spiel zu einer Reihe von Verteidigungssets nahe der eigenen Linie wird. Dann hat Schottland genügend Spieler, die eine schlecht aufgestellte Abwehr bestrafen können.

Direkte Duelle: großer schottischer Vorteil, aber Fidschi erinnert sich an Suva

Die Gesamtgeschichte spricht für Schottland. Schottland und Fidschi haben 11 direkte Spiele ausgetragen, Schottland gewann acht davon, Fidschi drei. Doch die letzten fünf Begegnungen geben ein interessanteres Bild: Schottland hat drei Siege, Fidschi zwei, und beide fidschianischen Siege kamen in Suva. Auf schottischem Boden, besonders in Murrayfield, war Schottland in den jüngsten direkten Duellen dominant.

  • 2025, Suva: Fidschi - Schottland 29:14
  • 2024, Edinburgh: Schottland - Fidschi 57:17
  • 2022, Edinburgh: Schottland - Fidschi 28:12
  • 2018, Edinburgh: Schottland - Fidschi 54:17
  • 2017, Suva: Fidschi - Schottland 27:22

Das Spiel von 2024 bleibt besonders wichtig für Fans, die nach Murrayfield kommen. Darcy Graham erzielte damals vier von acht schottischen Versuchen beim 57:17-Sieg. Schottland zog früh davon, Fidschi kam kurz über Isaiah Ravula, Ratu Meli Derenalagi und Tevita Ikanivere zurück, aber der Rhythmus des Spiels blieb schottisch.

Fidschi wird sich lieber an 2025 erinnern. In Suva gewann es 29:14, mit Versuchen von Ikanivere, Kalaveti Ravouvou und Jiuta Wainiqolo sowie einem Strafversuch. Es war eine raue, feuchte und körperlich anspruchsvolle Begegnung, völlig anders als der offene schottische Abend in Murrayfield. Die Frage für den 18. Juli lautet: Kann Fidschi die Intensität aus Suva in ein Stadion übertragen, dessen Klang und Rhythmus dennoch eher Schottland entsprechen werden?

Schlüsselspieler Fidschis

Fidschi hat genug individuelle Qualität, um jedes Spiel gefährlich zu machen. Josua Tuisova und Semi Radradra bringen körperliche Stärke im Zentrum des Feldes, die Möglichkeit, den ersten Kontakt zu brechen, und die Fähigkeit, nach einem Offload eine ganze Aktion zu verändern. Frank Lomani und Isaiah Armstrong-Ravula sind wichtig für Tempo und Kontrolle, während Jiuta Wainiqolo, Selestino Ravutaumada, Kalaveti Ravouvou und Salesi Rayasi Spieler sind, die Raum lieben.

Tevita Ikanivere ist Kapitän und einer der wichtigsten Männer im Kontakt. Er erzielte gegen England einen Versuch, war auch beim Vorjahressieg gegen Schottland unter den Punktesammlern, und seine Rolle im Gedränge und in der Gasse wird entscheidend sein. Wenn Fidschi aus den statischen Phasen nicht genügend stabile Bälle bekommt, wird der Angriff seine gefährlichsten Männer nicht im richtigen Moment erreichen.

Besonders zu beobachten sind auch Pita-Gus Sowakula, Elia Canakaivata und Levani Botia. Botia bringt, wenn er verfügbar und diszipliniert ist, Arbeit am Ball und Aggressivität am Breakdown. Doch gerade dort muss Fidschi vorsichtig sein: zu viele Hände nach dem Ruf des Schiedsrichters, Einstiege von der Seite oder späte Kontakte können Schottland leichte Meter und Strafen geben.

Schlüsselspieler Schottlands

Schottland hat in diesem Zyklus eine Kombination aus Kreativität und starker Arbeitsethik. Sione Tuipulotu ist wichtig als Ballträger in der Mitte, ein Spieler, der den Ball unter Druck annehmen, Verteidiger binden und Raum in den äußeren Kanälen öffnen kann. Kyle Rowe hat in diesem Juli-Block bereits gegen Argentinien und Südafrika gepunktet, was ihn zu einem der Spieler mit dem klarsten Gefühl für den Abschluss macht.

