James Blake in Berlin: Die Trying Times Tour kommt ins Astra Kulturhaus
James Blake tritt am 15. Oktober 2026 im Astra Kulturhaus in Berlin auf, wo er Musik aus seinem Album "Trying Times" sowie ausgewählte Songs aus seiner bisherigen Karriere präsentieren wird. Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr, der Programmbeginn ist für 20:00 Uhr vorgesehen, und als Vorprogramm wurde die amerikanische Singer-Songwriterin Monica Martin angekündigt. Das Konzert ist Teil des europäischen Abschnitts der Tournee, mit der der britische Produzent, Sänger und Songwriter ein neues Kapitel seiner Karriere vorstellt, das von größerer künstlerischer Unabhängigkeit und einer Rückkehr zu emotionalen Songs geprägt ist, in denen elektronische Musik auf Soul trifft.
Berlin ist für einen solchen Auftritt eine interessante Wahl. Die Stadt mit ihrer tief verwurzelten elektronischen Musikszene empfängt einen Musiker, dessen Anfänge mit dem Londoner Post-Dubstep verbunden sind, dessen Musik sich im Laufe der Jahre jedoch weit über ein einzelnes Genre hinaus entwickelt hat. In seinen Songs treffen tiefe Bässe, Klavier, fragmentierte Gesangssamples, Gospelharmonien und nahezu vollständig reduzierte Balladen aufeinander. Besonders bei Konzerten kommen diese Unterschiede zum Ausdruck, wenn sich subtile Studiodetails in ein körperlich spürbares Klangerlebnis verwandeln.
Das Astra Kulturhaus gibt derzeit an, dass das Konzert am 15. Oktober ausverkauft ist. Deshalb lohnt es sich, mögliche Änderungen bei der Ticketverfügbarkeit im Voraus zu überprüfen und die Reise nicht in der Erwartung zu planen, bei der Ankunft noch Eintrittskarten kaufen zu können. Am folgenden Abend hat James Blake einen weiteren Auftritt auf derselben Berliner Bühne, und beide Termine gehören zur "Trying Times Tour".
Vom Londoner Post-Dubstep zu einer unverwechselbaren Stimme des zeitgenössischen Soul
James Blake trat Ende der 2000er-Jahre in der britischen elektronischen Musikszene in Erscheinung, als Produzenten erforschten, wie sich Rhythmus nach dem Dubstep weiterentwickeln könnte. Seine frühe EP "CMYK" zeigte seine Vorliebe für ungewöhnliche Gesangssamples, verschobene Rhythmen und Bässe, die häufig ebenso viel emotionales Gewicht tragen wie die Melodie. Bereits mit seinem selbstbetitelten Debütalbum aus dem Jahr 2011 wurde deutlich, dass er nicht nur ein Produzent elektronischer Musik war. Blakes Stimme, sein Falsett und seine Fähigkeit, einen Song um wenige Klavierakkorde herum aufzubauen, eröffneten ihm Möglichkeiten außerhalb der Clubszene.
Seine Coverversion von "The Limit to Your Love", das ursprünglich mit Feist verbunden war, wurde zu einem seiner bekanntesten frühen musikalischen Momente. Das minimalistische Klavier und die plötzlichen Wellen tiefer Bässe sind bis heute ein gutes Beispiel für seinen Ansatz. "Retrograde" aus dem Album "Overgrown" von 2013 entwickelt einen ähnlichen Kontrast, verwandelt ihn jedoch in eine kraftvollere, beinahe hymnische Struktur. Gerade das Album "Overgrown" festigte seine internationale Stellung zusätzlich und gewann den Mercury Prize.
Die folgenden Veröffentlichungen zeigten unterschiedliche Seiten derselben musikalischen Persönlichkeit. "The Colour in Anything" brachte umfangreichere, intime Kompositionen hervor, "Assume Form" näherte sich einem wärmeren R&B-Sound, und "Friends That Break Your Heart" stellte ein direkteres Songwriting über Beziehungen und emotionale Verletzlichkeit in den Vordergrund. Das Album "Playing Robots into Heaven" aus dem Jahr 2023 betonte erneut seine elektronischen Wurzeln, rhythmische Experimente und Clubenergie.
