Planst du einen Fußballbesuch in Linz? LASK trifft am 11. Oktober 2026 in der Raiffeisen Arena auf Rapid Vienna. In der österreichischen Bundesliga geht es um wichtige Punkte an der Tabellenspitze. Informiere dich über den Ticketkauf und plane Anreise, Stadionzugang und Rückfahrt
LASK - SK Rapid: Kampf um die Tabellenspitze in der Raiffeisen Arena
Die Raiffeisen Arena in Linz ist Schauplatz eines der spannendsten Duelle des 8. Spieltags der österreichischen Bundesliga. LASK und SK Rapid treffen am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, um 17:00 Uhr aufeinander. Die Gastgeber wollen ihre außergewöhnlich erfolgreiche Heimserie gegen den Wiener Rivalen verteidigen, während Rapid mit sechs Siegen aus den ersten sieben Ligaspielen anreist. Zwischen den beiden Mannschaften liegen zwei Punkte, und das Ergebnis könnte die Kräfteverhältnisse an der Tabellenspitze verändern.
Die Eintrittskarten sind bereits in den Tagen vor dem Spiel ein wichtiges Thema. In seiner Vorschau vom 10. Oktober bezeichnete LASK die Raiffeisen Arena als nahezu ausverkauft, während Rapid zuvor bekannt gegeben hatte, dass der Gästesektor ausverkauft sei. Wer noch einen der verbleibenden Plätze bekommen möchte, sollte die Verfügbarkeit rechtzeitig prüfen.
Was für LASK und Rapid auf dem Spiel steht
Rapid ging als Tabellenführer mit 18 Punkten aus sieben Spielen in den achten Spieltag. LASK hatte 16 Punkte gesammelt, die aus fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage resultierten. Salzburg spielte am Samstag 0:0 gegen Grazer AK und erreichte damit ebenfalls 18 Punkte, was die Bedeutung des Sonntagsspiels zusätzlich erhöht. Ein Sieg von LASK würde bedeuten, dass die Mannschaft Rapid in der Tabelle überholt, während ein Erfolg der Gäste ihren starken Saisonstart bestätigen und den Abstand zum direkten Konkurrenten vergrößern würde.
Nach dem Grunddurchgang der österreichischen Bundesliga folgt die Aufteilung in Gruppen. Auch wenn im Oktober noch keine Entscheidung über den Meistertitel fällt, haben Punkte gegen einen direkten Konkurrenten großes Gewicht. LASK will als amtierender Meister seine Qualität bestätigen, während Rapid zeigen möchte, dass der hervorragende Saisonstart von Dauer ist.
Besonders auffällig ist die Art und Weise, wie die Mannschaften ihre Tore erzielen. Rapid erzielte in den ersten sieben Runden 21 Treffer, LASK 19, und beide Teams kassierten jeweils sieben Gegentore. Die Zahlen bestätigen das offensive Potenzial, zeigen aber auch, wie teuer ein Fehler zwischen den Linien werden kann.
Die Form der Gastgeber und Gäste
LASK startete mit fünf Siegen in Folge in die Meisterschaft, doch die letzten beiden Auswärtsspiele in der Liga brachten nur einen Punkt. In Graz verlor die Mannschaft gegen SK Sturm Graz mit 2:1 und kassierte damit ihre erste Liganiederlage. Gegen TSV Hartberg spielte sie 3:3, obwohl sie zur Halbzeit bereits mit 2:0 geführt hatte. Trainer Dietmar Kühbauer wird deshalb auf Disziplin bis zum Schlusspfiff bestehen, insbesondere bei der Rückkehr vor die heimischen Tribünen.
Die Ligabilanz von Rapid ist nahezu das Gegenteil: sechs Siege und nur eine Niederlage. Den schwersten Rückschlag erlitt die Mannschaft in Salzburg, wo sie mit 5:1 verlor. Die Reaktion darauf war überzeugend - ein 3:0-Auswärtssieg gegen Wolfsberger AC und ein 3:0-Heimsieg gegen WSG Tirol. Die Mannschaft von Johannes Hoff Thorup hat in ihren letzten 16 Pflichtspielen 13 Siege eingefahren.
Beide Mannschaften kommen aus der Länderspielpause zurück. Die Unterbrechung bot Zeit zur Vorbereitung, warf aber auch Fragen zur Fitness der Nationalspieler auf.
