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Aryna Sabalenka nach großem Comeback gegen Nikola Bartunkova im Halbfinale von WTA Berlin

Aryna Sabalenka hat nach einem dramatischen Comeback gegen Nikola Bartunkova das Halbfinale beim WTA-Turnier in Berlin erreicht. Die Topgesetzte verlor den ersten Satz und lag im zweiten 0:4 zurück, gewann aber 2:6, 7:6(2), 6:4 und trifft nun auf Jessica Pegula

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KI-Illustration: Aryna Sabalenka nach großem Comeback gegen Nikola Bartunkova im Halbfinale von WTA Berlin Karlobag.eu / KI-Illustration

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Sabalenka holte einen großen Rückstand auf und erreichte nach einer Wende das Halbfinale des WTA-Turniers in Berlin

Aryna Sabalenka, die topgesetzte Spielerin und Führende der WTA-Rangliste, erreichte das Halbfinale des VANDA Pharmaceuticals Berlin Tennis Open nach einem der anspruchsvollsten Matches ihrer Rasensaison. Im Viertelfinale, das am 19. Juni 2026 in Berlin ausgetragen wurde, besiegte sie die tschechische Tennisspielerin Nikola Bartunkova mit 2:6, 7:6(2), 6:4, nachdem sie den ersten Satz verloren hatte und im zweiten mit 0:4 zurücklag. Laut dem Bericht der WTA dauerte die Begegnung zwei Stunden und 23 Minuten, und mit dem Einzug unter die besten vier Spielerinnen in Berlin setzte Sabalenka ihren Kampf um den Titel bei einem der wichtigsten Vorbereitungsturniere vor Wimbledon fort. Das Ergebnis wurde auch durch die offizielle WTA-Auslosung bestätigt, in der Sabalenka als Siegerin des Viertelfinales und Halbfinalistin eingetragen ist. Für Bartunkova war die Niederlage angesichts des großen Vorsprungs im zweiten Satz schmerzhaft, doch ihre Leistung bestätigte, dass sich die 20-jährige Tschechin auf höchstem Niveau des Frauentennis immer ernsthafter durchsetzt.

Die Wende nach 0:4 im zweiten Satz veränderte den Verlauf des Matches

Sabalenka ging als klare Favoritin in die Begegnung, doch der Beginn des Matches entsprach diesem Status nicht. Bartunkova gewann den ersten Satz mit 6:2, griff den zweiten Aufschlag ihrer Gegnerin aggressiv an und veränderte erfolgreich den Rhythmus der Schläge. Laut der Beschreibung des Matches durch die WTA nutzte die tschechische Tennisspielerin Slice-Schläge, Stoppbälle und häufige Richtungswechsel, um Sabalenka aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dieser Plan brachte ihr auch eine 4:0-Führung im zweiten Satz, einen Moment, in dem das Match sehr nah an einer großen Überraschung schien. Danach fand Sabalenka einen Weg, die Punkte zu verkürzen, häufiger ans Netz zu gehen und Ballwechsel zu vermeiden, in denen Bartunkova bis dahin ihre Vielseitigkeit hatte durchsetzen können.

Laut demselben WTA-Bericht ereignete sich der entscheidende Umschwung in den Spielen Mitte des zweiten Satzes, als Sabalenka begann, den Druck zurückzugeben, und eine Chance abwehrte, mit der Bartunkova auf 5:2 hätte davonziehen können. Dieser Moment stoppte nicht nur die Serie der tschechischen Tennisspielerin, sondern öffnete auch Raum für eine Veränderung der emotionalen Dynamik auf dem Platz. Sabalenka gewann acht der nächsten zehn Spiele, einschließlich der Schlussphase des zweiten Satzes und des Beginns des dritten. Den Tie-Break des zweiten Satzes spielte sie so stabil wie in keinem anderen Abschnitt der gesamten Begegnung, und die WTA gibt an, dass die letzten sechs Punkte des Tie-Breaks auf ihre Seite gingen. Damit verwandelte sich das Match plötzlich von einer nahezu entschiedenen Überraschung in ein Duell, in dem die topgesetzte Spielerin wieder die Kontrolle übernahm.

