Jack White in London: roher Rock in einer Halle, die für engen Kontakt mit dem Publikum geschaffen wurde
Jack White kommt für zwei aufeinanderfolgende Konzertabende in das Eventim Apollo in London, wobei der Auftritt am 26. August der zweite Abend dieser Londoner Reihe ist. Als Beginn wurde 19:00 Uhr angekündigt. Das Konzert ist Teil der Tour Jack White Live 2026, in einer Phase, in der White neues Material vom Album "Frozen Charlotte" auf die Bühne bringt, seine gegenwärtige Phase dabei jedoch nicht von den Songs trennt, die The White Stripes, The Raconteurs und seine Solokarriere geprägt haben.
Für das Publikum, das White bereits seit dem Garagen-Blues-Rock von The White Stripes verfolgt, ist dies nicht nur eine Gelegenheit, bekannte Riffs erneut zu hören. Seine Auftritte im Jahr 2026 zeigen, dass das aktuelle Repertoire auch stark auf neue Musik zurückgreift. Gleichzeitig bleibt das Konzert auch für ein Publikum interessant, das ihn vor allem durch Songs wie "Seven Nation Army", "Fell in Love With a Girl", "Icky Thump", "Steady, as She Goes" oder "Lazaretto" kennt.
Die Londoner Station hebt sich besonders hervor, weil White am 25. und 26. August an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in das Eventim Apollo kommt. Nach London wird die Tour in weiteren Städten des Vereinigten Königreichs und Irlands fortgesetzt. Damit ist der zweite Abend in Hammersmith kein isoliertes Konzert, sondern eine wichtige Station in einem intensiven internationalen Zeitplan.
Die Tickets für diese Veranstaltung sind gefragt.
"Frozen Charlotte" bestimmt den aktuellen Klang von Jack White
Der wichtigste Kontext dieses Konzerts ist "Frozen Charlotte", das siebte Solo-Studioalbum von Jack White. Das Album erschien im Juli 2026 und setzt eine Richtung fort, die erneut stärker direkten, riffbetonten Rock, Blues und das Gefühl einer gemeinsam spielenden Band hervorhebt, anstatt einer übermäßig glattpolierten Studiokonstruktion.
Vor dem Album wurden die Songs "Derecho Demonico" und "G.O.D. and the Broken Ribs" vorgestellt, danach folgte "Dollar Bill". Genau dieses neue Material ist bereits während des amerikanischen Teils der Tour im Konzertrepertoire aufgetaucht. Bei einem Auftritt nahe Detroit Ende Juli spielte White neben Songs aus verschiedenen Phasen seiner Karriere auch "Dollar Bill", "G.O.D. and the Broken Ribs", "Thick as Thieves" und "Derecho Demonico".
Das bedeutet nicht, dass in London dieselbe Reihenfolge zu erwarten ist. Jack White ist kein Künstler, dessen Konzert sich am besten als streng festgelegte Wiedergabe einer einzigen, im Voraus bekannten Songliste betrachten lässt. Die bisherigen Auftritte der Tour zeigen eine Mischung aus dem neuen Album, früheren Solosongs und Material seiner Bands. Deshalb sind frühere Konzerte ein nützlicher Hinweis auf den Charakter des Auftritts, aber kein Versprechen für eine konkrete Setlist.
Musikalisch ist die derzeitige Phase besonders attraktiv für ein Publikum, das White am meisten schätzt, wenn Gitarre, Rhythmus und Blues-Rock-Spannung in den Vordergrund treten. "Frozen Charlotte" stellt keine Abkehr von seinem Wiedererkennungswert dar, sondern ein neues Kapitel davon. Gitarrenriffs, ein rauerer Ton, plötzliche dynamische Wechsel und ein Gefühl improvisatorischer Freiheit passen gut zu der Art, wie White seit Jahren Konzertenergie aufbaut.
