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Ryan Preece gewinnt in Daytona, erreicht den Chase und feiert seinen ersten NASCAR-Cup-Punktsieg der Karriere

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Verfolgen Sie, wie Ryan Preece ein chaotisches Finale in Daytona in seinen ersten Punktsieg in der NASCAR Cup Series und den letzten Chase-Platz verwandelte. Erfahren Sie, wie Stage-Punkte, Kraftstoffstrategie und ein später Unfall das Duell mit Shane van Gisbergen entschieden

· 11 Min. Lesezeit
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KI-Illustration: Ryan Preece gewinnt in Daytona, erreicht den Chase und feiert seinen ersten NASCAR-Cup-Punktsieg der Karriere Karlobag.eu / KI-Illustration

KI-Illustration — dieses Bild ist keine echte Fotografie und zeigt kein tatsächliches Ereignis. Was bedeutet KI-Illustration?

Ryan Preece sichert sich mit seinem ersten Cup-Sieg seiner Karriere in einem dramatischen Daytona-Finale den Chase

Ryan Preece verwandelte eines der ungewissesten Finalrennen der regulären Saison in der Geschichte der NASCAR Cup Series in den größten Abend seiner Karriere. Der Fahrer von RFK Racing gewann am 29. August 2026 das Coke Zero Sugar 400 auf dem Daytona International Speedway und holte damit nach 249 Starts seinen ersten punktgewerteten Sieg in der höchsten NASCAR-Klasse. Laut dem offiziellen NASCAR-Bericht übernahm Preece in der Verlängerung unmittelbar vor dem abschließenden Unfall die Führung und lag an der Spitze, als die gelbe Flagge gezeigt wurde, weshalb der Sieg unter Gelb bestätigt wurde. Statt der geplanten 160 Runden endete das Rennen nach 166 Runden, wobei Preece insgesamt fünf Runden führte. Das Ergebnis hatte noch größere Bedeutung, weil es ihm den 16. und letzten Platz im Chase einbrachte, dem zehn Rennen langen Kampf um die Meisterschaft.

Preece ging in einer äußerst ungünstigen Punktesituation in das Finale der regulären Saison. Shane van Gisbergen, Fahrer von Trackhouse Racing, hatte an der Grenze zur Qualifikation für den Chase 31 Punkte Vorsprung, und das neue System für 2026 vergibt allein aufgrund eines Sieges keinen automatischen Startplatz in der Endrunde. NASCAR brachte in dieser Saison den Namen und das Konzept The Chase zurück, allerdings mit geänderten Regeln, nach denen ausschließlich die 16 bestplatzierten Fahrer nach 26 Rennen der regulären Saison in die Endphase einziehen. Genau deshalb reichte es für Preece nicht aus, lediglich Daytona zu gewinnen; gleichzeitig musste er einen großen Punkterückstand auf van Gisbergen aufholen. Am Ende gelang ihm beides: Er erzielte im Laufe des Abends 67 Punkte, während der Neuseeländer auf 19 kam, sodass der endgültige Abstand zwischen ihnen 17 Punkte zugunsten des RFK-Racing-Fahrers betrug.

Die erste Etappe hätte das Rennen beinahe gegen Preece gedreht

Eine dramatische Wende erschien nach dem Ende der ersten Etappe wenig wahrscheinlich. Laut NASCAR führte Chris Buescher gegen Ende der 35. Runde, als ein Kontakt mit dem Auto von Kyle Larson einen Zwischenfall auslöste, in den auch Preece verwickelt wurde. Sein Ford mit der Startnummer 60 landete mit einer Beschädigung an der linken Vorderseite im Gras, während van Gisbergen das Chaos nutzte und die Etappe gewann. Damit holte der Trackhouse-Fahrer die maximal möglichen zehn Etappenpunkte, während Preece trotz des Drehers und des Positionsverlusts noch als Achter gewertet wurde. RFK Racing kam während der Reparaturen zu dem Schluss, dass das Auto ohne größeren Geschwindigkeitsverlust weiterfahren könne, was sich für den weiteren Verlauf des Abends als entscheidend erwies.