Der dritte Satz war für Sabalenka keine einfache Formsache. Obwohl sie Bartunkova gleich zu Beginn den Aufschlag abnahm und mit 2:0 in Führung ging, kam die tschechische Spielerin zweimal nach einem Break-Rückstand zurück und erreichte eine 4:3-Führung. Damit zeigte sie erneut, dass ihr Widerstand nicht nur die Folge eines schwachen Starts der topgesetzten Spielerin war, sondern auch ihrer eigenen Fähigkeit, sich auf Rasen an kurze, unvorhersehbare Punkte anzupassen. Die Schlussphase gehörte dennoch Sabalenka, die bei 4:4 mehrere kraftvolle Vorhandschläge fand und anschließend ihren Aufschlag nutzte, um das Match zu beenden. Die WTA hob in ihrem Bericht besonders ihre abschließende Vorhand als den Schlag hervor, mit dem sie den Einzug ins Halbfinale bestätigte.

Bartunkova bestätigte ihren Aufstieg trotz der Niederlage

Nikola Bartunkova trat in Berlin mit einer Einladung der Veranstalter an, und laut der offiziellen WTA-Spielerinnenliste des Turniers war sie als Wildcard-Teilnehmerin gekennzeichnet. Obwohl ihr gegen Sabalenka ein Sieg verwehrt blieb, der der größte ihrer Karriere gewesen wäre, zeigte die Art, wie sie die Punkte aufbaute, warum ihr Auftritt in Berlin Aufmerksamkeit erregte. Vor dem Viertelfinale berichtete die WTA, dass Bartunkova in der vorherigen Runde Elise Mertens mit 6:1, 6:4 besiegt und damit ihr erstes Rasen-Viertelfinale auf diesem Niveau erreicht hatte. In diesem Match rettete sie laut WTA fünf von sechs Breakbällen und nutzte Variationen, Volleys, Slice-Schläge und Winkelwechsel gut. Ein solches Spiel war auch gegen Sabalenka sichtbar, besonders in den ersten eineinhalb Sätzen.

Tennis.com führte in den Daten zum Viertelfinale an, dass Bartunkova zum Zeitpunkt des Matches die Nummer 62 der Welt war, während Sabalenka auf Platz eins der WTA-Rangliste stand. Dieser Unterschied in der Rangliste war auf dem Platz lange nicht zu sehen, denn die tschechische Tennisspielerin eröffnete das Duell besser und fand in der Anfangsphase häufiger Lösungen in den Rückschlagspielen. Laut der Statistik von Tennis.com gewann Bartunkova 73 Prozent der Punkte nach einem getroffenen ersten Aufschlag, was zeigt, wie wirkungsvoll ihr erster Schlag war, wenn sie das Feld traf. Gleichzeitig hatte sie acht Asse, nur zwei weniger als Sabalenka, womit sie bestätigte, dass ihr Aufschlag auf Rasen eine ernsthafte Waffe sein kann. Das Problem zeigte sich beim zweiten Aufschlag, bei dem sie nur 35 Prozent der Punkte gewann, und gerade dieses Segment wurde immer wichtiger, als der Druck in der Schlussphase zunahm.

Nach dem Match lobte Sabalenka laut WTA Bartunkova und beschrieb sie als Spielerin mit außergewöhnlichem Potenzial. Ihre Worte waren wichtig, weil sie nicht nach einem routinemäßigen Sieg kamen, sondern nach einer Begegnung, in der die Gegnerin lange näher am Weiterkommen gewesen war. Bartunkova beendete mit der Niederlage ihren Auftritt im Einzel, doch ihre Berliner Woche blieb geprägt von Siegen über Diana Shnaider und Elise Mertens sowie von einer ebenbürtigen Herausforderung gegen die Weltranglistenerste. Für die junge tschechische Tennisspielerin ist das ein Ergebnis, das im weiteren Saisonverlauf größere Bedeutung haben kann, besonders auf Rasenplätzen, auf denen ihre Kreativität gut zu den schnelleren Spielbedingungen passt.

Die Statistik zeigt, wie wechselhaft das Match war

Die statistischen Daten des Matches bestätigen, dass die Begegnung voller Schwankungen war. Tennis.com veröffentlichte, dass Sabalenka das Duell mit zehn Assen und acht Doppelfehlern beendete, während Bartunkova acht Asse und sieben Doppelfehler hatte. Solche Zahlen erklären, warum beide Spielerinnen Phasen der Dominanz hatten, aber auch Abschnitte, in denen sie der Gegnerin eine Rückkehr ermöglichten. Sabalenka brachte 66 Prozent ihrer ersten Aufschläge ins Feld und gewann 63 Prozent der Punkte nach dem ersten Aufschlag, während sie beim zweiten Aufschlag deutlich stabiler war als Bartunkova, mit 64 Prozent gewonnener Punkte. Gerade dieser Unterschied beim zweiten Aufschlag half ihr in Momenten, in denen sie die Vorstöße der tschechischen Tennisspielerin stoppen musste.

