Sport

2:2 der Slowakei gegen Montenegro in Košice, Osmajić-Doppelpack und Pekaríks Abschied im Testspiel im Juni

Die Slowakei und Montenegro trennten sich in Košice 2:2. Róbert Boženík traf früh, Milutin Osmajić antwortete mit zwei Toren, ehe Ondrej Duda ausglich. Der Abschied von Peter Pekarík verlieh dem Testspiel zusätzliche Bedeutung, während beide Teams Chancen auf den Sieg hatten und taktisch gefordert wurden

· 10 Min. Lesezeit
2:2 der Slowakei gegen Montenegro in Košice, Osmajić-Doppelpack und Pekaríks Abschied im Testspiel im Juni Karlobag.eu / Illustration

Slowakei und Montenegro spielten in Košice in einem hart umkämpften Freundschaftsspiel 2:2

Die Slowakei und Montenegro spielten am 5. Juni 2026 in Košice in einem internationalen Freundschaftsspiel 2:2, das laut den offiziellen Spielberichten der Fußballverbände alle Merkmale einer harten und ausgeglichenen Begegnung hatte. Die Heimmannschaft fand zweimal den Weg ins Netz, während Montenegro nach einem schwächeren Einstieg in die Partie den Rhythmus verändern, einen Rückstand aufholen und auswärts ein Remis erkämpfen konnte. Die Torschützen für die Slowakei waren Róbert Boženík in der vierten Minute und Ondrej Duda in der 74. Minute, während beide Tore für Montenegro Milutin Osmajić erzielte, zunächst aus dem Spiel heraus in der 44. und danach per Strafstoß in der 66. Minute. Laut der Mitteilung des Slowakischen Fußballverbands wurde die Begegnung vor 10.327 Zuschauern in der Košická futbalová aréna ausgetragen, und der Spielstand zur Halbzeit betrug 1:1. Das Spiel brachte keine Wettbewerbspunkte, hatte aber für beide Nationalmannschaften Bedeutung bei der Überprüfung des Kaders, des Spielrhythmus und der Reaktion der Mannschaft in anspruchsvollen Situationen.

Früher Treffer der Gastgeber und schnelle Antwort Montenegros

Die Slowakei eröffnete das Spiel energisch und ging bereits in der vierten Minute in Führung. Laut dem Bericht des Slowakischen Fußballverbands schloss Róbert Boženík die Aktion im Strafraum ab, nutzte ein Zuspiel von Matúš Bero und schickte den Ball ins Netz des Debütanten im Tor, Mišo Dubljanić. Dieser Treffer gab den Gastgebern anfängliche Kontrolle, und die slowakische Mannschaft spielte im ersten Teil der ersten Halbzeit hoch, versuchte Montenegro durch Pressing weit vom eigenen Tor fernzuhalten und suchte vor der Pause den zweiten Treffer. Ein besonderer Moment ereignete sich in der 22. Minute, als Peter Pekarík unter Ovationen der Tribünen das Spiel verließ und damit seine langjährige Nationalmannschaftskarriere beendete. Sein Auswechseln veränderte den emotionalen Ton der Begegnung, doch auf dem Platz blieb der Rhythmus wettbewerbsorientiert und ohne größeren Raum für eine komfortable Kontrolle einer Mannschaft.

Montenegro stabilisierte sich nach dem anfänglichen Druck allmählich. Der Fußballverband Montenegros betonte in seinem Bericht, dass es der Gastmannschaft nach dem frühen Treffer der Gastgeber gelang, mehr Ballbesitz herzustellen und über mehrere zusammenhängende Aktionen in gefährlichere Zonen zu kommen. Der Ausgleich fiel in der Schlussphase des ersten Durchgangs, in der 44. Minute, als Sead Hakšabanović eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung des Angriffs spielte und Milutin Osmajić mit dem linken Fuß zum 1:1 traf. Der Treffer kam in einem Moment, in dem die Slowakei noch den Eindruck von Kontrolle hatte, sodass die Halbzeit mit einem offenen Ergebnis und psychologisch günstiger für die Gäste endete. Für Montenegro war dies eine wichtige Antwort, weil das Spiel aus der frühen slowakischen Dominanz in ein ausgeglicheneres Duell zweier Mannschaften überging, die unterschiedliche Wege zum Herausspielen von Chancen zeigten.

