US Open in New York: Die Eröffnung des Hauptfeldes bringt den ersten echten Test auf Hartplatz
Die US Open treten in den sportlich wichtigsten Teil des Turniers ein, wenn im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing die Erstrundenmatches der Herren- und Damen-Einzelturniere beginnen. Das Hauptfeld startet am Sonntag, dem 30. August, und für die Abendsession an diesem Tag öffnen die Eingänge um 18:00 Uhr, während der Spielbeginn für 19:00 Uhr vorgesehen ist. Die Tagessession beginnt früher, sodass auf der Anlage praktisch den ganzen Tag über Tennis gespielt wird.
Das ist ein wichtiger Unterschied für Besucher, die auf ihrer Eintrittskarte die Uhrzeit 18:00 sehen. Das ist nicht unbedingt der Zeitpunkt des ersten Punktes, sondern der Beginn des Einlasses für die Abendsession. In den frühen Runden der US Open umfasst der Spielplan eine große Zahl parallel ausgetragener Matches, während die konkrete Zuordnung der Spieler zu den Plätzen separat veröffentlicht wird. Die Herren- und Damen-Einzel-Auslosungen für diese Saison werden am 27. August veröffentlicht, weshalb sich vorher nicht seriös behaupten lässt, welcher Spieler in einer bestimmten Abendsession antreten wird.
Gerade die erste Runde ist einer der interessanteren Momente, um die US Open live zu verfolgen. Auf den großen Stadien kann man gesetzte Spieler und frühere Champions sehen, während auf den Außenplätzen häufig lange Matches stattfinden, in denen ein einziger Tie-Break oder ein verlorenes Aufschlagspiel den Rhythmus der Begegnung völlig verändert. Die Unterschiede zwischen den Plätzen sind auch von den Tribünen aus spürbar: Das Arthur Ashe Stadium vermittelt einen monumentaleren Blick auf das Spiel, während auf den kleineren Plätzen der Ballkontakt, die Bewegungen der Spieler und die Kommunikation mit dem Team deutlich unmittelbarer wirken.
Eintrittskarten für diese Veranstaltung sind gefragt.
Das Herrenturnier hat nach Sinners Rückzug einen völlig anderen Kontext erhalten
Die wichtigste Veränderung vor Beginn des Hauptfeldes kam am 21. August. Jannik Sinner zog sich wegen Problemen mit dem rechten Knie von den US Open zurück. Sein Fehlen verändert die gesamte Struktur des Herrenturniers, denn es handelt sich um einen Spieler, der im Verlauf der Saison eine Bilanz von 44-3 aufwies und Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid, Rom und Wimbledon gewann.
Sinner gewann 2024 den Titel in New York und spielte ein Jahr später das Finale gegen Carlos Alcaraz. Sein Rückzug bedeutet, dass es in dieser Saison in New York nicht zu einem weiteren großen Grand-Slam-Duell zwischen den beiden kommen kann.
Carlos Alcaraz bestätigte seine Teilnahme am 20. August und kehrt nach Problemen mit dem rechten Handgelenk zurück, wegen derer er seit Barcelona im April kein Wettkampfmatch mehr bestritten hat. Seine letzten Turnierauftritte müssen deshalb anders bewertet werden als die von Spielern, die den gesamten Sommer im Wettkampfrhythmus verbracht haben.
Seine Serie vor der Pause sah so aus:
- Australian Open - Titel und Vollendung des Karriere-Grand-Slams
- Doha - Titel nach dem Finalsieg gegen Arthur Fils
- Indian Wells - Halbfinale
- Miami - dritte Runde
- Monte-Carlo - Finale und Niederlage gegen Jannik Sinner
Danach gewann Alcaraz in Barcelona sein erstes Match gegen Otto Virtanen, zog sich jedoch vor seinem nächsten Auftritt zurück. In den ersten vier Monaten der Saison erzielte er eine Bilanz von 22-3. Ein solches Ergebnis bestätigt seine Qualität, doch vor New York gibt es eine offensichtliche wettkampfspezifische Unbekannte: Die US Open werden sein erstes Turnier nach einer mehrmonatigen Pause sein.
Aus taktischer Sicht passt sein Spiel gut zum Hartplatz, wenn er einen kraftvollen ersten Schlag nach dem Aufschlag, eine aggressive Vorhand und einen schnellen Wechsel von der Defensive in den Angriff kombinieren kann. Gleichzeitig verlangen Matches über drei Gewinnsätze eine Konstanz, die sich im Training nur schwer simulieren lässt. Die ersten Auftritte werden daher zeigen, wie schnell er seine Automatismen beim Return, die Kontrolle längerer Ballwechsel und die Präzision zurückgewinnen kann, wenn ein Punkt in den fünften oder sechsten Schlag geht.
