Konzert

Kraftwerk Re:werk in Bristol - Tickets für Paraorchestras Orchester-Elektronik-Konzert auf Clifton Downs

Samstag, 29. August 2026 um 12:00 · Clifton Downs Bristol, Vereinigtes Königreich
· Kapazität: 34.000

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KI-Illustration: Tickets für Kraftwerk Re:werk in Bristol - Tickets für Paraorchestras Orchester-Elektronik-Konzert auf Clifton Downs — Clifton Downs, Bristol — Samstag, 29. August 2026 Karlobag.eu / KI-Illustration

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Erlebe Kraftwerk Re:werk, ein Konzert von Paraorchestra unter Charles Hazlewood auf Clifton Downs in Bristol am 29.08.2026. Wenn dich Kraftwerk, elektronische Musik und markante Orchester-Neudeutungen reizen, plane deinen Ticketkauf und einen ganzen Festivaltag bei FORWARDS

Kraftwerk Re:werk in Bristol: ein elektronischer Klassiker wird zu einem riesigen lebendigen Synthesizer

Der Name Kraftwerk im Programm des FORWARDS Festivals in Bristol zieht sofort Aufmerksamkeit auf sich, doch für diesen Auftritt ist eine präzise Unterscheidung wichtig: Kraftwerk kommt nicht nach Clifton Downs, um dort sein übliches Konzertprogramm zu spielen. Das Publikum erlebt Paraorchestra presents Kraftwerk Re:werk with Charles Hazlewood - eine orchestral-elektronische Neuinterpretation der Musik von Kraftwerk, wobei das Album "Trans-Europe Express" als zentraler Ausgangspunkt dient.

Kraftwerk Re:werk ist nicht als Reihe von Coverversionen gedacht, bei denen bekannte Melodien lediglich auf Streicher und Bläser übertragen werden. Die Komponisten Charlotte Harding und Lloyd Coleman zerlegen Elemente des Kraftwerk-Sounds, bauen sie neu zusammen und verbinden akustische Instrumente mit Elektronik. Moog-Synthesizer, Drumcomputer, elektronische Harfe, Schlagwerk, Streicher, Blechbläser und Instrumente wie die Bassoboe durchlaufen Mischung und Klangbearbeitung, sodass das gesamte Ensemble beinahe wie ein einziger großer analoger Synthesizer funktioniert.

Genau deshalb kann dieser Auftritt sowohl für ein Publikum interessant sein, das Kraftwerk seit Jahrzehnten kennt, als auch für Besucher, denen zeitgenössische elektronische, experimentelle oder orchestrale Musik nähersteht. Man sollte weder eine klassische Tribute-Show noch eine Rekonstruktion eines Kraftwerk-Konzerts erwarten. Re:werk greift Ideen aus ihrer musikalischen Sprache auf und führt sie in eine andere Richtung.

Die Eintrittskarten für diese Veranstaltung sind sehr gefragt.

Warum "Trans-Europe Express" im Zentrum des Projekts steht

"Trans-Europe Express" gehört zu einer entscheidenden Phase im Katalog von Kraftwerk. Das Album erschien 1977 und verband streng kontrollierte elektronische Rhythmen, synthetisierte Melodien, Vorstellungen von Reisen und moderner europäischer Identität zu einem Klang, der später tiefe Spuren in elektronischer Musik, Synth-Pop, Hip-Hop und Techno hinterließ.

Auf dem Album befinden sich Stücke wie "Europe Endless", "The Hall of Mirrors", "Showroom Dummies", "Trans-Europe Express", "Metal on Metal" und "Franz Schubert". Das Titelstück und sein mechanischer Puls zeigen besonders deutlich, was Re:werk erweitern kann: Ein Rhythmus, der an die Bewegung einer Maschine oder eines Zuges erinnert, wird zum Material für ein wesentlich größeres Ensemble, unterschiedliche Texturen und stärkere dynamische Kontraste.