Im Angriff sollte man auch Ben White, Tom Jordan, Rory Hutchinson und, je nach Aufstellung, Finn Russell beobachten, falls er die Rolle des Organisators übernimmt. Russell verändert die Geometrie des Spiels: tiefe Pässe, kurze Chips hinter die Abwehr und die Bereitschaft zu riskanten Lösungen können Fidschi zwingen, Breite zu verteidigen und nicht nur den Kontakt.

Vorne bringen Pierre Schoeman, Zander Fagerson, Matt Fagerson, Scott Cummings und Gregor Brown Arbeit, die weniger sichtbar ist, aber das Feld entscheidet. Schottland darf gegen Fidschi nicht in die Falle tappen, nur breit zu spielen. Wenn es zuerst nicht Gedränge, Gasse und Säuberung nach dem Kontakt festigt, kann die fidschianische Abwehr auf eine Weise chaotisch werden, die Fidschi entgegenkommt.

Taktisches Bild: Kontrolle gegen Explosion

Dies ist ein Spiel zweier unterschiedlicher Bedürfnisse. Schottland will Rhythmus, darf aber die Struktur nicht verlieren. Fidschi will Freiheit, darf aber die Disziplin nicht verlieren. Wenn Fidschi schnellen Ball bekommt, können seine Center und Flügel in zwei Pässen den Rand der Abwehr attackieren. Wenn Schottland den ersten Kontakt verlangsamen und Fidschi zum Spiel aus der Tiefe zwingen kann, verschiebt sich das Spiel in Richtung schottischer Kontrolle.

Der schottische Plan könnte sehr klar sein: Ausstiegskicks unter Druck setzen, die Gasse nahe der fidschianischen Hälfte angreifen, die defensive Organisation nach der dritten und vierten Phase testen. Fidschi ist in der ersten Explosion gefährlich, aber wenn es lange Phasenserien verteidigen muss, steigt das Risiko einer Strafe oder einer falschen Lesart.

Fidschi wiederum muss verhindern, dass das Spiel zu einer Set-Piece-Prüfung wird. Wenn Schottland ständig Strafen bekommt und die Gasse fünf Meter vor der Linie wählt, werden die Flying Fijians schwer durchhalten. Deshalb werden die frühen Minuten wichtig sein: sauberer Ausgang aus dem eigenen Drittel, sichere Annahme hoher Bälle und möglichst wenige geschenkte Meter.

  • Schottland wird eine schnelle Verteilung zu den Centern und Flügeln suchen, aber mit Stütze auf ein stabiles Set-Piece.
  • Fidschi muss den Offload nutzen, aber ohne Pässe aus dem Kontakt zu erzwingen, wenn die Unterstützung spät kommt.
  • Der Breakdown wird eine der Schlüsselzonen sein: Wer langsamer säubert, verliert Rhythmus.
  • Strafen in der eigenen Hälfte können teurer sein als ein Ballverlust im offenen Spiel.
  • Hohe Bälle auf die hintere Dreierreihe könnten früh zeigen, wer unter Druck ruhiger ist.

Stadion und Atmosphäre

Das Scottish Gas Murrayfield Stadium befindet sich an der Roseburn Street in Edinburgh, mit der Postleitzahl EH12 5PJ. Seine Kapazität beträgt 67.144 Plätze, was es zu einem der größten Rugby-Stadien Europas macht. Obwohl das Spiel formal ein fidschianisches Heimspiel ist, wird das Ambiente besonders sein: Das schottische Publikum kennt jeden Zugang zum Stadion, jeden Treffpunkt und jeden Moment, in dem es den Lärm erhöhen kann.

Für diese Begegnung ist auch ein fidschianisches Element rund um das Stadion angekündigt, besonders durch das West Fan Village und ein Programm mit pazifischen Motiven. Das kann dem Spiel eine andere Farbe geben als einem klassischen schottischen Heimtest. Auf den Tribünen ist eine Mischung aus schottischen Trikots, fidschianischen Farben, Reisenden, die die Nations Championship verfolgen, und neutralen Rugby-Liebhabern zu erwarten, die den Kontrast der Stile sehen wollen.

