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Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kroatien und Dänemark im Verteidigungssektor mit Schwerpunkt auf Modernisierung und Unterstützung der Ukraine durch gemeinsame Projekte und grüne Technologien

Verteidigungsminister Ivan Anusic traf sich mit dem dänischen Botschafter Ole Henrik Frijs-Madsen, um die Zusammenarbeit im Verteidigungssektor weiter zu verbessern, insbesondere im Zusammenhang mit der Modernisierung, der Unterstützung der Ukraine und der Anwendung grüner Technologien. Die Zusammenarbeit zwischen kroatischen und dänischen Unternehmen ist für die Zukunft der Verteidigung und Sicherheit von entscheidender Bedeutung.

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Der Verteidigungsminister Ivan Anušić traf sich am 11. September 2024 mit dem dänischen Botschafter Ole Henrik Frijs-Madsen, um die bereits soliden Verteidigungsbeziehungen zwischen Kroatien und Dänemark weiter zu stärken. Der Hauptfokus des Treffens lag auf der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung, der Verteidigungsindustrien und der Fortsetzung der Unterstützung für die Ukraine im Rahmen internationaler Bemühungen. Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Ländern entwickelt sich kontinuierlich, getragen von gemeinsamen Interessen an Sicherheit, Verteidigung und humanitärer Hilfe.

Kroatien und Dänemark im Kontext der internationalen Sicherheit

Dänemark wird als führender Unterstützer der Ukraine anerkannt, wobei Kroatien sich an der Bereitstellung erheblicher militärischer Hilfe beteiligt hat. Minister Anušić, der mehrere Schlüsseloperationen während des Heimatkriegs geleitet hat, hob hervor, dass Kroatien bisher militärische Ausrüstung im Wert von 185 Millionen Euro an die Ukraine gespendet hat, einschließlich moderner Systeme zum Schutz von Soldaten im Einsatz. Dänemark ist seinerseits besonders aktiv bei der Planung der Wiederherstellung wichtiger Gebiete in der Ukraine, wie der Stadt Mykolajiw, wo dänische Ingenieure beim Wiederaufbau kriegszerstörter Infrastruktur helfen. Beide Länder konzentrieren sich auch auf nachhaltige Wiederaufbauprojekte und stellen sicher, dass die Hilfe nicht nur militärischer, sondern auch ziviler und humanitärer Natur ist.

Minister Anušić betonte besonders, dass die Zukunft der kroatischen Streitkräfte auf Modernisierung und strategische Investitionen ausgerichtet ist. Obwohl das NATO-Ziel darin besteht, dass Mitgliedstaaten bis 2030 2 % ihres BIP für Verteidigung ausgeben, strebt Kroatien an, dieses Ziel bereits bis 2027 zu erreichen, möglicherweise sogar früher, abhängig von den aktuellen Richtlinien und Investitionen. Diese Pläne umfassen die Beschaffung moderner Luftverteidigungssysteme und die Stärkung der Fähigkeiten der Land- und Seestreitkräfte.

Zusammenarbeit der Verteidigungsindustrien und Technologien

Ein wichtiger Aspekt des Treffens war die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungsindustrien Kroatiens und Dänemarks. Dänische Unternehmen, die bei der Entwicklung neuer Technologien an vorderster Front stehen, sind bereits an mehreren Projekten in Kroatien beteiligt, und neue Projekte beinhalten gemeinsame Forschung und Entwicklung neuer Sicherheits- und Verteidigungssysteme. Die Zusammenarbeit ist insbesondere im Kontext nachhaltiger Lösungen von Bedeutung, da beide Länder bestrebt sind, grüne Technologien innerhalb ihrer Verteidigungsfähigkeiten zu integrieren und so den ökologischen Fußabdruck militärischer Operationen weiter zu reduzieren.

Gemeinsame Herausforderungen in Europa

Dänemark und Kroatien teilen auch gemeinsame Ansichten über zukünftige Herausforderungen in Europa, insbesondere in Bezug auf den Klimawandel, Sicherheitsbedrohungen und Migration. Dänemark betonte während der COP28 die Bedeutung der Reduzierung der Kohlenstoffdioxidemissionen, während Kroatien zunehmend seine Bemühungen auf Energieunabhängigkeit durch die Entwicklung grüner Technologien richtet. Sicherheit im digitalen Zeitalter und Schutz kritischer Infrastrukturen waren ebenfalls Gesprächsthemen, und beide Länder arbeiten an der Verbesserung ihrer Cyber-Abwehrfähigkeiten.

Neben Minister Anušić nahmen auch hochrangige Vertreter des kroatischen Militärs an dem Treffen teil, darunter der Chef des Generalstabes der Streitkräfte, Generalleutnant Tihomir Kundid. Ihre Anwesenheit unterstreicht die Bedeutung dieses Treffens für die Zukunft der Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit zwischen Kroatien und Dänemark.

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