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Einführung neuer Technologien im Straßenverkehr Kroatiens: sicherer Betrieb automatisierter Fahrzeuge und Räumung von Waldgebieten

Das neue Verkehrssicherheitsgesetz bringt wichtige Änderungen mit sich, um den sicheren Betrieb automatisierter Fahrzeuge zu ermöglichen. Darüber hinaus stellt das Projekt CROSS II die Räumung von über 4.000 Hektar Waldfläche bis 2026 sicher

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Einführung neuer Technologien im Straßenverkehr Kroatiens: sicherer Betrieb automatisierter Fahrzeuge und Räumung von Waldgebieten Karlobag.eu / Illustration

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2024, diskutierte die Regierung der Republik Kroatien über wichtige Änderungen und Ergänzungen des Gesetzes über die Verkehrssicherheit, mit einem besonderen Fokus auf neue Technologien wie automatisierte Fahrzeuge und Sicherheitsvorschriften, die mit den sich schnell entwickelnden technologischen Veränderungen einhergehen. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die kroatischen Vorschriften mit den europäischen Richtlinien in Einklang zu bringen, insbesondere solche, die sich auf den Betrieb und die Prüfung neuer Fahrzeugkategorien wie autonomer Autos beziehen.

Die Staatssekretärin Irena Petrijevčanin erklärte die Bedeutung der Änderungen, um die sichere Integration automatisierter Fahrzeuge in den Straßenverkehr zu ermöglichen. Wichtige Änderungen betreffen die Definition technischer Bedingungen für den Betrieb dieser Fahrzeuge, die Homologation und Vorschriften, die die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten sollen. Automatisierte Fahrzeuge dürfen laut den neuen Bestimmungen nur in Testbereichen unter streng kontrollierten Bedingungen betrieben werden, um das Risiko für andere Teilnehmer zu minimieren.

Ein wichtiger Aspekt der Änderungen ist die klare Definition der Verantwortlichkeiten im Falle von Unfällen oder Verkehrsverstößen, an denen automatisierte Fahrzeuge beteiligt sind. Die Verantwortlichkeiten von Herstellern, Fahrzeugbesitzern und Betreibern werden differenziert. Das neue Gesetz führt auch zusätzliche Vorschriften über die Nutzung von Hilfsverkehrsmitteln, wie Rollern und Skateboards, ein, bei denen strenge Einschränkungen gelten, einschließlich der Pflicht, einen Schutzhelm für alle Altersgruppen zu tragen, sowie einem Verbot der Nutzung von Kopfhörern während der Fahrt.

Sicherheitsaspekte des neuen Gesetzes

Der Innenminister Davor Božinović betonte, dass Sicherheitsmaßnahmen in diesem Gesetzesvorschlag entscheidend sind. Fahrer von persönlichen Transportmitteln, wie elektrischen Rollern, müssen strenge Regeln einhalten. Nach den neuen Vorschriften dürfen Fahrer kein Handy oder Kopfhörer benutzen, die ihre Reaktionsfähigkeit während der Fahrt beeinträchtigen könnten. Die Strafen für Verstöße gegen diese Regeln betragen 300 Kuna.

Darüber hinaus schreibt das Gesetz Verhaltensregeln für Krisensituationen auf Straßen mit mehreren Fahrbahnen vor. Es ist vorgesehen, einen Korridor für den Durchgang von Notdiensten zu schaffen, eine Neuerung, die auf den Erfahrungen der letzten Jahre basiert, in denen Notfälle die Notwendigkeit einer besseren Organisation der Fahrer im Verkehr zeigten, damit die Notdienste schneller reagieren können.

Mit den neuen Änderungen sind auch andere Sicherheitsmaßnahmen verbunden, einschließlich der obligatorischen Ausrüstung von Fahrzeugen im Verkehr, wie Erste-Hilfe-Kästen, deren Fehlbestehen mit Strafen geahndet wird. Zudem sind Ärzte verpflichtet, Fahrer auf eine vorübergehende Fahrunfähigkeit hinzuweisen, und diese Warnungen werden in den medizinischen Unterlagen dokumentiert.

Projekt Kroatische sichere Schritte - CROSS II: Fortsetzung des Kampfes gegen Minen

In derselben Sitzung der Regierung wurde auch der Vorschlag zur Gewährung von nicht rückzahlbaren Mitteln für die Räumung von Wäldern und Waldflächen im Rahmen des Projekts Kroatische sichere Schritte - CROSS II angenommen. Dieses Projekt im Wert von 80 Millionen Euro ist entscheidend für die Sicherheit und Entwicklung ländlicher Gebiete in Kroatien. Die Räumung wird mehr als 4000 Hektar Land in vier Gespanschaften umfassen, mit dem Ziel, sicherere Lebensbedingungen und eine wirtschaftliche Nutzung dieser Gebiete zu schaffen. Es wird erwartet, dass die Räumung bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird, wobei 62 % der Finanzierung aus Mitteln der Europäischen Union und die verbleibenden 38 % aus Staatsmitteln gedeckt werden.

Die Staatssekretärin Petrijevčanin hob hervor, dass durch diese Projekte die Minengefahr bis 2026 von großen Teilen Kroatiens beseitigt werden kann, was die weitere Entwicklung der Wald- und Agrarressourcen in diesen Regionen ermöglicht. Die Aktivitäten werden an insgesamt 75 Arbeitsstätten durchgeführt, wodurch das Risiko für die Bewohner und Besucher dieser Gebiete erheblich verringert wird.

Die Regierung unterstützte den Vorschlag einstimmig und betonte, dass dieses Projekt ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit Kroatiens mit der Europäischen Union im Bereich der Sicherheit und Räumung ist, was auch zur Steigerung der wirtschaftlichen Aktivitäten in den geräumten Gebieten beitragen wird.

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