Osmajić sorgte per Strafstoß für die Wende, Duda brachte die Slowakei zurück

Die Fortsetzung der Begegnung brachte ein konkreteres Montenegro, besonders im Umschaltspiel. Laut dem Bericht des Fußballverbands Montenegros entstand der Führungstreffer der Gäste nach einem Konter, der nach einer slowakischen Ecke eingeleitet wurde. Hakšabanović nahm den abgeprallten Ball auf und fand Marko Janković, der das Spiel mit einem langen Vorstoß in Richtung des heimischen Strafraums trug. Ondrej Duda stoppte Janković mit einem Foul, und den zugesprochenen Strafstoß in der 66. Minute verwandelte Osmajić. Der Angreifer Montenegros drehte damit mit seinem zweiten Treffer im Spiel das Ergebnis und bestätigte sich als Schlüsselspieler der Gastmannschaft in Košice.

Die Slowakei musste nach dem Gegentreffer eine Antwort suchen, hatte aber nicht viel Raum gegen einen Gegner, der zwischen den Linien immer sicherer wurde. Laut dem offiziellen SFZ-Bericht hatte Róbert Boženík in der 70. Minute eine Gelegenheit, traf aber nicht den Rahmen des Tores. Vier Minuten später machte Duda das Foul wieder gut, das dem Elfmeter Montenegros vorausgegangen war: Nach einem abgewehrten Ball reagierte er schnell und traf zum endgültigen 2:2. In der Schlussphase versuchten beide Nationalmannschaften, zum Siegtreffer zu kommen, und der FSCG führt an, dass Driton Camaj und Viktor Đukanović Gelegenheiten hatten, Montenegro den Triumph zu bringen, ihre Versuche aber neben dem Tor endeten. Der Schlussteil der Begegnung bestätigte den anfänglichen Eindruck: Keine Mannschaft hatte einen ausreichend ausgeprägten Vorteil, um das Spiel vollständig zu entscheiden.

Pekaríks Abschiedsabend prägte die Begegnung

Das Spiel in Košice war für den slowakischen Fußball wegen des Abschieds von Peter Pekarík aus der Nationalmannschaft besonders wichtig. Laut der Mitteilung des Slowakischen Fußballverbands beendete der erfahrene Verteidiger seine Nationalmannschaftskarriere nach 138 Einsätzen, womit er den nationalen Rekord von Marek Hamšík einstellte. Vor Beginn der Begegnung dankten ihm SFZ-Präsident Ján Kováčik, Generalsekretärin Ivana Schneebergerová und Hamšík, und zur Erinnerung erhielt er ein gerahmtes Trikot mit der Nummer 2. Der SFZ teilte mit, dass die slowakische Hymne vor dem Spiel von seiner Ehefrau Lujza Pekaríková gesungen wurde, was den persönlichen Charakter des Abends zusätzlich unterstrich. Pekarík begann das Spiel mit der Kapitänsbinde, und nach 22 Minuten wurde er durch Hugo Pávek ersetzt.

Der Abschied einer der Schlüsselfiguren der slowakischen Nationalmannschaft gab der Begegnung einen starken emotionalen Rahmen, verwandelte sie aber nicht in ein Schaulaufen. Die Slowakei suchte vor gefüllten Tribünen den Sieg, während Montenegro die Begegnung als ernsthafte Prüfung nach einem weiteren Juni-Auftritt anging. Der slowakische Trainer Vladimír Weiss Sr. betonte nach dem Spiel laut SFZ, dass das Duell gerade wegen Pekaríks Abschied eine besondere Spannung hatte, bewertete dabei aber, dass das Remis angesichts dessen, was auf dem Platz zu sehen war, realistisch gewesen sei. Weiss lobte laut derselben Mitteilung Teile des slowakischen Spiels und Boženíks Rückkehr unter die Torschützen, warnte aber vor den Fehlern, die zu den Gegentreffern führten. Eine solche Einschätzung fasst eine Begegnung gut zusammen, in der die Slowakei einen starken Beginn und die emotionale Energie der Tribünen hatte, es aber nicht schaffte, den Ergebnisvorsprung zu halten.

