The Marcus King Band kommt zu einem Zeitpunkt in den Red Butte Garden, an dem die Band wieder im Mittelpunkt von Kings Diskografie steht und nicht nur hinter seinem Namen. Das Konzert in Salt Lake City ist Teil der "Darling Blue Tour Pt. 2", die mit dem Album verbunden ist, das nach einer mehrjährigen Phase von Veröffentlichungen unter Kings eigenem Namen wieder die vollständige Band in den Fokus der Studioarbeit rückte. Der Auftritt ist für den 19. Juli 2026 um 19:00 Uhr angesetzt, der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Penelope Road eröffnet den Abend.
Diese Zusammenstellung folgt einer klaren musikalischen Logik. Marcus King baut seine Lieder auf Blues, Southern Rock, Soul, Country und Americana auf, während seine Band bei den Konzerten genügend Raum für kraftvolle Gitarrenpassagen, dynamische Wechsel und improvisierte Momente schafft. Penelope Road bringt mehrstimmigen Gesang, Funk, Soul und Rock der siebziger Jahre in das Programm ein. Das Publikum erlebt daher nicht zwei unverbundene Programmpunkte, sondern einen Abend, an dem unterschiedliche Generationen amerikanischer Roots-Musik auf natürliche Weise aneinander anknüpfen.
Die Eintrittskarten für diese Veranstaltung sind stark gefragt.
Warum diese Phase seiner Karriere wichtig ist
Marcus King ist seit Langem als Gitarrist mit einem kraftvollen, singenden Ton bekannt, doch seine besten Auftritte hängen nicht allein von Soli ab. Sein rauer und emotional unmittelbarer Gesang ist ebenso wichtig wie sein Instrument, besonders in Liedern, die von ruhigeren Soul-Passagen zum vollen Klang der Band übergehen. Deshalb lässt sich sein Katalog nicht ordentlich in nur eine Schublade einordnen: Der Blues bildet den Ausgangspunkt, doch Gospel, Country, psychedelischer Rock, R&B und klassischer Southern Rock tauchen regelmäßig in den Liedern auf.
Das 2025 veröffentlichte Album "Darling Blue" markierte die Rückkehr zu einer Veröffentlichung unter dem Namen The Marcus King Band. Es wurde in den Capricorn Studios in Macon aufgenommen, einem Ort, der eng mit der Geschichte des Southern Rock verbunden ist. Anstatt ältere Muster nostalgisch zu kopieren, nutzt das Album diese Tradition als Rahmen für zeitgemäßere und persönlichere Lieder. 2026 erschien die erweiterte Ausgabe "Darling Blue / No Room for Blue", sodass die aktuelle Tour mehr neues Material bietet, als die Band zu Beginn des ersten Teils des Konzertzyklus zur Verfügung hatte.
Zu den Liedern, die die Bandbreite dieser Phase gut beschreiben, gehören "Honky Tonk Hell", "Heartlands", "Die Alone", "Carolina Honey", "No Room For Blue" und "Carry Me Home". Auf den Studioaufnahmen sind Jamey Johnson, Kaitlin Butts, Billy Strings, Noah Cyrus und Jesse Welles zu hören, doch ihre Gastauftritte auf dem Album bedeuten nicht, dass sie in Salt Lake City auftreten werden. Für dieses Konzert wurde Penelope Road als Vorgruppe angekündigt, weitere Namen wurden nicht genannt.
Was vom Live-Repertoire zu erwarten ist
Die genaue Setlist wurde nicht im Voraus veröffentlicht. Der Name der Tour zeigt dennoch deutlich, dass "Darling Blue" ein wichtiger Teil des Abends sein wird, während aktuelle Auftritte zeigen, dass die Band das neue Material mit älteren Liedern und gelegentlichen Coverversionen verbindet. Reihenfolge und Auswahl der Lieder können sich ändern, was Kings Konzertansatz entspricht: Die Darbietungen sind nicht als genaue Kopien der Studioversionen gedacht.