Was frühere Auftritte über das Repertoire verraten
Die jüngsten Konzerte vermitteln ein gutes Bild von der Breite des Katalogs, über den White verfügt. Bei einem Auftritt im Pine Knob Music Theatre in Michigan umfasste das Repertoire neue Musik, Solosongs sowie Material von The White Stripes und The Raconteurs. Zu den gespielten Titeln gehörten "That's How I'm Feeling", "Dead Leaves and the Dirty Ground", "Sixteen Saltines", "Hotel Yorba", "Fell in Love With a Girl", "Steady, as She Goes", "Icky Thump", "Lazaretto" und "Seven Nation Army", zusammen mit mehreren Songs von "Frozen Charlotte".
Auch ein Konzert in Chicago einige Tage zuvor zeigte eine ähnliche Bandbreite: Der Solokatalog wurde mit Songs von The White Stripes, The Raconteurs und The Dead Weather verbunden. Gerade dieses Überschneiden verschiedener Perioden ist einer der Gründe, weshalb Whites Auftritte auch für ein Publikum funktionieren können, das nicht jedes seiner Soloalben im Detail verfolgt hat.
Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen der Erwartung bekannter Songs und der Garantie, dass sie tatsächlich gespielt werden. Frühere Repertoires zeigen Muster, bestätigen aber nicht die Londoner Setlist. Besucher können daher ein Konzert erwarten, das um Whites aktuelle Phase und seinen großen Katalog aufgebaut ist, sollten jedoch nicht mit einer genauen Zahl von Songs, einer bestimmten Reihenfolge oder einem festgelegten Abschluss des Abends rechnen.
Für langjährige Fans ist gerade diese Unvorhersehbarkeit ein Teil des Reizes. Für ein breiteres Rockpublikum ist eine andere Tatsache wichtiger: Selbst wenn White in tiefere Bereiche seines Katalogs vordringt, bleibt seine Konzertsprache sehr wiedererkennbar - Gitarre im Vordergrund, eine kraftvolle Rhythmussektion, Blues-Erbe und Songs, die oft weniger ordentlich, dafür körperlicher klingen als auf den Studioaufnahmen.
Das Eventim Apollo passt zu Whites Konzertcharakter
Das Eventim Apollo befindet sich in Hammersmith im Westen Londons und zählt zu den historisch bedeutendsten Konzerthallen der Stadt. Es wurde 1932 als Gaumont Palace cinema eröffnet und war später jahrzehntelang auch als Hammersmith Odeon bekannt. Künstler wie The Beatles, The Rolling Stones und Bob Marley sind Teil seiner Geschichte.
Für ein Konzert von Jack White ist die Konstruktion des Raumes selbst wichtiger. Der Zuschauerraum ist fächerförmig gestaltet, was ursprünglich so geplant wurde, dass gute Sichtverhältnisse und ein stärkeres Gefühl des Kontakts mit der Bühne entstehen. Die Halle kann heute auf verschiedene Arten konfiguriert werden. Angegeben wird eine Kapazität von bis zu 3.655 Personen bei vollständiger Bestuhlung und bis zu 5.300, wenn ein Teil des Raumes als Stehbereich genutzt wird.
Diese Größe positioniert das Eventim Apollo zwischen einem intimen Clubkonzert und einer großen Arena. Whites Klang kann sehr körperlich und laut sein, doch hier befindet sich das Publikum weiterhin in einem Raum, in dem die Bühne nicht am anderen Ende eines Stadions verloren geht. Das ist besonders interessant für einen Künstler, der einen großen Teil seiner Wirkung auf Kommunikation innerhalb der Band, Intensitätswechsel und die unmittelbare Reaktion des Publikums aufbaut.
- Adresse: 45 Queen Caroline Street, Hammersmith, London W6 9QH
- Nächste U-Bahn-Station: Hammersmith
- Linien in unmittelbarer Nähe: Piccadilly, District und Hammersmith & City
- Die Kapazität des Veranstaltungsortes hängt von der Konfiguration ab und erreicht bei teilweise stehender Anordnung 5.300 Personen
- Die Halle verfügt über keinen eigenen Parkplatz für Besucher
Es lohnt sich, Tickets rechtzeitig zu sichern.
Konzert ohne Mobiltelefone: die wichtigste Regel des Abends
Eine der konkretesten Besonderheiten des Londoner Auftritts ist die "phone-free"-Regel. Mobiltelefone dürfen im Aufführungsbereich nicht benutzt werden. Bei der Ankunft legt das Personal sie in eine verschließbare Tasche, die der Besucher während des gesamten Konzerts bei sich behält.