Gleichzeitig entwickelte sich Blake zu einem äußerst gefragten Kollaborationspartner. Seine Arbeit als Produzent und Songwriter verbindet ihn mit Namen wie Beyoncé, Frank Ocean, Kendrick Lamar, Travis Scott, ROSALÍA und SZA. Sein Einfluss ist daran zu erkennen, wie er die menschliche Stimme behandelt und sie häufig in ein Instrument verwandelt, das zugleich nah und fern, natürlich und elektronisch bearbeitet klingt. Für das Berliner Publikum ist gerade diese Doppelrolle als Sänger und Klangarchitekt einer der wichtigsten Anziehungspunkte des Konzerts.
Das Album "Trying Times" eröffnet ein neues Kapitel seiner Karriere
"Trying Times", veröffentlicht am 13. März 2026, ist Blakes siebtes Studioalbum und seine erste große unabhängige Veröffentlichung nach dem Abschied vom System der großen Plattenfirmen. Es erschien unter dem Label Good Boy Records und stellt eine ausgesprochen persönliche Antwort auf die Unsicherheit des modernen Lebens dar. Anstatt das gesamte Album auf einer einzigen Produktionsidee aufzubauen, kombiniert Blake elektronische Musik, klassischen Soul, Pop, Hip-Hop und intimes Singer-Songwriter-Songwriting.
"Death of Love" gehörte zu den ersten Begegnungen des Publikums mit dem neuen Material. Darin treffen Chorpassagen, kraftvolle Bässe und ein Sample aus der Musik von Leonard Cohen aufeinander. Das Ergebnis ist eine düstere, beinahe filmische Komposition, die sich mit der Zerbrechlichkeit von Beziehungen beschäftigt. "I Had a Dream She Took My Hand" vermittelt eine andere Stimmung: die Wärme des Retro-Soul, eine verträumte Melodie und eine Produktion, in der alte Gesangselemente in eine zeitgenössische elektronische Struktur eingebettet sind.
Der Titelsong "Trying Times" betont die Liebe als Halt in unsicheren Zeiten. "Make Something Up" wendet sich einem intimen Gespräch und Gefühlen zu, die sich nur schwer eindeutig ausdrücken lassen, während "Rest of Your Life" ein wesentlich verspielteres Zusammenspiel zwischen Klavier und Tanzrhythmus entwickelt. Dabei verzichtet das Album nicht auf Blakes Vorliebe für plötzliche Klangwechsel. Einzelne Songs gehen von sanften Melodien in ausgeprägt elektronische Arrangements über, ohne zu versuchen, diese beiden Seiten vollständig aneinander anzugleichen.
Auf dem Album ist der britische Rapper Dave im Song "Doesn't Just Happen" zu hören, während Monica Martin an "Didn't Come to Argue" mitwirkt. Diese Kooperationen zeigen zwei Seiten von Blakes musikalischem Ausdruck: seine tiefe Verbindung zur Hip-Hop-Produktion und seine Fähigkeit, Gesangsdialoge zu schaffen, die fast wie private Gespräche klingen. Gerade wegen dieser Übergänge zwischen Genres und der Tatsache, dass Blake seine neue Musik zu seinen eigenen Bedingungen veröffentlicht, erregte das Album die Aufmerksamkeit der Musikkritik.
Für das Konzertpublikum bietet "Trying Times" Material, das sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln kann. Manche Songs verlangen Stille und ein aufmerksames Zuhören bei den Texten, während andere rhythmische Strukturen besitzen, die im Konzertraum eine stärkere körperliche Dimension erhalten. Deshalb lässt sich dieser Auftritt nicht einfach als elektronisches Konzert oder als Abend mit Soulballaden beschreiben.
Welche Songs sind auf der Tournee zu erwarten?
Die bisherigen Auftritte der Tournee vermitteln ein konkretes Bild des Repertoires, auch wenn das Programm in Berlin nicht vollständig mit früheren Konzerten übereinstimmen muss. Bei seinen Londoner Auftritten in der O2 Academy Brixton Ende September und bei den Konzerten in Utrecht Anfang Oktober kombinierte James Blake das neue Album mit Songs, die frühere Phasen seiner Karriere geprägt haben.
