Konzert

Joe Hisaishi in der Suntory Hall in Tokyo - Tickets für Philip Glass und sein neues Concerto for Orchestra

Mittwoch, 26. August 2026 um 19:00 · Suntory Hall Minato, Japan
· Kapazität: 2.006

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KI-Illustration: Tickets für Joe Hisaishi in der Suntory Hall in Tokyo - Tickets für Philip Glass und sein neues Concerto for Orchestra — Suntory Hall, Minato — Mittwoch, 26. August 2026 Karlobag.eu / KI-Illustration

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Erlebe Joe Hisaishi am 26. August beim Konzert FUTURE ORCHESTRA CLASSICS Vol.8 in der Suntory Hall in Tokyo. Auf dem Programm stehen Philip Glass' "Low" Symphony und Hisaishis Concerto for Orchestra als Japan-Premiere. Plane deinen Ticketkauf und freue dich auf einen Abend mit zeitgenössischer Orchestermusik

Joe Hisaishi in der Suntory Hall: zeitgenössisches Orchesterprogramm jenseits der Filmhits

Joe Hisaishi kehrt mit einem Konzert in die Suntory Hall in Tokyo zurück, das deutlich eine andere Seite seines Schaffens zeigt. Statt eines Abends, der aus seinen bekanntesten Filmthemen besteht, präsentiert FUTURE ORCHESTRA CLASSICS Vol.8 zwei große Orchesterpartituren: Philip Glass' "Low" Symphony beziehungsweise Symphony No. 1 und Hisaishis neues Concerto for Orchestra. Hisaishi dirigiert das Ensemble Future Orchestra Classics, Konzertmeister ist Kaoru Kondo.

Das Konzert in der Main Hall beginnt um 19:00 Uhr, die Türen öffnen sich um 18:15 Uhr. Es handelt sich um die zweite von zwei aufeinanderfolgenden Aufführungen desselben Programms in Tokyo in der Suntory Hall. Für ein Publikum, das Hisaishi vor allem mit der Musik zu den Filmen von Hayao Miyazaki verbindet, ist der wichtigste praktische Hinweis, dass dies kein Programm mit den größten Ghibli-Themen ist. Im Mittelpunkt stehen Minimalismus, zeitgenössisches Orchesterschreiben, Rhythmus und der Klang eines großen Ensembles.

Der Termin zieht zusätzlich Aufmerksamkeit auf sich, weil er unmittelbar auf Hisaishis große amerikanische Konzertserie folgt. Im Juli trat er mit dem Los Angeles Philharmonic im Hollywood Bowl auf, und vom 11. bis 17. August gab er sieben Abende in Folge in der Radio City Music Hall in New York. Wenige Tage vor dem Konzert in Tokyo wurde außerdem bekannt gegeben, dass seine Auftritte im Tokyo Dome, im Hollywood Bowl und in der Radio City Music Hall mit drei Guinness-Weltrekorden ausgezeichnet wurden. Die Rückkehr aus großen Veranstaltungsorten in die akustisch präzise Suntory Hall rückt daher seine Rolle als Komponist und Dirigent in den Vordergrund und nicht nur die des Schöpfers weltweit berühmter Filmmusik.

Es lohnt sich, die Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern, besonders wenn eine Reise nach Tokyo eigens um diesen Konzertabend herum geplant wird.

Ein Programm, das David Bowie, Philip Glass und Hisaishis neue Phase verbindet

Die erste große Säule des Programms ist Philip Glass' "Low" Symphony. Das Werk entstand 1992 als seine erste Symphonie und greift auf musikalisches Material des Albums "Low" von David Bowie und Brian Eno aus dem Jahr 1977 zurück. Glass fertigte keine Orchestertranskription des Popalbums an, sondern nahm dessen Motive als Ausgangspunkt für seine eigene symphonische Sprache.

Die Symphonie besteht aus drei Sätzen. "Subterraneans", "Some Are" und "Warszawa" gehen von Bowies und Enos Material aus, doch Glass entwickelt es durch Wiederholung, schrittweise Veränderungen, geschichtete Rhythmen und große orchestrale Bögen weiter. Auf der Seite des Komponisten zu diesem Werk wird eine Dauer von ungefähr 42 Minuten angegeben. Für Hörer, die Bowies "Low" kennen, kann dies eine interessante Möglichkeit sein, vertraute Konturen in einem völlig anderen Klangraum wiederzuerkennen, während Glass-Liebhaber eines jener Werke erleben, die seinen umfangreichen symphonischen Katalog eröffneten.

