Erlebe Lorde am 31. August 2026 live in München auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz im Olympiapark, gemeinsam mit Lykke Li und Audrey Hobert. Plane deinen Ticketkauf und freue dich auf ein Konzert, das Songs aus "Virgin" mit prägenden Titeln aus Lordes früheren Alben verbindet
Lorde in München: Die "Virgin"-Ära kommt auf die Freifläche des Olympiaparks
Lorde kehrt am 31. August 2026 in der abschließenden Sommerphase der Ultrasound-Tour nach München zurück, diesmal in einer anderen Umgebung als einer klassischen Arena. Das Konzert ist Teil des neuen SUPERBLOOM-Konzepts im Olympiapark: Wegen der Sanierung des Olympiastadions werden die Abendkonzerte vom 31. August bis 2. September auf den Hans-Jochen-Vogel-Platz verlegt, eine Freifläche mitten im Herzen des Parks. Lorde führt den ersten Abend an, gemeinsam mit Lykke Li und Audrey Hobert.
Der Zeitplan wurde bereits veröffentlicht. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, Audrey Hobert tritt von 17:45 bis 18:35 Uhr auf, Lykke Li von 18:55 bis 19:45 Uhr, und Lorde ist von 20:30 bis 22:00 Uhr vorgesehen. Das bedeutet, dass die Besucher nicht nur einen kurzen Festivalauftritt des Hauptacts bekommen, sondern eine vollständige Abendshow in einem 90-minütigen Zeitfenster. Das Programm ist für Besucher ab 6 Jahren vorgesehen.
Für Lorde ist dies die Rückkehr in die Stadt weniger als ein Jahr nach ihrem ausverkauften Auftritt im Zenith am 1. Dezember 2025. Statt einer geschlossenen Halle folgt nun eine Open-Air-Bühne und ein Programm, das Alternative Pop, Elektronik und intimeres Singer-Songwriter-Schreiben miteinander verbindet.
Es lohnt sich, die Tickets rechtzeitig zu sichern.
Warum Lorde weiterhin eine andere Figur des zeitgenössischen Pop ist
Lorde gelang der internationale Durchbruch mit "Royals", einem Song, der 2013 mit seinem minimalistischen Rhythmus und einem nahezu antipopartigen Ansatz die Erwartungen an einen jugendlichen Popstar veränderte. Für "Royals" gewann sie bei den Grammys 2014 Song Of The Year und Best Pop Solo Performance. "Pure Heroine" festigte diesen reduzierten, introspektiven Stil, während "Melodrama" von 2017 sich in Richtung opulenteren Synth-Pop und Songs wie "Green Light", "Supercut" und "Liability" bewegte. Nach dem sanfteren "Solar Power" betont die aktuelle Phase erneut Rhythmus und Unmittelbarkeit: "Virgin", das vierte Studioalbum, erschien am 27. Juni 2025.
Das Album umfasst 11 Songs, und vor seiner Veröffentlichung wurden "What Was That", "Man of the Year" und "Hammer" hervorgehoben. Universal Music beschrieb die Platte als Rückkehr zu einem schärferen Lorde-Pop, allerdings mit einem anderen Produktionsteam und stärker betonter körperlicher Energie. Lorde entwickelte den größten Teil des Albums gemeinsam mit Jim-E Stack, und gerade dieses neuere Material ist zum Rückgrat der Ultrasound-Auftritte geworden.
Das ist für das Publikum in München wichtig: Das aktuelle Konzert ist kein nostalgischer Karriereüberblick mit einigen neuen Songs am Rand des Programms. Jüngste Auftritte zeigen, dass "Virgin" einen großen Teil des Sets einnimmt, während ältere Favoriten in eine neue Dramaturgie eingebaut werden.