Das Telefon wird also nicht abgenommen und auch nicht irgendwo hinter der Bühne oder an der Garderobe abgegeben. Wenn ein dringender Bedarf besteht, kann das Gerät in ausgewiesenen Bereichen außerhalb des Aufführungsraums entsperrt werden. Anschließend kann der Besucher gemäß den Regeln der Halle zum Konzert zurückkehren.
Dieses System verändert die übliche Konzertroutine deutlich. Es gibt kein ständiges Filmen durch einen Bildschirm, kein Hochhalten von Telefonen über die Köpfe anderer Besucher und kein Prüfen von Nachrichten zwischen den Songs. Für Whites Art von Auftritt hat dies eine klare Wirkung: Der Blick des Publikums bleibt auf die Bühne gerichtet, und das Konzert wird als Ereignis erlebt, das nur in diesem Moment stattfindet.
Die praktische Folge ist besonders beim Bezahlen wichtig. Die Halle arbeitet bargeldlos, und für diesen Abend wird den Besuchern empfohlen, eine physische Zahlungskarte mitzubringen, da das Telefon während des Aufenthalts im Aufführungsbereich nicht für mobiles Bezahlen verfügbar ist. Dieses Detail sollte man besser vor dem Verlassen des Hotels oder der Unterkunft klären und nicht erst an der Bar.
Professionelle Fotos und Videos von Whites Auftritten werden nach den Konzerten über seine Kommunikationskanäle veröffentlicht, sodass die Regel ohne Telefone nicht bedeutet, dass es von der Tour überhaupt kein Bildmaterial gibt. Der Unterschied besteht darin, dass das Publikum während des Auftritts nicht in Tausende einzelner Kameraleute verwandelt wird.
Einlass, Taschen und Sicherheitskontrolle
Für die Ankunft ist es sinnvoll, genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle und das Verschließen der Telefone einzuplanen. Bei einem Konzert mit einer besonderen Regel für Geräte umfasst der Einlass naturgemäß einige Schritte mehr als bei einer Veranstaltung, bei der man nach dem Scannen des Tickets sofort in Richtung Halle geht.
Das Eventim Apollo erlaubt nur kleine Taschen in A4-Größe oder kleiner. Größere Rucksäcke, Koffer, Laptoptaschen und große Reisetaschen sind im Veranstaltungsbereich nicht gestattet. Das ist besonders wichtig für Besucher, die am selben Tag in London ankommen und möglicherweise direkt vom Bahnhof oder Flughafen zum Konzert kommen möchten.
Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden. In der Halle gibt es mehrere Bars mit Getränken und Snacks, jedoch kein Restaurant und kein Angebot an warmen Mahlzeiten. Deshalb bietet es sich an, Hammersmith vor dem Einlass zum Abendessen zu nutzen, insbesondere wenn man früher kommt, um den Andrang unmittelbar vor Beginn des Abendprogramms zu vermeiden.
Auch die Altersregeln für dieses Konzert sollten berücksichtigt werden: Personen im Alter von 14 Jahren und jünger müssen von einem Erwachsenen begleitet werden, Kindern unter drei Jahren ist der Eintritt nicht gestattet.
So kommt man zum Eventim Apollo
Für die meisten Besucher ist der öffentliche Nahverkehr die einfachste Wahl. Das Eventim Apollo befindet sich in der Queen Caroline Street, gegenüber dem Komplex Broadway Shopping Centre. Die U-Bahn-Stationen und der Busbahnhof Hammersmith befinden sich direkt in diesem Bereich.
Hammersmith ist an die Linien Piccadilly und District angebunden, während sich die separate Station Hammersmith für die Linien Hammersmith & City und Circle ebenfalls in unmittelbarer Nähe befindet. Dadurch bestehen gute Verbindungen ins Zentrum von London, zu Bahnknotenpunkten und in andere Teile der Stadt.