Zu den gespielten Songs gehörten "Walk Out Music", "Death of Love", "I Had a Dream She Took My Hand", "Make Something Up", "Trying Times" und "Rest of Your Life". Hinzu kamen "Choose Me", "Radio Silence", "I'll Come Too", "You're Too Precious", "The Limit to Your Love" und "Retrograde". Diese Auswahl zeigt deutlich, wie Blake seine frühe elektronische Ästhetik mit neueren, melodisch zugänglicheren Songs verbindet.
Ein interessanter Bestandteil seiner Auftritte sind auch Neuinterpretationen fremder Kompositionen. In London und Utrecht spielte er "Godspeed", das mit Frank Ocean verbunden ist, während zu seinen Konzert-Coverversionen auch "The Drugs Don't Work" von The Verve und "Vincent" von Don McLean gehörten. Diese Darbietungen sind keine Bestätigung für die Berliner Setlist, zeigen jedoch, wie stark Blake auf seine eigene Stimme und die Neuinterpretation bekannter Melodien setzt, selbst wenn das Original weit von seinem elektronischen Klang entfernt ist.
Eine auf dem Portal The Upcoming veröffentlichte Rezension seines Londoner Auftritts hob insbesondere die Darbietungen von "Walk Out Music", "Doesn't Just Happen" und "Say What You Will" hervor. Beschrieben wurde ein Konzert, bei dem vielschichtige Arrangements dank der Begleitmusiker zusätzliche Tiefe erhielten, während Blake zwischen elektronischen Instrumenten, Gitarre und gesanglich anspruchsvollen Passagen wechselte. In einem Moment forderte er das Londoner Publikum sogar zum gemeinsamen Singen ohne instrumentale Begleitung auf.
Solche Beispiele erklären am besten, was das Publikum im Astra Kulturhaus erwarten kann: einen Wechsel zwischen sehr leisen Momenten, in denen nahezu jedes Detail der Stimme hörbar ist, und kraftvollen elektronischen Übergängen. Es gibt jedoch keine Bestätigung dafür, dass Berlin dieselbe Reihenfolge der Songs, dieselben Coverversionen oder dieselben Gäste wie frühere Auftritte erleben wird.
Monica Martin als Vorprogramm und musikalische Partnerin
Monica Martin tritt vor James Blake auf, und ihre Anwesenheit ist aufgrund ihrer bestehenden musikalischen Zusammenarbeit besonders interessant. Die amerikanische Sängerin ist auf dem Album "Trying Times" im Song "Didn't Come to Argue" zu hören, in dem ihre Stimme Blakes charakteristische Kombination aus Intimität und elektronischer Bearbeitung ergänzt. Ihr Gesang bringt Wärme und eine andere Klangfarbe ein, sodass die Zusammenarbeit wie ein Gespräch zwischen zwei gleichberechtigten musikalischen Stimmen wirkt.
Martin ist für ihren emotionalen, vom Soul inspirierten Gesang und ihre eigene Arbeit als Singer-Songwriterin bekannt. Bei ihren jüngsten Auftritten im Rahmen der Tournee präsentierte sie auch ihr eigenständiges Repertoire. Für Besucher, die hauptsächlich wegen Blake kommen, bietet ihr Auftritt die Gelegenheit, eine Künstlerin kennenzulernen, deren Ästhetik sich auf natürliche Weise in die musikalische Welt des Albums "Trying Times" einfügt.
Obwohl beide bei der Studioaufnahme zusammengearbeitet haben, wurde eine gemeinsame Aufführung von "Didn't Come to Argue" in Berlin nicht ausdrücklich bestätigt. Dasselbe gilt für mögliche Gastauftritte anderer Kollaborationspartner. Dave beispielsweise begleitete Blake bei einem seiner Londoner Konzerte, doch dieser Auftritt bedeutet nicht, dass er auch im Astra Kulturhaus auftreten wird.