Plätze auf den Tribünen verschwinden schnell, wenn in Edinburgh Nationalmannschafts-Rugby, ein Sommertermin und ein Gegner, der offen spielt, zusammenkommen. Es lohnt sich, Tickets rechtzeitig zu sichern, besonders für Zuschauer, die in größeren Gruppen sitzen möchten.

Anreise zum Scottish Gas Murrayfield

Murrayfield liegt westlich des Zentrums von Edinburgh und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln relativ einfach zu erreichen. Die wichtigste Botschaft für Besucher: keine Anreise mit dem Auto bis direkt zum Stadion planen. An Spieltagen gibt es am Stadion keine öffentlichen Parkplätze, und auch in den umliegenden Straßen gibt es wegen Beschränkungen und Gedränge keine üblichen Parkmöglichkeiten.

  • Die Straßenbahn hält an der Station Murrayfield Stadium, unmittelbar bei den Drehkreuzen an der Roseburn Street.
  • Vom Zentrum Edinburghs zum Stadion fahren städtische Buslinien wie 1, 3, 12, 22, 25, 26, 30, 31 und 33.
  • Von der Haymarket Station zum Stadion kann man zu Fuß gehen oder die Straßenbahnverbindung nutzen.
  • Die Fußroute aus dem Stadtzentrum dauert ungefähr 45 Minuten über Haymarket und Roseburn.
  • Park-&-Ride-Optionen rund um Edinburgh sind nützlicher als die Suche nach einem Platz in Stadionnähe.

Die Eingänge für internationale Spiele öffnen gewöhnlich etwa zwei Stunden vor Beginn. Das ist eine gute Orientierung für die Planung der Ankunft, besonders wenn man die dichteste Welle der Ticket- und Taschenkontrollen vermeiden möchte. Die Taschenregel ist streng: Erlaubt sind nur Taschen bis zur Größe A4, außer für medizinische oder kindliche Bedürfnisse. Im Stadion gibt es keinen Ort, um große Taschen abzugeben.

Das Stadion ist überwiegend bargeldlos, daher ist es praktisch, eine Karte oder mobiles Bezahlen zu haben. Essen, Getränke, das Spielprogramm und die Fan-Zonen lassen sich am leichtesten nutzen, wenn man früher kommt, statt alles auf die letzten 20 Minuten vor Beginn zu verschieben.

Edinburgh für reisende Fans

Edinburgh ist eine kompakte Stadt für ein großes Sportwochenende. Murrayfield liegt nicht direkt im historischen Zentrum, aber nahe genug, dass man das Spiel mit einem Aufenthalt rund um die Princes Street, Haymarket, die Altstadt oder den Bereich am Schloss verbinden kann. Fans, die mit dem Zug kommen, nutzen häufig Waverley oder Haymarket, während die Straßenbahnverbindung zum Flughafen für internationale Ankünfte praktisch ist.

Für diejenigen, die zum ersten Mal zum Rugby nach Edinburgh kommen, ist der beste Plan einfach: Unterkunft oder Treffpunkt nahe der Straßenbahnlinie, frühere Abfahrt Richtung Stadion und Rückkehr zu Fuß oder mit der Straßenbahn, nachdem sich das Gedränge etwas verteilt hat. Murrayfield kann nach dem Spiel schnell die Straßenbahnsteige und umliegenden Straßen füllen, daher ist Geduld Teil des Erlebnisses.

Was Fans auf dem Feld erwarten können

Wenn Schottland früh die Kontrolle übernimmt, kann das Spiel den Begegnungen von 2018 und 2024 in Murrayfield ähneln: schneller Ball, Breite, Druck auf die fidschianische Disziplin und Serien von Versuchen. Wenn Fidschi die ersten 20 Minuten ohne großen Rückstand übersteht, kann die Begegnung eine ganz andere Dynamik bekommen. Dann wird jeder Offload von Tuisova, jeder Lauf Radradras in den Halbraum und jeder Ball zu Wainiqolo oder Ravouvou zu einem Moment, in dem das Publikum den Atem anhält.

