Olympische Komitees Amerikas erhalten in Santo Domingo wichtige Leitlinien für die Vorbereitungen auf LA28
Nationale Olympische Komitees aus Ländern Amerikas kamen in Santo Domingo zusammen, um zwei Jahre vor den Olympischen Spielen Los Angeles 2028 die operativen Vorbereitungen ihrer Delegationen abzustimmen. Das Forum zur Vorbereitung der Nationalen Olympischen Komitees wurde in zwei sprachlich getrennten Phasen abgehalten: am 17. und 18. August 2026 für Komitees aus spanischsprachigen Ländern sowie am 20. und 21. August für Vertreter englischsprachiger Länder. Nach Angaben der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees, ANOC, bestand das Ziel des Treffens darin, den Komitees zu ermöglichen, die neuesten Informationen des Organisationskomitees LA28 in konkrete Pläne für Athleten, Trainerstäbe und Verwaltungspersonal umzusetzen. Thema war nicht nur die sportliche Vorbereitung, sondern eine ganze Reihe praktischer Fragen, die das Funktionieren einer Delegation bei der größten Multisportveranstaltung der Welt bestimmen. In Santo Domingo wurde daher über Unterbringung, Transport, olympische Dörfer, Akkreditierungen, Eintrittskarten, die Registrierung von Delegationen und den Sportzeitplan gesprochen, also über Bereiche, in denen Entscheidungen lange vor der Ankunft der Athleten in Los Angeles getroffen werden müssen.
Zwei Sitzungen für Komitees aus dem gesamten Kontinent
ANOC gibt an, dass das Programm in zwei Sitzungen aufgeteilt wurde, um die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch zwischen Nationalen Olympischen Komitees verschiedener Sprachräume zu erleichtern. Die erste Gruppe bestand aus Komitees aus spanischsprachigen Ländern, die am 17. und 18. August teilnahmen, während die zweite Gruppe mit Vertretern von Komitees aus englischsprachigen Ländern am 20. und 21. August arbeitete. Diese Organisation ermöglichte ausführlichere Diskussionen über nationale Bedürfnisse und operative Modelle, anstatt das Forum auf eine einseitige Präsentation allgemeiner Informationen zu reduzieren. Nach Angaben von ANOC stellten die Teilnehmer eigene Erfahrungen und Fallstudien aus verschiedenen Bereichen der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele vor, wodurch das Programm eine praktische Komponente erhielt. Gerade der Erfahrungsaustausch ist in einer Phase wichtig, in der das Organisationskomitee des Gastgebers schrittweise immer mehr Details abschließt und die nationalen Komitees diese Entscheidungen in ihre eigenen Budgets, Personalpläne und Logistiksysteme integrieren müssen.
Eröffnet wurde das Forum vom Präsidenten des Olympischen Komitees der Dominikanischen Republik, Garibaldy Bautista, mit Begrüßungsansprachen von Joanne Zipser-Graves, stellvertretende Direktorin der Olympischen Solidarität, und Jimena Saldaña, Generalsekretärin von Panam Sports. Nach Angaben von ANOC wurde in den einleitenden Botschaften betont, wie wichtig es ist, den Nationalen Olympischen Komitees rechtzeitig Informationen, Werkzeuge und Unterstützung bereitzustellen. ANOC wurde auf dem Forum von Andres Santi, Senior Manager für Projekte und Veranstaltungen, vertreten, der mit Vertretern des Internationalen Olympischen Komitees und von Panam Sports zusammenarbeitete und an der Koordinierung des Wissensaustauschs beteiligt war. Der organisatorische Rahmen verband somit das Olympische Komitee des Gastgeberlandes, die kontinentale Sportorganisation, das IOC und ANOC mit dem Team von LA28. Für die nationalen Komitees bedeutet dies, dass sie an einem Ort Antworten von Institutionen erhalten konnten, die vor und während der Spiele unterschiedliche, aber miteinander verbundene Rollen haben werden.
Vom Masterplan bis zur Registrierung der Delegationen
Experten von LA28 präsentierten in Santo Domingo die neuesten Informationen zum Masterplan der Spiele, zum Sportprogramm, zu den olympischen Dörfern, zur Unterbringung, zum Transport, zu den Eintrittskarten, zu den Akkreditierungen und zum Registrierungsprozess der Delegationen. Nach Angaben von ANOC standen gerade diese Bereiche im Mittelpunkt des operativen Teils des Forums, da sie die tägliche Bewegung und Arbeit der Athleten und ihrer Begleitteams unmittelbar beeinflussen. Für ein Nationales Olympisches Komitee umfasst die Vorbereitung einer Delegation weit mehr als das Versenden einer Liste der Wettkämpfer: Ankünfte und Abreisen müssen im Voraus geplant, offizielles Personal eingeteilt, Akkreditierungskategorien abgestimmt, Transport- und Unterbringungsbedürfnisse vorhergesehen und sichergestellt werden, dass jedes Mitglied der Delegation ordnungsgemäß registriert ist. Jede Änderung eines Wettkampfortes oder des Zeitplans kann sich auf Trainingspläne, Ernährung, medizinische Betreuung und Transfers auswirken. Deshalb verringert ein frühzeitiger Zugang zu operativen Informationen das Risiko, dass wichtige Entscheidungen erst in den letzten Monaten vor den Spielen getroffen werden.