Novak Djokovic kommt in einer anderen Situation nach New York. In dieser Saison war er Finalist bei den Australian Open und Halbfinalist in Wimbledon, und in New York hat er bereits vier Einzeltitel gewonnen. Sinners Fehlen entfernt einen der schwierigsten möglichen Gegner aus der Auslosung, während bei Alcaraz nach der Pause die Frage nach seiner Form bleibt. Das bedeutet nicht, dass der Weg in die Schlussphase einfach ist. Alexander Zverev kommt als Roland-Garros-Sieger, und zu den Spielern, die ernsthaft gefährlich werden können, gehören auch Ben Shelton, Taylor Fritz, Felix Auger-Aliassime und Flavio Cobolli.
Unter den amerikanischen Spielern ist Shelton besonders interessant. Er gewann das diesjährige Turnier in Montreal und verteidigte damit den Titel, den er in der vorherigen Saison in Kanada gewonnen hatte. Seine Kombination aus kraftvollem Aufschlag und aggressiver erster Vorhand ist auf Hartplatz von Natur aus gefährlich. Fritz weiß bereits, wie sich die Schlussphase in Flushing Meadows anfühlt, denn 2024 erreichte er das Finale.
Sabalenka verteidigt den Titel, doch die Hartplatzkonkurrenz tritt in voller Stärke an
Im Damenturnier bleibt Aryna Sabalenka der wichtigste Bezugspunkt. Sie gewann die letzten beiden US Open und kommt mit der Chance nach New York, als erste Tennisspielerin seit Serena Williams drei Einzeltitel in Folge bei diesem Turnier zu gewinnen.
Ihr Spiel ist besonders gefährlich, wenn der Aufschlag den Punkt in das gewünschte Muster bringt. Die hohe Geschwindigkeit ihres ersten Schlages, ein tiefer Return und die Fähigkeit, von der Grundlinie aus die Initiative zu übernehmen, können eine Gegnerin schnell hinter die Grundlinie drängen. Auf Hartplatz bedeutet das häufig, dass mehrere hochwertige Returns in einem einzigen Spiel einen Satz völlig verändern können. Gegen Sabalenka reicht es deshalb nicht, nur den eigenen Aufschlag zu halten. Die Gegnerin muss ihre erste Angriffswelle überstehen und gleichzeitig einen Weg finden, sie zu einem zusätzlichen Schlag zu zwingen.
Iga Świątek geht nach einer wichtigen Rückkehr in den Siegesrhythmus in den letzten Abschnitt des nordamerikanischen Sommers. Sie gewann Toronto mit einem 6-2, 6-3 im Finale gegen Elena Rybakina. Es war ihr erster Titel der Saison und ihre erste Trophäe seit fast einem Jahr. In Cincinnati setzte sie ihre Serie anschließend bis ins Halbfinale fort, wo sie von Jessica Pegula gestoppt wurde.
Bei Świątek ist auf Hartplatz besonders ihre Bewegung interessant. Ihr Gleiten nach weit gespielten Bällen ermöglicht ihr die Verteidigung aus Positionen, aus denen viele Spielerinnen bereits aus dem Punkt wären, doch Hartplatz verlangt dennoch ein präziseres Abstoppen als Sand. Wenn sie den Ball früh genug trifft, kann ihre Vorhand den Platz schnell öffnen. Wenn es einer Gegnerin gelingt, sie weiter hinter die Grundlinie zu drücken, wird das Match deutlich ausgeglichener.
Jessica Pegula kommt ebenfalls mit einem sehr aktuellen Ergebnis nach New York. In Cincinnati besiegte sie Świątek im Halbfinale nach drei Sätzen und erreichte unmittelbar vor den US Open das Finale. Ihr größter Vorteil ist kein spektakulärer Einzelschlag, sondern der saubere Ballkontakt, das frühe Nehmen des Balls und die Fähigkeit, der Gegnerin die Reaktionszeit zu verkürzen. Gerade dieser Rhythmus kann bei schnelleren Grundlinienduellen äußerst unangenehm sein.