Zum weiteren Katalog von Kraftwerk gehören auch Werke wie "Autobahn", "The Model", "The Robots", "Computer Love" und "Tour de France", doch der Schwerpunkt dieses Projekts liegt nicht auf einem Querschnitt durch sämtliche größten Hits. Paraorchestra beschreibt Re:werk in erster Linie als eine neue musikalische Konstruktion, die aus "Trans-Europe Express" entstanden ist.

Das ist eine wichtige Information für jeden, der eine Eintrittskarte ausschließlich wegen des Namens Kraftwerk in Betracht zieht. Der Wert liegt hier nicht in der Nachahmung des Originals, sondern darin zu hören, wie weit sich sein grundlegender musikalischer Code ausdehnen lässt, ohne den unverkennbaren Puls zu verlieren.

Wie Kraftwerk klingt, wenn ein Orchester zum elektronischen Instrument wird

Das Projekt wurde erstmals 2017 beim Simple Things Festival in Bristol aufgeführt. Es folgten 2018 Auftritte in Brighton, Bristol und Basingstoke, und Kraftwerk Re:werk wurde 2019 auch beim WOMAD Festival gespielt. Die Rückkehr des Projekts nach Bristol im Jahr 2026 ist daher nicht nur ein weiterer Festivalauftritt, sondern zugleich eine Rückkehr in die Stadt, mit der Re:werk eine klare Geschichte verbindet.

Charles Hazlewood ist der Dirigent des Projekts, während Harding und Coleman die orchestral-elektronische Struktur gestaltet haben. In einer früheren Fassung war das Werk für ein Ensemble aus 39 Mitwirkenden geschrieben. Jedes Instrument wurde verstärkt und durch ein großes Mischsystem geführt, wodurch Filterung, Verzerrung und Veränderungen seiner natürlichen Klangfarbe möglich wurden.

Das Ergebnis unterscheidet sich von einem traditionellen Orchesterkonzert. Statt dass die Elektronik das Orchester lediglich begleitet, durchlaufen die akustischen Instrumente denselben Bearbeitungsprozess wie Synthesizer und Drumcomputer. Streicher können Teil einer pulsierenden elektronischen Textur werden, tiefe Blasinstrumente können eine beinahe industrielle Schwere erhalten, und ein repetitives Motiv kann sich von sehr präzisem Minimalismus zu einer dichten, körperlich kraftvollen Klangschicht entwickeln.

Berichte von früheren Aufführungen beschreiben genau diesen Unterschied. Das Bristoler Epigram hob nach dem Auftritt in der Marble Factory die Lautstärke und Intensität der Aufführung sowie die Übergänge zwischen weit ausgreifenden Streicherlinien und kraftvollen Bläserstößen hervor. Kritiken früherer Fassungen betonen außerdem, dass Re:werk dem Originalalbum nicht wörtlich folgt, sondern dessen Rhythmen, melodische Fragmente und Klangmotive freier verwendet.

Das bedeutet, dass ein Publikum, das jedes Detail von "Trans-Europe Express" kennt, den Ausgangspunkt erkennen kann, ohne im Voraus wissen zu müssen, wohin sich das Arrangement entwickeln wird.

Was für die Aufführung bestätigt ist

  • Paraorchestra tritt mit dem Projekt Kraftwerk Re:werk unter der Leitung von Charles Hazlewood auf.
  • Der wichtigste Ausgangspunkt des Projekts ist das Kraftwerk-Album "Trans-Europe Express".
  • Die Arrangements des Projekts stammen von Charlotte Harding und Lloyd Coleman.
  • Die musikalische Sprache verbindet Orchesterinstrumente, Synthesizer, Drumcomputer und elektronische Klangbearbeitung.
  • Der Auftritt ist Teil des Samstagsprogramms des FORWARDS Festivals auf The Downs in Bristol.

Die genaue Reihenfolge der Stücke für Bristol wurde ebenso wenig veröffentlicht wie die Dauer des Re:werk-Auftritts selbst. Deshalb ist es nicht sinnvoll, im Voraus anhand älterer Aufführungen eine erwartete Setlist zusammenzustellen. Das Konzept des Projekts ist bekannt, doch der konkrete Festivalablauf und die Details der Aufführung können sich unterscheiden.