Schottland muss auf den eigenen Ehrgeiz achten. Gegen Argentinien brachte der offene Rhythmus sieben Versuche, aber auch 38 kassierte Punkte. Gegen Fidschi kann ein zu offenes Spiel eine Einladung zum Chaos sein. Fidschi sieht genau im Chaos Raum. Sein Problem ist, wenn der Gegner das Spiel in eine disziplinierte Abfolge von Gassen, Gedrängen, Kicks und Gebiet zwingt.

Der Ticketverkauf für dieses Spiel läuft, und der sportliche Grund für den Besuch ist klar: Dies ist ein Duell von Mannschaften, die schnell punkten können, aber aus unterschiedlichen Quellen. Schottland durch Struktur und präzise Laufwege, Fidschi durch Explosion, Kontakt und Improvisation.

Die wichtigsten praktischen Hinweise

Für Zuschauer, die zum Spiel kommen, ist der beste Rat, den Tag rund um öffentliche Verkehrsmittel und frühe Ankunft zu planen. Murrayfield verkraftet große Besuche gut, aber an den Eingängen, Straßenbahnstationen und wichtigsten Fußwegen bilden sich Gedränge. Die Anstoßzeit um 14:10 bedeutet, dass rund um das Stadion ein starker Tagesrhythmus zu erwarten ist, mit Versammlungen bereits vor dem Mittagessen.

Man sollte nicht mit Parken am Stadion rechnen. Besser ist es, Straßenbahn, Bus oder Fußweg zu nutzen. Außerdem sollte man keine größeren Taschen mitbringen. Bei einer solchen Veranstaltung entscheiden Kleinigkeiten darüber, wie angenehm der Tag ist: ein geladenes Handy für das digitale Ticket, ein im Voraus gekauftes Straßenbahnticket, eine leichte Tasche und Ankunft vor dem größten Andrang.

Auf dem Feld lautet das Schlüsselwort für Fidschi Disziplin. Für Schottland lautet das Schlüsselwort Abschluss. Die einen müssen die Zahl geschenkter Gelegenheiten reduzieren, die anderen müssen Dominanz in Punkte verwandeln, ohne Phasen des Einbruchs. Gerade deshalb hat diese Begegnung einen guten dramaturgischen Rahmen: Fidschi sucht nach einer Antwort nach einer schweren Niederlage, und Schottland sucht den Beweis, dass es schon vor dem November-Teil des Wettbewerbs zur Spitze seiner Gruppe gehört.

Quellen:
- Scottish Rugby - Daten zum Spiel Fidschi - Schottland, Termin, Stadion, Fan-Zone und Kontext, dass Fidschi seine Heimspiele im Juli im Vereinigten Königreich austrägt.
- Nations Championship Rugby - Spielplan der 3. Runde und Bestätigung des Termins Fidschi - Schottland.
- RugbyPass - Tabellen der Nations Championship nach zwei Runden und Bericht über Schottlands Niederlage gegen Südafrika.
- Autumn Internationals - Ergebnisse und Versuchsschützen der Spiele Fidschi - Wales und Argentinien - Schottland.
- Scottish Rugby - direkte Bilanz zwischen Schottland und Fidschi sowie die letzten fünf direkten Ergebnisse.
- Fiji Rugby Union - Daten zum fidschianischen Kader, zur Rolle von Senirusi Seruvakula und zum Spielplan des Juli-Teils des Wettbewerbs.
- Scottish Rugby Matchday und Getting to Scottish Gas Murrayfield - praktische Informationen zu Anreise, öffentlichen Verkehrsmitteln, Parken, Taschen und Stadion.
- Edinburgh Trams - Informationen zur Straßenbahnhaltestelle Murrayfield Stadium und zur Anreise mit der Straßenbahn.

Team-Form

FJ Fidschi NN
UK Schottland NSNSS

Tabelle

# Team oder Sportler OD P GD PT
1 ZA Südafrika 0 2 +38 6
2 NZ Neuseeland 0 2 +32 6
3 IE Irland 0 2 +18 6
4 UK England 1 2 +41 3
5 FR Frankreich 1 2 +14 3
6 AR Argentinien 1 2 +5 3
7 JP Japan 1 2 +1 3
8 UK Wales 1 2 +1 3
9 UK Schottland 1 2 -5 3
10 AU Australien 2 2 -18 0
11 IT Italien 2 2 -47 0
12 FJ Fidschi 2 2 -80 0

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