Montenegro bestätigte auswärts seine Widerstandsfähigkeit

Für Montenegro war das Remis in Košice ein Ergebnis, das die Fähigkeit der Mannschaft bestätigt, nach einem ungünstigen Beginn zurückzukommen und auf fremdem Platz konkurrenzfähig zu spielen. Der Fußballverband Montenegros teilte mit, dass die A-Nationalmannschaft mit dieser Begegnung ihren letzten Freundschaftsauftritt im Jahr 2026 abschloss, im Rahmen des Juni-Termins, der auch das Auswärtsspiel in Bulgarien umfasste. In Košice war besonders die Reaktion nach der vierten Minute wichtig, weil sich die Gastmannschaft nach dem frühen Rückstand nicht zurückzog, sondern durch Ballbesitz und schnellere Auslöseaktionen das Kräfteverhältnis allmählich veränderte. Osmajićs zwei Treffer waren der sichtbarste Teil dieser Antwort, aber auch Hakšabanović im Verbinden des Angriffs sowie Janković in der Aktion, die zum Elfmeter führte, spielten eine wichtige Rolle. Laut dem offiziellen Bericht des FSCG war Mirko Vučinić in dieser Begegnung der Trainer Montenegros, und die Mannschaft nutzte während der zweiten Halbzeit mehrere Wechsel, um die Energie zu halten und Optionen zu prüfen.

Im wettbewerblichen Sinn bringt ein Freundschaftsspiel keine Punkte, doch solche Begegnungen offenbaren oft Schwächen, die unter kontrollierteren Umständen nicht sichtbar sind. Montenegro hatte im ersten Durchgang Probleme mit dem aggressiven slowakischen Beginn, doch seine Antwort in der Schlussphase der Halbzeit und zu Beginn der Fortsetzung zeigte, dass die Mannschaft Druck überstehen und den Raum bestrafen kann, den der Gegner im Umschaltspiel lässt. Die Slowakei hatte auf der anderen Seite mehr Grund, dem Vorsprung nachzutrauern, den sie nicht in ein ruhigeres Spiel verwandelte. Das Ergebnis von 2:2 wirkt daher wie ein getreues Spiegelbild einer Begegnung, in der sich Initiative, Fehler und Momente individueller Qualität abwechselten. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass alle Treffer aus unterschiedlichen Spielsituationen entstanden: ein früher Angriff der Gastgeber, eine herausgespielte Aktion der Gäste, ein Strafstoß nach einem Konter und eine schnelle Reaktion nach einem abgeprallten Ball.

Startaufstellungen und wichtige Protokolldetails

Laut der offiziellen Seite des Slowakischen Fußballverbands begann die Slowakei das Spiel in folgender Aufstellung: Jakub Surovčík, Peter Pekarík, Adam Obert, Ondrej Duda, Matúš Bero, Adrián Kaprálik, Denis Vavro, Dávid Krčík, Tomáš Suslov, Artur Gajdoš und Róbert Boženík. Montenegro startete laut demselben Spielprotokoll mit Mišo Dubljanić im Tor, und in der Anfangsaufstellung standen Adam Marušić, Igor Vujačić, Marko Perović, Stefan Milić, Marko Janković, Sead Hakšabanović, Stefan Lončar, Andrija Bulatović, Milutin Osmajić und Balša Sekulić. Im Protokoll des FSCG ist Wojciech Myć aus Polen als Hauptschiedsrichter genannt, während Ondrej Duda und Róbert Boženík für die Slowakei sowie Nikola Šipčić für Montenegro Gelbe Karten erhielten. Die offiziellen Berichte bestätigen auch, dass das Spiel nach einem 1:1 in der ersten Halbzeit mit 2:2 endete.

