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Füchse Berlin schlägt SC Magdeburg 40:35 in Köln und erreicht EHF-Champions-League-Finale gegen Barcelona

Füchse Berlin besiegte Titelverteidiger SC Magdeburg im Halbfinale der EHF Champions League in der LANXESS Arena Köln mit 40:35 und steht im Finale gegen Barcelona. Mathias Gidsel erzielte neun Tore, während Dejan Milosavljev mit späten Paraden die torreiche Partie vor voller Kulisse entschied

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KI-Illustration: Füchse Berlin schlägt SC Magdeburg 40:35 in Köln und erreicht EHF-Champions-League-Finale gegen Barcelona Karlobag.eu / KI-Illustration

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Füchse Berlin besiegt Magdeburg in einem Torfestival und erreicht das Finale der EHF Champions League in Köln

Füchse Berlin hat sich für das Finale der EHF Champions League qualifiziert, nachdem es SC Magdeburg im ersten Halbfinale des Finalturniers in Köln mit 40:35 besiegt hatte. Die Partie wurde am 13. Juni 2026 in der LANXESS Arena in Köln im Bundesland Nordrhein-Westfalen ausgetragen, und die Europäische Handballföderation gibt an, dass die Begegnung Teil des TruckScout24 EHF FINAL4 2026 war, der Endrunde der Saison 2025/26 im stärksten europäischen Klubwettbewerb. Den Berlinern brachte der Sieg die zweite aufeinanderfolgende Chance auf den Europameistertitel, während Magdeburg, Titelverteidiger und Gewinner des Finales 2025, ohne Möglichkeit blieb, die Trophäe im direkten Kampf um Platz eins zu verteidigen.

Laut offiziellem Bericht der EHF war das Duell zwischen Magdeburg und Füchse eine Neuauflage des Finales aus der Vorsaison, jedoch mit umgekehrtem Ausgang. Magdeburg hatte 2025 im Endspiel Berlin mit 32:26 besiegt und den dritten Titel in der Vereinsgeschichte gewonnen, während diesmal die Mannschaft aus der deutschen Hauptstadt im Halbfinale in den entscheidenden Momenten die Initiative übernahm und ein neues Finale erreichte. Das Ergebnis von 40:35 spiegelt den ausgesprochen offensiven Charakter der Partie wider, in der Abwehrreihen und Torhüter lange unter großem Druck standen und das Spieltempo nahezu über die gesamten 60 Minuten hoch blieb.

Die EHF hob in ihrem Bericht hervor, dass die Partie mit insgesamt 75 Toren den Rekord für die Anzahl der in der regulären Spielzeit bei einem männlichen EHF FINAL4-Turnier erzielten Tore einstellte. Zuvor war dieselbe Torsumme 2019 im Spiel um Platz drei zwischen Barcelona und Kielce verzeichnet worden, das ebenfalls mit 40:35 endete. Außerdem gab der Veranstalter bekannt, dass das Halbfinale vor 20.122 Zuschauern einen neuen Zuschauerrekord des TruckScout24 EHF FINAL4-Turniers aufstellte, was den Status der Endrunde in Köln als eines der zentralen Ereignisse des europäischen Handballs zusätzlich bestätigt.

Hohes Tempo von Beginn an und knapper Berliner Vorsprung zur Pause

Die Begegnung begann in sehr hohem Rhythmus, mit sogar 17 Toren in den ersten 15 Minuten, laut der von der EHF veröffentlichten Spielbeschreibung. Berlin gelang es als Erstes, einen spürbareren Abstand herzustellen, und nach etwas mehr als einer Viertelstunde Spielzeit kam die Mannschaft auf zwei Tore Vorsprung. In dieser Phase trugen Mathias Gidsel und Lasse Andersson den Angriff der Füchse, während Torhüter Lasse Ludwig mehrere wichtige Paraden verbuchte, die Berlin halfen, den Vorsprung in einer Spielphase zu halten, in der die Tore beinahe Angriff um Angriff fielen.

