Konzert

Joe Hisaishi in New York: Tickets für Filmmusik und einen großen Orchesterabend in der Radio City Music Hall

Montag, 17. August 2026 um 20:00 · Radio City Music Hall New York, Vereinigte Staaten von Amerika
· Kapazität: 6.015

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KI-Illustration: Tickets für Joe Hisaishi in New York: Tickets für Filmmusik und einen großen Orchesterabend in der Radio City Music Hall — Radio City Music Hall, New York — Montag, 17. August 2026 Karlobag.eu / KI-Illustration

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Erlebe Joe Hisaishi am 17. August 2026 live in der Radio City Music Hall in New York. Mit dem Orchestra of St. Luke's und MasterVoices erwartet dich die orchestrale Kraft seiner Filmmusik und bekannten Themen. Plane den Kauf deiner Tickets und bereite dich auf den Abschluss der Residenz vor

Joe Hisaishi in der Radio City Music Hall: Filmmusik im Konzertmaßstab

Joe Hisaishi kehrt mit einem Programm in die Radio City Music Hall zurück, das seine Filmmusik aus dem Kino in den Rahmen eines großen Sinfoniekonzerts überträgt. Der Auftritt in New York ist Teil einer siebentägigen Residenz vom 11. bis 17. August, und am letzten Abend ist Hisaishi in der Doppelrolle als Dirigent und Pianist zu erleben. Auf der Bühne wird er vom Orchestra of St. Luke's und dem Chor MasterVoices begleitet.

Für ein Publikum, das Hisaishi vor allem durch die Musik aus Studio-Ghibli-Filmen kennt, ist dies kein klassisches Konzert, bei dem einfach eine bekannte Melodie nach der anderen gespielt wird. Hisaishis Konzertansatz erweitert seine Filmthemen zu orchestralen Einheiten, in denen Streicher, Bläser, Schlagzeug, Klavier und Chor Rollen übernehmen, die sie im Film häufig mit Bild, Dialog und Soundeffekten teilen. Gerade deshalb kann bekannte Musik im Konzertsaal deutlich anders wirken als auf dem Soundtrack.

Das Programm wurde als Querschnitt durch die Musik bekannter Studio-Ghibli-Klassiker angekündigt, ergänzt um Partituren, die mit Filmen von Takeshi Kitano, Isao Takahata und anderen Teilen von Hisaishis Filmschaffen verbunden sind. Eine genaue Stück-für-Stück-Setlist für diesen Abend wurde nicht veröffentlicht, daher wäre es nicht sinnvoll, im Voraus zu behaupten, in welcher Reihenfolge die einzelnen Werke aufgeführt werden.

Der Ticketverkauf für diese Veranstaltung läuft.

Von "My Neighbor Totoro" zum großen sinfonischen Klang

Hisaishis Beziehung zum Animationsfilm besteht seit mehr als vier Jahrzehnten. Seine Zusammenarbeit mit Hayao Miyazaki begann mit der Musik zu "Nausicaä of the Valley of the Wind" aus dem Jahr 1984 und setzte sich mit Titeln wie "My Neighbor Totoro", "Princess Mononoke", "Spirited Away", "Howl's Moving Castle" und "The Boy and the Heron" fort.

Diese Musik ist für Melodien bekannt, die oft einfach klingen, während sich darunter Harmonie, Rhythmus und orchestrale Textur verändern. Hisaishi kann von wenigen Tönen am Klavier zu einem breiten sinfonischen Klang übergehen und die Musik anschließend ebenso schnell wieder in einen intimeren Raum zurückführen. In seinem Schaffen sind Spuren von Minimalismus, klassischer Orchestrierung, Jazz, populärer Musik und zeitgenössischer Komposition zu hören, ohne dass ein einzelnes Stück innerhalb nur eines Genres eingeschlossen bleiben muss.

Das ist im Konzertsaal besonders wichtig. Ein Thema, das im Film eine kurze Szene begleitet hat, kann Teil einer wesentlich umfassenderen Orchesterform werden. Eine bekannte Melodie erscheint manchmal erst nach einer längeren instrumentalen Entwicklung, während musikalische Motive von einer Instrumentengruppe zur anderen wandern. Ein Publikum, das die Filme kennt, erkennt emotionale Orientierungspunkte, während Zuhörer, die sie nicht gesehen haben, die Musik dennoch als eigenständiges sinfonisches Erlebnis verfolgen können.