Coco Gauff hat in New York zusätzliches Gewicht als Siegerin von 2023 und als Spielerin, die sich im Sommer wieder den Schlussphasen großer Turniere angenähert hat. In Toronto erreichte sie das Viertelfinale, ohne zuvor einen Satz verloren zu haben, und auch in Cincinnati kam sie weit im Turnier. Ihre Defensive bleibt eine ihrer wichtigsten Waffen, doch immer häufiger versucht sie, Punkte früher durch den Gang ans Netz zu beenden. Dadurch muss sie weniger endlose Grundlinienrallyes spielen und erhält eine zusätzliche Möglichkeit gegen Spielerinnen, die mit hohem Tempo gut umgehen können.
Hinzu kommen Elena Rybakina, Amanda Anisimova, Mirra Andreeva und eine Reihe weiterer Spielerinnen, die einen schlechten Aufschlagtag einer Favoritin ausnutzen können. Anisimova ist für das Publikum in New York nach ihrem US-Open-Finale 2025 besonders interessant, während Rybakinas Aufschlag zu den am schwierigsten zu lesenden Eröffnungsbällen gehört, wenn sie ihren Rhythmus findet.
Die Auslosung muss erst noch zeigen, wo die schwierigsten Wege liegen
Die interessantesten möglichen Duelle sollten derzeit genau als das bezeichnet werden: mögliche Duelle. Die Auslosung ist noch nicht veröffentlicht, und die Qualifikation muss noch die letzten Plätze im Hauptfeld vergeben. Das Qualifikationsturnier umfasst jeweils 128 Spieler und Spielerinnen, wobei jeweils 16 aus beiden Konkurrenzen in das Hauptfeld des Einzelturniers einziehen.
Das ist auch für Käufer von Eintrittskarten wichtig. In der ersten Runde kann ein großer Name auf einem der wichtigsten Stadionplätze die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, doch ein Match auf einem Außenplatz zwischen einem gesetzten Spieler und einem Qualifikanten kann sportlich manchmal interessanter werden. Der Qualifikant hat bereits mehrere Wettkampfmatches auf derselben Anlage hinter sich, während der Favorit erst ins Turnier startet. Im Tennis kann ein solcher Unterschied im Rhythmus bereits in den ersten Spielen sichtbar werden.
Mögliche Begegnungen zwischen Alcaraz und Djokovic, Sabalenka und Gauff, Świątek und Rybakina oder Pegula und Anisimova besitzen eine klare sportliche Bedeutung, doch ihre Positionen in der Auslosung müssen erst noch bestimmt werden. Bis dahin ist es sinnvoller, die Spielstile zu verfolgen, als sich Paarungen auszumalen.
Bei den US Open belohnt der Hartplatz Spieler, die den Ball früh nehmen, Aufschlag und ersten Schlag gut miteinander kombinieren und Rhythmuswechsel aushalten können. Das Turnier dauert jedoch lange genug, dass Kraft allein nicht ausreicht. Matches können sich von kurzen, aggressiven Ballwechseln zu körperlich zermürbenden Grundlinienschlachten entwickeln, und die Bedingungen am Abend können das Ballgefühl anders beeinflussen als die Hitze des Tages.
Wie sich Tennis live auf den größten Plätzen in Flushing anfühlt
Das USTA Billie Jean King National Tennis Center ist eine der größten Tennisanlagen der Welt. Das Arthur Ashe Stadium fasst mehr als 23.000 Zuschauer und verfügt über ein verschiebbares Dach. Das Louis Armstrong Stadium bietet 14.000 Plätze und besitzt ebenfalls ein verschiebbares Dach, während der Grandstand 8.125 Plätze hat.
Diese drei Stadien bieten sehr unterschiedliche Erlebnisse.
Im Arthur Ashe Stadium vermittelt der Blick aus den höheren Rängen beinahe eine taktische Karte des Matches. Es lässt sich leichter erkennen, wie stark ein Spieler mit dem Aufschlag den Platz öffnet, wie tief er beim Return steht und wie viel Raum nach einem Richtungswechsel entsteht. Was an Unmittelbarkeit verloren geht, gewinnt man beim Verständnis der Geometrie eines Punktes.
Das Louis Armstrong Stadium vermittelt ein kompakteres Gefühl. Das Publikum ist näher am Platz, der Klang des Ballkontakts deutlicher und ein Tempowechsel innerhalb eines Punktes leichter spürbar. Der Grandstand und die Außenplätze sind noch unmittelbarer, besonders wenn die Zuschauer nur wenige Reihen hinter der Grundlinie sitzen.