Spieler, die das Spiel entscheiden können
Für LASK ist Christoph Lang ein besonders interessanter Name. Der Offensivspieler, der früher das Trikot von Rapid trug, ging mit fünf Ligatoren in diese Begegnung. Während der Länderspielpause erzielte er im Spiel gegen Kosovo auch sein erstes Tor für die österreichische A-Nationalmannschaft. Gegen seinen ehemaligen Verein traf er im Trikot von LASK bereits zweimal, darunter beim 3:0-Heimsieg im November 2025. Seine Vorstöße zwischen die Linien könnten der Gästeabwehr Probleme bereiten.
LASK ist jedoch nicht allein von Lang abhängig. Samuel Adeniran erzielte vier Ligatore, während Moses Usor die Angriffsvorbereitung mit dem Abschluss verbindet; in der verfügbaren Saisonstatistik stehen für ihn zwei Treffer und drei Vorlagen. Rapid kann sich deshalb nicht ausschließlich auf Lang konzentrieren: Usor und Adeniran können die Räume hinter der Abwehr attackieren.
Rapid verfügt über eigene offensive Trümpfe. Tonni Adamsen verbuchte in den ersten sieben Runden vier Tore und zwei Vorlagen und zählt damit zu den produktivsten Spielern der Liga. Neben ihm lohnt es sich, Ercan Kara und Petter Nosa Dahl zu beobachten, die ebenfalls regelmäßig zu Torerfolgen beigetragen haben, sowie Matthias Seidl, der eine wichtige Rolle bei der Verbindung zwischen Mittelfeld und Angriff spielt. Yusuf Demir und Nicolas Bajlicz können im letzten Angriffsdrittel für Tempowechsel und Kreativität sorgen. Auch Torhüter Niklas Hedl wird dabei eine wichtige Aufgabe haben.
Verletzungen, Länderspieleinsätze und Aufstellungen
Bei den Ausfällen ist Vorsicht geboten, da sich die Situation bis zur Bekanntgabe der Aufstellungen ändern kann. LASK berichtete am 30. September, dass Sascha Horvath wegen Problemen mit der Oberschenkelmuskulatur vorzeitig von der österreichischen Nationalmannschaft zurückgekehrt sei und zu diesem Zeitpunkt nicht einsatzfähig gewesen sei. Für eine endgültige Einschätzung seiner Einsatzmöglichkeiten muss der offizielle Spielbericht abgewartet werden. FotMob führt vor der Begegnung außerdem Andrés Andrade und Ramiz Harakaté unter den verletzten Spielern auf.
Aufseiten von Rapid stehen bei FotMob unter anderem Jonas Auer, Jean Marcelin und Dominic Vincze auf der Liste der nicht verfügbaren Spieler. Eine Verletztenliste ist jedoch nicht mit einer bestätigten Aufstellung gleichzusetzen: Rapid gab am 8. Oktober bekannt, dass Jakob Schöller ins Mannschaftstraining zurückgekehrt sei, obwohl sein Name auf einigen Verletztenlisten auftaucht. Bendegúz Bolla musste zuvor ein Länderspiel verletzungsbedingt verlassen, doch der Verein teilte anschließend mit, dass es sich nicht um ein schwerwiegendes Problem handle. Die endgültige Klarheit werden die Startaufstellungen bringen.
Direkte Duelle: Linz ist ein schwieriges Auswärtspflaster für Rapid
Rapid weist in der historischen Gesamtbilanz bessere Werte auf, doch die jüngsten Ergebnisse in Linz erzählen eine andere Geschichte. Nach Angaben der österreichischen Bundesliga ist LASK in zehn Heimspielen der Liga gegen Rapid in Folge ungeschlagen, mit sieben Siegen und drei Unentschieden. Die letzten fünf Heimduelle in der Liga gewann LASK. Seit der Eröffnung der neuen Raiffeisen Arena im Jahr 2023 konnte Rapid in diesem Stadion noch keinen Sieg feiern.
- 4. Mai 2026: LASK - Rapid 3:1.
- 22. März 2026: Rapid - LASK 4:2.
- 30. November 2025: LASK - Rapid 3:0.
- 19. Oktober 2025: Rapid - LASK 0:2.
- 1. Juni 2025: Rapid - LASK 3:0, Play-off.