Langjährige Fans werden besonders darauf achten, ob bekannte Lieder wie "The Well", "Wildflowers & Wine" und "Hard Working Man" im Programm erscheinen. Alle drei stehen für unterschiedliche Seiten seines Schaffens. "The Well" betont die Schwere eines Blues-Rock-Riffs, "Wildflowers & Wine" die weichere Soul- und Americana-Seite und "Hard Working Man" einen direkteren Rock-Schub. Es wäre nicht gerechtfertigt zu behaupten, dass genau diese Lieder gespielt werden, doch sie erklären gut, warum King sowohl ein Publikum anziehen kann, das wegen der Gitarre kommt, als auch Zuhörer, denen Stimme, Melodie und erzählerische Qualität wichtiger sind.
Bei Konzerten von The Marcus King Band erhält ein Lied häufig einen größeren Spannungsbogen als auf dem Album. Die Einleitung kann zurückhaltend bleiben, danach steigert die Rhythmusgruppe allmählich die Intensität, und die Gitarre rückt erst dann in den Mittelpunkt, wenn das Arrangement es verlangt. Ein solcher Ansatz passt besonders gut zu einem offenen Amphitheater, in dem der Klang nicht mit Choreografie, Bildschirmen und einer großen Stadionproduktion konkurrieren muss. Der Schwerpunkt bleibt auf der Darbietung, der gegenseitigen Kommunikation der Musiker und Kings Beziehung zum Publikum.
Aktuelle Konzertberichte vom zweiten Teil der Tour beschreiben kraftvolle Gitarrenarbeit und einen Klang, der sich zwischen Southern Rock und einem "Cosmic Americana"-Ansatz bewegt. Das bedeutet nicht, dass jeder Abend gleich ist. Ganz im Gegenteil: Die Band ist eingespielt genug, um die Struktur eines Liedes zu bewahren, besitzt aber zugleich genügend Freiheit, einzelne Übergänge, Soli und Schlusspassagen an den Ort und die Stimmung des Publikums anzupassen.
Penelope Road eröffnet den Abend
Penelope Road ist eine fünfköpfige Band aus Atlanta, deren Klang sich auf Rock der siebziger Jahre, Funk, Soul und Pop stützt und durch ausgeprägten mehrstimmigen Gesang geprägt ist. Ihre Rolle geht über ein kurzes Aufwärmen des Publikums hinaus: Der rhythmische Groove und die vielschichtigen Harmonien schaffen einen natürlichen Übergang zu Kings Verbindung aus Soul, Blues und Rock.
Es lohnt sich, früh genug zu kommen. Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr, das Programm um 19:00 Uhr. Da die Dauer der einzelnen Auftritte nicht veröffentlicht wurde, sollte die Ankunft nicht anhand einer vermuteten Auftrittszeit des Hauptkünstlers geplant werden. Ein früherer Einlass bietet außerdem einen praktischen Vorteil, da das Amphitheater ein Bereich mit freier Platzwahl ohne nummerierte Sitzplätze ist.
Red Butte Garden verändert die Art, wie das Konzert erlebt wird
Das Red Butte Garden Amphitheatre liegt am Fuß der Wasatch-Bergkette, am östlichen Rand des Campus der University of Utah. Es ist weder eine geschlossene Halle noch ein klassischer städtischer Festivalort. Die Bühne und die Rasenfläche befinden sich in einem botanischen Garten und bieten einen Blick auf das Tal und die umliegenden Berge. Während das Tageslicht schwindet, verwandelt sich das Konzert allmählich von einem Sommerpicknick in einen abendlichen Auftritt unter freiem Himmel.
Das Amphitheater hat eine Kapazität von 3.000 Besuchern. Der Raum ist groß genug für eine vollständige Band und eine kraftvolle Produktion, aber kompakt genug, damit das Publikum das Gefühl der Nähe zum Künstler nicht verliert. Die Plätze befinden sich auf dem Rasen und werden in der Reihenfolge der Ankunft vergeben. Besucher dürfen eine Decke oder einen niedrigen Klappstuhl mitbringen. Ein zulässiger Stuhl darf vom Boden bis zur Vorderkante der Sitzfläche höchstens 12 Zoll und bis zur Oberkante der Rückenlehne höchstens 32 Zoll hoch sein.