Anschließend arbeitete sich Preece wieder durch das Feld nach vorn und zeigte in der zweiten Etappe, dass sein Auto weiterhin über das nötige Tempo verfügte, um an der Spitze mitzukämpfen. Ryan Blaney gewann diese Etappe nach einem späten Überholmanöver gegen Chase Elliott, während Preece Zweiter wurde und neun zusätzliche Punkte holte. Diese Punkteausbeute verringerte den Druck, beseitigte aber das Hauptproblem nicht: van Gisbergen war weiterhin in der Lage, sein Schicksal selbst zu kontrollieren, wenn es ihm gelang, bis zum Rennende weit genug vorn zu bleiben. Preeces Team musste deshalb einen Angriff auf der Strecke mit äußerst vorsichtigem Kraftstoffmanagement verbinden. Laut dem NASCAR-Bericht versuchte RFK in der letzten Etappe, während einer langen Grünphase die Reichweite des Tanks zu maximieren, in der Annahme, dass die Position auf der Strecke entscheidend sein könnte, falls das Finale ohne einen weiteren Boxenstopp auskommen würde.

Die Kraftstoffstrategie veränderte den Kampf um den letzten Platz im Chase

Der entscheidende Moment für van Gisbergens Seite kam nach der Gelbphase in Runde 155. Carson Hocevar verlor bei der Einfahrt in Kurve 3 die Kontrolle, prallte in die Außenmauer, und auch Erik Jones sowie Ty Gibbs waren in den Zwischenfall verwickelt. Die Reinigung der Strecke verlängerte die Schlussphase und veränderte die Berechnung des Kraftstoffverbrauchs für die Teams, die versucht hatten, ohne einen weiteren Boxenstopp das Ziel zu erreichen. Stephen Doran, Crew Chief des Autos mit der Nummer 97, erklärte NASCAR, dass van Gisbergen bei einer Fortsetzung des Rennens unter Grün eine realistische Möglichkeit gehabt hätte, bis ins Ziel zu kommen, die lange Gelbphase jedoch das Risiko erhöhte, ohne Kraftstoff liegen zu bleiben. Trackhouse entschied sich deshalb, seinen Fahrer an die Box zu holen, den Tank zu füllen und vier neue Reifen aufzuziehen.

Diese Entscheidung war aus Sicht eines sicheren Zieleinlaufs nachvollziehbar, warf van Gisbergen jedoch tief im Feld zurück. Beim Neustart in der Verlängerung nahm er den 27. Platz ein, während Preece ganz vorn neben Zane Smith stand. Damit änderte sich die Punkterechnung innerhalb weniger Minuten vollständig: Der Fahrer, der mit 31 Punkten Vorsprung nach Daytona gekommen war, musste sich nun durch eine sehr dicht gepackte Gruppe von Autos kämpfen, während sein direkter Rivale die Chance auf den Sieg bekam. Auf einem Superspeedway wie Daytona birgt eine solche Position ein großes Risiko, da die Autos in den letzten Runden in mehreren Reihen eng zusammenfahren und jeder Fehler einen Kettenunfall auslösen kann. Van Gisbergen wurde tatsächlich in den Zwischenfall der letzten Runde verwickelt und als 28. gewertet.

Preece griff in der Verlängerung an und übernahm vor dem abschließenden Chaos die Führung

Die Verlängerung begann mit Smith an der Spitze, während Preece sich unmittelbar dahinter befand und wusste, dass es keinen Grund mehr gab, konservativ zu fahren. Laut der offiziellen NASCAR-Zusammenfassung versuchte Tyler Reddick zunächst außen anzugreifen, nachdem er zuvor Smith angeschoben hatte, anschließend gerieten Smith und Reddick in der letzten Runde aneinander. Preece fand in dieser Entwicklung eine Lücke, setzte sich vor die Gruppe und führte, als NASCAR wegen mehrerer Unfälle auf der Gegengeraden die gelbe Flagge auslöste. Da die Reihenfolge in einer solchen Situation zum Zeitpunkt der Aktivierung der Gelbphase eingefroren wird, wurde seine Position auf der Strecke zum offiziellen Ergebnis. Die anschließende technische Kontrolle verlief ohne Beanstandungen, sodass NASCAR den Sieg des Autos mit der Nummer 60 bestätigte.

Hinter Preece wurde Daniel Suárez auf dem zweiten Platz gewertet, während Reddick Dritter, Michael McDowell Vierter und Ricky Stenhouse Jr. Fünfter wurde. Austin Cindric belegte den sechsten Platz und sicherte sich dabei den 15. Rang im Chase, neun Punkte vor Preece in der abschließenden Gesamtwertung der regulären Saison. Austin Dillon, Alex Bowman, Josh Berry und Cole Custer komplettierten die Top 10. Laut den offiziellen Ergebnissen startete Preece von Platz vier, und RFK Racing gibt an, dass er den Abend trotz der Beschädigung aus der ersten Etappe mit fünf Führungsrunden sowie den Ergebnissen acht und zwei in den ersten beiden Etappen beendete. Diese Punkteverteilung erwies sich als entscheidend, weil die neuen Regeln Siege stark belohnen und gleichzeitig die Bedeutung der in den Etappen gewonnenen Punkte erhalten.