Die besondere Betonung der olympischen Dörfer ist ebenfalls wichtig, da LA28 bestätigt hat, dass sich das Olympische und Paralympische Dorf auf dem Campus der University of California, Los Angeles, UCLA, befinden wird. Die Organisatoren stellen dieses Modell als Teil eines umfassenderen Plans dar, der auf die Nutzung bestehender Infrastruktur setzt, anstatt eine große Zahl völlig neuer Einrichtungen ausschließlich für die Spiele zu bauen. Für Delegationen ergeben sich daraus zahlreiche konkrete Fragen: die Verteilung der Unterbringungskapazitäten, der Zugang zu Trainingsstätten, medizinischen Einrichtungen und Verpflegungsdiensten, die Bewegung zwischen dem Dorf und den Wettkampfstätten sowie die Organisation der Arbeit von Personal, das nicht dauerhaft gemeinsam mit den Athleten untergebracht ist. In einem solchen System müssen die nationalen Komitees genau wissen, wo die einzelnen Sportarten ausgetragen werden und wie lange die Transfers dauern werden. Santo Domingo diente daher als früher Abstimmungspunkt zwischen dem allgemeinen Plan des Gastgebers und den Bedürfnissen jeder einzelnen Delegation.
LA28 wird geografisch weit verteilte Spiele sein
Die operative Planung gewinnt aufgrund der geografischen Verteilung der Wettkämpfe zusätzlich an Bedeutung. Nach dem offiziellen Plan von LA28 wollen die Organisatoren in großem Umfang bestehende Stadien, Hallen und Sportkomplexe in Los Angeles und anderen Teilen Südkaliforniens nutzen, während ein Teil der Wettbewerbe auch außerhalb des unmittelbaren Stadtgebiets stattfinden wird. Das Fußballturnier wird beispielsweise Spiele in mehreren US-amerikanischen Städten umfassen, während die Endspiele im Rose Bowl Stadium in Pasadena vorgesehen sind. Ein solches Modell ermöglicht die Nutzung bestehender Kapazitäten, schafft für die nationalen Komitees jedoch eine komplexere logistische Karte mit unterschiedlichen Standorten, Zeitzonen und möglicherweise getrennter Unterbringung einzelner Teile der Delegation. Genau deshalb gehören Transport und Unterbringung zu den Themen, die lange vor der endgültigen Meldung der Athleten ausgearbeitet werden müssen.
Der offizielle Plan der Organisatoren sieht auch die Nutzung des Los Angeles Memorial Coliseum vor, einer historischen Anlage, die mit den Spielen von 1932 und 1984 verbunden ist, während die Eröffnungsfeier am 14. Juli 2028 zwischen dem Coliseum und dem Stadion in Inglewood aufgeteilt sein wird. Die Spiele dauern bis zum 30. Juli, an dem die Abschlussfeier vorgesehen ist. LA28 hat im Zeitplan außerdem eine ungewöhnliche Umkehr der traditionellen Reihenfolge der beiden größten Sportarten vorgenommen: Die Leichtathletik wird in der ersten Woche ausgetragen, das Schwimmen in der zweiten. Solche Änderungen sind nicht nur eine programmatische Besonderheit für das Publikum. Für die Delegationen beeinflussen sie die Planung der Ankunft der Athleten, die Aufenthaltsdauer einzelner Gruppen, den Einsatz von Physiotherapie- und Ärzteteams sowie den Zeitplan der Missionschefs und des übrigen Personals.
Ein breiteres Sportprogramm verändert auch die Logistik der Nationalmannschaften
Das Programm von Los Angeles 2028 wird umfangreicher sein als das von Paris 2024. Nach Angaben, die das Italienische Nationale Olympische Komitee im Juli 2026 veröffentlicht hat, soll LA28 36 Sportarten und 353 Medaillenwettbewerbe umfassen. Das IOC hatte zuvor die Aufnahme von fünf zusätzlichen Sportarten auf Vorschlag der Organisatoren genehmigt: Baseball/Softball, Cricket im T20-Format, Flag Football, Lacrosse im Sixes-Format und Squash. Flag Football und Squash werden erstmals Teil des olympischen Programms sein, während Baseball/Softball, Cricket und Lacrosse nach früheren olympischen Auftritten in unterschiedlichen Zeiträumen zurückkehren. Für nationale Komitees mit realistischen Qualifikationschancen in diesen Sportarten bedeutet dies die Möglichkeit größerer oder strukturell anders zusammengesetzter Delegationen mit zusätzlichen Trainerstäben, Ausrüstung und spezifischen Anforderungen.