Eine solche Anordnung passt besonders gut zur Musik von The Marcus King Band. Langsamere Lieder können intim bleiben, ohne dass die Produktion überbetont wird, während kraftvollere Riffs und abschließende Improvisationen die Weite des offenen Raums nutzen. Das Publikum unterscheidet sich dabei von dem eines klassischen Stehkonzerts in einem Club: Ein Teil der Besucher hört von Decken und Stühlen aus zu, während ein anderer Teil aufsteht, sobald die Dynamik des Programms zunimmt.
Die Plätze werden schnell knapp.
Für wen das Konzert besonders attraktiv ist
Dies ist eine sehr gute Wahl für ein Publikum, das ausdrucksstarke elektrische Gitarre liebt, aber keinen Abend möchte, der ausschließlich aus technischen Demonstrationen besteht. King spielt virtuos, doch die besten Momente entstehen, wenn das Solo Text und Melodie fortführt, anstatt sie zu unterbrechen. Fans von The Allman Brothers Band, Blues-Rock, modernem Country-Soul und der Americana-Szene werden die musikalische Sprache, von der die Band ausgeht, leicht wiedererkennen.
Das Konzert ist auch für ein breiteres Publikum attraktiv. Lieder wie "Wildflowers & Wine" oder neueres Material aus "Darling Blue" besitzen genügend melodische Klarheit, sodass kein umfangreiches Vorwissen über Blues erforderlich ist. Zuhörer, die einen streng choreografierten Popauftritt, eine feste Setlist oder eine Produktion erwarten, in der visuelle Effekte eine größere Rolle als die Musiker spielen, werden hier dagegen keinen solchen Abend erleben.
Besonders zufrieden werden sein:
- langjährige Fans, die die Band in vollständiger Besetzung und im aktuellen Albumzyklus hören möchten
- Liebhaber von Blues, Soul, Southern Rock, Country und Americana
- Gitarristen und Musiker, die sich für die Dynamik einer eingespielten Band und nicht nur für ein einzelnes Solo interessieren
- Besucher, denen ein entspannteres Konzert auf dem Rasen gefällt und die eine Decke, einen niedrigen Stuhl und ein kleines Picknick mitbringen möchten
- Publikum, das Penelope Road kennenlernen möchte, bevor die Band außerhalb ihrer Rolle als Vorgruppe eigenständig aufsteigt
So lässt sich die Anreise organisieren
Für das Konzert wird der Eingang zum Amphitheater an der Adresse 2188 Red Butte Canyon Rd. genutzt, die sich von der Adresse des Hauptbesucherzentrums des botanischen Gartens unterscheidet. Dies ist ein wichtiges Detail bei der Eingabe des Ziels in ein Navigationssystem oder eine Fahrdienstanwendung.
Das Parken ist kostenlos, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt. In der Nähe des Eingangs gibt es eine Zone zum Absetzen von Fahrgästen, sodass Gruppen einige Mitglieder und Ausrüstung dort aussteigen lassen können, bevor der Fahrer einen Parkplatz sucht. Red Butte Garden bietet außerdem nordwestlich des Amphitheatereingangs einen kostenlosen Fahrradaufbewahrungsdienst an.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfordert etwas mehr Planung. Die UTA-TRAX-Stationen South Campus und Fort Douglas können als Ausgangspunkte dienen, doch der letzte Teil des Weges umfasst einen Fußweg bergauf. Die Campus-Shuttlebusse der University of Utah verkehren von Montag bis Freitag, weshalb man sich bei einem Sonntagskonzert nicht auf sie verlassen sollte. Besucher, die nicht bergauf laufen möchten, sollten ein Taxi, eine Fahrdienstanwendung oder das Absetzen in der gekennzeichneten Zone einplanen.
