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Schweiz deklassiert Deutschland 6:1 in Zürich und bestätigt starken WM-Start im Eishockey

Die Schweiz feierte in der Swiss Life Arena in Zürich einen klaren 6:1-Sieg gegen Deutschland in Gruppe A der Eishockey-Weltmeisterschaft. Der Gastgeber entschied die Partie im zweiten Drittel, während Denis Malgin und Sven Andrighetto vor heimischem Publikum die Offensive prägten

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Schweiz deklassiert Deutschland 6:1 in Zürich und bestätigt starken WM-Start im Eishockey Karlobag.eu / Illustration

Die Schweiz überrollte Deutschland in Zürich und bestätigte einen perfekten Start in die Weltmeisterschaft

Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft der Männer setzte ihren starken Start in die Eishockey-Weltmeisterschaft mit einem 6:1-Sieg gegen Deutschland in der Swiss Life Arena in Zürich fort. Das Spiel der Gruppe A wurde am 18. Mai 2026 um 20:20 Uhr ausgetragen, und der offizielle Spielplan der Internationalen Eishockey-Föderation bestätigt, dass es sich um ein Duell der Vorrunde des Turniers handelte, das vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz stattfindet. Der Gastgeber zeigte vor eigenem Publikum jene Breite, Schnelligkeit und Effizienz, die man von einer Mannschaft mit hohen Ambitionen erwartet. Deutschland hielt das erste Drittel durch, verlor im zweiten aber völlig den Rhythmus, woraufhin die Partie schnell in Richtung eines überzeugenden Schweizer Sieges ging.

Laut dem Bericht der IIHF ereignete sich der Schlüsselmoment des Spiels im zweiten Drittel, als die Schweiz innerhalb von nur drei Minuten und 33 Sekunden drei Tore erzielte und den Weg zum Sieg öffnete. Denis Malgin, Sven Andrighetto und Christoph Bertschy verwandelten die bis dahin enge und taktisch geschlossene Begegnung in eine einseitige Vorstellung der Heimmannschaft. Im weiteren Verlauf desselben Drittels trafen auch Nico Hischier und Roman Josi ins deutsche Netz, sodass die Schweiz bereits vor den letzten 20 Minuten mit uneinholbaren 5:0 führte. Andrighetto legte im dritten Drittel noch einen Treffer nach, während Frederik Tiffels spät auf den Endstand von 6:1 verkürzte und einen vollständigen deutschen Ergebnisabsturz verhinderte.

Das zweite Drittel entschied das Spiel

Deutschland sah in den ersten 20 Minuten nicht wie eine Mannschaft aus, die den Abend mit fünf Toren Rückstand beenden würde. Laut dem IIHF-Bericht wirkte der deutsche Torhüter Jonas Stettmer, der bei diesem Turnier debütierte, sicher, während Moritz Seider einen Teil des Spiels in der Verteidigung kontrollierte und versuchte, Angriffe einzuleiten. Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Deutschland zudem zwei Powerplays in kurzem Abstand, was der Mannschaft die Möglichkeit gab, die Initiative zu übernehmen und die Schweizer Verteidigung unter Druck zu setzen. Doch die ungenutzten Situationen mit einem Spieler mehr öffneten Raum für die Strafe auf der anderen Seite.

Die Schweiz setzte den ersten Schlag, nachdem Lukas Reichel am Außennetz vorbeigeschossen und danach mit einem riskanten Pass durch die Schweizer Zone den Puck verloren hatte. Nach der Beschreibung der IIHF verlagerte sich die Aktion schnell vor das deutsche Tor: Roman Josi startete den Konter, Nico Hischier leitete den Puck weiter, und Denis Malgin traf aus spitzem Winkel zur Schweizer Führung. Dieses Tor war nicht nur für den Spielstand wichtig, sondern veränderte die Psychologie des Spiels vollständig. Deutschland begann danach, die Einfachheit im eigenen Spiel zu verlieren, während die Schweiz, getragen vom Publikum, jede folgende Aktion beschleunigte.

Nur zwei Minuten später nutzte die Schweiz einen weiteren Fehler der deutschen Verteidigung. Malgin und Timo Meier setzten vor dem Tor nach, Kai Wissmann konnte den Puck nicht klären, und Malgin fand Sven Andrighetto zum 2:0. Kurz darauf sorgte Nino Niederreiter für Verkehr vor dem Netz und ermöglichte Christoph Bertschy, auf 3:0 zu erhöhen. In dieser Phase wirkte die Heimmannschaft bei jedem Kontakt mit dem Puck schneller, entschlossener und präziser, während Deutschland immer schwerer aus dem eigenen Drittel herauskam.