Der zuvor vom IOC genehmigte Rahmen sah eine Grundquote von 10.500 Athleten für das ursprüngliche Sportprogramm vor, ergänzt um zusätzliche Plätze für die fünf von LA28 vorgeschlagenen Sportarten. Obwohl die endgültige Zahl der Mitglieder einer einzelnen nationalen Delegation erst nach Abschluss der Qualifikationsprozesse feststehen wird, müssen die Komitees bereits jetzt Szenarien für unterschiedliche Teamgrößen entwickeln. Das gilt besonders für Länder, die sich in Mannschaftssportarten qualifizieren können, denn eine einzige Qualifikation kann die Zahl der Athleten und des Begleitpersonals auf einmal um Dutzende Personen erhöhen. Die Planung basiert daher auf mehreren Varianten, von einer konservativen Schätzung der Zahl qualifizierter Athleten bis hin zu einem umfassenderen Szenario, in dem sich die Nationalmannschaft in einer größeren Zahl von Disziplinen Startplätze sichert. Das Forum in Santo Domingo gab den nationalen Komitees einen Rahmen für solche Einschätzungen auf Grundlage der neuesten Informationen des Gastgebers.
Akkreditierungen und Registrierung sind keine administrative Formalität
Eines der Themen des Forums war auch der Delegation Registration Process, das abschließende Registrierungsverfahren, mit dem die Zusammensetzung der nationalen Olympiadelegationen und die vom Veranstalter benötigten operativen Daten bestätigt werden. Dieser Prozess erfolgt relativ spät im Vorbereitungszyklus, doch seine erfolgreiche Durchführung hängt von Daten ab, die wesentlich früher gesammelt und überprüft werden. Nationale Komitees müssen die Angaben zu Athleten, Trainern, Ärzten, Physiotherapeuten, der Missionsleitung und anderen Personalkategorien abstimmen und zugleich die Regeln berücksichtigen, die den Zugang zu einzelnen Bereichen bestimmen. Die Akkreditierung ist während der Spiele gleichzeitig Identifikationsdokument und Zugangsinstrument, sodass eine falsch geplante Kategorie beeinflussen kann, wo ein einzelnes Teammitglied arbeiten darf. Deshalb werden bei solchen Foren operative Fristen und technische Anforderungen ausgearbeitet, bevor die abschließenden Registrierungen beginnen.
Dasselbe gilt für Eintrittskarten, die für unterschiedliche Bedürfnisse der olympischen Familie bestimmt sind, und für das öffentliche Verkaufssystem, obwohl es sich dabei um getrennte operative Abläufe handelt. Der breitere Kontext zeigt, wie groß der Druck auf die Kapazitäten sein wird: LA28 gab am 21. August bekannt, dass in den ersten beiden Phasen des öffentlichen Verkaufs mehr als sechs Millionen olympische Eintrittskarten verkauft wurden und dass die nächste Gelegenheit für die breite Öffentlichkeit im Jahr 2027 nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" bestehen wird. Die Organisatoren erklärten, dass der überwiegende Teil des bis dahin angebotenen Kontingents verkauft worden sei. Für nationale Komitees ist die hohe Nachfrage nicht nur ein Hinweis auf das Interesse des Publikums, sondern auch eine Erinnerung daran, dass während der Spiele der Druck auf Unterkünfte, Verkehr und andere Dienstleistungen in den Austragungsgebieten zunehmen wird. Deshalb sind Informationen über offizielle Transportsysteme und verfügbare Kapazitäten in der frühen Planungsphase besonders wichtig.
ANOC stellte Unterstützungsprogramme für nationale Komitees vor
Neben den Informationen von LA28, dem IOC und Panam Sports stellte ANOC eigene Programme für Nationale Olympische Komitees vor. Nach Angaben der Organisation sprach Andres Santi über das Programm ANOC-PEAK Uniform, den Digital Content Hub und das Studio ANOC.tv. Ziel dieser Initiativen ist es, den Komitees praktische Unterstützung zu bieten und ihnen zu helfen, die Sichtbarkeit der Athleten sowie ihrer eigenen digitalen Inhalte vor und während der Spiele zu erhöhen. Eine solche Unterstützung kann insbesondere für kleinere Komitees wichtig sein, die über bescheidenere Kommunikations-, Produktions- oder kommerzielle Ressourcen verfügen. Im modernen olympischen Umfeld beschränkt sich die Arbeit einer Delegation nicht mehr nur auf sportliche und logistische Komponenten, sondern umfasst auch Inhaltsmanagement, Kommunikation mit Publikum, Partnern und Medien sowie den Schutz der Identität der Nationalmannschaft.
