US Open im Louis Armstrong Stadium: eine Abendsession, in der die zweite Runde bereits viel auf dem Spiel hat
US Open Tennis im Louis Armstrong Stadium am 3. September 2026 um 19:00 Uhr ist Teil der abendlichen Session 10, und der veröffentlichte Turnierplan fĂŒr diesen Termin sieht Spiele der 2. Runde im Herren- und Dameneinzel vor. Es ist die Phase, in der kein Raum mehr bleibt, langsam in den Rhythmus zu finden: Die Sieger der ersten Runde haben bereits ein Match in den Beinen, kennen die Bedingungen in Flushing Meadows und gehen in eine Begegnung, in der sich der Weg in die zweite Turnierwoche bereits deutlich zu verengen beginnt.
Die konkreten Paarungen fĂŒr das Louis Armstrong Stadium waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Leitfadens noch nicht veröffentlicht. Die vollstĂ€ndige Auslosung fĂŒr 2026 sollte am 27. August vorgestellt werden, wĂ€hrend der Spielplan nach PlĂ€tzen erst nĂ€her am jeweiligen Spieltag erscheint. Deshalb wĂ€re es nicht korrekt, einzelne Namen im Voraus mit Session 10 zu verbinden. Das, was bereits bekannt ist, reicht aus, um den Charakter des Abends zu verstehen: Das Publikum erwartet Zweitrundenmatches auf Hartplatz in einem Stadion, das groĂ genug fĂŒr die fĂŒhrenden Namen ist, aber kompakter als das Arthur Ashe Stadium.
Die Tickets fĂŒr diese Veranstaltung sind gefragt.
Warum die zweite Runde der US Open sportlich interessanter ist, als die Rundennummer vermuten lÀsst
Bei einem Grand-Slam-Turnier ist die zweite Runde nicht bloĂ eine Zwischenstation. Das Herreneinzel wird ĂŒber drei GewinnsĂ€tze gespielt, sodass sich ein Match zu einem mehrstĂŒndigen Kampf entwickeln kann, in dem Aufschlag, körperliche Effizienz und die FĂ€higkeit, wichtige Punkte zu spielen, ebenso entscheidend werden wie die reine QualitĂ€t der SchlĂ€ge. Im Dameneinzel lĂ€sst das Format ĂŒber zwei GewinnsĂ€tze weniger Raum fĂŒr einen schlechten Start: Ein frĂŒhes Break oder ein verlorener Tie-Break kann die Richtung des Abends vollstĂ€ndig verĂ€ndern.
In dieser Phase ist es besonders interessant, den Unterschied zwischen gesetzten Spielern, die ihre AutoritĂ€t durchsetzen wollen, und Spielern zu beobachten, die bereits ein anspruchsvolles Match ĂŒberstanden haben und etwas befreiter antreten. Ein Favorit, der sich auf einen starken ersten Aufschlag stĂŒtzt, wird versuchen, die Spiele zu verkĂŒrzen, wĂ€hrend ein guter Returnspieler hĂ€ufig lĂ€ngere Ballwechsel suchen und den Druck auf den zweiten Aufschlag erhöhen wird. Auf dem Hartplatz in Flushing Meadows bestimmt dieses VerhĂ€ltnis zwischen Aufschlag und Return oft, wer den Rhythmus kontrolliert.
Die zweite Runde bringt auĂerdem einen mentalen Test mit sich, der auf den TribĂŒnen leicht zu erkennen ist. Ein Spieler kann einen Satz dominieren und anschlieĂend mehrere Punkte in Folge verlieren, das Publikum schaltet sich ein, der Gegner beginnt den Aufschlag besser zu lesen, und plötzlich verĂ€ndert sich das Gleichgewicht. Genau deshalb vermittelt Tennis live ein anderes GefĂŒhl als das Verfolgen des Spielstands auf einem Bildschirm: Zwischen zwei Spielen lĂ€sst sich deutlich erkennen, wer seine Routine beschleunigt, wer mehr Zeit verlangt und wer versucht, den Momentum des Gegners zu unterbrechen.