Die Wahl gerade dieser Partitur passt gut zur Identität der Reihe Future Orchestra Classics. Hisaishi ist seit seinen frühen Jahren als Komponist eng mit dem Minimalismus verbunden, und in seinen eigenen Konzertprojekten stellt er seine Musik regelmäßig neben Komponisten wie Steve Reich und Philip Glass. Es handelt sich daher nicht um eine zufällige "Crossover"-Verbindung, sondern um ein Programm, das mehrere musikalische Welten miteinander verbindet, mit denen sich Hisaishi seit Jahrzehnten beschäftigt.

Concerto for Orchestra erreicht das Publikum in Japan

Die zweite Hälfte des Programms bringt Hisaishis Concerto for Orchestra als japanische Erstaufführung. Das Werk entstand als Gemeinschaftsauftrag von zehn Orchestern, Konzertinstitutionen und Organisationen, darunter das National Symphony Orchestra in Washington, das Toronto Symphony Orchestra, Carnegie Hall, das Chicago Symphony Orchestra, das San Francisco Symphony, das Orchestre de Paris und das Royal Philharmonic Orchestra.

Die Uraufführung fand im Mai im Kennedy Center in Washington statt, wo Hisaishi das National Symphony Orchestra dirigierte. Das Werk ist in fünf Sätzen geschrieben und dauert ungefähr 45 Minuten. In seiner eigenen Werknotiz erklärt Hisaishi, dass ihn das Orchester als zentraler Träger des Ausdrucks interessiert: nicht das Orchester als Mittel, um etwas außerhalb der Musik zu "erzählen", sondern die Energie, die Bewegung und das Verhältnis seiner Gruppen und einzelnen Instrumente selbst.

Der erste und dritte Satz betonen die rhythmische Bewegung, der zweite und vierte schaffen mehr Raum für melodische Soli einzelner Instrumente, während der Schlusssatz diese beiden Prinzipien miteinander verbindet. Gerade diese Anordnung zeigt gut, worauf man live achten kann: auf die Präzision des gemeinsamen Pulses, die Übergänge zwischen den Orchestergruppen, kurze Momente, in denen einzelne Instrumente in den Vordergrund treten, und die Art, wie sich das große Ensemble wieder zu einem Ganzen zusammenfügt.

Das Programm ist daher sowohl für das Orchester als auch für das Publikum anspruchsvoll, allerdings nicht deshalb, weil es Kenntnisse zeitgenössischer Musiktheorie voraussetzt. Den größten Gewinn bringt aufmerksames Hören auf Veränderungen von Rhythmus, Dichte und Klangfarbe. Für diesen Abend sind keine zusätzlichen Solisten oder Gäste bestätigt; angekündigt sind Hisaishi als Dirigent, Future Orchestra Classics und Kaoru Kondo als Konzertmeister.

Future Orchestra Classics ist kein Begleitorchester für Filmmelodien

Future Orchestra Classics wurde 2019 unter Hisaishis Leitung auf der Grundlage des Nagano Chamber Orchestra gegründet. Die Reihe war zunächst stark auf Beethovens Symphonien ausgerichtet, widmete sich anschließend Brahms und Schubert und verbindet in den vergangenen Jahren immer offener das klassische Repertoire mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.

Für Vol.7 führten Hisaishi und dasselbe Ensemble Steve Reichs "The Desert Music" auf, und diese Aufführung wurde direkt in der Suntory Hall aufgenommen. Die Aufnahme erschien später auf dem Album "Joe Hisaishi Conducts", gemeinsam mit Hisaishis Werk "The End of the World". Das gibt einen konkreten Hinweis auf die ästhetische Richtung des aktuellen Programms: Rhythmus ist nicht bloß Hintergrund, sondern konstruktives Material, und das Orchester wird als äußerst präziser, beweglicher Organismus behandelt.

Kaoru Kondo ist erneut Konzertmeister. In einem solchen Programm ist diese Rolle nicht nur protokollarischer Natur. Das Orchester muss schnell reagieren, einen komplexen Puls halten und zugleich klare Beziehungen zwischen den einzelnen Gruppen bewahren. Für ein Publikum, das die Details von Streichern, Schlagwerk, Bläsern und Klavier innerhalb eines großen Orchesterklangs hören möchte, bietet dieses Konzert mehr Hörmaterial als ein typischer Abend mit Filmthemen.

