Planst du einen Fußballbesuch in Hamburg? Hamburger SV empfängt VfB Stuttgart am 17. Oktober 2026 in der Bundesliga im Volksparkstadion. Beide Teams haben ihr letztes Ligaspiel gewonnen. Informiere dich über Anreise, Einlass und Stadionregeln und plane den Kauf deiner Tickets rechtzeitig
Hamburger SV - VfB Stuttgart: Duell zweier Mannschaften, die ihren Aufschwung bestätigen wollen
Der Hamburger SV und der VfB Stuttgart treffen am Samstag, dem 17. Oktober 2026, um 15:30 Uhr Ortszeit im Volksparkstadion in Hamburg aufeinander. Am 6. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 begegnen sich zwei Mannschaften, die gerade ihre jeweiligen Negativserien beendet haben. Der HSV hat zwei Siege in Folge gefeiert, während Stuttgart mit seinem jüngsten Auswärtsspiel eine Niederlagenserie beendete. Der Sieger könnte zusätzlichen Schwung für den weiteren Verlauf des Herbstes mitnehmen.
Laut der vorläufigen Tabelle nach den Samstagsspielen des 5. Spieltags liegt Stuttgart auf dem zehnten und der Hamburger SV auf dem elften Platz. Beide Vereine haben aus fünf Spielen jeweils sechs Punkte geholt. Der Unterschied liegt in der Tordifferenz: Stuttgart weist ein Torverhältnis von 8:9 auf, Hamburg eines von 5:15. Die Sonntagsspiele können die Reihenfolge noch verändern, doch beide Mannschaften wollen ihre jüngsten Erfolge bestätigen. Die Eintrittskarten für diese Begegnung stoßen bei den Anhängern beider Vereine auf Interesse. Für das Spiel wurde kein freier Verkauf angekündigt, sondern ein Verkauf für Mitglieder. Deshalb sollte man sich vor der Planung der Anreise eine Eintrittskarte sichern.
Hamburger SV: Zwei Ergebnisse, die die Stimmung verändern
Der Saisonstart verlief für den Hamburger SV äußerst schwierig. Die Mannschaft von Merlin Polzin verlor bei Borussia Dortmund mit 0:2, anschließend zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 sogar mit 0:5 und auswärts bei RB Leipzig erneut mit 0:5. Nach drei Spieltagen hatten die Gastgeber dieser Begegnung noch kein Tor erzielt. Der 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln beendete schließlich die Torflaute.
Die Bestätigung folgte am 10. Oktober in Sinsheim. Der HSV besiegte die TSG Hoffenheim mit 3:2 in einer Partie, deren Verlauf sich mehrfach drehte. Yussuf Poulsen brachte Hamburg in der 12. Minute in Führung, ein Eigentor von Sebastiaan Bornauw sorgte für den Ausgleich der Gastgeber, und Bambasé Conté drehte das Spiel zum 2:1. Hamburg kam jedoch zurück: Terem Moffi traf in der 83. Minute per Kopf, und Miro Muheim erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer. Hoffenheim spielte seit der 65. Minute in Unterzahl, und die defensiven Schwächen des HSV sind durch diesen Erfolg noch nicht verschwunden.
In dieser Begegnung kamen unterschiedliche Stürmertypen zur Geltung. Poulsen stand in der Startelf und eröffnete den Torreigen, Moffi wurde eingewechselt und traf, während Muheim nach seiner frühen Einwechslung zum Helden der Schlussphase wurde. Fábio Vieira verbindet die Mannschaftsteile, während Nicolas Capaldo und Albert Sambi Lokonga für Energie sorgen. Auch der junge Louis Lemke kam gegen Hoffenheim zum Einsatz, kurz nachdem er seinen 17. Geburtstag gefeiert hatte.
VfB Stuttgart: Sieg in Paderborn und anspruchsvoller Spielplan
Stuttgart begann die Saison mit einer 1:5-Niederlage beim FC Bayern München, besiegte danach den 1. FC Köln mit 4:1, verlor bei der TSG Hoffenheim mit 1:2 und zu Hause gegen Borussia Dortmund mit 0:1. Am 10. Oktober gelang deshalb in Paderborn ein wichtiger 2:0-Erfolg. Jeff Chabot traf in der 25. Minute per Kopf, Chris Führich erhöhte in der 83. Minute. Paderborn erarbeitete sich Chancen, doch Stuttgart hielt seinen Kasten sauber.