Der aktuelle Kontext des Herrenturniers hat sich bereits vor der ersten Runde verÀndert
Eine der wichtigsten Nachrichten vor dem Turnier ist das Fehlen von Jannik Sinner. Die Nummer eins der Welt zog sich wegen Problemen mit dem rechten Knie von den US Open zurĂŒck, nachdem er in der Saison bis zu diesem Zeitpunkt eine Bilanz von 44-3 erreicht hatte. Sein Fehlen verĂ€ndert die Struktur an der Spitze der Auslosung und nimmt einen Spieler aus dem Feld, der 2024 den Titel gewann und 2025 im Finale stand.
Carlos Alcaraz, Sieger der US Open 2025, bestĂ€tigte seine RĂŒckkehr nach New York nach einer seit April andauernden Pause wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk. Bis zur Unterbrechung seiner Saison hatte er eine Bilanz von 22-3, gewann die Australian Open und das Turnier in Doha, doch die US Open werden sein erster Wettkampfauftritt nach einer mehrmonatigen Pause sein. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Situation: Der Titelverteidiger kommt mit herausragenden Ergebnissen aus dem ersten Teil des Jahres, jedoch ohne unmittelbare Matchpraxis vor New York.
Novak Djokovic gehört nach Sinners RĂŒckzug ebenfalls zum erweiterten Kreis im Kampf um die Spitze. FĂŒr Zuschauer, die Tickets fĂŒr die frĂŒhen Runden kaufen, ist eines wichtig: Der Spielplan der US Open verteilt die fĂŒhrenden Namen auf das Arthur Ashe Stadium, das Louis Armstrong Stadium und andere PlĂ€tze, und erst der Tagesplan zeigt, wer in welchem Stadion spielen wird.
Den aktuellsten Hinweis auf die Form auf nordamerikanischem Hartplatz lieferte Cincinnati. Arthur Fils gewann dort das Masters 1000 mit einem 6-3, 1-6, 6-0-Sieg ĂŒber Frances Tiafoe im Finale. Fils besiegte im Halbfinale Flavio Cobolli mit 6-3, 6-4, wĂ€hrend Tiafoe nach einem 7-5, 6-3-Sieg gegen Brandon Nakashima das Finale erreichte. Solche Ergebnisse unmittelbar vor einem Grand Slam sind besonders wertvoll, weil sie zeigen, wer Aufschlag, Bewegung und Selbstvertrauen auf Hartplatz gefunden hat. Das bedeutet selbstverstĂ€ndlich nicht, dass einer dieser Spieler am 3. September tatsĂ€chlich im Louis Armstrong Stadium angesetzt wird.
Das Damentennis kommt nach einem sehr deutlichen Signal aus Cincinnati nach New York
Bei den Damen endete das letzte groĂe Turnier vor den US Open mit einem Sieg von Coco Gauff. Im Finale von Cincinnati besiegte sie Jessica Pegula in 74 Minuten mit 6-2, 6-4. Besonders interessant ist die Konstanz, mit der sie zum Titel gelangte: Nachdem sie den ersten Satz ihres Auftaktmatches gegen Liudmila Samsonova verloren hatte, gewann Gauff die folgenden 12 SĂ€tze.
Eine solche Serie sagt mehr aus als die TrophĂ€e selbst. Auf Hartplatz kann Gauff Defensive, Bewegungsschnelligkeit und aggressiven Return kombinieren, und gegen Pegula nutzte sie fĂŒnf ihrer sechs Breakchancen. Pegula wiederum erreichte das Finale nach einem anspruchsvollen Halbfinale gegen Iga Swiatek, das 7-5, 4-6, 6-4 endete. Genau diese Art von Rhythmus ist vor den US Open relevant: mehrere aufeinanderfolgende Matches gegen unterschiedliche Spielstile, wenig Zeit zur Erholung und die stĂ€ndige Notwendigkeit, Aufschlag und Position beim Return anzupassen.