Die Rückschlagspiele waren ebenso wichtig. Laut Tennis.com nutzte Sabalenka fünf von acht Breakbällen, während Bartunkova sechs von 17 Möglichkeiten verwertete. Diese Angabe beschreibt das Paradox des Matches gut: Bartunkova erspielte sich mehr Chancen, den Aufschlag abzunehmen, verwandelte sie aber nicht ausreichend in einen dauerhaften Ergebnisvorsprung. Sabalenka war hingegen effektiver, wenn sie zu einem Breakball kam, obwohl sie über weite Teile der Begegnung in den Ballwechseln und beim Aufschlag unsicher wirkte. In der Schlussphase des dritten Satzes entschied gerade die Effektivität in den Schlüsselpunktеn, weil Sabalenka besser reagierte, als jeder ausgelassene Punkt das Ende des Turniers hätte bedeuten können.

Der offizielle WTA-Bericht betont, dass Sabalenka in Berlin ihren dritten Sieg in der Saison 2026 nach verlorenem Satz erzielte. Vor diesem Viertelfinale hatte sie ähnliche Wendungen gegen Elena Rybakina im Finale von Indian Wells und gegen Naomi Osaka im Achtelfinale von Madrid geschafft, aber die WTA hebt hervor, dass keiner dieser Rückstände so tief war wie jener gegen Bartunkova. Diese Tatsache verleiht dem Sieg zusätzliches Gewicht, weil Sabalenka zugleich Ergebnisdruck, die taktische Unbequemlichkeit der Gegnerin und ihre eigene Instabilität bewältigen musste. Unter solchen Umständen war der Einzug ins Halbfinale nicht nur das erwartete Ergebnis der topgesetzten Spielerin, sondern eine Demonstration von Widerstandskraft nach einer fast verlorenen Position.

Pegula wartet im Halbfinale am 20. Juni 2026

Sabalenka wird im Halbfinale gegen Jessica Pegula spielen, die drittgesetzte Spielerin, die früher am selben Tag Madison Keys mit 7:6(5), 7:6(8) besiegte. Laut dem WTA-Bericht dauerte dieses amerikanische Viertelfinalduell eine Stunde und 46 Minuten, und Pegula erreichte mit dem Sieg ihr fünftes Halbfinale in der Saison 2026. Die WTA gibt außerdem an, dass Pegula mit diesem Ergebnis in der direkten Bilanz gegen Keys mit 3:2 in Führung ging. Im Halbfinale am 20. Juni 2026 treffen zwei Spielerinnen aufeinander, die auf sehr unterschiedlichen Wegen in die Schlussphase gekommen sind: Sabalenka über eine dramatische Wende, Pegula durch zwei Tie-Breaks in einem Match, in dem sie in den wichtigsten Punkten ruhig bleiben musste. Ein solcher Kontrast eröffnet ein Halbfinale, in dem der Rhythmus der Ballwechsel und die Effizienz des Aufschlags ebenso wichtig sein werden wie die körperliche Frische nach einem schweren Viertelfinaltag.

Auch die direkte Bilanz gibt dem Duell zwischen Sabalenka und Pegula einen breiteren Kontext. Laut WTA führt Sabalenka in ihren Begegnungen auf WTA-Tour-Ebene mit 9:3, und ihr letztes Treffen vor Berlin gewann sie in drei Sätzen bei den WTA Finals im November 2025. Dennoch kommt Pegula nach Berlin als eine Spielerin, die auf Rasen das Tempo kontrollieren und Veränderungen von Höhe, Länge und Richtung der Schläge nutzen kann. Die WTA hob in ihrem Bericht über ihren Sieg gegen Keys hervor, dass Keys mehr Punkte insgesamt gewann, Pegula aber in den entscheidenden Momenten präziser war. Das ist die Art von Effektivität, die gegen Sabalenka entscheidend sein kann, besonders wenn die Weltranglistenerste erneut Schwankungen beim Aufschlag zeigt.

Für Sabalenka ist der Einzug in ihr zweites Berliner Halbfinale in Folge auch wegen des psychologischen Rhythmus vor der Fortsetzung der Rasensaison wichtig. Die WTA erinnerte daran, dass sie auch 2025 bei diesem Turnier im Halbfinale stand, und die Rückkehr unter die vier besten Spielerinnen zeigt, dass sie sich nach dem Wechsel von Sand allmählich an den Belag anpasst. Die Wende gegen Bartunkova wird nicht unbedingt ein ideales taktisches Muster für den weiteren Turnierverlauf sein, kann ihr aber Selbstvertrauen aus einer Situation geben, in der sie ein fast verlorenes Match retten musste. Im Rasentennis haben solche Momente oft eine starke Wirkung, denn eine kleine Veränderung beim ersten Schlag oder beim Rückschlag kann schnell einen ganzen Satz drehen.