Magdeburg zerfiel trotz des Rückstands nicht in seiner defensiven Ordnung und ließ auch nicht zu, dass Berlin die Partie früh entschied. Die Mannschaft von Bennet Wiegert hatte genügend Lösungen im Angriff, vor allem über ihre erfahrensten Rückraumspieler, konnte aber die Kontrolle über das Tempo nicht übernehmen. Gegen Ende der ersten Halbzeit vergrößerte Berlin den Vorsprung auf drei Tore, und Tim Freihöfer erzielte laut offiziellem EHF-Bericht sein viertes Tor unmittelbar vor dem Gang in die Pause. Dennoch verkürzte Magdeburg bis zur Halbzeit den Rückstand, sodass auf der Anzeigetafel 17:19 stand.

Schon nach den ersten 30 Minuten zeigte die Partie, dass es nicht nur ein offensiver Abend war, sondern auch ein psychologisches Kräftemessen zweier Mannschaften, die einander sehr gut kennen. Magdeburg hatte in der Endphase der Vorsaison im Finale gerade gegen Berlin triumphiert, und das deutsche Duell in Köln hatte wegen der heimischen Rivalität auch einen starken Wettbewerbsrahmen. Laut dem Bericht der Agentur dpa, den WELT veröffentlichte, nutzte Berlin in der ersten Halbzeit besonders gut die Transition und den schnellen Ballvortrag, während Magdeburg nach einem Weg suchte, die Abwehr zu stabilisieren und die Angriffe des Gegners zu verlangsamen.

Magdeburg kam zurück, hielt dem Schlussspurt aber nicht stand

Nach der Pause fiel der Rhythmus nicht wesentlich ab. Füchse zog zu Beginn der zweiten Halbzeit laut EHF in der 34. Minute auf vier Tore Vorsprung davon, was wie der Moment aussah, in dem Berlin die Partie vollständig übernehmen könnte. Magdeburg reagierte dann wie eine Mannschaft, die in den letzten Spielzeiten große Erfahrung in Spielen mit höchstem Druck gesammelt hat. Der Titelverteidiger begann, den Rückstand Tor um Tor zu verkürzen, und laut dpa-Bericht glich er in der 44. Minute zum 29:29 aus.

Es folgte eine Phase, in der es so schien, als könne die Partie zugunsten Magdeburgs kippen. Der deutsche Meister, wie ihn dpa im Bericht nennt, ging in der 48. Minute mit 32:31 in Führung, was zugleich einer der wichtigsten psychologischen Momente des Halbfinales war. Berlin hätte damals den Rhythmus und die Sicherheit verlieren können, die es seit Beginn der Begegnung aufgebaut hatte, doch die Mannschaft von Nicolej Krickau blieb ruhig. Die EHF gibt an, dass in der 50. Minute noch völlig offen war, wer das Finale erreichen würde, doch die Schlussphase ging auf die Seite der Füchse.

Die entscheidende Wende geschah in den letzten etwa zehn Minuten, als Torhüter Dejan Milosavljev, obwohl er über den größten Teil der Partie nicht seinen dominantesten Abend hatte, mehrere wichtige Würfe Magdeburgs stoppte. Die EHF hebt besonders seine Paraden gegen Matthias Musche und Felix Claar in der Schlussphase hervor und führt auch an, dass der serbische Torhüter im entscheidenden Teil der Begegnung zehn Minuten lang kein Tor kassierte. Berlin nutzte dies zu einer Serie, mit der es eine ausgeglichene Partie in einen sicheren Vorsprung verwandelte, und zwei Minuten vor Schluss war der Abstand auf fünf Tore angewachsen.

Dpa führt im Bericht an, dass Berlin in der 55. Minute mit 36:33 führte und sich dann drei Minuten vor Schluss weiter auf 38:33 absetzte. Damit war die Begegnung praktisch entschieden, obwohl Magdeburg bis zum letzten Angriff nach einem Weg suchte, den Rückstand zu verkürzen. Das endgültige 40:35 bestätigte, dass Füchse eine der wichtigsten Partien der jüngeren Vereinsgeschichte gespielt hatte, während Magdeburg zum ersten Mal nach mehreren großen europäischen Erfolgen am Finaltag außerhalb des Titelkampfes blieb.