Was vom Repertoire zu erwarten ist - ohne eine Setlist zu erfinden
Die genaue Songliste für München wurde nicht veröffentlicht und sollte nicht im Voraus verkündet werden. Dennoch geben die jüngsten Auftritte einen ziemlich klaren Rahmen vor. Bei Sommerfestival-Terminen im August 2026 spielte Lorde eine Kombination aus Songs aus allen vier Albumphasen. Zu den Titeln, die auftauchten, gehören "Royals", "What Was That", "Broken Glass", "Shapeshifter", "The Louvre", "Current Affairs", "Liability", "Hammer", "Supercut", "Team", "Man of the Year", "Green Light" und "Ribs".
Wenige Tage vor dem Münchner Termin war sie Headlinerin bei All Points East im Londoner Victoria Park. Eine Rezension beschreibt ein 90-minütiges Set, das Indie-Rock-Spannung und energiegeladenen Electro-Pop verband, mit großen Bildschirmen, Laserlicht, beweglichen Bühnenelementen und Nahaufnahmen einer Kamera, die Lorde selbst benutzt. Das bedeutet nicht, dass München eine identische Szenografie haben wird: Die Konfiguration der Open-Air-Bühne kann an den Raum angepasst werden, und besondere Gäste oder Überraschungen sind nicht bestätigt.
- Für Fans von "Pure Heroine" ist entscheidend, dass das frühe Material weiterhin regelmäßig ins Repertoire zurückkehrt, insbesondere "Royals", "Team" und "Ribs".
- Für das Publikum, das "Melodrama" am meisten liebt, enthielten jüngste Auftritte "Green Light", "Supercut", "Liability", "Perfect Places" und "The Louvre", mit Veränderungen von Abend zu Abend.
- Für diejenigen, die wegen "Virgin" kommen, betont die aktuelle Tour besonders Songs wie "What Was That", "Hammer", "Man of the Year", "Shapeshifter", "Broken Glass" und "Current Affairs".
Ein solcher Querschnitt passt sowohl zu langjährigen Fans als auch zu einem Publikum, das mit "Virgin" zu Lorde zurückgekehrt ist. Die großen Singles bleiben wichtig, aber die Show ist nicht ausschließlich um Hits herum aufgebaut.
Lykke Li und Audrey Hobert sind nicht nur beiläufige Vorgruppen
Der Abend hat einen ungewöhnlich stimmigen Ablauf. Audrey Hobert eröffnet das Programm. Nach dem Erfolg ihres Debütalbums "Who's the Clown?" und Songs wie "Sue Me" kommt sie als neue Pop-Autorin in dieses Line-up, deren Karriere sich noch in einer Phase schnellen Wachstums befindet. Ihr früher Auftritt gibt dem Publikum die Gelegenheit, eine Künstlerin zu sehen, die gerade erst begonnen hat, ein größeres internationales Konzertprofil aufzubauen.
Lykke Li bringt melancholischeren Indie-Pop, Elektronik und atmosphärische Gesangslinien mit, sodass ihr Auftritt zwischen Audrey Hobert und Lorde wie ein natürlicher Übergang zum emotionaleren Teil des Abends wirkt. Wer den gesamten Bogen des Programms erleben möchte, hat einen guten Grund, von Anfang an dabei zu sein.
Der Ticketverkauf für diese Veranstaltung läuft.
Der Hans-Jochen-Vogel-Platz verändert die Art, wie SUPERBLOOM erlebt wird
Die wichtigste praktische Tatsache ist, dass Lorde nicht im Olympiastadion auftritt. Das Stadion ist wegen einer mehrjährigen Sanierung geschlossen, daher nutzt SUPERBLOOM 2026 ein neues Format. Die Konzerte von Montag bis Mittwoch finden auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz, dem ehemaligen Coubertinplatz, zwischen den zentralen Einrichtungen des Olympiaparks statt.
Es handelt sich um eine große Freifläche, die seit Jahrzehnten für Konzerte, Festivals, Sportveranstaltungen und öffentliche Versammlungen genutzt wird. Der Olympiapark nennt auch ein früheres Coldplay-Open-Air vor rund 10.000 Menschen als Beispiel für seine Konzertgeschichte. Diese Zahl ist nicht die angekündigte Kapazität des Lorde-Konzerts, zeigt aber gut den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Stadtplatz und einer für Großveranstaltungen konzipierten Fläche.