Aryna Sabalenka kommt als Siegerin des Dameneinzels von 2025 nach New York, als sie im Finale Amanda Anisimova besiegte. In Cincinnati war sie an Nummer eins gesetzt, erreichte jedoch nicht die Schlussphase. Ein solcher Unterschied zwischen dem Vorjahresergebnis bei den US Open und der unmittelbaren Form vor dem Turnier ist einer der GrĂŒnde, warum die frĂŒhen Runden nicht nur anhand der Weltrangliste betrachtet werden können.
Solange der Spielplan der Session 10 noch keine konkreten Namen enthĂ€lt, ist es sinnvoller, die Form des gesamten Feldes zu verfolgen, als ein mögliches Duell zu erfinden. Nach der Bekanntgabe der Paarungen wird es besonders wertvoll sein, die letzten fĂŒnf Matches jedes Teilnehmers, die QualitĂ€t der Gegner, die Zahl der verlorenen SĂ€tze und die Leistung auf Hartplatz miteinander zu vergleichen.
Der Hartplatz rĂŒckt Aufschlag und Return in den Mittelpunkt
Die US Open in Flushing Meadows werden auf Hartplatz ausgetragen. Das sorgt fĂŒr einen relativ sauberen Ballabsprung und ermöglicht unterschiedlichen Spielstilen einen Weg zum Sieg, doch ein Spieler ohne ausreichende LĂ€nge in seinen SchlĂ€gen kann sehr schnell hinter die Grundlinie gedrĂ€ngt werden.
Bei einem starken AufschlĂ€ger ist besonders darauf zu achten, wie hĂ€ufig er nach dem ersten Aufschlag einen kurzen Ball erhĂ€lt. Wiederholt sich das, können Punkte nach zwei oder drei SchlĂ€gen beendet werden, und der Druck geht auf den Gegner ĂŒber. Beginnt der Returnspieler hingegen, den Aufschlag tief durch die Mitte zurĂŒckzuspielen oder den zweiten Aufschlag anzugreifen, kann dasselbe Match einen völlig anderen Rhythmus annehmen.
Von den TribĂŒnen des Louis Armstrong Stadiums lĂ€sst sich auch die Geometrie des Spiels gut erkennen, die im Fernsehen manchmal verloren geht. Die Position eines Spielers mehrere Meter hinter der Grundlinie, der Richtungswechsel mit der Vorhand, das VorrĂŒcken ins Feld nach einem kurzen Ball und das Bewegen des Gegners von Ecke zu Ecke werden deutlich sichtbarer.
Besonders interessant können Tie-Breaks sein. Dort bleibt keine Zeit, Fehler nach und nach zu korrigieren. Ein schwacher zweiter Aufschlag, ein verfehlter Return oder eine falsche Entscheidung am Netz können den Satz entscheiden. In einer Abendsession, wenn das Publikum bereits vollstĂ€ndig im Match ist, sorgen solche Punkte hĂ€ufig fĂŒr die gröĂten VerĂ€nderungen der Energie im Stadion.
Das Louis Armstrong Stadium bringt das Publikum nÀher ans Match
Das heutige Louis Armstrong Stadium wurde 2018 eröffnet und fasst ungefĂ€hr 14.000 Zuschauer. Es ist nach KapazitĂ€t das zweitgröĂte Stadion im USTA Billie Jean King National Tennis Center. Es verfĂŒgt ĂŒber ein verschiebbares Dach, zwei TribĂŒnenebenen und ein natĂŒrliches BelĂŒftungssystem, das selbst bei geschlossenem Dach einen Luftstrom ermöglicht.
Die Konstruktion des Stadions lĂ€sst bewusst groĂe Ăffnungen hinter den Grundlinien frei. Tausende Terrakottaelemente an den AuĂenwĂ€nden lassen Luft hindurch und tragen gleichzeitig dazu bei, den Innenraum vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung zu schĂŒtzen. Das Dach ermöglicht die Fortsetzung des Programms, wenn die Wetterbedingungen kein Spiel auf einem vollstĂ€ndig offenen Platz zulassen.