Malgin und Andrighetto trugen den Angriff des Gastgebers

Denis Malgin und Sven Andrighetto waren die zentralen Figuren des Schweizer Angriffs. Die IIHF führt an, dass Andrighetto in den letzten beiden Weltmeisterschaftsspielen gegen Deutschland sechs Tore erzielt hat, und alle sechs wurden von Malgin vorbereitet. Diese Angabe zeigt klar, wie unangenehm diese Angriffsverbindung für die deutsche Verteidigung war und wie sehr die Schweiz in diesem Duell von der Eingespieltheit ihrer wichtigsten Offensivspieler profitierte. Auch ohne ständig den letzten Abschluss zu suchen, war Malgin der Spieler, der Aktionen beschleunigte, Räume öffnete und die deutsche Verteidigung zu falschen Entscheidungen zwang.

Timo Meier hob nach dem Spiel laut IIHF Malgins Fähigkeit hervor, mit dem Puck Spiel zu kreieren, aber auch ohne ihn zu arbeiten. Er betonte seinen Druck im Rückwärtsspiel und seinen defensiven Beitrag, was besonders in Spielen wichtig ist, in denen der Gegner versucht, mit körperlichem Spiel und schnellen Umschaltaktionen zu antworten. Nino Niederreiter sprach über Andrighettos Bedeutung und beschrieb ihn als Spieler, der seiner Meinung nach weiterhin NHL-Niveau hat. Solche Aussagen sprechen nicht nur für individuelle Qualität, sondern auch für die Atmosphäre in der Schweizer Kabine nach dem dritten Sieg in den ersten drei Spielen des Turniers.

Andrighetto hatte nach dem Treffer zum 6:0 die Chance, seine Ausbeute weiter zu erhöhen, und die IIHF berichtet, dass er in der Schlussphase während eines Powerplays den Torrahmen traf. Obwohl sich der Spielstand nicht mehr zugunsten des Gastgebers änderte, erzeugte die Schweiz auch im letzten Drittel weiter Druck. Ein solcher Ansatz zeigt, dass der Gastgeber den Vorsprung nicht nur kontrollieren wollte, sondern bemüht war, den Wettkampfrhythmus zu halten und vor der Fortsetzung der Meisterschaft zusätzlich Selbstvertrauen aufzubauen.

Deutschland blieb im Angriff ohne Antwort

Deutschland kam mit Problemen im Angriffsspiel nach Zürich, und die Niederlage gegen die Schweiz betonte diese zusätzlich. Laut IIHF hatte die deutsche Nationalmannschaft nach drei Spielen noch keinen Sieg und blieb zudem in neun Powerplay-Versuchen ohne Tor, was zu diesem Zeitpunkt die schwächste Bilanz des Turniers war. Besonders schmerzhaft ist die Angabe, dass zwischen zwei deutschen Toren bei der Meisterschaft 155 Minuten und 56 Sekunden vergingen. Tiffels' Treffer in der Schlussphase gegen die Schweiz beendete zumindest diese negative Serie und verhinderte, dass Leonardo Genoni zu seinem rekordverdächtigen 13. Shutout bei Weltmeisterschaften kam.

Der deutsche Nationalspieler Leon Hüttl sagte nach dem Spiel laut IIHF, dass die Mannschaft die ersten 20 Minuten so gespielt habe, wie sie es wollte, das Problem jedoch in der Ausführung und in der Unfähigkeit entstanden sei, das Spiel einfach genug zu halten. Diese Einschätzung fasst das deutsche Problem gut zusammen: Der anfängliche Plan war nicht sinnlos, überstand aber den ersten größeren Schweizer Druck nicht. Nachdem der Gastgeber in Führung gegangen war, wurde das deutsche Spiel immer riskanter, und jeder verlorene Puck öffnete Raum für neue Schweizer Vorstöße.

Zusätzlichen Kontext liefert das Fehlen der klangvollsten deutschen Angreifernamen. Die IIHF führt in ihrem Bericht an, dass Deutschland bei diesem Turnier weder Leon Draisaitl noch John Peterka hat, was im Abschluss und in der Qualität des Powerplays zu spüren war. Deutschland verlor seine ersten Spiele der Gruppe A gegen Finnland, Lettland und die Schweiz, laut offiziellem Spielplan und Ergebnissen der IIHF. Eine solche Serie setzt die Mannschaft vor der Fortsetzung der Vorrunde stark unter Druck, besonders weil jedes folgende Spiel für die Platzierung und zur Vermeidung eines weiteren Abrutschens in der Tabelle wichtig wird.

Die Schweiz rechtfertigte den Status eines Gastgebers mit hohen Ambitionen

Die Schweiz steht bei dieser Meisterschaft besonders im Blickpunkt, weil sie Gastgeber des Turniers ist und weil sie in den vergangenen Jahren regelmäßig zum Kreis der Nationalmannschaften gehört, die gegen die Besten spielen können. Laut offiziellen Informationen der IIHF wird die Meisterschaft in Zürich und Freiburg ausgetragen, und die Swiss Life Arena ist eine der zwei Hauptarenen des Turniers. Die Heimspiele in Zürich haben deshalb sowohl sportliche als auch breitere organisatorische Bedeutung, weil jeder Sieg das Interesse des Publikums weiter erhöht und Druck auf die Gegner erzeugt. In einem solchen Umfeld hat ein 6:1-Sieg gegen Deutschland ein größeres Gewicht als nur die Anzahl der Punkte.