Hisaishis Katalog ist dabei nicht auf Studio Ghibli beschränkt. Seine Biografie umfasst Musik für Dutzende Filme, darunter Takeshi Kitanos "HANA-BI", Isao Takahatas "The Tale of the Princess Kaguya" und Yojiro Takitas "Departures". In der Ankündigung der Konzerte in der Radio City Music Hall wird ausdrücklich hervorgehoben, dass das Programm über das Ghibli-Repertoire hinausgehen wird, wodurch diese Residenz einen breiteren filmischen Rahmen erhält.

Hisaishi ist heute sowohl Filmkomponist als auch zeitgenössischer Sinfoniker

Um die aktuelle Phase seiner Karriere zu verstehen, ist die Unterscheidung zwischen Hisaishi als Schöpfer bekannter Soundtracks und Hisaishi als Komponist von Konzertmusik wichtig. In den vergangenen Jahren ist er zunehmend als Dirigent seiner eigenen sinfonischen Werke präsent, aber auch als Gast führender Orchester.

Seine neueste Veröffentlichung unterstreicht diese Seite seines Schaffens zusätzlich. Das Album "Symphony No. 3 (Metaphysica) & Harp Concerto" erschien am 24. Juli 2026. Auf der Aufnahme dirigiert Hisaishi das Royal Philharmonic Orchestra, Solist im Harp Concerto ist Emmanuel Ceysson.

"Symphony No. 3 (Metaphysica)" stammt aus dem Jahr 2021 und ist in drei Sätze gegliedert - "existence", "where are we going?" und "substance". Harp Concerto ist ein neueres Werk, das für Ceysson entwickelt wurde und in dem die Harfe nicht nur als sanftes, dekoratives Instrument behandelt wird, sondern als Quelle kraftvoller rhythmischer und virtuoser Energie.

Es gibt keine Bestätigung dafür, dass diese beiden Werke Teil des Programms in der Radio City Music Hall sind, daher sollten sie nicht als angekündigtes Repertoire dieses Abends erwartet werden. Das Album ist dennoch ein wichtiger Kontext: Es zeigt einen Komponisten, der parallel das enorme Interesse an seiner Filmmusik aufrechterhält und weiterhin anspruchsvolle zeitgenössische Orchesterwerke schreibt.

Warum die New Yorker Residenz wichtig ist

Sieben aufeinanderfolgende Abende in der Radio City Music Hall sind kein isoliertes Datum in einem Tourneekalender. Hisaishi hatte im Sommer 2026 eine starke Konzertpräsenz in den Vereinigten Staaten. Im Juli trat er mit dem Orchestra of St. Luke's in der Carnegie Hall auf, anschließend umfasste sein Terminplan auch Konzerte mit dem Los Angeles Philharmonic in der Hollywood Bowl.

New York ist für ihn dabei längst kein unbekanntes Terrain. Seine Konzerttournee mit Musik aus Miyazakis Filmen zog in den vergangenen Jahren auf internationalen Bühnen ein großes Publikum an, darunter auch im Madison Square Garden. Das Archiv von MasterVoices verzeichnet außerdem Hisaishis Auftritte in der Radio City Music Hall im Jahr 2022, als sich das Programm auf Musik aus Hayao Miyazakis Studio-Ghibli-Filmen konzentrierte.

Deshalb hat der Abend, mit dem die aktuelle Residenz endet, zusätzliches Gewicht. Es handelt sich nicht um die erste Präsentation von Hisaishis Repertoire vor einem New Yorker Publikum, sondern um die Rückkehr eines Künstlers, dessen Filmmusik bereits den Weg von Konzertsälen bis in große Arenen zurückgelegt hat.

Für langjährige Fans ist gerade diese Entwicklung interessant: Dieselben Kompositionen, die ursprünglich als Teil der filmischen Dramaturgie entstanden, verändern sich über die Jahre durch neue Arrangements, Orchester, Chöre und Konzertsäle. Für ein Publikum, das ihn zum ersten Mal live hört, bietet das Programm einen recht zugänglichen Einstieg in die sinfonische Musik, weil das melodische Material keine Kenntnis des klassischen Repertoires voraussetzt.

Orchestra of St. Luke's und MasterVoices verändern die Dimensionen der Aufführung

Das Orchestra of St. Luke's ist einer der wichtigsten Partner dieser New Yorker Reihe. Hisaishi steht nicht nur als Dirigent vor dem Orchester, sondern spielt während des Konzerts auch Klavier. Diese Kombination ist für seine Musik wichtig, weil das Klavier in vielen seiner bekannten Werke als Träger der Melodie erscheint, bevor das gesamte Orchester sie übernimmt.