Es ist deshalb auch für diejenigen sinnvoll, bereits zum Programmbeginn zu erscheinen, die die umfassendere musikalische Geschichte der Tournee erleben möchten und nicht nur ihren Hauptkünstler.
Astra Kulturhaus: Ein Konzertort im Herzen des Berliner Friedrichshains
Das Astra Kulturhaus befindet sich in der Revaler Straße 99 auf dem RAW-Gelände im Stadtteil Friedrichshain. Es handelt sich um einen ehemaligen Gebäudekomplex mit Bezug zur Deutschen Bahn, der sich im Laufe der Jahre zu einem der bekanntesten Orte alternativer Kultur in Berlin entwickelt hat. Das Astra Kulturhaus wurde 2009 in einem ehemaligen Kulturhaus der Eisenbahner eröffnet und beherbergt seither regelmäßig internationale Künstler verschiedener Genres.
Nach Angaben des Deutschen Musikinformationszentrums beträgt die Kapazität des Veranstaltungsortes etwa 1.500 Besucher. Damit gehört er zu den Konzerthallen, die Auftritte bekannter Künstler ermöglichen, ohne die für große Arenen typische Distanz zum Publikum zu schaffen. Für Blakes Musik ist dieser Unterschied wichtig, da seine Liveauftritte häufig auf dem Verhältnis zwischen sehr leisen Gesangsmomenten und kraftvollem, tieffrequentem Klang beruhen.
Der Innenraum bewahrt einen Teil des Charakters des ehemaligen Kulturhauses, mit Parkettboden, Barbereichen und markanten Elementen einer älteren Einrichtung. Astra funktioniert zugleich als Konzerthalle und als Ort der Clubkultur. Die Bühne ist groß genug für Auftritte mit Begleitmusikern, während der geschlossene Raum dafür sorgt, dass elektronische Arrangements und Bässe unmittelbarer wirken als auf einer großen Freifläche.
Das genaue Klangerlebnis hängt allerdings von der Produktion des Abends und der Position der Besucher im Saal ab. Blakes Musik enthält viele subtile Details, aber auch ausgesprochen tiefe Frequenzen. Besucher, die einen ausgewogeneren Klang bevorzugen, können einen Standort in größerer Entfernung zu den großen Lautsprechern in Betracht ziehen, während für Liebhaber eines stärkeren körperlichen Basserlebnisses der vordere Bereich des Veranstaltungsortes interessanter sein dürfte.
Nach Angaben der Veranstaltungsstätte ist das Astra Kulturhaus für Menschen mit Behinderungen zugänglich und verfügt über eine Plattform für Rollstuhlfahrer sowie barrierefreie Sanitäranlagen. Besuchern, die einen angepassten Zugang benötigen, wird empfohlen, sich im Voraus mit der Veranstaltungsstätte abzustimmen, insbesondere hinsichtlich der Anreise und der Verfügbarkeit eines geeigneten Parkplatzes.
Für diesen Termin meldet die Veranstaltungsstätte ein ausverkauftes Konzert. Wer noch keine Eintrittskarte besitzt, sollte vor der Reiseplanung prüfen, ob sich die Verfügbarkeit möglicherweise geändert hat. Wer bereits eine Eintrittskarte hat, kann die Zeit vor dem Einlass nutzen, um Friedrichshain kennenzulernen und den Zugang ohne Eile zu planen.
Anreise zum Astra Kulturhaus und Verkehrsmöglichkeiten
Der praktischste Ankunftspunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Warschauer Straße, einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Osten Berlins. Vom Bahnhof S+U Warschauer Straße bis zum RAW-Gelände sind es ungefähr 350 Meter zu Fuß, und das Astra Kulturhaus befindet sich innerhalb des Komplexes. Dank der zahlreichen Straßenbahn-, U-Bahn- und S-Bahn-Verbindungen ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Regel einfacher als mit dem Auto.
- Adresse: Astra Kulturhaus, Revaler Straße 99, 10245 Berlin-Friedrichshain.
- S-Bahn: Bahnhof Warschauer Straße, unter anderem mit den Linien S3, S5, S7 und S9 verbunden.
