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Jahrestreffen der Partner des Noble Pen Projektes bringt Experten in Nin zusammen

Mehr als fünfzig Experten aus dem Mittelmeerraum versammelten sich in Nin zu einem jährlichen Treffen, das dem Schutz der edlen Feder, einer vom Aussterben bedrohten Muschel der Adria, gewidmet war, um Wissen auszutauschen und neue Erhaltungsmaßnahmen für die Art zu planen.

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Jahrestreffen der Partner des Noble Pen Projektes bringt Experten in Nin zusammen objava za medije / objava za medije

In der malerischen Kleinstadt Nin, am 3. und 4. April 2025, fand das jährliche Partnertreffen statt, das dem Projekt zum Schutz der edlen Flügelmuschel (Pinna nobilis) in der Adria gewidmet ist. Die Veranstaltung vereinte über 50 Experten und Wissenschaftler aus Kroatien, Slowenien, Italien und Spanien, die gemeinsam über bisherige Errungenschaften und zukünftige Schritte zur Erhaltung dieser kritisch gefährdeten Art diskutierten.

Intensive Arbeitsmeetings und Feldaktivitäten

Am ersten Tag des Treffens fand die Veranstaltung im Kulturhaus statt, wo die Teilnehmer die Ergebnisse bisheriger Untersuchungen analysierten, die neuesten Erkenntnisse austauschten und Strategien für den weiteren Schutz der Flügelmuschel definierten. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die Herausforderungen gelegt, denen diese Art gegenübersteht, einschließlich der in den letzten Jahren verzeichneten Massensterben.

Am zweiten Tag wurde eine Exkursion zu dem Standort organisiert, an dem zuvor lebende Exemplare der Flügelmuschel aufgezeichnet worden waren. Leider wurde während der Besichtigung festgestellt, dass diese Exemplare inzwischen gestorben sind, was die Dringlichkeit der Umsetzung effektiver Schutzmaßnahmen zusätzlich unterstreicht.

Herausforderungen beim Erhalt der edlen Flügelmuschel

Die edle Flügelmuschel, einer der größten Muschelarten des Mittelmeers, sieht sich ernsthaften Bedrohungen gegenüber, die zu einem drastischen Rückgang ihrer Population geführt haben. Die Massensterben, die 2016 begannen, sind mit dem Parasiten Haplosporidium pinnae sowie bakteriellen Infektionen und Umweltveränderungen wie dem Anstieg der Meerestemperaturen verbunden. Studien haben gezeigt, dass überlebende Exemplare häufig unter spezifischen Bedingungen in Lagunen gefunden werden, was darauf hindeutet, dass bestimmte Umweltfaktoren eine Schlüsselrolle für ihr Überleben spielen könnten. Solche Lebensräume sind jedoch selten und gefährdet, insbesondere im kroatischen Teil der Adria, wo derzeit das Vorhandensein nur weniger lebender Exemplare bestätigt wurde.

Die Rolle der Öffentlichkeit bei Überwachung und Schutz

Die Initiative "Haben Sie sie gesehen?" bleibt ein wichtiges Instrument zur Identifizierung überlebender Exemplare der Flügelmuschel. Die Bürger werden dazu aufgerufen, Sichtungen zu melden, wodurch sie aktiv zu den Bemühungen um den Erhalt dieser Art beitragen. Die Projektpartner betonten die Bedeutung der Einbeziehung der Öffentlichkeit und hoben hervor, dass solche Maßnahmen das Bewusstsein und das Interesse am Schutz des Meeresökosystems gesteigert haben.

Zukunftspläne und Unterkunft in Nin

Das Projekt "Erhaltung der edlen Flügelmuschel in der Adria" wird vom Ministerium für Umweltschutz und grüne Transformation koordiniert und finanziell unterstützt durch den Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Überwachung überlebender Exemplare, die Entwicklung und Umsetzung von Erhaltungsmaßnahmen in situ und ex situ, einschließlich der Zucht der Flügelmuschel unter kontrollierten Bedingungen.

Die Teilnehmer des Treffens hatten die Gelegenheit, die Gastfreundschaft von Nin zu genießen, das für seine reiche Geschichte und natürliche Schönheit bekannt ist. Die Unterbringung in lokalen Hotels und privaten Apartments ermöglichte ihnen einen angenehmen Aufenthalt sowie weitere Erkundungen der kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten dieser Region.

Trotz der Herausforderungen bieten internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche Forschung und aktives bürgerschaftliches Engagement Hoffnung für die Zukunft der edlen Flügelmuschel. Jedes überlebende Exemplar stellt eine wertvolle Informationsquelle dar, und durch gemeinsame Anstrengungen können wir zum Erhalt dieser wichtigen Art und des gesamten Adriatischen Ökosystems beitragen.

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