MasterVoices fügt eine weitere Dimension hinzu. In der Filmmusik kann ein Chor den Orchesterklang erweitern, ohne ständig als klassischer Erzähler mit Text funktionieren zu müssen. Die menschliche Stimme wird zu einer weiteren Klangfarbe, besonders wirkungsvoll in Musik, die von intimen Szenen zu großen dramatischen Höhepunkten übergeht.

Das bedeutet, dass das Publikum mit einem deutlich größeren dynamischen Umfang rechnen kann als beim Hören des Soundtracks zu Hause. Leise Klavierpassagen, massive Orchestereinsätze und Chorstrukturen werden in einem großen Saal körperlich anders wahrgenommen. Radio City verwendet für diese Produktion außerdem Sphere Immersive Sound, ein System mit 7.000 einzeln verstärkten Lautsprechereinheiten, das dafür entwickelt wurde, den Klang präziser über verschiedene Bereiche des Auditoriums zu verteilen.

Es lohnt sich, die Tickets rechtzeitig zu sichern.

Die Radio City Music Hall ist nicht nur ein großer Saal

Die Radio City Music Hall befindet sich in Midtown Manhattan beim Rockefeller Center, unter der Adresse 1260 6th Avenue zwischen West 50th Street und West 51st Street. Der Innenraum wurde so gestaltet, dass das große Auditorium frei von Säulen bleibt, die den Blick auf die Bühne beeinträchtigen würden. Über der Hauptebene befinden sich drei flache Mezzanine-Ebenen, was eine wichtige Eigenschaft eines Raumes ist, in dem ein Konzert mit großem Orchester, Chor, Dirigent, Klavier und Filmprojektionen stattfindet.

Der Saal gehört zu den bekanntesten amerikanischen Veranstaltungsorten, die in der Art-Déco-Zeit gestaltet wurden. Das Auditorium erstreckt sich etwa 160 Fuß vom hinteren Bereich bis zur Bühne, während die Decke eine Höhe von etwa 84 Fuß erreicht. Die große Bühne und das Proszenium ermöglichen eine Produktion, die sich nicht ausschließlich auf in klassischer Konzertformation angeordnete Musiker verlassen muss.

Für Hisaishis Programm ist die Verbindung von Musik und Bild besonders relevant. Für dieses Konzert wurden projizierte Filmausschnitte angekündigt, daher ist das Erlebnis nicht als vollständige Trennung der Musik von ihrem filmischen Ursprung gedacht. Der Veranstalter weist darauf hin, dass die Projektionen auch Szenen mit Schusswaffengebrauch und bewaffneter Gewalt enthalten.

Außerdem wurden blinkende oder stroboskopische Lichter, intensive Beleuchtung, laute Geräusche und andere immersive Elemente angekündigt. Besucher, die empfindlich auf solche Reize reagieren, sollten dies vor ihrem Besuch berücksichtigen.

Was man vor dem Einlass wissen sollte

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr, die Türen der Radio City Music Hall öffnen um 19:00 Uhr. Da beim Einlass eine Sicherheitskontrolle durchgeführt wird, ist es nicht empfehlenswert, erst unmittelbar vor Beginn anzukommen. Ein früheres Eintreffen lässt außerdem genügend Zeit, den Sitzplatz im großen Auditorium zu finden und sich zwischen den Orchestra- und Mezzanine-Ebenen zu orientieren.

Für diesen Auftritt wurden keine verlässlichen Angaben zur Gesamtdauer des Programms oder zu einer möglichen Pause veröffentlicht, daher sollte auf Grundlage früherer Aufführungen kein genauer Zeitpunkt für das Ende des Abends angenommen werden.

Praktisch ist es außerdem, vor der Abfahrt die aktuellen Einlassbestimmungen zu überprüfen, da sich die Regeln des Veranstaltungsortes je nach Veranstaltung ändern können.

  • Die Adresse lautet 1260 6th Avenue, zwischen West 50th Street und West 51st Street.
  • Die Türen öffnen um 19:00 Uhr, das Konzert beginnt um 20:00 Uhr.
  • Beim Einlass ist mit einer Sicherheitskontrolle zu rechnen.
  • Das Programm umfasst Filmprojektionen sowie intensive Licht- und Klangelemente.
  • Barrierefreie Sitzplätze, barrierefreie Eingänge und Hörhilfen stehen Besuchern zur Verfügung, die sie benötigen.

