Das Edwin Scharff Haus ist ein Kultur- und Kongresszentrum mit markanter Architektur, das 1970 vom Münchner Architekten Bernhard von Busse entworfen wurde. Die Verbindung aus Sichtbeton, warmen Holzoberflächen und großzügigen Glasflächen verleiht dem Gebäude seinen charakteristischen modernistischen Ausdruck; seine architektonische Bedeutung wurde zusätzlich durch die Aufnahme in die Denkmalliste gewürdigt. Mittelpunkt des Veranstaltungsbetriebs ist der Große Saal, der je nach Bestuhlung bis zu 837 Besucher in Reihenbestuhlung beziehungsweise bis zu 1.288 Personen ohne Bestuhlung aufnehmen kann. Der Kleine Saal bietet in Reihenbestuhlung Platz für nahezu 300 Gäste.
Die Innenräume sind für sehr unterschiedliche Veranstaltungsformate ausgelegt – von Konzerten, Bühnenveranstaltungen und festlichen Anlässen bis zu Kongressen, Tagungen und Firmenveranstaltungen. Eine großzügige Bühne, flexible Bestuhlungsvarianten, klimatisierte Säle sowie zusätzliche Studio-, Konferenz- und Foyerflächen ermöglichen eine Anpassung an den jeweiligen Anlass. Für Besucher sind zudem die übersichtliche Raumaufteilung, kurze Wege zwischen Sälen und Foyers sowie die barrierefreie Zugänglichkeit der zentralen Veranstaltungsbereiche von Vorteil.
Das Haus befindet sich unter der Adresse Silcherstraße 40, Neu-Ulm, Deutschland unmittelbar an der Donau. Besonders praktisch für die Anreise mit dem Auto ist die direkt am Gebäude gelegene Parkanlage mit 294 Pkw-Stellplätzen sowie ausgewiesenen Behindertenparkplätzen und Stellplätzen mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Dadurch bleibt der Weg vom Fahrzeug bis zu den Eingängen kurz. Auch Bushaltestellen befinden sich nur wenige Gehminuten entfernt. Einen umfassenderen Überblick über den öffentlichen Nahverkehr, Bahnverbindungen und die Mobilität innerhalb von Neu-Ulm bietet der anschließende Beschreibungstext zur Stadt.