Der junge Torhüter Dennis Seimen, den Hoeneß als erste Wahl betrachtet, gab gegen den SC Paderborn 07 sein Bundesligadebüt. Bei diesem Verein hatte er zuvor auf Leihbasis gespielt. Vor ihm standen Chabot, Ramon Hendriks, Josha Vagnoman und Maximilian Mittelstädt, während Angelo Stiller und Atakan Karazor wichtige Rollen im Mittelfeld übernehmen. Im Angriff verfügt Stuttgart über mehrere Möglichkeiten: Deniz Undav kann sich zwischen die Linien fallen lassen, Ermedin Demirović in die freien Räume starten und Jamie Leweling sowie Führich das Spiel über die Flügel beschleunigen.
Vor der Reise nach Hamburg hat Stuttgart noch eine zusätzliche Aufgabe. Für Mittwoch, den 14. Oktober, ist ein europäisches Auswärtsspiel bei ŠK Slovan Bratislava angesetzt. Die kurze Erholungszeit könnte sich auf die Aufstellung und die Intensität des Pressings in Hamburg auswirken.
Form in den ersten fünf Bundesligaspielen
- Hamburger SV: zwei Siege, drei Niederlagen, sechs Punkte und ein Torverhältnis von 5:15.
- VfB Stuttgart: zwei Siege, drei Niederlagen, sechs Punkte und ein Torverhältnis von 8:9.
- Letztes Spiel des HSV: TSG Hoffenheim - Hamburger SV 2:3, mit dem entscheidenden Treffer von Miro Muheim in der Nachspielzeit.
- Letztes Spiel von Stuttgart: SC Paderborn 07 - VfB Stuttgart 0:2, mit Toren von Jeff Chabot und Chris Führich.
Direkte Duelle: Hamburg erinnert sich an den Triumph, Stuttgart an die Revanche
Die beiden Begegnungen der vergangenen Saison wecken sehr unterschiedliche Erinnerungen. Im Volksparkstadion besiegte der HSV Stuttgart am 30. November 2025 vor 57.000 Zuschauern mit 2:1. Robert Glatzel brachte die Gastgeber in Führung, Deniz Undav glich für die Gäste aus, und Fábio Vieira erzielte nach einem Konter in der Nachspielzeit den Siegtreffer. Der HSV bestritt die Schlussphase dabei in Unterzahl.
Im Rückspiel am 12. April 2026 feierte Stuttgart vor heimischem Publikum einen 4:0-Sieg. Die Torschützen waren Angelo Stiller, Chris Führich, Maximilian Mittelstädt und Bilal El Khannouss. Stuttgart erspielte sich sowohl durch die Mitte als auch über die Außenbahnen Chancen. Die Begegnungen der vergangenen Saison zeigen somit zwei unterschiedliche taktische Szenarien. Ein interessantes Detail ist auch Josha Vagnoman, der in Hamburg geboren wurde und früher die Nachwuchsabteilung des HSV durchlief, heute aber für Stuttgart spielt.
Wo die Partie entschieden werden könnte
Polzin begann in Hoffenheim mit einer Dreierabwehrkette und breit positionierten Außenspielern. Diese Formation, die sich als 3-4-2-1 beschreiben lässt, ermöglicht Hamburg schnellere Gegenangriffe, verlangt aber eine präzise Absicherung der Räume hinter den Flügelspielern. Gegen Stuttgart ist dies besonders heikel, weil Führich und Leweling genau diese Zonen angreifen können und Stiller über die Qualität verfügt, im richtigen Moment vertikale Pässe zu spielen. Der HSV muss die Räume hinter seinen Außenspielern absichern.
Auf der anderen Seite wird es für die Gäste nicht ausreichen, den Ball lediglich lange in den eigenen Reihen zu halten. Der HSV zeigte gegen Hoffenheim, dass er auch dann gefährlich sein kann, wenn er das Spiel über weite Strecken nicht kontrolliert. Poulsen bietet die Möglichkeit eines direkteren Angriffsspiels, Moffi hat seine Qualitäten als Vollstrecker im Strafraum unter Beweis gestellt, und Vieira sucht die Räume zwischen der gegnerischen Abwehr und dem Mittelfeld. Stuttgart muss auf zweite Bälle achten, während der HSV Undavs Aktionen zwischen den Linien begrenzen muss.
Standardsituationen könnten auf beiden Seiten eine wichtige Rolle spielen. Chabot traf gegen Paderborn nach einer Hereingabe von Mittelstädt, während Muheim seinen Siegtreffer gegen Hoffenheim nach einem Eckball erzielte. Deshalb werden Standardsituationen und die ersten Spielminuten, in denen der HSV seinen Rhythmus vorgeben könnte, besonders interessant sein.