Diese Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung des Heimvorteils, obwohl LASK auch in Wien Siege feiern konnte. Der letzte Auswärtssieg von Rapid gegen LASK datiert aus dem Januar 2021, als in Pasching gespielt wurde und ausgerechnet Dietmar Kühbauer die Wiener Mannschaft trainierte. Am Sonntag wird er auf der Trainerbank der Gastgeber versuchen, die Serie gegen seinen ehemaligen Verein auszubauen. Die Serie hat daher auch eine psychologische Bedeutung.
Taktische Fragen: Wer kontrolliert die Räume nach einem Ballverlust?
Angesichts der insgesamt 40 Ligatore, die beide Mannschaften in den ersten sieben Runden erzielt haben, könnte das Tempo hoch sein. LASK wird versuchen, den vertrauten Platz und die Unterstützung der Tribünen zu nutzen, doch die Erfahrung aus Hartberg warnt vor den Gefahren, wenn sich zu viele Spieler in den Angriff einschalten. Rapid könnte die Räume hinter den Außenspielern der Gastgeber durch schnelle Vorstöße in Richtung Adamsen ausnutzen.
Rapid muss seinerseits einen Weg finden, gefährliche Zonen zu erreichen, ohne unter Druck unnötige Fehler zu machen. Seidls Positionierung könnte wichtig sein, um die erste Pressinglinie zu überwinden, während die Laufwege von Demir und Dahl Überzahlsituationen zwischen den Linien schaffen können. Gleichzeitig muss die Gästeabwehr Langs Vorstöße verfolgen und rechtzeitig reagieren, wenn Usor einen Angriff beschleunigt. Spielt Rapid zu offen, drohen Konter; steht die Mannschaft zu tief, überlässt sie LASK die Initiative.
Eine weitere Frage ist, wie die Trainer nach der Länderspielpause die Kräfte ihrer Spieler einteilen werden. Kühbauer kennt Rapid aus seiner eigenen Zeit als Trainer in Wien, während Thorup mit einer Mannschaft nach Linz kommt, die eine bemerkenswerte Chancenverwertung gezeigt hat. In einem solchen Duell könnten Standardsituationen, gewonnene zweite Bälle und rechtzeitige Auswechslungen entscheidend sein.
Raiffeisen Arena: Tribünen nah am Spielfeld und ausverkaufter Gästesektor
Die Raiffeisen Arena liegt auf dem Froschberg in Linz. Sie wurde im Februar 2023 eröffnet und bietet Platz für 19.080 Zuschauer. Kompakte Tribünen, überdachte Zuschauerbereiche und klar voneinander getrennte Fansektoren schaffen eine Atmosphäre, in der die Reaktionen der Fans unmittelbar auf den Rasen übertragen werden. Die ASK-Stehtribüne von LASK gehört zu den markanten Bereichen des Stadions. Daneben gibt es die Schwarz-Weiß Tribüne, eine Familientribüne und einen eigenen Gästesektor.
Rapid kündigte rund 1.900 eigene Fans im Gästesektor an, dessen Plätze bereits mehrere Tage vor der Begegnung vollständig vergeben waren. Daher ist mit lautstarker Unterstützung von beiden Seiten der Tribünen zu rechnen, besonders beim Einlaufen der Spieler und während der ersten Angriffe. Die Heimserie von LASK und die Unterstützung durch die mitgereisten Gästeanhänger verleihen dem Duell zusätzliche Spannung.
Fans, die das Spiel im Stadion erleben möchten, sollten sich rechtzeitig Eintrittskarten sichern: Laut der Ankündigung von LASK am Tag vor der Begegnung war die Raiffeisen Arena nahezu ausverkauft. Für den Gästesektor gelten besondere Eintrittskarten und Regeln zur Trennung der Fangruppen. Daher sollte der Zugang entsprechend der Sektorangabe auf der eigenen Eintrittskarte geplant werden.
Anreise, Parkmöglichkeiten und Öffnung der Stadiontore
Für Besucher ist wichtig zu wissen, dass die Adresse Ziegeleistraße 76 weiterhin in einigen Veranstaltungsverzeichnissen erscheint, während LASK für die Raiffeisen Arena und den Stadionvorplatz die Adresse Helmut-Köglberger-Platz 1, 4020 Linz angibt. Der Zugang zur heimischen Fanzone erfolgt von der Roseggerstraße aus. Aufgrund der städtischen Lage ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln praktischer als die direkte Fahrt zu den Stadioneingängen.