- U-Bahn: Linien U1 und U3 bis zum Bahnhof Warschauer Straße.
- Straßenbahn: Linien M10 und M13 bis zur Haltestelle Warschauer Straße, anschließend ein kurzer Fußweg zum Gelände.
- Bus: Linie 347 bis Helsingforser Platz oder Linie 300 bis Warschauer Straße.
- Auto: Auf dem Gelände selbst gibt es keine regulären Besucherparkplätze; in der Revaler Straße stehen je nach Verfügbarkeit kostenpflichtige Straßenparkplätze zur Verfügung.
Besucher aus anderen Teilen Berlins können einen Umstieg auf die S-Bahn oder U-Bahn einplanen. Die Warschauer Straße ist außerdem mit dem Gebiet um Ostkreuz und den zentralen Stadtteilen verbunden, was die Rückfahrt nach dem Konzert erleichtert. Da sich der Abendverkehr und einzelne Linien ändern können, empfiehlt es sich, die Rückfahrverbindungen am Veranstaltungstag zu überprüfen.
Das RAW-Gelände verfügt über mehrere Zugänge, die jedoch nicht alle gleichermaßen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet sind. Die Verwaltung des Geländes nennt barrierefreie Eingänge von der Revaler Straße, darunter Zugänge zwischen der Libauer Straße und der Simon-Dach-Straße sowie an der Dirschauer Straße. Das ist ein wichtiges Detail für Besucher, die sich zum ersten Mal in diesem Teil Friedrichshains bewegen.
Wer mit dem Auto anreist, sollte mit einer begrenzten Zahl von Parkplätzen in den umliegenden Straßen rechnen. Das Astra Kulturhaus empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad, und auch eine frühere Ankunft garantiert keinen Parkplatz. Für Gäste, die aus anderen Städten nach Berlin reisen, kann es praktischer sein, eine Unterkunft in der Nähe einer Bahnverbindung zur Warschauer Straße zu wählen, anstatt unmittelbar neben dem Konzertort nach einem Parkplatz zu suchen.
Zwei Berliner Abende auf dem europäischen Abschnitt der Tournee
Der Auftritt am 15. Oktober ist das erste von zwei aufeinanderfolgenden Berliner Konzerten. James Blake tritt am 16. Oktober erneut im Astra Kulturhaus auf, und am 18. Oktober folgt ein Konzert im E-Werk in Köln. Die deutschen Termine sind in einen umfangreicheren europäischen Tourneeplan eingebettet, der auf Auftritte in London, Utrecht und Brüssel folgt, während die Tournee später in weiteren Städten fortgesetzt wird.
Zwei aufeinanderfolgende Auftritte in derselben Halle bieten dem Publikum die Möglichkeit, Blakes neue Musik in einem Raum zu erleben, der kleiner ist als typische große Konzertarenen. Diese Wahl entspricht seinem Ansatz, der ebenso aufmerksames Zuhören wie eine körperliche Reaktion auf den Rhythmus verlangt. Bei den bisherigen Konzerten konnte das Publikum einen breiten Querschnitt aus dem Album "Trying Times" sowie Songs aus verschiedenen Karrierephasen hören, was besonders für Besucher interessant ist, die ihn bereits seit seinen frühen elektronischen Veröffentlichungen verfolgen.
Berlin ist zugleich eine Stadt mit einem Publikum, das an experimentelle elektronische Musik und Künstler gewöhnt ist, die nicht nur einer einzigen Szene angehören. Blake passt in diesen Kontext, da sein Auftritt sowohl Liebhaber elektronischer Clubmusik als auch Menschen anzieht, die hauptsächlich wegen seiner Stimme, des Klaviers und seiner Songs kommen. Gerade im Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Erwartungen liegt der Charakter der "Trying Times"-Tournee.
Was man vor dem Konzertbesuch wissen sollte
Für Donnerstag, den 15. Oktober, sind der Einlass um 19:00 Uhr und der Programmbeginn um 20:00 Uhr angekündigt. Da Monica Martin als Vorprogramm auftritt, sollte die angegebene Anfangszeit nicht als bestätigte Uhrzeit für Blakes Bühnenauftritt verstanden werden. Die Berliner Veranstaltungsstätte nennt in ihrer Ankündigung weder die genaue Dauer ihres Auftritts noch das Konzertende oder mögliche Pausen.