Die Halle besitzt keinen eigenen Parkplatz und rät Besuchern ausdrücklich davon ab, mit dem Auto anzureisen, wenn dies nicht notwendig ist. Die umliegenden Straßen sind überwiegend Wohnstraßen und die Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Für internationale Besucher, die es nicht gewohnt sind, im Londoner Verkehr zu fahren, ist die U-Bahn eine noch logischere Wahl.
Hammersmith ist lebendig genug, dass bereits die Anreise Teil des Abends werden kann. Rund um die Station befinden sich Restaurants, Pubs und andere Möglichkeiten zum Essen, von denen aus man zu Fuß zur Halle weitergehen kann. Das ist praktischer, als sich auf die Verpflegung im Eventim Apollo selbst zu verlassen, wo es keinen vollständigen Restaurantservice gibt.
Vor der Abfahrt lohnt es sich, den Zustand des Londoner öffentlichen Nahverkehrs für diesen Tag zu prüfen, da Bauarbeiten, vorübergehende Sperrungen und Störungen sich ändern können. Besonders nach dem Konzert sollte mit einer höheren Konzentration von Fahrgästen rund um Hammersmith gerechnet werden.
Für welches Publikum dieses Konzert geeignet ist
Die eindeutigste Zielgruppe sind Hörer, die White seit The White Stripes verfolgen und hören möchten, wie dieser Katalog mit seiner heutigen Band und seinem aktuellen Gitarrensound funktioniert. Das Konzert ist jedoch nicht auf Nostalgie beschränkt. Das neue Album nimmt bei den aktuellen Auftritten eine ausreichend wichtige Position ein, sodass es sinnvoll ist, "Frozen Charlotte" vor dem Konzert zu hören.
Die zweite Gruppe sind Liebhaber von modernem Blues-Rock, Garage Rock und Gitarrenmusik, die möglicherweise nicht alle Projekte von White im Detail kennen. Sein Katalog erstreckt sich über verschiedene Bands und Solophasen, doch die grundlegende Konzertsprache bleibt klar genug, dass man nicht jedes Album kennen muss, damit der Auftritt funktioniert.
Die dritte Gruppe sind Besucher, denen das Format eines Konzerts ohne Mobiltelefone selbst wichtig ist. In einer Zeit, in der der Blick auf die Bühne häufig von Dutzenden Bildschirmen unterbrochen wird, fordert White bewusst ein anderes Verhältnis zwischen Künstler und Publikum. Für manche wird das eine Einschränkung sein, für andere jedoch ein zusätzlicher Grund für den Besuch.
Die Halle unterstützt dies zusätzlich. Das Eventim Apollo ist kein kleiner Clubraum, aber auch kein riesiges Stadion. Der historische Zuschauerraum und die Möglichkeit eines Stehparterres schaffen ein Format, in dem sich ein kraftvolles Rockkonzert groß genug anfühlen kann, um Masse zu besitzen, und gleichzeitig konzentriert genug bleibt, damit der Künstler visuell präsent ist.
London als zweiter Abend eines Doppelauftritts
Whites Terminplan im August platziert London zwischen Auftritten in Kasachstan und der Türkei sowie den anschließenden Konzerten in Bristol, Newcastle, Belfast und Dublin. Die beiden Abende im Eventim Apollo bilden daher einen zentralen Teil seiner Reise durch das Vereinigte Königreich und Irland.
Eine zusätzliche Besonderheit des Konzerts am 26. August ist, dass es sich um den zweiten Abend in derselben Halle handelt. Das ist jedoch kein Grund für die Annahme, dass das Repertoire identisch mit dem des Vorabends oder vollkommen anders sein wird. Ohne eine im Voraus veröffentlichte Setlist wäre eine solche Behauptung reine Spekulation.
Viel sicherer ist es, das zu erwarten, was die aktuelle Tour bereits zeigt: eine starke Präsenz von Whites neuer Phase, Songs aus verschiedenen Bereichen des Katalogs und eine Darbietung, die nicht als ruhige Präsentation eines Albums in der Reihenfolge der Titel konzipiert ist.
In diesem Sinne passen "Frozen Charlotte" und das Eventim Apollo gut zusammen. Das neue Material wurde für einen kraftvollen Bandsound geschaffen, und die historische Londoner Halle ist groß genug für eine vollständige Rockproduktion, ohne das Gefühl von Nähe zu verlieren.