Ultrasound hat in Arenen häufig durch Kameras, Bewegung durch das Publikum und Übergänge von kraftvollen elektronischen Abschnitten zu reduzierteren Songs ein Gefühl von Nähe erzeugt. Ein Open-Air-Gelände besitzt nicht dieselbe akustische Kontrolle wie eine geschlossene Halle, doch der Hans-Jochen-Vogel-Platz wirkt kompakter als ein vollständiges Stadion und könnte daher gut zu dieser Ästhetik passen.
Eine Rezension ihres Münchner Auftritts im Zenith Ende 2025 beschrieb das Publikum als überwiegend weiblich, aber altersmäßig breit gefächert, von der Gen Z bis zu Millennials. Das ist ein nützlicher Hinweis darauf, für wen dieses Konzert besonders attraktiv ist: für Fans, die mit "Pure Heroine" und "Melodrama" aufgewachsen sind, für ein jüngeres Publikum, das Lorde durch die neue Ära entdeckt hat, und für Hörer von Alternative Pop, für die eine typische Stadionproduktion nicht der Hauptgrund für einen Konzertbesuch ist.
Der erste von drei großen Konzerttagen nach dem Festivalwochenende
Das SUPERBLOOM-Wochenende 2026 findet unmittelbar vor der Konzertreihe statt, und Lorde eröffnet das zusätzliche Programm am Montag. Nach ihr tritt am 1. September Sombr am selben Ort auf, am 2. September folgt Lewis Capaldi. Dadurch erhält der Münchner Termin einen anderen Charakter als ein klassischer Festivalauftritt: Das Publikum kommt zu einem Abend, der um einen Hauptact und zwei klar definierte Gäste strukturiert ist, und nicht zu einem ganzen Tag mit Wechseln zwischen einer großen Zahl von Bühnen.
Lorde kehrt dabei nach dem ausverkauften Zenith-Termin im Dezember 2025 zurück, jedoch in einem völlig anderen Format - nach einer Saison großer Hallen und Sommerfestivals.
Die Plätze werden schnell knapp.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die einfachste Option
Der Olympiapark ist gut an das städtische Verkehrsnetz angebunden, und die Veranstalter empfehlen öffentliche Verkehrsmittel, da die Zahl der Parkplätze begrenzt ist. Die direkteste U-Bahn-Verbindung ist die U3 bis zur Station Olympiazentrum, von dort sind es etwa 10 Minuten zu Fuß bis zum Park. Die Straßenbahnlinien 20 und 21 halten am Olympiapark West, während die Linie 27 am Petuelring hält; von diesen Straßenbahnhaltestellen sind es ungefähr 5 Minuten zu Fuß bis zum Park.
Vom Flughafen kann man die S1 bis Moosach und anschließend die U3 oder U8 bis Olympiazentrum nehmen oder die S8 bis Marienplatz und dann die U3. Auch bei einer Anreise über den Hauptbahnhof ist es praktisch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren.
Die Anreise mit dem Auto ist möglich, doch 2026 gibt es einen zusätzlichen Grund, mehr Zeit einzuplanen. Die Arbeiten an der Brücke der Landshuter Allee über die Dachauer Straße dauern bis Dezember und können den Verkehr sowie die Zufahrt zur Parkharfe beeinträchtigen. Der Olympiapark empfiehlt eine frühere Anreise und, wenn möglich, die Zufahrt zur Parkharfe von Norden über den Georg-Brauchle-Ring.
Praktisches vor der Abfahrt
- Der Einlass für den Konzertabend beginnt um 17:00 Uhr.
- Der erste Auftritt beginnt um 17:45 Uhr, daher ist eine frühe Anreise sinnvoll, wenn Sie das gesamte Programm sehen möchten.
- Lorde steht laut veröffentlichtem Zeitplan von 20:30 bis 22:00 Uhr auf der Bühne.
- Der Eintritt ist für Besucher ab 6 Jahren vorgesehen.