Beim Tennis gibt es nicht wie bei manchen anderen Sportarten dauerhaft Lärm. Während eines Punktes wird das Publikum ruhig, und die Reaktion folgt unmittelbar nach dem Ende des Ballwechsels. Dadurch sind das Rutschen der Tennisschuhe, der Schlag des Schlägers, die Reaktionen der Spieler und die Kommunikation mit dem Schiedsrichter deutlich zu hören. Nach einem langen Spiel kann sich die Atmosphäre schlagartig verändern, nur um wenige Sekunden später für den nächsten Aufschlag wieder im gesamten Stadion still zu werden.
Es lohnt sich, Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern.
Ein Satz, ein Tie-Break und ein verlorenes Aufschlagspiel können den ganzen Abend verändern
Einer der größten Unterschiede zwischen dem Live-Erlebnis beim Tennis und einer Fernsehübertragung ist das Gefühl für die Dauer. Für ein Match gibt es im Voraus keine garantierte Endzeit. Ein kurzer Satz kann sehr schnell vorbei sein, während mehrere lange Spiele mit vielen Einständen eine Begegnung deutlich stärker verlängern können als erwartet.
Im Herren-Einzel bei einem Grand Slam sorgt das Format über drei Gewinnsätze für eine zusätzliche Dimension. Eine Führung von zwei Sätzen stellt einen großen Vorteil dar, bedeutet aber noch nicht das Ende. Ein Comeback nach dem Verlust der ersten beiden Sätze verändert sowohl den körperlichen als auch den mentalen Charakter des Matches. Das Publikum reagiert dann auf jedes Aufschlagspiel wie auf ein kleines eigenständiges Duell.
Im Damen-Einzel wird auf zwei Gewinnsätze gespielt, weshalb der Spielraum für Fehler geringer ist. Ein frühes Break kann entscheidend werden, wenn die führende Spielerin anschließend weiterhin gut aufschlägt. Andererseits kann ein Tie-Break innerhalb weniger Minuten den Eindruck der Dominanz aus dem gesamten vorherigen Satz auslöschen.
Die beste Art, Tennis live zu verfolgen, besteht deshalb nicht darin, nur den Spielstand auf der Anzeigetafel zu beobachten. Es lohnt sich darauf zu achten, wo ein Spieler beim Return steht, wie häufig er den zweiten Aufschlag attackiert, ob er nach einem kurzen Ball die Richtung wechselt und wie er nach einer vergebenen Breakchance reagiert. Mentale Stabilität ist in solchen Momenten häufig ebenso wichtig wie die Qualität der Grundschläge.
Anreise nach Flushing: Öffentliche Verkehrsmittel sind die einfachste Option
Die Anlage befindet sich im Flushing Meadows-Corona Park in Queens. Die nächstgelegene U-Bahn-Station ist Mets-Willets Point an der Linie 7, und auch die Long Island Rail Road fährt denselben Ort an.
Die Linie 7 verbindet das Gebiet mit dem Grand Central Terminal und anderen wichtigen Verkehrsknotenpunkten in New York. Die LIRR fährt über den Port Washington Branch nach Mets-Willets Point, wobei unter anderem Penn Station, Grand Central Madison und Woodside als Abfahrtsorte dienen.
Für Besucher, die mit dem Auto anreisen, ist wichtig zu wissen, dass die Organisatoren wegen begrenzter Parkmöglichkeiten und großer Verkehrsstaus öffentliche Verkehrsmittel empfehlen. Sonntag, der 30. August, ist zugleich einer der Termine, an denen die New York Mets im benachbarten Citi Field ein Heimspiel austragen, sodass sich die Verkehrs- und Parkplatzregelungen zusätzlich verändern. Besucher, die dennoch mit dem Auto kommen, sollten der Verkehrsbeschilderung und den Anweisungen des Personals auf den Zufahrtswegen zur Anlage folgen.
Rideshare-Fahrzeuge nutzen den Bereich beim New York Hall of Science, von dem aus eine Fußwegverbindung zum Eingang der Tennisanlage besteht.
Für die Abendsession am 30. August öffnen die Eingänge um 18:00 Uhr, während die ersten Matches dieser Session ab 19:00 Uhr vorgesehen sind. Eine frühere Ankunft lässt mehr Zeit für die Sicherheitskontrolle, das Auffinden des eigenen Sektors und die Orientierung innerhalb der großen Anlage. Die Regeln zur Mitnahme von Gegenständen und Taschen sollten unmittelbar vor der Anreise überprüft werden, da Sicherheitsverfahren aktualisiert werden können.
New York abseits der Tribünen
Flushing gehört zu Queens, einem der fünf Stadtbezirke von New York, und das National Tennis Center liegt innerhalb des großen Flushing Meadows-Corona Park. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Citi Field, Queens Museum, New York Hall of Science und die markante Unisphere.