Bei bisherigen Auftritten der Tournee spielte Blake zusammen mit Begleitmusikern und wechselte zwischen elektronischen Passagen, Klavier, Gitarre und Gesangsmomenten. Die Einzelheiten der Berliner Produktion und die genaue Besetzung der Musiker für diesen Abend wurden jedoch nicht gesondert vorgestellt. Am sichersten ist es, die Erwartungen auf die bestätigte Tournee und seine bisherigen Liveauftritte zu stützen, ohne bestimmte visuelle Effekte oder Überraschungsgäste vorauszusetzen.
Da die Halle bei Konzerten mit Stehplätzen eine große Anzahl von Besuchern aufnehmen kann, empfiehlt es sich, früh genug zu erscheinen, um die Einlasskontrolle zu passieren und den gewünschten Platz zu finden. Die Regeln für mitgebrachte Taschen, mögliche Altersbeschränkungen und besondere Anforderungen an die Barrierefreiheit sollten vor der Ankunft überprüft werden, da einzelne Bedingungen je nach Veranstalter unterschiedlich sein können.
Die Eintrittskarte gilt für den ausgewählten Konzerttermin. Wer wegen des Auftritts anreist, sollte daher besonders sorgfältig prüfen, ob auf seiner Karte der 15. oder 16. Oktober angegeben ist. Für den ersten Termin meldet die Veranstaltungsstätte derzeit, dass das Konzert ausverkauft ist. Es empfiehlt sich, eine gültige Eintrittskarte und die erforderlichen Angaben für den Einlass im Voraus bereitzuhalten und vor der Abreise mögliche Änderungen des Zeitplans oder der Einlassbedingungen zu überprüfen.
Für Besucher, die nach dem Konzert in Friedrichshain bleiben möchten, bietet die Umgebung der Revaler Straße zahlreiche Bars, Restaurants und Orte der Berliner Alternativkultur. In der Nähe liegt außerdem das Gebiet um die Simon-Dach-Straße, das für seine gastronomischen Einrichtungen bekannt ist, während ein Spaziergang zur Warschauer Straße einen einfachen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht. So lässt sich das Konzert von James Blake mit einem abendlichen Streifzug durch einen Teil Berlins verbinden, in dem industrielle Vergangenheit und zeitgenössische Musikszene unmittelbar nebeneinander bestehen.
Quellen:
- Astra Kulturhaus (astra-berlin.de) - Ankündigung des Konzerts von James Blake, Datum, Einlass, Programmbeginn, Monica Martin, Ausverkaufsstatus und Informationen zum Veranstaltungsort.
- Universal Music (universal-music.de) - bestätigte deutsche Termine der "Trying Times Tour" in Berlin und Köln.
- Deutsches Musikinformationszentrum (miz.org) - Kapazität des Astra Kulturhaus von 1.500 Besuchern, Geschichte des Veranstaltungsortes und Eröffnungsjahr.
- RAW Kultur L (raw-kultur-l.de) - Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, barrierefreie Eingänge, Entfernungen und Parkbeschränkungen auf dem RAW-Gelände.
- Berlin.de (berlin.de) - Adresse des Konzertortes, Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Besucherinformationen.
- Pitchfork (pitchfork.com) - Album "Trying Times", seine unabhängige Veröffentlichung, Songs, Kollaborationspartner und musikalische Analyse.
- Apple Music (music.apple.com) - Hintergrund zum Album "Trying Times", Blakes Entwicklung und seine Gedanken zu den Themen der neuen Veröffentlichung.
- The Upcoming (theupcoming.co.uk) - Konzertrezension des Auftritts in der O2 Academy Brixton vom September 2026 und Beschreibung der Live-Darbietungen.
- setlist.fm (setlist.fm) - dokumentierte Setlists der Auftritte in London und Utrecht im September und Oktober 2026.