Hisaishi ist derzeit als Konzertkomponist ebenso bedeutend wie als Schöpfer von Filmmusik

Joe Hisaishis Popularität beruht auf seiner Musik zu den Filmen von Hayao Miyazaki, doch seine aktuelle Karriere ist zugleich stark auf den Konzertsaal ausgerichtet. Neben dem Komponieren arbeitet er in den vergangenen Jahren zunehmend intensiv als Dirigent mit führenden Orchestern.

Diese Phase zeigt sich auch in seinen jüngsten Veröffentlichungen. Das Album "Symphony No. 3 'Metaphysica' & Harp Concerto" erschien am 24. Juli 2026 mit dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Harfenisten Emmanuel Ceysson. Es handelt sich um zwei große Konzertwerke, die bestätigen, dass Hisaishi sein heutiges Repertoire nicht ausschließlich auf neuen Orchestrierungen bekannter Filmmelodien aufbaut.

Gleichzeitig ist sein Filmpublikum nicht verschwunden. Nach Abschluss der großen Ghibli-Tour im Tokyo Dome 2025 startete er im Laufe des Jahres 2026 das Joe Hisaishi Cinema Music Concert und trat mit diesem Format in Los Angeles und New York auf. Genau deshalb ist FUTURE ORCHESTRA CLASSICS Vol.8 ein interessanter Querschnitt: Nur wenige Tage nach großen Hallen und einem Filmmusikprogramm wechselt Hisaishi in Tokyo zu Glass und seinem eigenen neuen Orchesterkonzert.

Für wen dieser Abend besonders interessant ist

Dieses Konzert kann ein sehr unterschiedliches Publikum ansprechen, doch die Erwartungen sollten genau eingeordnet werden.

  • Liebhaber von Joe Hisaishi, die seine zeitgenössische Seite hören möchten - Concerto for Orchestra repräsentiert seine neueste große Orchestersprache, ohne sich auf Filmnostalgie zu stützen.
  • Publikum mit Interesse am Minimalismus - Philip Glass und Hisaishi begegnen sich auf dem gemeinsamen Terrain von Wiederholung, rhythmischer Energie und schrittweiser Entwicklung musikalischer Muster.
  • Fans von David Bowie - "Low" Symphony bietet eine unerwartete Fortsetzung des Lebens des Albums "Low" in symphonischer Form, insbesondere durch die Themen "Subterraneans", "Some Are" und "Warszawa".
  • Ghibli-Publikum mit Offenheit für Konzertmusik - Hisaishis unverkennbares Gespür für Klangfarbe und Orchestrierung bleibt präsent, doch das Programm besteht nicht aus Themen aus "Spirited Away", "My Neighbor Totoro", "Princess Mononoke" oder anderen Filmfavoriten.

Wenn der Hauptgrund für den Besuch der Wunsch ist, "Merry-Go-Round of Life" oder andere bekannte Filmthemen live zu hören, ist dieses Programm nicht als ein solcher Abend konzipiert. Wenn das Ziel darin besteht zu erleben, wie Hisaishi als zeitgenössischer Komponist und Dirigent denkt, dann bildet genau das den Mittelpunkt des Konzerts.

Die Suntory Hall ist ein wichtiger Teil des Erlebnisses

Die Suntory Hall im Stadtteil Akasaka im Tokyoter Bezirk Minato-ku wurde 1986 eröffnet. Die Main Hall verfügt über 2.006 Plätze und ist im sogenannten Vineyard-Stil gestaltet, bei dem das Publikum in terrassenförmigen Blöcken um die Bühne angeordnet ist. Sie war der erste Konzertsaal dieses Typs in Japan.

Diese Architektur ist nicht nur eine visuelle Besonderheit. Der Saal wurde mit besonderem Augenmerk auf Klarheit, stabilen Bass, ein dreidimensionales Klanggefühl und die Fähigkeit entworfen, selbst sehr leise Details durch den gesamten Raum zu übertragen. Bei voll besetztem Saal beträgt die Nachhallzeit im mittleren Frequenzbereich ungefähr 2,1 Sekunden. Für ein Programm, das auf präzisen rhythmischen Schichten und Veränderungen der orchestralen Textur beruht, ist eine solche Akustik besonders relevant.