Berlin als wichtige Prüfung vor Wimbledon

Das Berlin Tennis Open hat einen besonderen Platz im Kalender, weil es unmittelbar vor Wimbledon gespielt wird und ein starkes Frauenteilnehmerfeld auf Rasenplätzen im Freien versammelt. In der offiziellen Turnierbeschreibung gibt die WTA an, dass der Wettbewerb im Steffi Graf Stadion in Berlin stattfindet, zur WTA-500-Kategorie gehört und 2026 vom 15. bis 21. Juni ausgetragen wird. Laut derselben Quelle war das Turnier früher als German Open bekannt und gehört seit 1988 zum hochklassigen WTA-Kalender. Seit 2021 wird es auf Rasen gespielt, nach einer langen Geschichte auf Sand, sodass es in den letzten Saisons zu einer wichtigen Station für Spielerinnen geworden ist, die vor dem größten Rasenturnier der Saison Form suchen. Die WTA gibt außerdem an, dass der Centre Court bis zu 4.500 Zuschauer fasst, was dem Berliner Turnier die Atmosphäre eines großen Ereignisses verleiht, aber auch ausreichend spezifische Bedingungen für die Anpassung an das Spiel auf Rasen bietet.

In diesem Kontext hat Sabalenkas Sieg einen größeren Wert als nur den Einzug ins Halbfinale. Gegen Bartunkova musste sie auf eine Spielweise antworten, die auf Rasen besonders unangenehm sein kann: flache Bälle, verkürzte Ballwechsel, plötzliche Netzangriffe und Rhythmuswechsel. Solche Elemente stören häufig den üblichen Rhythmus kraftvoller Grundlinienspielerinnen, und im ersten Teil des Matches wirkte Sabalenka, als habe sie nicht genug Zeit, um Kontrolle herzustellen. Als sie begann, häufiger den ersten Schlag nach dem Aufschlag zu nutzen und kürzere Lösungen zu suchen, drehte sich das Match allmählich. Das ist eine wichtige Lektion für den weiteren Turnierverlauf, denn gegen Pegula wird sie Angriff und Geduld kombinieren müssen, ohne lange Phasen unerzwungener Fehler.

Für Bartunkova bleibt Berlin ein Beweis dafür, dass sie mit den stärksten Spielerinnen auf schnellen Belägen mithalten kann. Laut WTA war ihr Sieg über Mertens von Kreativität und gutem Spiel unter Druck geprägt, und gegen Sabalenka verstärkte sie diesen Eindruck zusätzlich. Obwohl ihr der Einzug ins Halbfinale entglitt, spielte sie ein Match, das wegen der 6:2, 4:0-Führung gegen die Weltranglistenerste und wegen ihrer Fähigkeit, im dritten Satz nach einem frühen Break zurückzukommen, in Erinnerung bleiben wird. Sabalenka kam am Ende weiter, doch die Art, wie sie zum Sieg kommen musste, spricht auch für die Tiefe der Konkurrenz im Frauentennis. Das Berliner Viertelfinalduell war daher nicht nur ein weiteres Ergebnis in der Auslosung, sondern eine Begegnung, die zugleich die Erfahrung der Favoritin bestätigte und eine neue Spielerin ankündigte, die auf der größten Bühne Probleme bereiten kann.

Quellen:
- WTA – Bericht über den Sieg Aryna Sabalenkas gegen Nikola Bartunkova und Vorschau auf das Halbfinale mit Jessica Pegula (link)
- WTA – offizieller Überblick über das VANDA Pharmaceuticals Berlin Tennis Open 2026, Belag, Turnierkategorie, Standort und Grundinformationen (link)
- WTA – offizielle Auslosung des Turniers in Berlin 2026 mit Viertelfinalergebnissen und Halbfinalpaarungen (link)
- WTA – Bericht über den Sieg Nikola Bartunkovas gegen Elise Mertens und Kontext ihres Weges ins Viertelfinale (link)
- Tennis.com – Statistik des Viertelfinalmatches Sabalenka – Bartunkova, einschließlich Aufschlagdaten, Breakbällen und Ranglistenpositionen der Spielerinnen (link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Schlagwörter Aryna Sabalenka Nikola Bartunkova WTA Berlin Berlin Tennis Open Tennis Viertelfinale Jessica Pegula Rasensaison
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