Die Nations Championship ist ein internationaler Wettbewerb im Fünfzehner-Rugby für zwölf Männernationalmannschaften. England, Frankreich, Irland, Italien, Schottland und Wales bilden die europäische Gruppe. Argentinien, Australien, Fidschi, Japan, Neuseeland und Südafrika gehören zur südlichen und pazifischen Gruppe. Jede Mannschaft spielt gegen alle sechs Gegner der anderen Gruppe, danach werden beide Gruppen gereiht. Am Finalwochenende treffen gleich platzierte Teams aufeinander, und der Sieger des Duells der Gruppenersten gewinnt den Titel.
Der alle zwei Jahre ausgetragene Wettbewerb entstand durch eine Neuordnung des internationalen Kalenders. Regelmäßige Vergleiche zwischen Nord und Süd erhalten so eine klare Punktewertung und einen festen Abschluss. Da das Turnier jung ist, entwickelt sich seine Siegergeschichte erst. Südafrika und Neuseeland besitzen die stärksten Bilanzen bei Weltmeisterschaften, Australien und England haben ebenfalls den globalen Titel gewonnen. Die übrigen Teilnehmer bringen starke kontinentale und Testspieltraditionen mit.
Spielplan und abgeschlossene Ergebnisse werden über sechs Runden verfolgt, wobei Austragungsort und Zeitzone wichtig sind. Ein Sieg bringt vier Tabellenpunkte, ein Unentschieden zwei. Dazu kommen ein Bonus für mindestens vier Versuche und ein Bonus bei einer Niederlage mit weniger als acht Punkten Unterschied. Die Tabelle richtet sich also nicht nur nach Siegen. Wettbewerbspunkte, Punktedifferenz und weitere Kriterien bestimmen Gruppenplatz, Gegner am Finalwochenende und Zugang zum Titelspiel.
Die Partien finden in zwei Länderspielfenstern statt, zur Jahresmitte und gegen Jahresende, meist mit einer Runde pro Woche. Die Heimspiele verteilen sich auf Stadien in Europa, Afrika, Südamerika, Asien und Ozeanien, das Finalwochenende auf eine Gastgeberstadt. Beim Kauf über Partnerplattformen sollten Stadion, Datum, lokale Anstoßzeit, Sitzplatzkategorie, Gebühren sowie Regeln für Erstattung oder Übertragung geprüft werden.
Kennzeichnend ist das direkte Aufeinandertreffen verschiedener Rugbytraditionen, von körperlichem Druck bei Standards bis zu schnellen Angriffen über die Feldbreite. Hymnen, mitreisende Fans und national geprägte Tribünen schaffen Testspielatmosphäre. Begegnungen zwischen England und Neuseeland, Frankreich und Südafrika, Irland und Südafrika sowie Australien und England erhalten besondere Aufmerksamkeit. Fidschi und Japan bringen anderes Tempo und taktische Vielfalt.