Das Samstagsprogramm verbindet Elektronik, Pop, Trip-Hop und zeitgenössischen Rock

Kraftwerk Re:werk wird kein isoliertes Konzert sein, sondern Teil des umfassenderen Programms des FORWARDS Festivals. Das Festival findet am Wochenende des 29. und 30. August 2026 auf The Downs statt, während Paraorchestra mit Re:werk für Samstag angekündigt ist.

Am selben Tag stehen Tems, Self Esteem, Wet Leg, Maribou State, Joy Crookes, Tricky und Goldie (Live) auf dem Programm, dazu kommen weitere Künstler auf anderen Festivalbühnen. Ein solches Programm verleiht Re:werk einen interessanten Kontext. Der Einfluss von Kraftwerk kann außerhalb einer musealen Perspektive betrachtet werden, umgeben von zeitgenössischer Elektronik, alternativem Pop, Rock sowie Künstlern, die mit der britischen Bass- und Trip-Hop-Tradition verbunden sind.

Besonders interessant ist die Anwesenheit von Tricky und Goldie. Bristol besitzt eine starke Geschichte elektronischer Musik und Bassmusik, sodass sich Re:werk in ein Programm einfügt, das orchestrales Experiment, Clubkultur und populäre Musik nicht strikt voneinander trennt.

FORWARDS bietet neben den Konzertbühnen auch das Gesprächs- und Diskussionsprogramm The Information, sodass das gesamte Wochenende nicht ausschließlich um eine Abfolge von Auftritten organisiert ist. Für Besucher, die wegen Re:werk kommen, bedeutet das, den Auftritt am besten als einen Teil eines ganztägigen Festivalerlebnisses zu betrachten und nicht als Abendkonzert mit vorher festgelegtem Beginn und Ende.

Für wen Re:werk besonders interessant sein wird

Langjährige Kraftwerk-Fans erhalten hier die Gelegenheit, vertrautes Material zu hören, ohne dass versucht wird, die Band zu kopieren. Gerade diese Distanz zum Original kann der größte Vorteil sein. "Trans-Europe Express" basiert bereits auf präzisem Sounddesign, Wiederholung und kontrollierten Veränderungen, und Re:werk überträgt dieselben Prinzipien auf ein Ensemble, in dem der physische Klang von Atem, Saiten und Schlagwerk auf elektronische Bearbeitung trifft.

Ein Publikum, das Techno oder experimentelle Elektronik hört, kann dagegen etwas anderes erkennen - die Art und Weise, wie sich ein sehr einfaches rhythmisches Muster schrittweise durch Textur und Dynamik verändert. Re:werk ist deshalb kein Projekt, das Kenntnisse orchestraler Musik voraussetzt.

Es ist auch für Menschen attraktiv, die sich für das zeitgenössische Verhältnis von Elektronik und akustischen Instrumenten interessieren. Statt der Frage, ob ein Orchester "Kraftwerk spielen" kann, stellt das Projekt eine interessantere Frage: Kann ein ganzes Orchester wie eine Maschine zur Erzeugung und Transformation von Klang arbeiten?

Für Festivalbesucher, die Kraftwerk hauptsächlich durch Stücke wie "Autobahn", "The Model" oder "The Robots" kennen, ist es sinnvoll, im Voraus zu wissen, dass dies kein klassisches Greatest-Hits-Format ist. Der wichtigste Bezugspunkt ist ein einziges Album und dessen Klangwelt.

Die Plätze werden schnell knapp.

The Downs verändert die Art, wie diese Musik erlebt wird

FORWARDS findet auf The Downs statt, einer großen geschützten Grünfläche nördlich des Zentrums von Bristol, die aus Clifton Down und Durdham Down besteht. Städtische Dokumente nennen insgesamt 412 Acres gemeinschaftlich genutztes Land, das vom The Downs Committee verwaltet wird, während sich das Festivalgelände im Bereich Durdham Down befindet.