Gidsel und Magnússon beste Torschützen, Milosavljev entscheidend in der Schlussphase

Der effizienteste Spieler Berlins war Mathias Gidsel mit neun Toren aus 12 Versuchen, gab die EHF in der offiziellen Spielstatistik bekannt. Der dänische rechte Rückraumspieler ist schon seit längerer Zeit einer der zentralen Namen des europäischen Handballs, und die EHF-Seite mit seinem Profil gibt an, dass er in der Saison 2025/26 für Füchse Berlin in der Champions League 153 Tore erzielt hat. Seine Rolle im Halbfinale war nicht nur die eines Vollstreckers: Über große Teile der Partie war er der Spieler, um den herum der Berliner Angriff organisiert wurde, und sein Druck auf die Magdeburger Abwehr öffnete auch Räume für seine Mitspieler.

Auf Magdeburger Seite war Ómar Ingi Magnússon ebenfalls mit neun Toren der beste Torschütze, wobei die EHF eine Ausbeute von 9/11 angab. Seine Effizienz war einer der Gründe, warum Magdeburg aus dem Rückstand zurückkommen und in der zweiten Halbzeit kurzzeitig in Führung gehen konnte. Dennoch hatte Berlin in der Schlussphase der Partie mehr gut aufgelegte Lösungen und eine stabilere abschließende Antwort. Neben Gidsel spielten Lasse Andersson und Tim Freihöfer wichtige Rollen im Angriff, und die EHF hob im Bericht auch den Beitrag von Lasse Ludwig in der ersten Halbzeit hervor.

Milosavljev spielte laut EHF in den letzten Minuten eine Rolle, die den Schlussverlauf der Partie veränderte. Seine Paraden stoppten die Rückkehrwelle Magdeburgs und ermöglichten Berlin, die Angriffe ohne den ständigen Druck des Ausgleichs abzuschließen. Die EHF vermerkte im Bericht auch das ungewöhnliche Detail, dass Milosavljev in der letzten Minute ein Tor erzielte, mit dem der Sieg zusätzlich bestätigt wurde. Ein solcher Abschluss verstärkte zusätzlich die Symbolik der Partie für den Torhüter, der laut EHF den Klub am Ende der Saison verlässt und mit den Füchsen den letzten großen Titel jagt.

Revanche für das Vorjahresfinale und neue Chance auf den europäischen Titel

Der Berliner Sieg hat besonderes Gewicht, weil er gegen dieselbe Mannschaft kam, die ihnen ein Jahr zuvor im Finale den Titel genommen hatte. Der EHF-Bericht über das Finale 2025 gibt an, dass Magdeburg damals mit 32:26 gewann, mit einer dominanten Leistung von Torhüter Sergey Hernández und einem gut aufgelegten Gísli Kristjánsson. Magdeburg gewann mit diesem Triumph den dritten Europameistertitel seiner Geschichte, nach den Titeln 2002 und 2023, während Berlin ohne die erste Trophäe im prestigeträchtigsten europäischen Klubwettbewerb blieb.

Das diesjährige Halbfinale veränderte die Erzählung. Berlin zeigte vor voller Halle in Köln, dass es dem Druck des Titelverteidigers standhalten und im schwierigsten Teil der Partie antworten kann. Laut einer von der EHF wiedergegebenen Aussage von Max Darj wollten die Spieler der Füchse nach der Niederlage im Vorjahresfinale besonders eine neue Chance auf die Trophäe. Die EHF gab auch die Reaktion des Magdeburger Torhüters Sergey Hernández wieder, der nach der Partie einräumte, dass Berlin an diesem Abend etwas besser gewesen sei, mit dem Hinweis, dass die Niederlage für Magdeburg nicht das Ergebnis war, das die Mannschaft erwartet hatte.