FĂŒr das Tenniserlebnis hat dies eine praktische Folge. Louis Armstrong ist kein kleines Stadion, doch das GefĂŒhl der Entfernung zum Platz ist nicht dasselbe wie in den gröĂten Arenen. Aus den unteren Bereichen sind der Kontakt zwischen SchlĂ€ger und Ball, das Rutschen der Tennisschuhe und die Kommunikation der Spieler mit ihren Teams deutlich zu hören. Von den höheren PlĂ€tzen erhĂ€lt man einen breiteren Ăberblick ĂŒber die Muster der Ballwechsel, wodurch leichter zu verfolgen ist, wie ein Spieler den Platz systematisch öffnet.
- Die StadionkapazitÀt betrÀgt ungefÀhr 14.000 PlÀtze.
- Die heutige Arena wurde fĂŒr die US Open 2018 eröffnet.
- Das Stadion verfĂŒgt ĂŒber ein verschiebbares Dach und natĂŒrliche BelĂŒftung.
- Ein reserviertes Ticket fĂŒr das Louis Armstrong Stadium beinhaltet einen festen Sitzplatz im Stadion.
- Der Zugang zum Grandstand und zu den AuĂenplĂ€tzen ist je nach VerfĂŒgbarkeit möglich, wĂ€hrend der Eintritt ins Arthur Ashe Stadium nicht im Ticket fĂŒr Louis Armstrong enthalten ist.
Die PlÀtze sind schnell vergriffen.
Wie eine Abendsession live aussieht
FĂŒr Session 10 öffnen die EingĂ€nge zum GelĂ€nde fĂŒr Besitzer von Abendtickets um 18:00 Uhr, wĂ€hrend der Spielbeginn fĂŒr 19:00 Uhr vorgesehen ist. Eine frĂŒhere Ankunft ist sinnvoll, selbst wenn der Sitzplatz reserviert ist. Das USTA Billie Jean King National Tennis Center ist ein groĂes GelĂ€nde, und Sicherheitskontrolle, der FuĂweg zum Stadion und das Finden des richtigen Bereichs benötigen Zeit.
Ein Tennis-Spielplan ist auĂerdem nicht dasselbe wie ein Konzertzeitplan. Der Beginn des ersten Matches kann prĂ€zise angegeben sein, doch im Voraus lĂ€sst sich nicht wissen, wann der gesamte Abend endet. Ein Match in zwei kurzen SĂ€tzen und ein Herrenmatch ĂŒber fĂŒnf SĂ€tze fĂŒhren zu völlig unterschiedlichen ZeitablĂ€ufen. EnthĂ€lt das Programm mehrere Begegnungen, hĂ€ngt das spĂ€tere Match von der Dauer des vorherigen ab.
Pausen zwischen den Spielen und Seitenwechsel gehören zum Rhythmus des Zuschauens. WĂ€hrend des Spiels mĂŒssen die Zuschauer die Anweisungen des Personals zur Bewegung im Bereich der SitzplĂ€tze beachten, und Pfeifen oder andere GerĂ€usche, die die Spieler stören könnten, sind nicht erlaubt. Am besten plant man den Gang zu Essen oder GetrĂ€nken zwischen den SĂ€tzen oder zu einem Zeitpunkt, an dem man hinausgehen kann, ohne die Menschen in der Reihe zu stören.
Gerade die unvorhersehbare Dauer ist eines der interessantesten Elemente eines Live-Besuchs der US Open. Das Publikum kann in Erwartung eines routinemĂ€Ăigen Sieges des Favoriten kommen und stattdessen fĂŒnf SĂ€tze, mehrere Tie-Breaks und eine vollstĂ€ndige Wende erleben. Auch das Gegenteil kann passieren: Ein Spieler findet den perfekten Aufschlagrhythmus, und das Match endet deutlich frĂŒher als erwartet.
Ohne unnötigen Zeitverlust nach Flushing gelangen
Das USTA Billie Jean King National Tennis Center befindet sich im Flushing Meadows-Corona Park in Queens, New York City. FĂŒr die meisten Besucher sind öffentliche Verkehrsmittel die einfachste Wahl, und auch die Veranstalter empfehlen sie wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten rund um das GelĂ€nde.