Verletzungen und Aufstellungen: Was vor dem Spiel bekannt ist
Der HSV bestätigte am 2. Oktober, dass Patson Daka wegen einer Verletzung am linken Oberschenkel mehrere Wochen ausfallen muss. Auch Albert Grønbæk leidet an einer Oberschenkelverletzung, die er sich während der Länderspielpause zugezogen hat. Beide verpassten die Begegnung gegen Hoffenheim, weshalb ihre Rückkehr gegen Stuttgart ungewiss ist. Zakaria El Ouahdi stand am 10. Oktober krankheitsbedingt nicht im Kader, doch ein solcher Ausfall bedeutet nicht zwangsläufig, dass er am nächsten Spieltag nicht einsatzbereit sein wird. Eine endgültige Einschätzung ist erst nach weiteren Informationen des Vereins möglich.
Stuttgart hat eine neue Sorge um Maximilian Mittelstädt. Der Verteidiger musste nach dem Spiel in Paderborn eine Wunde an der rechten Ferse nähen lassen, und der Verein teilte mit, dass er vorerst ausfallen werde. Hoeneß hatte vor der Partie in Paderborn berichtet, dass Dan-Axel Zagadou, Tiago Tomás und Nikolas Nartey lediglich teilweise am Training teilnahmen, während Justin Diehl und Ameen Al-Dakhil noch nicht ins Mannschaftstraining zurückgekehrt waren. Ihr Status kann sich im Laufe der Woche ändern. Die Startaufstellungen stehen daher noch nicht fest.
Volksparkstadion: Große Kulisse am Rand des Altonaer Volksparks
Das Volksparkstadion befindet sich in der Uwe-Seeler-Allee 9, 22525 Hamburg, im Stadtteil Bahrenfeld im Westen der Stadt, direkt am weitläufigen Altonaer Volkspark. Das Stadion fasst bis zu 57.000 Zuschauer. Zum Stadionkomplex gehören ein Vereinsmuseum und Angebote für Stadionführungen, allerdings liegt die Arena nicht unmittelbar im Stadtzentrum.
Die lautstärkste Unterstützung für die Heimmannschaft kommt traditionell von der Nordtribüne, und die Fans versammeln sich schon lange vor dem ersten Pfiff. Wer sich an das vorherige Duell mit Stuttgart erinnern möchte, muss nur auf den November 2025 und den Jubel nach Vieiras spätem Treffer zurückblicken. Solche Momente zeigen, wie eine einzige Aktion ganze Tribünen in Begeisterung versetzen kann. Es empfiehlt sich, die Eintrittskarte rechtzeitig zu sichern und ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen, da die größten Menschenansammlungen unmittelbar vor Spielbeginn entstehen.
Anreise zum Stadion und Öffnungszeiten der Eingänge
Eine praktische Anreisemöglichkeit ist die S-Bahn. Stellingen und Eidelstedt sind mit den Linien S3 und S5 verbunden, Othmarschen mit der Linie S1. Von Stellingen und Eidelstedt erreicht man das Stadion zu Fuß in ungefähr 15 Minuten. An Spieltagen verkehren außerdem Shuttlebusse von den Bahnhöfen Stellingen und Othmarschen zum Stadion. Die Busse fahren etwa 130 Minuten vor Spielbeginn ab. Eintrittskarten für das Heimspiel beinhalten die Nutzung des HVV-Verkehrsnetzes, wobei die Fahrberechtigung gegebenenfalls gesondert aktiviert werden muss.
- Adresse: Volksparkstadion, Uwe-Seeler-Allee 9, Hamburg.
- Spielbeginn: Samstag, 17. Oktober, um 15:30 Uhr Ortszeit.
- Öffnung der Eingänge: normalerweise zwei Stunden vor Spielbeginn, also gegen 13:30 Uhr.
- Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn bis Stellingen, Eidelstedt oder Othmarschen; von Stellingen und Othmarschen fahren Shuttlebusse zum Stadion.
- Anreise mit dem Auto: Die öffentlichen Parkplätze Rot und Grau sind über Farnhornweg und Farnhornstieg erreichbar; der Parkplatz Braun ist geschlossen.
Autofahrer sollten die Verkehrshinweise für den Spieltag beachten. Die Uwe-Seeler-Allee wird für den normalen Verkehr gesperrt, und der HSV empfiehlt wegen Bauarbeiten und Einschränkungen, die Schnackenburgallee bei der Anfahrt zu den Parkplätzen Rot und Grau zu meiden. Die Zahl der Parkplätze ist begrenzt, und die Abfahrt mit dem Auto nach dem Spiel kann einige Zeit dauern. Auch eine Anreise über Park-and-Ride-Parkplätze ist möglich. Für die Rückfahrt in Richtung Innenstadt empfiehlt der Verein Stellingen.