Für Berlin ist der Einzug ins Finale die Fortsetzung einer Saison, in der sich der Klub als Kandidat für die höchste europäische Spitze etabliert hat. Füchse hatte bereits zuvor die Identität einer Mannschaft mit schnellem Ballfluss, starker Transition und großer Abstützung auf Gidsel aufgebaut, doch das Halbfinale gegen Magdeburg zeigte auch die Bedeutung der Kaderbreite. Als der Titelverteidiger in der zweiten Halbzeit die Führung übernahm, war Berlin nicht von einer einzigen Aktion abhängig, sondern gewann die Schlussphase durch eine Kombination aus Torhüterparaden, geduldigem Angriff und präzisem Abschluss.

Finale gegen Barcelona und Kampf um den ersten Füchse-Titel

Laut dem offiziellen EHF-Spielplan spielt Füchse Berlin im Finale am 14. Juni 2026 um 18:00 Uhr in der LANXESS Arena gegen Barcelona. Der katalanische Klub erreichte das Finale mit einem 37:32-Sieg gegen Aalborg Håndbold nach Verlängerung, was die EHF in der Zusammenfassung des Halbfinaltages anführte. Barcelona geht als Klub mit der reichsten Geschichte in der EHF Champions League in die Endrunde, während Berlin den ersten Titel in diesem Wettbewerb jagt. Ein solches Verhältnis von Tradition und Herausforderer verleiht dem Finale zusätzliches Gewicht, insbesondere nachdem Füchse im zweiten Jahr nacheinander nur noch einen Schritt von der wichtigsten europäischen Trophäe entfernt ist.

Magdeburg wird laut Spielplan der Endrunde um 15:00 Uhr das Spiel um Platz drei gegen Aalborg bestreiten. Das ist für den Titelverteidiger ein deutlich anderer Wochenendabschluss als geplant, aber auch eine Gelegenheit, die Europaison mit einem Sieg zu beenden. Dpa übermittelte nach dem Halbfinale eine Aussage von Felix Claar, wonach Magdeburg keine andere Wahl habe, als zu versuchen, den dritten Platz zu holen, verbunden mit dem Eingeständnis, dass der Samstag Berlins Tag gewesen sei. Eine solche Reaktion passt zum Eindruck einer Partie, in der Magdeburg nicht schlecht spielte, aber nicht genügend Antworten auf den finalen Vorstoß des Gegners hatte.

Die LANXESS Arena bestätigte erneut ihre Rolle als traditionelles Zuhause der Endrunde der EHF Champions League. Laut Informationen, die auf der offiziellen Website der Halle veröffentlicht wurden, findet das Final4 seit 2010 jedes Jahr in Köln statt, und die Ausgabe 2026 wurde am 13. und 14. Juni organisiert. Die EHF beschreibt die Endrunde in ihren Ankündigungen als das entscheidende Wochenende der Saison, an dem die vier besten Mannschaften den neuen Europameister suchen. Nach dem Halbfinale, in dem Berlin den Titelverteidiger zu Fall brachte, bringt der Finaltag in Köln den Kampf um Platz drei und ein Finale, in dem Füchse die Chance hat, erstmals die wichtigste europäische Klubtrophäe im Handball zu gewinnen.

Quellen:
- EHF Champions League – offizieller Bericht über das Halbfinale SC Magdeburg – Füchse Berlin 35:40 und statistische Spieldaten (Link)
- EHF Champions League – offizielle Informationen und Spielplan des TruckScout24 EHF FINAL4 2026 in Köln (Link)
- EHF Champions League – Zusammenfassung des Halbfinaltages der Endrunde 2025/26 und Spielplan des Finaltages (Link)
- EHF – Profil und Statistik von Mathias Gidsel in europäischen Wettbewerben (Link)
- EHF Champions League – Bericht über das Finale 2025 zwischen Füchse Berlin und SC Magdeburg (Link)
- WELT / dpa – Bericht der Agentur dpa über den Einzug von Füchse Berlin ins Finale der Champions League (Link)
- LANXESS arena – offizielle Informationen zur Veranstaltung TruckScout24 EHF FINAL4 2026 in Köln (Link)

Schlagwörter Füchse Berlin SC Magdeburg EHF Champions League Handball LANXESS Arena Köln Mathias Gidsel Dejan Milosavljev Barcelona
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