Nach Angaben von ANOC informierten auch Panam Sports und Vertreter des IOC die Teilnehmer über Programme und Unterstützungsformen, die Nationalen Olympischen Komitees zur Verfügung stehen. Damit hatte das Forum eine doppelte Funktion: technische Informationen des Gastgebers zu vermitteln und die Komitees gleichzeitig mit Ressourcen der olympischen Bewegung zu verbinden, die ihnen bei der Umsetzung ihrer Pläne helfen können. Für Komitees mit kleineren Verwaltungsteams kann ein frühzeitiger Zugang zu standardisierten Werkzeugen und gemeinsamen Verfahren Kosten und die Zahl operativer Fehler verringern. Für größere Delegationen besteht der Vorteil darin, dass sie rechtzeitig die Daten erhalten, die für die komplexe Planung von Hunderten Athleten und Mitarbeitern erforderlich sind. In beiden Fällen bleibt das Ziel dasselbe: den Athleten zu ermöglichen, sich während der Spiele möglichst wenig mit organisatorischen Problemen und möglichst viel mit dem Wettkampf zu beschäftigen.
Die Vorbereitungen gehen nun von allgemeinen Plänen zu konkreten Abläufen über
Der Zweijahreszeitraum bis zu den Olympischen Spielen ist nicht mehr nur eine Phase der strategischen Planung. Mit der Bestätigung von Zeitplänen, Wettkampforten, Unterbringungsmodellen und Verkaufssystemen müssen die Nationalen Olympischen Komitees ihre eigenen Verfahren, Fristen und Verantwortlichkeiten schrittweise festlegen. Dazu gehören die Ernennung der Missionsleitungen, die Kommunikation mit den nationalen Sportverbänden, die Einschätzung der Zahl potenziell qualifizierter Athleten, alternative Logistikszenarien sowie die Planung medizinischer, sicherheitsbezogener und kommunikativer Anforderungen. Jede von den Organisatoren erhaltene Information kann eine Reihe anderer Entscheidungen beeinflussen, vom Ankunftsdatum einer bestimmten Sportgruppe bis zur benötigten Zahl von Fahrzeugen oder Mitarbeitern des Unterstützungsteams. Deshalb sind Foren wie jenes in Santo Domingo wichtig, bevor die abschließende Phase der Qualifikation und Registrierung beginnt.
ANOC bewertete nach dem Treffen, dass das Forum den Nationalen Olympischen Komitees Amerikas eine Gelegenheit zur Koordination, zum Wissensaustausch und zur Übertragung der neuesten Informationen von LA28 in eigene Vorbereitungsstrategien geboten habe, wobei die Erfahrung der Athleten im Mittelpunkt der Planung stehe. Das ist zugleich die Hauptbotschaft des Treffens: Der Erfolg einer Delegation bei den Spielen hängt nicht nur von den Ergebnissen auf den Wettkampfstätten ab, sondern auch davon, wie gut die Infrastruktur hinter den Athleten organisiert ist. Los Angeles wird 2028 nach 1932 und 1984 zum dritten Mal Gastgeber der Olympischen Sommerspiele sein, doch der heutige Umfang der Wettbewerbe, die Zahl der Austragungsorte und das erweiterte Sportprogramm werden die nationalen Komitees vor andere Anforderungen stellen als bei früheren Ausgaben. Santo Domingo war daher nicht nur eine Informationsstation, sondern Teil eines langen operativen Prozesses, der fortgesetzt wird, während LA28 neue Details veröffentlicht. Bis zur Eröffnungsfeier am 14. Juli 2028 muss jedes dieser Details in einen präzisen Plan für Anreise, Aufenthalt und Teilnahme jeder Delegation umgesetzt werden.
Quellen:
- ANOC - Bericht vom Americas LA28 NOC Games Preparation Forum in Santo Domingo, Teilnehmer und Programminhalte (Link)
- LA28 - offizielle Termine der Olympischen und Paralympischen Spiele Los Angeles 2028 (Link)
- LA28 - aktueller Plan der Wettkampfstätten und Zeitpläne für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 (Link)
- LA28 - offizielle Information zum Standort des Olympischen und Paralympischen Dorfes an der UCLA (Link)
- Internationales Olympisches Komitee - Bestätigung von fünf zusätzlichen Sportarten für das olympische Programm LA28 (Link)
- Italienisches Nationales Olympisches Komitee - Überblick über das LA28-Programm mit 36 Sportarten und 353 Medaillenwettbewerben (Link)
- LA28 - Angabe zu mehr als sechs Millionen verkauften olympischen Eintrittskarten und Ankündigung des nächsten öffentlichen Verkaufs 2027 (Link)