Während des zweiten Durchgangs veränderten beide Trainer den Rhythmus des Spiels mit Wechseln. Die Slowakei brachte in der Fortsetzung unter anderem Mario Sauer, Roland Galčík, Martin Valjent, László Bénes, Michal Faško und Roman Čerepkai, während für Montenegro Nikola Šipčić, Ognjen Gašević, Miloš Brnović, Milan Roganović, Driton Camaj, Viktor Đukanović und Andrej Kostić von der Bank kamen. Eine solche Anzahl an Wechseln ist typisch für Freundschaftsspiele, verringerte aber nicht die Intensität der Schlussphase. Die Gastgeber versuchten, die Frische im Angriff zu nutzen, und Montenegro suchte mit schnelleren Spielern den Raum hinter der slowakischen letzten Linie. Am Ende blieb das Remis der realistischste Ausgang, was sowohl der Verlauf des Spiels als auch die offiziellen Bewertungen bestätigten, die die Ausgeglichenheit des Duells hervorhoben.

Seltenes direktes Duell endete erneut ohne Sieger

Laut der Ankündigung des Fußballverbands Montenegros und dem Überblick des Slowakischen Fußballverbands hatten die Slowakei und Montenegro vor der Begegnung in Košice zwei offizielle Freundschaftsspiele bestritten. Die Slowakei gewann am 23. Mai 2014 in Senec mit 2:0, und die Torschützen waren Vladimír Weiss Jr. und Erik Jendrišek. Das zweite Duell wurde am 17. November 2022 in Podgorica ausgetragen und endete 2:2, nachdem die Slowakei 2:0 geführt hatte und Montenegro durch Stefan Savić zurückkam. Das Ergebnis in Košice verlängerte daher ein Muster, in dem die direkten Begegnungen der beiden Nationalmannschaften, obwohl sie nicht häufig sind, genügend Ungewissheit im Ergebnis bringen. Nach drei Spielen hat die Slowakei einen Sieg, während die letzten beiden Duelle ohne Sieger endeten.

Im breiteren Kontext diente das Spiel in Košice beiden Nationalmannschaften als Prüfung in einer Phase, in der Lösungen für die nächsten Aufgaben gesucht werden. Die Slowakei erhielt die Bestätigung, dass sie früh den Rhythmus aufzwingen und vor heimischem Publikum Druck erzeugen kann, sah aber zugleich, wie gefährlich es ist, nach Standardsituationen oder einem eigenen Angriff das Gleichgewicht zu verlieren. Montenegro wiederum zeigte, dass es genügend individuelle Qualität besitzt, um Fehler zu bestrafen, und dass es in ein Spiel zurückkehren kann, selbst wenn der Beginn nicht nach Plan verläuft. Deshalb ist das Ergebnis von 2:2 nicht nur eine statistische Angabe aus dem Freundschaftsspielkalender, sondern auch die Zusammenfassung eines Duells, in dem beide Mannschaften Phasen besseren Spiels, konkrete Chancen und Gründe für zusätzliche Analysen nach dem letzten Schiedsrichterpfiff hatten.

Quellen:
- Slovenský futbalový zväz – Bericht vom Spiel Slowakei – Montenegro 2:2, Verlauf der Begegnung, Aussagen und Kontext des Abschieds von Peter Pekarík (link)
- Slovenský futbalový zväz – offizielles Spielprotokoll, Torschützen, Aufstellungen, Ergebnis und Austragungsort (link)
- Fußballverband Montenegros – Bericht „Remis in Košice”, Beschreibung des Spiels, Torschützen, Zuschauer und Aufstellungen (link)
- Fußballverband Montenegros – Ankündigung der Freundschaftsspiele im Juni und historischer Kontext der Begegnung mit der Slowakei (link)
- Slovenský futbalový zväz – Text über den Abschied von Peter Pekarík und die Angabe zu 138 Nationalmannschaftseinsätzen (link)

PARTNER

Košice

Unterkünfte prüfen
Schlagwörter Slowakei Montenegro Košice Länderspiel Freundschaftsspiel Milutin Osmajić Peter Pekarík Róbert Boženík Ondrej Duda Fußball
EMPFOHLENE UNTERKUNFT

Košice

Unterkünfte prüfen

Newsletter — Top-Events der Woche

Eine E-Mail pro Woche: Top-Events, Konzerte, Sportspiele, Preisalarme. Sonst nichts.

Kein Spam. Abmeldung mit einem Klick. DSGVO-konform.