- Der Veranstaltungsort ist der Hans-Jochen-Vogel-Platz im Olympiapark und nicht das Olympiastadion.
- Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die U3 bis Olympiazentrum oder eine Straßenbahn in Richtung Olympiapark West/Petuelring die einfachste Option.
- Wenn Sie mit dem Auto anreisen, rechnen Sie mit begrenzten Parkmöglichkeiten und möglichen Verkehrsbehinderungen aufgrund der Arbeiten an der Landshuter Allee.
Da es sich um einen Open-Air-Abend handelt, ist es sinnvoll, die Wettervorhersage unmittelbar vor der Abfahrt zu prüfen und die Kleidung an die späteren Stunden anzupassen. Auch die Regeln für mitgebrachte Gegenstände und mögliche operative Änderungen des Zeitplans sollten am Veranstaltungstag überprüft werden, da sich der Veranstalter Änderungen der Uhrzeiten vorbehält.
Wie man Lorde in dieser Phase ihrer Karriere am besten erlebt
"Royals" ist weiterhin wichtig, doch die heutige Lorde funktioniert live am besten durch Kontraste. "Hammer" und "What Was That" bringen den körperlichen, rhythmischen Impuls von "Virgin"; "Liability" oder "Ribs", wenn sie gespielt werden, lenken den Fokus zurück auf Stimme und Text; "Green Light" und "Supercut" öffnen die euphorische Seite von "Melodrama".
Jüngste Tourrezensionen heben besonders ihre Fähigkeit hervor, selbst in großen Räumen ein Gefühl von Intimität zu schaffen. Das ist nicht die Folge fehlender Produktion, sondern der Art, wie die Produktion eingesetzt wird: Die Kamera kommt häufig sehr nah heran, Bühnenelemente bleiben funktional statt dekorativ, und Lorde verhält sich nicht so, als müsse zwischen ihr und dem Publikum eine strikte Grenze bestehen.
Der Hans-Jochen-Vogel-Platz gibt dieser Idee einen interessanten neuen Rahmen. Er hat weder das Dach einer Arena noch die monumentale Distanz eines vollständigen Stadions, bietet aber genügend Raum für ein großes Open-Air-Publikum und liegt zwischen der markanten Architektur des Olympiaparks. Wenn der Abend den Rhythmus der aktuellen Tour beibehält, werden die stärksten Momente wahrscheinlich nicht nur die größten Refrains sein, sondern die Übergänge zwischen Euphorie, Stille und körperlicher Bewegung - genau jenes Gebiet, auf dem Lorde ihre Konzertidentität aufgebaut hat.
Quellen:
- SUPERBLOOM - bestätigtes Line-up, Hans-Jochen-Vogel-Platz, Format der Konzerttage und Zeitplan für Lorde, Lykke Li und Audrey Hobert.
- Olympiapark München - Informationen zum Hans-Jochen-Vogel-Platz, zu früheren Open-Air-Veranstaltungen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkmöglichkeiten und Verkehrseinschränkungen im Jahr 2026.
- Universal Music - Angaben zum Album "Virgin", zum Veröffentlichungsdatum, zur Anzahl der Songs, zu den Singles "What Was That", "Man of the Year" und "Hammer" sowie zum Kontext der Ultrasound-Tour.
- Apple Music - Erscheinungsjahre von "Melodrama" und "Solar Power" sowie der diskografische Kontext des Albums "Virgin".
- Grammy - Bestätigung der beiden Auszeichnungen für "Royals": Song Of The Year und Best Pop Solo Performance.
- The Times - Rezension von Lorde bei All Points East 2026, verwendet zur Beschreibung der aktuellen 90-minütigen Festivalshow und der Produktionselemente.
- Kultur in München - Bericht vom ausverkauften Lorde-Konzert im Zenith am 1. Dezember 2025 und Beschreibung des Publikumsprofils.
- Setlist.fm - jüngstes Repertoire der Sommerauftritte im August 2026, ausschließlich als Hinweis auf Songs verwendet, die bei früheren Terminen gespielt wurden, nicht als Ankündigung der Münchner Setlist.