Die U-Bahn-Linie 7 fĂ€hrt bis zur Station Mets-Willets Point und verbindet das Gebiet mit dem Grand Central Terminal sowie anderen Verkehrsknotenpunkten der Stadt. Auch die Long Island Rail Road hĂ€lt in Mets-Willets Point, mit Verbindungen ĂŒber Woodside sowie Abfahrten von Penn Station und Grand Central Madison. Von der Station fĂŒhrt ein FuĂweg zum Haupteingang des Tenniszentrums.
FĂŒr Besucher, die mit einem Rideshare-Dienst anreisen, befindet sich der Aus- und Einstiegspunkt beim New York Hall of Science, von wo aus eine FuĂwegverbindung zum Champions' Entry besteht. FĂŒr Personen, die UnterstĂŒtzung benötigen, ist auch ein Transport zwischen diesem Bereich und dem Eingang vorgesehen.
Die Anreise mit dem Auto ist ĂŒber den Grand Central Parkway, den Whitestone Expressway oder den Long Island Expressway möglich, doch der Verkehr in Queens kann wĂ€hrend der US Open dicht sein. Eine zusĂ€tzliche Komplikation entsteht, wenn am selben Tag im benachbarten Citi Field Baseball gespielt wird. FĂŒr den 3. September ist in der Liste der Konflikttage kein Heimspiel der New York Mets aufgefĂŒhrt, wĂ€hrend solche Ăberschneidungen fĂŒr mehrere andere Turniertage angekĂŒndigt wurden.
Was vor dem Betreten des GelĂ€ndes ĂŒberprĂŒft werden sollte
Die Regeln fĂŒr mitgebrachte GegenstĂ€nde sollten unmittelbar vor der Anreise ĂŒberprĂŒft werden, da sich Sicherheitsverfahren Ă€ndern können. Nach den derzeitigen Regeln ist pro Person eine Tasche innerhalb der vorgeschriebenen MaĂe erlaubt, und verbotene GegenstĂ€nde können eingezogen werden oder den Zutritt verhindern. Rauchen und elektronische Zigaretten sind auf dem GelĂ€nde nicht gestattet.
Das USTA Billie Jean King National Tennis Center arbeitet bargeldlos, sodass fĂŒr Essen, GetrĂ€nke und andere EinkĂ€ufe eine Karte oder eine andere unterstĂŒtzte bargeldlose Zahlungsmethode erforderlich ist. Im Louis Armstrong Stadium gibt es gastronomische Angebote auf der Haupt- und oberen Ebene, sodass das gesamte GelĂ€nde wĂ€hrend des Abends nicht verlassen werden muss.
Bei der Eintrittskarte ist es vor allem wichtig, zwischen den Stadien zu unterscheiden. Ein reservierter Platz im Louis Armstrong Stadium gewĂ€hrt keinen Zugang zum Arthur Ashe Stadium. Gleichzeitig ermöglicht ein solches Ticket, andere Bereiche des GelĂ€ndes zu erkunden und bestimmte PlĂ€tze je nach VerfĂŒgbarkeit zu besuchen. Deshalb kann eine frĂŒhere Ankunft eine gute Möglichkeit sein, vor dem Abendprogramm etwas von der AtmosphĂ€re auf den kleineren PlĂ€tzen mitzuerleben.
Es lohnt sich, die Tickets rechtzeitig zu sichern.
Flushing und Queens als Teil des US-Open-Erlebnisses
Das Tenniszentrum liegt in einem Teil von New York, der sich deutlich von den touristischen Gebieten Manhattans unterscheidet. Flushing gehört zu den vielfÀltigsten Stadtgebieten von Queens, und der Komplex liegt neben dem Flushing Meadows-Corona Park, dem Citi Field und dem New York Hall of Science.
FĂŒr Besucher, die aus anderen StĂ€dten anreisen, ist gerade die Bahnverbindung nach Manhattan praktisch. Es ist nicht notwendig, ein Auto oder eine Unterkunft direkt am Stadion zu organisieren. Mets-Willets Point ermöglicht eine relativ direkte RĂŒckfahrt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten, doch nach dem Ende des Abendprogramms ist mit einer groĂen Zahl von Menschen zu rechnen, die gleichzeitig zur selben Station aufbrechen.
