Die Coppa Italia ist Italiens nationaler Vereinspokal. Teilnehmen dürfen 44 Profiklubs: alle Mannschaften der ersten und zweiten nationalen Spielklasse sowie vier Vertreter der dritten Ebene. Niedriger eingestufte Teams beginnen in der Vorrunde, die meisten Erstligisten steigen in den frühen Runden ein, die acht bestgesetzten Klubs erst im Achtelfinale. Gespielt wird im K.-o.-System, meist in einer Partie; das Halbfinale besteht aus Hin- und Rückspiel. Der Sieger des Endspiels gewinnt den Pokal.
Der Wettbewerb entstand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, erlebte anfangs jedoch Unterbrechungen und Formatwechsel, bevor er fester Teil des italienischen Fußballkalenders wurde. Er ist wichtig, weil Klubs aus verschiedenen Spielklassen einen direkten Weg zu einem nationalen Titel erhalten und auf Gegner treffen können, denen sie im Ligabetrieb nicht regelmäßig begegnen. Juventus ist historischer Rekordhalter, Inter und Roma zählen nach Titelzahl zu den engsten Verfolgern.
Spielplan und Ergebnisse werden rundenweise verfolgt, von Vorrunde und ersten Duellen über Achtel- und Viertelfinale bis zu Halbfinale und Endspiel. Da es keine klassische Ligaphase gibt, zeigt die Tabelle keine gesammelten Punkte. Die Position eines Klubs macht sichtbar, wie weit er im Turnierbaum gekommen ist, ob er weitergezogen ist und welcher Gegner folgen kann. Im Halbfinale entscheidet das Gesamtergebnis beider Partien.
Die Spiele finden gewöhnlich vom Spätsommer bis in das späte Frühjahr statt. Frühe Runden liegen in kompakten Terminfenstern, die Schlussphase zwischen den Ligaverpflichtungen. Gespielt wird in den Stadien der angesetzten Heimmannschaften, das Finale traditionell im Stadio Olimpico in Rom. Beim Ticketkauf sollten bestätigtes Datum und Anstoßzeit, Stadionsektor, Regeln für Gästefans, Namenspflicht, Zustellung und Erstattungsbedingungen geprüft werden. Die Links des Portals führen zu Partnerplattformen, deren Gebühren und Bedingungen abweichen können.
Kennzeichnend sind Duelle, in denen ein Fehler sofort entscheidend sein kann und ein Außenseiter einen favorisierten Klub an einem Abend ausschaltet. Stadt- und Traditionsduelle wie Inter gegen Milan, Roma gegen Lazio oder Juventus gegen Inter schaffen eine eigene Atmosphäre, ebenso Gastspiele großer Klubs bei kleineren Vereinen. Choreografien, Gesänge, Fahnen und getrennte Gästeblöcke prägen die Fankultur; Sicherheitsmaßnahmen und Verkaufsbeschränkungen können je nach Risikobewertung der Partie variieren.