Hisaishi und Future Orchestra Classics haben bereits eine direkte Verbindung zu diesem Saal. "Joe Hisaishi Conducts" wurde während der Aufführungen 2024 live in der Suntory Hall aufgenommen, sodass Vol.8 an den Ort zurückkehrt, an dem die vorherige Phase ihrer gemeinsamen Arbeit dokumentiert wurde.

Der Kartenverkauf für diese Veranstaltung läuft. Für Besucher, die nach Tokyo reisen, ist es sinnvoll, die Eintrittskarte zu sichern, bevor der Abendplan und die Anreise endgültig festgelegt werden.

Anreise nach Akasaka und praktische Informationen

Die Suntory Hall befindet sich an der Adresse 1-13-1 Akasaka, Minato-ku, Tokyo, innerhalb des Komplexes Akasaka ARK Hills. Öffentliche Verkehrsmittel sind für die meisten Besucher die einfachste Möglichkeit. Von der Station Roppongi-itchome an der Namboku Line, Ausgang 3, sind es ungefähr fünf Minuten zu Fuß bis zum Saal. Von der Station Tameike-sanno an der Ginza Line, Ausgang 13, beträgt der Fußweg ungefähr sieben Minuten.

Die nächstgelegene Bushaltestelle ist Akasaka Ark Hills, von der aus der Saal ungefähr zwei bis drei Minuten entfernt ist. Für die Anreise mit dem Auto stehen Parkmöglichkeiten in der Nähe zur Verfügung, doch die Metro ist für die meisten Besucher die einfachere Option.

  • Ort: Suntory Hall, Main Hall, Akasaka, Minato-ku, Tokyo.
  • Türöffnung: 18:15 Uhr.
  • Beginn: 19:00 Uhr.
  • Mitwirkende: Joe Hisaishi, Dirigent; Future Orchestra Classics; Kaoru Kondo, Konzertmeister.
  • Programm: Philip Glass' "Low" Symphony und Joe Hisaishis Concerto for Orchestra.
  • Altersregel: Kindern im Vorschulalter ist der Zutritt zu dieser Aufführung nicht gestattet.

Die Veranstalter haben weder die Gesamtdauer des Konzerts noch bestätigte Informationen über eine Pause veröffentlicht, daher sollte die Abreise nicht anhand eines angenommenen Endzeitpunkts geplant werden. Schon die beiden Partituren haben ein umfangreiches Format: Glass' Symphonie dauert ungefähr 42 Minuten, Hisaishis Concerto for Orchestra ungefähr 45 Minuten. Für die Weiterreise nach dem Konzert ist es vernünftig, einen zeitlichen Puffer einzuplanen.

Wenn Sie zum ersten Mal in die Suntory Hall kommen, erleichtert eine frühere Ankunft die Orientierung im ARK-Hills-Komplex und den Eintritt ohne Eile. Die Vineyard-Anordnung des Publikums um die Bühne vermittelt ein anderes Gefühl räumlicher Nähe zum Orchester als ein klassisches Parkett mit Balkon.

Es lohnt sich, die Eintrittskarten rechtzeitig zu sichern und anschließend die Anreise anhand der Bahnlinien zu planen, die nach Roppongi-itchome oder Tameike-sanno führen, statt sich auf eine Autofahrt durch den abendlichen Verkehr zu verlassen.

Quellen:
- Joe Hisaishi Official Website - aktuelle Nachrichten, Biografie, Alben, Amerika-Tournee, Guinness-Auszeichnungen und Angaben zur Uraufführung des Concerto for Orchestra.
- Joe Hisaishi Concert - bestätigte Mitwirkende und Programm von FUTURE ORCHESTRA CLASSICS Vol.8, Kaoru Kondo, Türöffnung, Geschichte der Reihe und Programmnotizen.
- Suntory Hall - Veranstaltungskalender, Kapazität und Akustik der Main Hall, Adresse, Metro, Bus und Parkmöglichkeiten in der Nähe.
- Philip Glass Official Website - Entstehung, Struktur und ungefähre Dauer der Symphony No. 1 "Low".
- Boosey & Hawkes - Struktur in fünf Sätzen, ungefähre Dauer und internationale Aufträge für Hisaishis Concerto for Orchestra.

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