Die neuen NASCAR-Regeln machten einen Sieg wertvoll, aber nicht automatisch ausreichend

Preeces Ausgang in Daytona ist besonders interessant im Zusammenhang mit dem System, das NASCAR für die Saison 2026 eingeführt hat. Nach mehr als einem Jahrzehnt mit einem eliminierungsbasierten Playoff kehrte die Organisation zum Chase zurück, allerdings ohne die frühere Regel, nach der ein Sieg in der regulären Saison nahezu automatisch einen Platz in der Endphase sicherte. Laut der offiziellen NASCAR-Erklärung ziehen die besten 16 Fahrer der Punktewertung nach 26 Rennen in den Chase ein, ohne Eliminierungsrunden während der letzten zehn Rennen. Ein Rennsieger erhält nun 55 Punkte, 15 mehr als im vorherigen System, während die Punkteverteilung für die übrigen Positionen und die Etappenpunkte unverändert bleiben. Damit will NASCAR gleichzeitig Siege belohnen und den Wert der Konstanz über die gesamte Saison hinweg erhalten.

Nach dem Ende der regulären Saison werden die Punkte der Chase-Teilnehmer einmal entsprechend der abschließenden Rangfolge neu gesetzt. Denny Hamlin geht als Nummer eins der Setzliste mit 2.100 Punkten und 25 Punkten Vorsprung auf den zweitgesetzten Ryan Blaney in die letzten zehn Rennen, der mit 2.075 beginnt. Der dritte Platz erhält 2.065 Punkte, danach sinken die Werte bis zum 16. Platz jeweils um fünf Punkte. Als letzter gesetzter Fahrer beginnt Preece den Chase deshalb mit 2.000 Punkten, volle 100 hinter Hamlin. In diesem Format gibt es nach einzelnen Runden keine weiteren Ausscheidungen: Alle 16 Fahrer bleiben während der gesamten Schlussphase im Punktekampf, und Meister wird derjenige, der nach dem letzten Saisonrennen die meisten Punkte besitzt.

Van Gisbergen verpasst die Endphase trotz Etappensiegs

Für Shane van Gisbergen endete Daytona völlig entgegengesetzt zu seinem Beginn. Der dreimalige australische Supercars-Champion gewann die erste Etappe, was laut NASCAR sein erster Etappensieg auf einer Ovalstrecke war, und baute in der frühen Rennphase seinen Vorsprung auf Preece weiter aus. Die Entscheidung für einen späten Boxenstopp, der Rückfall ans Ende der Führungsgruppe und der abschließende Unfall machten jedoch fast das gesamte Punktepolster zunichte, mit dem er in das Rennen gegangen war. In einer offiziellen Erklärung nach dem Rennen gratulierte van Gisbergen Preece und betonte, dass ein einzelner Abend nicht die gesamte Saison definiere, räumte aber ein, enttäuscht darüber zu sein, den Chase nicht erreicht zu haben. Der endgültige 28. Platz und die 19 gewonnenen Punkte ließen ihn 17 Punkte unterhalb der Qualifikationsgrenze zurück.

Dieses Ergebnis veranschaulicht zugleich, wie speziell Daytona als Finale der regulären Saison ist. Das 2,5 Meilen lange Oval ist für Rennen in großen Gruppen, intensive Windschattenkämpfe und die Möglichkeit bekannt, dass ein einzelner Zwischenfall eine große Zahl von Fahrzeugen erfasst, weshalb sich strategische Entscheidungen über Kraftstoff und Position häufig in den letzten wenigen Runden entscheiden. In diesem Rennen bestimmten Kraftstoff, Etappenpunkte und der Zeitpunkt der letzten gelben Flagge gemeinsam den letzten Platz im Chase. Van Gisbergen befand sich während des größten Teils des Abends statistisch in der sichereren Position, doch Preece nutzte das einzige Szenario, das ihm die vollständige Kontrolle über den Ausgang gab: den Kampf um den Sieg selbst. Seine 67 Punkte reichten aus, um die Reihenfolge an der Qualifikationsgrenze zur Endphase vollständig umzudrehen.