Für Besucher aus anderen Städten oder Bundesstaaten bedeutet das, dass eine Unterkunft nicht unbedingt direkt am Tenniszentrum gebucht werden muss. Die Verbindungen mit U-Bahn und Eisenbahn ermöglichen die Anreise aus unterschiedlichen Teilen New Yorks, insbesondere aus Gebieten entlang der Linie 7 oder in der Nähe großer Bahnknotenpunkte.
Die frühen Turnierrunden eignen sich besonders für Besucher, die ein Match im Stadion mit einem Rundgang über die Außenplätze verbinden möchten. Wenn eine große Zahl von Begegnungen angesetzt ist, können wenige Gehminuten von einem Match eines gesetzten Spielers zu einer Begegnung führen, in der ein Qualifikant versucht, das größte Ergebnis seiner Karriere zu erzielen.
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Worauf man beim Beginn der ersten Runde achten sollte
Das erste sportliche Thema wird Alcaraz' Rückkehr nach einer mehrmonatigen Pause sein. Die Ergebnisse zu Saisonbeginn zeigten, wie effizient er vor der Verletzung war, doch New York wird unmittelbar seine körperliche Fitness, die Präzision seines Aufschlags und seine Fähigkeit prüfen, sein Niveau über ein langes Grand-Slam-Match aufrechtzuerhalten.
Die zweite Veränderung betrifft die Herrenauslosung nach Sinners Rückzug. Djokovic, Zverev, Shelton, Fritz und die anderen Spieler erhalten eine andere Projektion ihres möglichen Weges durch das Turnier, doch erst die Auslosung kann zeigen, wer sich in welchem Teil des Turnierbaums befindet.
Bei den Damen ist die Situation offener. Sabalenka versucht, ihre Dominanz in New York fortzusetzen, Świątek gewann Toronto und kehrte in den Siegesrhythmus zurück, Pegula kommt mit starken Hartplatzergebnissen, und Gauff erreicht erneut die späten Phasen großer Turniere. Rybakina, Anisimova und die übrigen gesetzten Spielerinnen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass bereits in den mittleren Runden stilistisch sehr anspruchsvolle Paarungen entstehen.
Erst nach der Veröffentlichung der Auslosung am 27. August lassen sich direkte Bilanzen, Aufschlag gegen Return und der Weg jedes Favoriten in Richtung Schlussphase genauer analysieren. Bis dahin ist die wichtigste bestätigte Tatsache einfach: Am 30. August beginnt das Hauptfeld der Einzelturniere, und die Abendsession öffnet um 18:00 Uhr ihre Türen und bringt Erstrundenmatches der Herren- und Damenkonkurrenz.
Quellen:
- US Open - Turnierplan für 2026, Öffnungszeiten der Eingänge sowie Beginn der Tages- und Abendsessions
- US Open - Seiten der Herren- und Damen-Auslosung einschließlich des Veröffentlichungsdatums der Auslosung und der Ergebnisse der Finals von 2025
- US Open - Informationen über die Zusammensetzung der Einzelturniere, führende Spieler und Ergebnisse früherer Austragungen
- US Open - Mitteilung über den Rückzug von Jannik Sinner wegen Problemen mit dem rechten Knie, seine Saisonbilanz und gewonnenen Turniere
- US Open - Mitteilung über die Rückkehr von Carlos Alcaraz nach einer Handgelenksverletzung und seine Saisonbilanz
- US Open - Informationen über Wildcard-Teilnahmen von Venus Williams, Sloane Stephens, Gael Monfils und Alexei Popyrin
- ATP Tour - Ergebnisse und Form von Carlos Alcaraz, Jannik Sinner, Ben Shelton und anderen führenden Spielern im Verlauf der Saison
- WTA - Ergebnisse der Turniere in Toronto und Cincinnati sowie die aktuelle Form von Iga Świątek, Jessica Pegula, Coco Gauff und Aryna Sabalenka
- USTA Billie Jean King National Tennis Center - Kapazitäten des Arthur Ashe Stadium und des Louis Armstrong Stadium sowie Daten zur Anlage
- USTA - Angaben zum Grandstand und zur Infrastruktur des National Tennis Center
- US Open - Transit & Parking und Leitfaden für die Anreise mit der Linie 7, der LIRR, dem Auto und Rideshare-Verkehr
- US Open - Informationen über den Hartplatzbelag und die Eigenschaften der Spielerbewegung auf Hardcourts