Dies ist kein Konzertsaal mit kontrollierter Akustik. Das Festival findet überwiegend im Freien statt, die meisten Bühnen und Publikumsbereiche sind nicht überdacht, und das Gelände ist dem Wetter ausgesetzt und bietet nur sehr wenig natürlichen Schatten. Der Untergrund besteht größtenteils aus Gras, mit möglichen leichten Gefällen und Unebenheiten. Bei Regen kann das Gelände schlammig und rutschig werden.

Für Kraftwerk Re:werk schafft eine solche Umgebung ein ganz anderes Verhältnis zum Klang als bei früheren Aufführungen des Projekts in geschlossenen Räumen. Da die Instrumente verstärkt und elektronisch bearbeitet werden, hängt ein großer Teil des Charakters der Aufführung ohnehin von der Verstärkung ab. Einzelheiten zur Festivalbeschallung und zur genauen Bühnenkonfiguration für diesen Auftritt wurden jedoch nicht veröffentlicht, sodass es keine Grundlage gibt, im Voraus eine bestimmte Akustik oder einen bestimmten Produktionseffekt zu versprechen.

Der offene Raum bietet auch einen praktischen Vorteil: Re:werk ist Musik, die in ihren kraftvolleren Passagen eine körperliche, beinahe clubartige Energie entwickeln kann. Frühere Aufführungen waren gerade wegen ihrer Lautstärke und rhythmischen Intensität eher mit dem Erlebnis eines elektronischen oder Rockkonzerts vergleichbar als mit einem formellen Orchesterkonzert im Sitzen.

Die Einlasszeit ist nicht die Auftrittszeit von Kraftwerk Re:werk

Das Festivalgelände öffnet an beiden Tagen um 12:00 Uhr, der letzte Einlass ist für 20:00 Uhr vorgesehen, und das Programm soll bis 23:00 Uhr enden. Die Uhrzeit 12:00 sollte deshalb nicht als Beginn der Kraftwerk Re:werk-Aufführung verstanden werden - sie bezeichnet die Öffnung des Festivalgeländes.

Die genaue Uhrzeit von Re:werk wurde bislang nicht veröffentlicht. Dasselbe gilt für die Dauer des Auftritts. Besucher, für die Paraorchestra der Hauptgrund für die Anreise ist, sollten vor der Fahrt den neuesten Tagesplan prüfen, sobald die genauen Zeiten verfügbar sind.

Das Festival richtet sich an alle Altersgruppen, Personen unter 18 Jahren müssen jedoch von einer verantwortlichen volljährigen Person begleitet werden. Für Kinder und Jugendliche gibt es besondere Eintrittskategorien.

Das Wochenendprogramm dauert zwei Tage. Besucher mit einem Wochenendticket können auch den Sonntagsteil des Festivals besuchen, an dem unter den wichtigsten Namen Little Simz, Amyl and The Sniffers, Dijon, Viagra Boys, Oklou und Princess Nokia auftreten. Wichtig ist, die zweitägige Gültigkeit des Wochenendtickets von den Regeln für den Wiedereinlass am selben Tag zu unterscheiden: Ein allgemeines Verlassen und erneutes Betreten des Geländes während des Tages ist nicht gestattet, außer in einer speziell definierten Situation im Zusammenhang mit dem Wiedereinlass von Eltern.

Anreise zu Clifton Downs: Öffentliche Verkehrsmittel sind praktischer als das Auto

Auf dem Festivalgelände gibt es keine allgemeinen Parkplätze für Besucher, und in den umliegenden Straßen sind Verkehrsbeschränkungen und Parkverbote vorgesehen. Die Veranstalter empfehlen deshalb die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Besucher, die mit dem Zug nach Bristol kommen, ist der Festival-Shuttle eine praktische Möglichkeit. Die Linie fährt am Bahnhof Bristol Temple Meads ab, hält anschließend am Queen Square in der Prince Street und fährt weiter in Richtung The Downs. Die letzte Shuttle-Haltestelle liegt ungefähr 800 Meter vom Festivaleingang entfernt.

Für Taxis und andere Fahrzeuge zur Personenbeförderung ist an der Ladies Mile eine Zone vorgesehen, etwa 500 Meter vom Gelände entfernt. Außerdem gibt es begrenzte Fahrradstellplätze, wobei das Fahrrad mit einem eigenen Schloss gesichert werden muss.