- Spielbeginn: 17:00 Uhr. Für diese konkrete Begegnung gibt der Veranstalter die Öffnung der Stadiontore um 15:30 Uhr an.
- Öffentliche Verkehrsmittel: Vom Linz Hauptbahnhof aus sollte eine Verbindung der LINZ AG Linien zur Haltestelle Stadion gesucht und vor der Abfahrt der aktuelle Fahrplan geprüft werden.
- Parken: Unmittelbar am Stadion sollte nicht mit freien öffentlichen Parkplätzen gerechnet werden. Eine Alternative ist die Garage am Bahnhof, Bahnhofsstraße 4-6, von der aus die Fahrt zum Stadion fortgesetzt werden kann. Weitere städtische Parkgaragen stehen ebenfalls zur Verfügung.
- Eingänge: Für die Heimsektoren den ausgeschilderten Zugängen über die Fanzone folgen. Für den Gästesektor gelten die Hinweise auf der Eintrittskarte und die Anweisungen des Ordnungspersonals.
- Im Stadion: Frühere Vereinshinweise nennen bargeldloses Bezahlen und eine Beschränkung des Rauchens auf gekennzeichnete Bereiche. Für Einzelheiten gelten die am Spieltag veröffentlichten Regeln.
LASK hat bei früheren Spielen Vergünstigungen für öffentliche Verkehrsmittel über die Vereins-App angeboten, doch die Bedingungen müssen für das konkrete Datum überprüft werden. Dasselbe gilt für Vergünstigungen in städtischen Parkgaragen.
Da die Stadiontore eineinhalb Stunden vor Spielbeginn geöffnet werden sollen, bietet eine Ankunft etwa zur Öffnungszeit mehr Zeit für die Ticketkontrolle, die Sicherheitsüberprüfung und die Suche nach dem richtigen Sektor. Besonders bei einem voll besetzten Gästebereich ist mit möglichen Verzögerungen an den Zugängen zu rechnen. Barrierefreie Eingänge sind vorhanden, und Besucher, die Unterstützung benötigen, sollten ihren Sektor im Voraus überprüfen.
Linz vor und nach dem Spiel
Linz ist eine Stadt an der Donau und ein Verkehrsknotenpunkt Oberösterreichs. Für Gäste, die mit dem Zug anreisen, ist der Hauptbahnhof ein guter Orientierungspunkt für die Weiterfahrt zum Froschberg. Falls der Reiseplan genügend Zeit lässt, bietet ein Spaziergang durch die historische Innenstadt rund um den Hauptplatz oder entlang des Donauufers eine kurze Erholung vor dem Weg zum Stadion. So lässt sich auch der Andrang unmittelbar vor Spielbeginn vermeiden.
Bei der Planung der Rückreise sollte berücksichtigt werden, dass viele Zuschauer gleichzeitig das Stadion verlassen werden, darunter auch die organisierte Gruppe der Rapid-Fans. Die abendlichen Verbindungen vom Bahnhof sollten im Voraus geprüft und ausreichend Zeit bis zur Abfahrt des Zuges eingeplant werden. Angesichts des großen Interesses ist es am besten, die verbleibenden Eintrittskarten und die Sektorzuordnung bereits vor der Ankunft am Froschberg zu klären.
Quellen:
- Bundesliga.at - Vorschau auf den 8. Spieltag, Meisterschaftsstatistiken, Tabellenstand und direkte Duelle.
- LASK.at - Vorschau vom 10. Oktober, Informationen zur Mannschaft, zum Stadion und zu den Eingängen.
- SKRapid.at - Vorschau auf das Auswärtsspiel, Trainerkontext, Verletzungen von Nationalspielern und ausverkaufter Gästesektor.
- FotMob - Übersicht der vor dem Spiel gemeldeten Verletzungen.
- LASK.at - Besucherinformationen und Öffnungszeiten der Stadiontore für diese Begegnung.
- Raiffeisen.at - Stadionkapazität, Verkehrshinweise und Parkmöglichkeiten.
- Sportschau.de - Ergebnisse der letzten direkten Duelle.
- Weltfussball.at - Ergebnisse und Tabellenstand nach den Samstagsspielen des 8. Spieltags.