Der größte punktgewertete Sieg in Preeces Cup-Karriere

Für den 35-jährigen Preece besitzt das Ergebnis aufgrund des Weges zu seinem ersten punktgewerteten Sieg in der Cup Series zusätzliche Bedeutung. NASCAR weist darauf hin, dass er 2026 zuvor den Cook Out Clash im Bowman Gray Stadium gewonnen hatte, dieses Rennen jedoch ein Showrennen ist und keine Punkte für die Meisterschaft vergibt. Daytona ist deshalb sein erster vollständiger Cup-Triumph, der in die offizielle Statistik der Punkterennen eingeht, erzielt bei seinem 249. Start. RFK Racing erinnerte zudem daran, dass Preece auf dieser Strecke eine Reihe schwieriger Erlebnisse hatte, darunter einen spektakulären Überschlag im Sommerrennen 2023 sowie Zwischenfälle bei den vergangenen beiden Austragungen des Daytona 500. Der Sieg am selben Ort, verbunden mit dem Einzug in den Chase, wurde damit zu einem deutlichen Wendepunkt seiner Karriere.

Der Erfolg ist auch für RFK Racing wichtig, das zwei Autos in die Endphase bringt. Chris Buescher hatte seinen Platz im Chase bereits zuvor gesichert, während Teambesitzer Brad Keselowski nach Daytona betonte, dass die Qualifikation von zwei Fahrzeugen ein wichtiges Zeichen für den Anspruch des Teams sei, sich unter den führenden Organisationen der Cup Series zu etablieren. Preece wird jedoch aufgrund des Reseeding-Systems aus der schwierigsten Ausgangsposition aller 16 Titelkandidaten in die Endphase starten. Vor ihm liegt deshalb eine andere Herausforderung als in Daytona: Ein einziger großer Abend reicht nicht mehr aus, vielmehr muss er über zehn Rennen hinweg den anfänglichen Rückstand von 100 Punkten auf den führenden gesetzten Fahrer systematisch reduzieren. Die erste Gelegenheit bietet sich am 6. September beim Cook Out Southern 500 auf dem Darlington Raceway.

In den Chase ziehen Denny Hamlin, Ryan Blaney, Tyler Reddick, Ty Gibbs, Chase Briscoe, Christopher Bell, Kyle Larson, Chase Elliott, Joey Logano, Chris Buescher, Daniel Suárez, Carson Hocevar, William Byron, Bubba Wallace, Austin Cindric und Ryan Preece ein. Laut NASCAR wird der Fahrer Meister, der nach allen zehn abschließenden Rennen die meisten Punkte besitzt, ohne Eliminierungsrunden und ohne ein Finale, in dem ein einziges Rennen allein über den Titel entscheidet. Preece beginnt als 16. gesetzter Fahrer, hat in Daytona jedoch bereits gezeigt, wie stark das neue System einen Fahrer belohnen kann, der gleichzeitig Etappenpunkte sammelt und gewinnt, wenn der Druck am größten ist. Sein erster punktgewerteter Sieg ist deshalb nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern auch ein Ergebnis, das auf den letzten Kilometern der regulären Saison die gesamte Struktur des Titelkampfs 2026 verändert hat.

Quellen:
- NASCAR - offizieller Bericht zum Coke Zero Sugar 400, Ergebnisse, entscheidende Zwischenfälle, Etappenwertung und Bestätigung von Preeces Sieg (Link)
- NASCAR - Bericht über Shane van Gisbergens Ausscheiden aus dem Chase, Punkterechnung und Erklärung der späten Kraftstoffstrategie (Link)
- NASCAR - offizielle Erklärung des Formats The Chase für die Saison 2026, des Punktesystems, des Reseedings und der Endphase ohne Eliminierungsrunden (Link)
- RFK Racing - Teamzusammenfassung von Daytona, Preeces Startposition, Etappenergebnisse, Zahl der Führungsrunden und Kontext für RFK Racing (Link)
- Motorsport.com - offizielle Rennwertung und Bestätigung von Preeces erstem Cup-Sieg bei seinem 249. Start (Link)
- NASCAR - Analyse von Preeces Sieg und Kontext seiner früheren schwierigen Auftritte in Daytona (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Schlagwörter Ryan Preece NASCAR-Rennen Daytona Chase Coke Zero Sugar 400 RFK Racing Shane van Gisbergen
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