  • Ort: Durdham Down, Circular Road, Clifton, Bristol.
  • Öffnung des Geländes: 12:00 Uhr.
  • Letzter Einlass: 20:00 Uhr.
  • Ende des Festivalprogramms: 23:00 Uhr.
  • Allgemeine Autoparkplätze sind auf dem Gelände nicht verfügbar.
  • Der Shuttle verbindet Bristol Temple Meads, Queen Square und das Festivalgebiet.
  • Die Zone für Taxis und andere Fahrzeuge zum Aussteigen befindet sich außerhalb des eigentlichen Festivalgeländes.

Für Reisende, die Bristol zum ersten Mal besuchen, ist es sinnvoll, nach dem Aussteigen aus dem Verkehrsmittel zusätzliches Gehen einzuplanen. The Downs liegt nordwestlich des Stadtzentrums in der Nähe der Viertel Clifton und Redland. Avon Gorge und Clifton Suspension Bridge befinden sich ebenfalls in der Nähe, sodass die Lage auch vor dem eigentlichen Eintritt ins Festival interessant ist, besonders für Besucher, die das gesamte Wochenende in der Stadt verbringen.

Was man zu einem ganztägigen Open-Air-Festival mitbringen sollte

Britisches Sommerwetter an einem Veranstaltungsort im Freien erfordert etwas mehr Planung als ein Besuch in einer Halle. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass es auf The Downs wenig natürlichen Schatten gibt, dass die meisten Bereiche nicht überdacht sind und sich der Zustand des Grasbodens nach Regen schnell verändern kann.

Kleidung in mehreren Schichten und eine leichte wasserdichte Jacke sind deshalb sinnvoller als ein Regenschirm - Regenschirme dürfen nicht mit hineingenommen werden. An einem sonnigen Tag sollte man an einen Hut und Sonnenschutz denken, während bei nassen Bedingungen stabiles Schuhwerk wichtig ist.

Zu den Gegenständen, die nicht mitgebracht werden dürfen, gehören Alkohol, Dosen, Glasbehälter, Speisen und Getränke mit Ausnahme bestimmter medizinischer Bedürfnisse, Selfie-Sticks, Gimbals, Laser, Pyrotechnik, Drohnen und Regenschirme. Fahrräder und Roller dürfen ebenfalls nicht auf das eigentliche Festivalgelände mitgenommen werden.

Auf dem Gelände werden medizinische Dienste und Welfare-Angebote verfügbar sein. Für Besucher, die Anpassungen benötigen, sind barrierefreie Toiletten, Aussichtsplattformen, ebenerdige Zuschauerbereiche, abgesenkte Theken und ein reizreduzierter Ruhebereich vorgesehen. Das Gelände besteht dennoch aus natürlichem Gras, und die Wetterbedingungen können die Fortbewegung beeinflussen.

Warum Bristol eine gute Stadt für die Rückkehr von Re:werk ist

Die Verbindung dieses Projekts zu Bristol ist kein Zufall. Kraftwerk Re:werk wurde 2017 erstmals beim städtischen Simple Things Festival präsentiert, und das Projekt kehrte während seiner Tournee 2018 nach Bristol zurück. Auch Paraorchestra hat eine enge Verbindung zur Stadt, sodass der Auftritt bei FORWARDS wie eine Fortsetzung der lokalen Geschichte des Projekts wirkt und nicht nur wie eine weitere Festivalstation.

Gleichzeitig verleiht die Musikgeschichte Bristols Re:werk einen zusätzlichen Kontext. Die Stadt wird seit Jahrzehnten mit experimentellen Ansätzen an Elektronik, tiefem Bass, Dub und Trip-Hop in Verbindung gebracht. Im selben Samstagsprogramm steht Tricky, einer der Künstler, die untrennbar mit dieser Geschichte verbunden sind, während Goldie eine weitere wichtige Linie der britischen elektronischen Kultur repräsentiert.