Praktische Vorbereitung vor der Ankunft
Am wichtigsten ist es, einige Dinge im Voraus zu regeln: das passende Ticket entsprechend den Anweisungen des Veranstalters bereitzuhalten, eine physische Zahlungskarte mitzubringen, nicht mit großem Gepäck anzureisen und mit dem Verfahren zu rechnen, bei dem das Telefon in eine verschließbare Tasche gelegt wird.
Wer aus einem anderen Teil Londons kommt, für den ist die U-Bahn in der Regel praktischer als das Auto. Wer von außerhalb der Stadt oder aus einem anderen Land anreist, sollte den Koffer zunächst in der Unterkunft oder einer Gepäckaufbewahrung lassen, da die Regel für kleine Taschen am Eingang keinen Spielraum für Improvisation lässt.
Eine frühere Ankunft hat noch einen weiteren Vorteil: Hammersmith bietet genügend Möglichkeiten, vor dem Konzert etwas zu essen, während es in der Halle selbst keine warmen Mahlzeiten gibt. Nach dem Einlass kann der Fokus auf dem Konzert bleiben, ohne zwischen den Songs grundlegende praktische Dinge regeln zu müssen.
Der Ticketverkauf für diese Veranstaltung läuft.
Was zu erwarten ist, wenn die Lichter ausgehen
Jack White tritt derzeit nicht als Künstler auf, der lediglich durch seine eigene Vergangenheit tourt. "Frozen Charlotte" verleiht der Tour eine klare gegenwärtige Identität, während der große Katalog abrupte Übergänge zwischen neuen Riffs, Solosongs und Material der Bands ermöglicht, die ihn zu einem der bekanntesten Gitarristen seiner Generation gemacht haben.
Die jüngsten Konzerte zeigen, dass Songs von The White Stripes und The Raconteurs nicht als abgetrennter nostalgischer Zusatz behandelt werden, sondern als Teil derselben musikalischen Sprache. Wenn daneben "Dollar Bill", "Derecho Demonico" oder andere neue Titel auftauchen, kann der Unterschied zwischen den Epochen kleiner sein, als es die Veröffentlichungsdaten der Alben vermuten lassen.
Das Format ohne Mobiltelefone verstärkt diesen Ansatz zusätzlich. Das Publikum betritt eine Halle, in der das Filmen nicht der zentrale Teil des Erlebnisses ist, und die Konzentration bleibt auf der Band, dem Klang und der Reaktion des Raumes. Für ein Rockkonzert, das sich auf Riff, Rhythmus und unmittelbare Dynamik stützt, ist dies eine konkrete und nicht nur symbolische Veränderung.
Das Eventim Apollo bringt dabei seine eigene historische Ebene mit. Seit seiner Eröffnung 1932 und über Jahrzehnte großer Rockkonzerte hinweg ist der Ort seit Langem mit Künstlern verbunden, für die das Verhältnis zwischen einem großen Publikum und der relativen Nähe zur Bühne wichtig ist. Whites Auftritt fügt sich genau in diese Tradition ein - nicht als museale Rückkehr zum alten Rock, sondern als aktuelle Tour eines Künstlers, der weiterhin neue Musik veröffentlicht und sein Repertoire um sie herum aufbaut.
Quellen:
- Jack White - Angaben zum Album "Frozen Charlotte", zur Single "Dollar Bill" und zur aktuellen Tour
- Eventim Apollo - Termine der Londoner Auftritte, Beginn, "phone-free"-Regel und Verfahren zum Verschließen der Telefone
- Eventim Apollo - Geschichte der Halle, Konfigurationen und Kapazität des Veranstaltungsortes
- Eventim Apollo - Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkmöglichkeiten, Sicherheitskontrolle, Taschenregeln sowie Speisen und Getränken
- Pollstar - Bericht und Repertoire vom Auftritt Jack Whites in Michigan im Juli 2026
- Under the Radar - Bericht vom Konzert in Chicago und Überblick über die Vertretung verschiedener Bereiche von Whites Katalog
- Pitchfork - Tourplan 2026 und Kontext des Albums "Frozen Charlotte"