Die Eingänge öffnen normalerweise 120 Minuten vor Spielbeginn, doch die genauen Zeiten und mögliche Sicherheitsbeschränkungen können für die jeweilige Begegnung noch näher festgelegt werden. Besucher sollten den auf ihrer Eintrittskarte angegebenen Bereich überprüfen. Taschen und Rucksäcke sind auf das Format A4 und die vorgeschriebene Tiefe begrenzt. In der letzten Stunde vor Spielbeginn bilden sich an den Eingängen längere Warteschlangen, weshalb Umstiege und Sicherheitskontrollen zeitlich berücksichtigt werden sollten.
Hamburg vor und nach dem Fußball
Hamburg ist eine norddeutsche Hafenstadt an der Elbe. Das Volksparkstadion liegt am Altonaer Volkspark, der größten öffentlichen Grünfläche der Stadt. Wer früher ankommt, kann auf den Wegen des Parks spazieren gehen, allerdings ändern sich die Zugangswege mit zunehmender Zahl der Fans. Eine Besichtigung des Stadtzentrums und der Viertel entlang des Flusses sollte zeitlich von der Anreise zum Stadion getrennt werden.
Stuttgart reist nach einem dichten Spielplan an, während der HSV vor den eigenen Fans den dritten Bundesligasieg in Folge anstrebt. Auf dem Platz trifft eine Heimmannschaft, die zuletzt besonders in der Schlussphase erfolgreich war, auf einen Gast mit technisch starkem Mittelfeld. Wer die Partie live verfolgen möchte, sollte die Verfügbarkeit von Eintrittskarten und die aktuellen Einlasshinweise frühzeitig prüfen und rechtzeitig zum Stadion aufbrechen, um den Anpfiff nicht zu verpassen.
Quellen:
- DFB Datencenter, Spielplan und vorläufige Tabelle des 5. und 6. Spieltags: https://datencenter.dfb.de/de/competitions/bundesliga/seasons/2026-2027/matchday/5
- Bundesliga.com, Spielbericht TSG Hoffenheim - Hamburger SV und Torschützen: https://www.bundesliga.com/de/bundesliga/news/tsg-hoffenheim-hamburger-sv-spieltag-5-spielbericht-highlights-39485
- VfB Stuttgart, Bericht über den Auswärtssieg beim SC Paderborn 07: https://www.vfb.de/de/vfb/profis/saison/bundesliga/2627/5-sc-paderborn-07----vfb-stuttgart-/
- VfB Stuttgart, Verletzung von Mittelstädt und Ausfälle vor Paderborn: https://www.vfb.de/de/vfb/aktuell/neues/profis/2627/maximilian-mittelstaedt-zieht-sich-risswunde-zu/; https://www.vfb.de/de/vfb/aktuell/neues/profis/2627/pressekonferenz-vor-sc-paderborn-gegen-vfb-stuttgart/
- HSV, Informationen zum Vorverkauf: https://www.hsv.de/tickets/ticketinfos-heimspiele/06-ticketinfos-vfb-stuttgart
- HSV, Verletzungen von Daka und Grønbæk: https://www.hsv.de/news/verletzungsupdate-zu-patson-daka; https://www.hsv.de/news/albert-groenbaek-faellt-vorerst-aus
- HSV, Anreisebestimmungen, Parkmöglichkeiten und Öffnungszeiten der Eingänge: https://www.hsv.de/tickets/einzelkarten/faq-stadionbesuch-heimspiele
- HSV und VfB Stuttgart, direkte Duelle der vergangenen Saison: https://www.hsv.de/news/21-hsv-mit-last-minute-sieg-in-unterzahl-vs-stuttgart; https://www.vfb.de/de/vfb/profis/saison/bundesliga/2526/29-vfb-stuttgart----hamburger-sv-/
- VfB Stuttgart, Vereinsspielplan für den Auftritt in Bratislava (vfb.de, "Erst gegen Stavanger, danach in Bratislava").
- HSV und hamburg.de, Stadionkapazität und Lage am Altonaer Volkspark: https://www.hsv.de/en/stadium/volksparkstadion; https://www.hamburg.de/leben-in-hamburg/bezirke-hamburg/stadtteile-bezirk-altona/bahrenfeld-370432