Die Warteschlange für den Einlass darf sich nicht vor 15:00 Uhr bilden. Da die Plätze nicht nummeriert sind, ist eine frühere Ankunft für diejenigen sinnvoll, die eine bestimmte Position auf dem Rasen wünschen, doch es besteht kein Anlass, über Nacht zu warten. Alle Eingänge öffnen gleichzeitig, und nach dem Einlass sind das Verlassen und der erneute Eintritt nicht gestattet.
Was mitgebracht und was zu Hause gelassen werden sollte
Die Konzerte finden bei Regen oder Sonnenschein statt. Der Veranstaltungsort liegt am Eingang zum Red Butte Canyon, wo es abends auch nach einem warmen Tag windig und kühler werden kann. Kleidung in mehreren Schichten, eine leichte Jacke, Sonnenschutz und eine Überprüfung der Wettervorhersage vor der Abfahrt sind praktischer, als sich auf die Tagestemperatur im Stadtzentrum zu verlassen.
Besucher dürfen eine kleine Kühlbox und ihr eigenes Picknick mitbringen. Kochen ist nicht gestattet, und alles, was hineingebracht wird, muss auch wieder mitgenommen werden. Im Amphitheater befinden sich Stationen zum Auffüllen von Wasserflaschen. Decken, Regenschirme und niedrige Stühle, die den Höhenvorschriften entsprechen, sind erlaubt.
Große Kühlbehälter, Wagen, Drohnen, Selfie-Sticks, tragbare Computer, Laserpointer, professionelle Kameras, Aufnahmegeräte, Waffen und Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden. Assistenztiere sind erlaubt. Rauchen und die Nutzung elektronischer Zigaretten sind weder im Garten noch im Amphitheater gestattet.
Wegen der Regel, die einen erneuten Eintritt ausschließt, sollte vor dem Passieren der Kontrolle geprüft werden, ob sich Wasser, eine zusätzliche Kleidungsschicht, Sonnenschutz, die Eintrittskarte und alles, was bis zum Ende des Abends benötigt wird, in der Tasche befinden. Es lohnt sich, die Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern.
Die Stellung von Salt Lake City innerhalb der Tour
Das Konzert im Red Butte Garden findet im westlichen Abschnitt der Sommerroute statt. In den Tagen vor Salt Lake City tritt The Marcus King Band im Nordwesten der Vereinigten Staaten und in Montana auf, und nach diesem Termin geht es weiter in Richtung Denver und Kansas City. Salt Lake City ist daher kein isolierter Festivalauftritt, sondern Teil einer zusammenhängenden Konzertreihe, auf der die Band bereits einen entwickelten Rhythmus und ein aktuelles Repertoire besitzt.
Gleichzeitig verleiht der Veranstaltungsort diesem Termin einen anderen Charakter als die Theater und geschlossenen Hallen derselben Tour. Red Butte Garden verlangt einen langsameren Einstieg in den Abend: Das Publikum kommt mit Decken und Stühlen, lässt sich auf dem Rasen nieder, hört der Vorgruppe zu, während sich das Licht verändert, und empfängt anschließend den Hauptauftritt in einem natürlichen Amphitheater. Für The Marcus King Band, deren Musik auf Dynamik, Improvisation und einem warmen analogen Klang beruht, ist dies eine Umgebung, die genau das hervorheben kann, weshalb es sich lohnt, die Band live zu sehen.
Quellen:
- Marcus King - Angaben zu Datum, Uhrzeit, Tour, aktuellen Veröffentlichungen und Konzertplan
- Red Butte Garden - Kapazität, Einlassregeln, Sitzordnung, erlaubte Gegenstände, Wetterbedingungen, Parken, Fahrräder und Barrierefreiheit
- Red Butte Garden Directions - Anreise mit dem Auto, TRAX-Stationen, Fußweg und Fahrplan der Campus-Shuttlebusse
- Visit Salt Lake - Name des Konzertprogramms, Öffnungszeit der Eingänge und Penelope Road als Vorgruppe
- Marcus King Official Store - Titelliste des Albums "Darling Blue" und Übersicht bekannter Lieder aus dem Katalog
- Parklife DC - Beschreibung des Konzertansatzes im aktuellen Teil der Tour
- First Avenue - Profil und musikalischer Stil von Penelope Road