Die US Open unterscheiden sich von vielen Sportveranstaltungen auch dadurch, dass eine einzige Eintrittskarte die Möglichkeit eröffnen kann, an demselben Tag mehrere unterschiedliche Tennisstile zu sehen. Auf einem AuĂenplatz kann das Publikum sehr nah an einem Spieler stehen, der versucht, eine frĂŒhe Runde zu ĂŒberstehen, und wenige Minuten spĂ€ter das Louis Armstrong Stadium betreten und ein Match vor Tausenden Zuschauern verfolgen. Dieser Wechsel des MaĂstabs verleiht dem Turnier eine Dynamik, die bei einer Veranstaltung mit nur einem Platz und einem einzigen Spiel schwer zu erreichen ist.
Worauf man achten sollte, wenn die Paarungen fĂŒr Session 10 veröffentlicht werden
Sobald der Spielplan fĂŒr den 3. September bekannt ist, sollte die QualitĂ€t einer einzelnen Begegnung anhand konkreter Daten und nicht nur anhand der Rangliste beurteilt werden. Die letzten fĂŒnf Matches können zeigen, ob ein Spieler eine Siegesserie hat oder regelmĂ€Ăig in lange Begegnungen gerĂ€t. Die direkte Bilanz zeigt, ob sich ein Problem eines bestimmten Spielstils gegen einen anderen wiederholt. Aufschlag- und Returnstatistiken sind auf Hartplatz besonders nĂŒtzlich.
Bei zwei starken AufschlĂ€gern liegt der Fokus auf einer kleinen Zahl von Breakchancen und möglichen Tie-Breaks. In einem Duell, in dem beide Spieler gut returnieren, können die Spiele lĂ€nger werden und viele Ballwechsel von der Grundlinie enthalten. Wenn ein Spieler den Ball frĂŒh nimmt und hĂ€ufig ins Feld vorrĂŒckt, wĂ€hrend der andere lieber weiter hinten steht und die Ballwechsel verlĂ€ngert, kann die Position auf dem Platz wichtiger werden als die reine Aufschlaggeschwindigkeit.
In einem Herrenmatch sollte auch die vorherige Belastung berĂŒcksichtigt werden. Ein Spieler, der in der ersten Runde mehrere Stunden auf dem Platz verbracht hat, kann einen anderen Plan haben als ein Gegner, der in drei kurzen SĂ€tzen weitergekommen ist. In einem Damenmatch kann ein besonders schwaches Aufschlagspiel gröĂere Auswirkungen haben, weil das Format kĂŒrzer und die Zeit fĂŒr eine RĂŒckkehr begrenzter ist.
Session 10 ist daher keine Eintrittskarte fĂŒr eine im Voraus bekannte Geschichte. Der Wert dieses Abends liegt gerade darin, dass die zweite Runde gesetzte Spieler, formstarke Akteure, mögliche Ăberraschungen und unterschiedliche Spielstile miteinander verbindet, bevor sich die Auslosung weiter verengt. Die endgĂŒltigen Namen sollten ĂŒberprĂŒft werden, sobald der Spielplan nach PlĂ€tzen veröffentlicht ist.
Quellen:
- USOpen.org - Turnierplan fĂŒr 2026, Session 10 im Louis Armstrong Stadium, Ăffnungszeiten der EingĂ€nge, Zugang zu den PlĂ€tzen, Transport, Besuchsregeln sowie aktuelle Informationen zur Auslosung und zu den Spielern.
- USOpen.org - Informationen zur RĂŒckkehr von Carlos Alcaraz und zum RĂŒckzug von Jannik Sinner vom Turnier 2026.
- USTA National Tennis Center - KapazitĂ€t, Eröffnungsjahr, verschiebbares Dach und natĂŒrliches BelĂŒftungssystem des Louis Armstrong Stadiums.
- ATP Tour - Ergebnisse der Cincinnati Open 2026 und die Schlussphase des Herreneinzels mit Arthur Fils und Frances Tiafoe.
- WTA - Ergebnisse der Cincinnati Open 2026, Titel von Coco Gauff, Finale gegen Jessica Pegula und Angaben zu ihrer Form vor New York.