Anreise mit U-Bahn, Zug oder Auto

Aufgrund der Lage in Midtown ist der öffentliche Nahverkehr für viele Besucher die einfachste Option. Die Station 47th-50th Streets-Rockefeller Center befindet sich in unmittelbarer Nähe, und die Radio City Music Hall kann auch über die Station 50th Street am Broadway mit einem kurzen Fußweg in Richtung 6th Avenue erreicht werden.

Besucher, die über Grand Central Terminal oder Penn Station anreisen, können je nach Route und Wetter mit der U-Bahn oder zu Fuß weiterfahren beziehungsweise weitergehen. Für Besucher aus New Jersey steht außerdem eine PATH-Verbindung Richtung Midtown zur Verfügung.

Die Anreise mit dem Auto ist möglich, doch Radio City verfügt nicht über eine eigene große Parkfläche direkt am Eingang. In den umliegenden Häuserblöcken gibt es Garagen und Parkplätze, und der Verkehr in Midtown kann die Anfahrt zur Halle erheblich verlangsamen, insbesondere vor Beginn von Abendveranstaltungen. Für Rideshare-Fahrzeuge gibt es keine eigene Zone unmittelbar an der Halle; das Ein- und Aussteigen ist in der Nähe der 6th Avenue zwischen 50th und 51st Street möglich.

Für wen dieses Konzert besonders interessant ist

Das unmittelbarste Publikum sind zweifellos Zuschauer, die Hisaishis Musik mit Miyazakis Filmen verbinden. Für sie hat das Erkennen der ersten Takte eines bekannten Themas oft einen zusätzlichen emotionalen Wert, weil die Musik mit sehr konkreten Figuren, Szenen und Lebensabschnitten verbunden ist.

Das Konzert richtet sich jedoch nicht ausschließlich an Liebhaber von Animationsfilmen. Hisaishis Musik ist auch für ein Publikum interessant, das zeitgenössische Orchestermusik, Filmmusikkomposition oder die minimalistische Tradition verfolgt. Seine aktuelle Arbeit an Sinfonien und Konzerten zeigt, dass der Erfolg im Film nicht den Endpunkt seiner Entwicklung als Komponist darstellt.

Besonders interessant kann das Konzert auch für Besucher sein, die nur selten klassische Konzerte besuchen. Statt eines Programms mit Werken verschiedener Komponisten und Epochen wird der gesamte Abend hier von einer sehr wiedererkennbaren musikalischen Handschrift verbunden. Bekannte Filmbilder geben dem Publikum zusätzliche Orientierung, doch die Aufführung durch ein großes Orchester und einen Chor ermöglicht es, die Aufmerksamkeit leicht von der Nostalgie auf die Struktur der Musik selbst zu verlagern.

Der Abschlussabend der siebentägigen Residenz in der Radio City Music Hall bringt daher mehrere unterschiedliche Publikumsgruppen im selben Raum zusammen - Fans von Studio-Ghibli-Filmen, Liebhaber von Filmmusik, Besucher sinfonischer Konzerte und Zuhörer, die Hisaishi zum ersten Mal außerhalb eines Filmsoundtracks hören möchten.

Quellen:
- Madison Square Garden - Datum und Uhrzeit des Konzerts, Türöffnung, siebentägige Residenz, Orchestra of St. Luke's, MasterVoices, Filmprojektionen, Hinweise zu Inhalten und immersiven Effekten, Adresse und Sphere Immersive Sound.
- Joe Hisaishi - Konzertplan 2026, Biografie, Zusammenarbeiten mit Hayao Miyazaki, Takeshi Kitano und Isao Takahata sowie die Entwicklung von Hisaishis Konzert- und sinfonischem Schaffen.
- Orchestra of St. Luke's - Bestätigung der New Yorker Residenz und der Mitwirkung des Orchesters zusammen mit Hisaishi und MasterVoices.
- MasterVoices - aktuelle Auftritte und Archivdaten zu früheren New Yorker Konzerten Hisaishis.
- Deutsche Grammophon - Angaben zum Album "Symphony No. 3 (Metaphysica) & Harp Concerto", zum Veröffentlichungsdatum, zum Royal Philharmonic Orchestra und zu Emmanuel Ceysson.

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