Das Turnier versammelt 16 Nationalmannschaften, und laut Ankündigung der IIHF werden bis zur Schlussphase am 31. Mai insgesamt 64 Spiele ausgetragen. Gruppe A spielt in der Swiss Life Arena, während die Begegnungen der Gruppe B in der BCF Arena in Freiburg stattfinden. Der Spielplan bestätigt, dass die Schweiz vor Deutschland bereits die Vereinigten Staaten von Amerika mit 3:1 und Lettland mit 4:2 besiegt hatte, womit sie mit einem klaren Formnachweis in die Begegnung mit Deutschland ging. Der dritte Sieg in Folge ist daher kein Zufall, sondern die Fortsetzung eines beeindruckenden Turnierauftakts.

Für Besucher, die die Spiele in Zürich verfolgen und eine Anreise zur Fortsetzung des Turniers planen, ist es sinnvoll, den offiziellen Spielplan wegen Terminänderungen, ausverkaufter einzelner Begegnungen und Verkehrshinweise des Veranstalters zu verfolgen. Da die Schlussphase gerade in der Swiss Life Arena ausgetragen wird, ist in der letzten Meisterschaftswoche mit erhöhtem Interesse an Aufenthalten in der Stadt zu rechnen. In diesem Zusammenhang ist es nützlich, rechtzeitig Unterkunft in Zürich während der Weltmeisterschaft zu prüfen, besonders für die Tage der Viertelfinals, Halbfinals und Medaillenspiele. Ein solcher praktischer Kontext verändert den sportlichen Fokus der Geschichte nicht, ist aber wichtig für das Publikum, das die Meisterschaft live verfolgt.

Was der Sieg für die Fortsetzung der Meisterschaft bedeutet

Mit dem Sieg gegen Deutschland bestätigte die Schweiz, dass sie in Gruppe A sowohl das Ergebnis als auch das Spiel hat. Laut IIHF ist die nächste Prüfung der Heimmannschaft das Alpenduell gegen Österreich, das zum Zeitpunkt der Ankündigung dieser Begegnung ebenfalls ungeschlagen war. Ein solches Spiel kann das Kräfteverhältnis im oberen Teil der Gruppe weiter bestimmen, weil jeder Sieg in der Vorrunde die Position vor dem Viertelfinale beeinflusst. Für die Schweiz ist auch wichtig, dass die Offensivleistung nicht von einer einzigen Linie abhing, obwohl Malgin und Andrighetto gegen Deutschland das sichtbarste Duo waren.

Deutschland dagegen erwartet eine schwierige Fortsetzung. Laut offiziellem IIHF-Spielplan wird das nächste Spiel gegen die Vereinigten Staaten von Amerika am 20. Mai in der Swiss Life Arena ausgetragen. Nach den Niederlagen gegen Finnland mit 1:3, Lettland mit 0:2 und die Schweiz mit 1:6 ist der Spielraum für Fehler sehr eng geworden. Deutschland muss ein wirkungsvolleres Powerplay finden, die Zahl riskanter Pässe im eigenen und im neutralen Drittel verringern und nach einem Gegentor schneller reagieren. Andernfalls könnten auch die nächsten favorisierten Gegner dieselben Schwächen nutzen, die die Schweiz im zweiten Drittel in eine entscheidende Torserie verwandelte.

Das Spiel in Zürich hinterlässt daher zwei völlig unterschiedliche Bilder. Die Schweiz erhielt eine weitere Bestätigung, dass sie vor eigenem Publikum schnell, attraktiv und effizient spielen kann, mit Stürmern, die auch den kleinsten Konzentrationsabfall des Gegners bestrafen. Deutschland erhielt die Warnung, dass ein gutes erstes Drittel nicht ausreicht, wenn es nicht in ein Tor, Stabilität und Disziplin über alle 60 Minuten umgesetzt wird. Im Turnierformat der Weltmeisterschaft werden solche Niederlagen nicht nur an der Tordifferenz gemessen, sondern auch an der Fähigkeit der Mannschaft, sich vor der nächsten Herausforderung schnell zu erholen.

Quellen:
- Internationale Eishockey-Föderation – offizieller Spielplan und Ergebnis des Spiels Deutschland – Schweiz bei der Weltmeisterschaft 2026 (Link)
- Internationale Eishockey-Föderation – Spielbericht "Second period storm sinks Germany" mit Details zu Torschützen, Aussagen und Kontext der Begegnung (Link)
- Internationale Eishockey-Föderation – offizielle Seite der Weltmeisterschaft 2026 mit Angaben zur Austragung und Dauer des Turniers (Link)
- Olympics.com – Überblick über die Weltmeisterschaft 2026, Spielplan, Gastgeberstädte und Wettbewerbsformat (Link)

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