In diesem Umfeld wirkt die Idee, ein Orchester in einen "großen Synthesizer" zu verwandeln, weniger wie ein ungewöhnliches Crossover-Projekt, sondern eher wie ein logisches Zusammentreffen verschiedener Traditionen: des europäischen elektronischen Minimalismus von Kraftwerk, zeitgenössischer Orchesterpraxis und britischer Festivalkultur.

Paraorchestra ist dabei ein aktives Ensemble, dessen Programm nicht auf Re:werk beschränkt ist. Zu den aktuellen Projekten gehört auch eine Aufführung von Steve Reichs "Music for 18 Musicians", während für 2027 eine Aufführung von Góreckis "Symphony of Sorrowful Songs" im Bristol Beacon angekündigt wurde. Die Rückkehr von Re:werk findet daher innerhalb einer breiteren Phase statt, in der das Ensemble weiterhin erforscht, wie ein Orchester außerhalb des traditionellen Konzertmodells positioniert werden kann.

Was zu erwarten ist, wenn die Aufführung beginnt

Die beste Vorbereitung auf Kraftwerk Re:werk besteht nicht darin, die Setlist erraten zu wollen. Sinnvoller ist es, "Trans-Europe Express" als Ganzes zu hören und auf Rhythmus, Wiederholung, den Raum zwischen den Klängen und die kleinen Veränderungen zu achten, die ein Gefühl von Bewegung erzeugen.

In Re:werk werden genau solche Elemente durch einen wesentlich größeren instrumentalen Apparat erweitert. Ein bekanntes Motiv kann innerhalb einer dichten orchestralen Textur erscheinen, der Rhythmus kann gleichzeitig von mehreren Instrumenten übernommen werden, und der Klang eines akustischen Instruments kann so stark bearbeitet werden, dass sich seine Quelle nicht sofort bestimmen lässt.

Ein Publikum, das Ralf Hütter und die Konzertbesetzung von Kraftwerk erwartet, sollte seine Erwartungen daher vor der Anreise anpassen. FORWARDS kündigt Paraorchestra presents Kraftwerk Re:werk with Charles Hazlewood an. Das ist keine nebensächliche Programmanmerkung, sondern der Schlüssel zum Verständnis des gesamten Auftritts.

Für einen langjährigen Kraftwerk-Fan liegt der Reiz darin, wie weit sich die Musik entfernen kann und dennoch die erkennbare Geometrie des Originals bewahrt. Für Liebhaber zeitgenössischer Elektronik liegt das Interessante in der physischen Erzeugung von Rhythmus und Textur vor dem Publikum. Für jemanden, der wegen des übrigen Festivalprogramms kommt, kann Re:werk eine seltene Gelegenheit sein, ein Orchesterensemble in einem Kontext zu erleben, in dem weder Stille zwischen den Sätzen noch die Förmlichkeit eines Konzertsaals erwartet werden.

Es lohnt sich, die Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern.

Quellen:
- FORWARDS - Programm für 2026, tägliche Aufteilung der Künstler, Öffnungs- und Schließzeiten, Einlassregeln, Verkehrsanbindung und Informationen zum Festivalgelände.
- Paraorchestra - Beschreibung von Kraftwerk Re:werk, Bestätigung des Auftritts in Bristol, Konzept des Projekts, Instrumentierung sowie Informationen über Charlotte Harding, Lloyd Coleman und Charles Hazlewood.
- Charles Hazlewood - Geschichte des Projekts Kraftwerk Re:werk, Angaben zum ursprünglichen Ensemble und zur Art der elektronischen Bearbeitung der Instrumente.
- Kraftwerk - Katalog und Stücke im Zusammenhang mit "Trans-Europe Express" sowie der breitere diskografische Kontext.
- Bristol City Council - Angaben zu The Downs, Lage, Parkmöglichkeiten, natürlichen Merkmalen und Fläche des Geländes.
- Visit Bristol - Lage von The Downs im Verhältnis zum Stadtzentrum und zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
- Epigram - Bericht über eine frühere Bristol-Aufführung von Kraftwerk Re:werk und Beschreibung des Live-Klangs.

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