Arte in Situ in Vodnjan versammelt Künstler in der Casa Rosina: Abschlussausstellung für den 28. Mai angekündigt
Die achtzehnte Ausgabe des internationalen Kunstsymposiums Arte in Situ findet vom 25. bis 28. Mai 2026 im Raum Casa Rosina in Vodnjan statt. Laut Ankündigung der Organisatoren setzt das diesjährige Programm die langjährige Tradition der Begegnung von Künstlern aus Kroatien und dem Ausland fort, mit Schwerpunkt auf dem Schaffen in einem gemeinsamen Raum, dem Austausch von Erfahrungen und der unmittelbaren Begegnung mit dem Publikum. Das Symposium endet am Donnerstag, dem 28. Mai, mit einer Vernissage um 18 Uhr, bei der der Öffentlichkeit die während der Künstlerresidenz entstandenen Arbeiten vorgestellt werden. Die Organisatorin Solidea Guerra und der Tourismusverband der Stadt Vodnjan, der als Mitorganisator genannt wird, laden Besucher ein, die Arbeiten zu besichtigen und die diesjährigen Teilnehmer kennenzulernen. Da das Programm im Rahmen des kulturellen Angebots von Vodnjan stattfindet, können für Besucher, die wegen der Ausstellung in die Stadt kommen, auch Unterkunftsangebote in Vodnjan nützlich sein.
Eine Künstlerresidenz, die die Stadt in ein offenes Atelier verwandelt
Arte in Situ wird in öffentlichen Ankündigungen als Kunstkolonie und internationale Künstlerbegegnung beschrieben, die Vodnjan vorübergehend in ein offenes Atelier verwandelt. Nach Angaben des Tourismusverbands der Stadt Vodnjan und des Tourismusportals Istriens bringt die Kolonie Künstler aus unterschiedlichen Umfeldern zusammen und schafft durch die Arbeit in der Stadt einen Raum kreativer Energie, des Dialogs und des kulturellen Austauschs. Ein solches Format ist wichtig, weil der künstlerische Prozess nicht hinter Ateliertüren verschlossen bleibt, sondern sich in einer Umgebung entwickelt, in der die Autoren miteinander sprechen, die Vorgehensweisen anderer Teilnehmer beobachten und unterschiedliche ästhetische Ansätze vergleichen. In der Ankündigung der diesjährigen Ausgabe wird gerade der Ausbruch aus der Isolation des eigenen Ateliers als eine der zentralen Ideen des Symposiums hervorgehoben. Die Künstler entwickeln während mehrerer Tage ihre eigenen Themen, teilen aber zugleich denselben Raum, denselben Arbeitsrhythmus und die Erfahrung des Aufenthalts in Vodnjan.
Das Symposium wurde laut der übermittelten Ankündigung im Jahr 2004 von der Künstlerin Solidea Guerra ins Leben gerufen. Im Laufe der Jahre entwickelte es sich zu einer erkennbaren kulturellen Begegnung, die mehr als 200 Künstler aus Kroatien und dem Ausland zusammengebracht hat. Frühere Medienberichte führen an, dass die Veranstaltung zu Beginn als Keramikertreffen gedacht war und sich später auf andere künstlerische Genres ausweitete. Diese Entwicklung erklärt, weshalb Arte in Situ in seiner heutigen Ausgabe nicht an eine einzige Technik oder Disziplin gebunden ist, sondern Malerei, Bildhauerei, Keramik, Grafik und Mischtechniken umfasst. In der Praxis bedeutet dies, dass die Abschlussausstellung nicht nur die Ergebnisse eines Stils oder einer Schule präsentiert, sondern einen Querschnitt verschiedener künstlerischer Handschriften, die im gleichen zeitlichen und räumlichen Rahmen entstanden sind.
Die diesjährigen Teilnehmer kommen aus Kroatien und Österreich
Laut Medienankündigung nehmen an der diesjährigen Ausgabe Elisabeth Melkonyan aus Österreich sowie Boris Kačić, Snježana Pokos-Vujec, Nela Marušić, Dunja De Martini, Vesna Kuharić-Ternovec, Solidea Guerra und Boris Roce teil. Die Teilnehmer arbeiten in unterschiedlichen Disziplinen, von Malerei und Bildhauerei bis zu Keramik, Grafik und Mischtechniken. Gerade die Vielfalt der Techniken ist einer der Gründe, weshalb das Symposium den Charakter einer interdisziplinären Begegnung hat und nicht nur einer klassischen Gruppenausstellung. In einem solchen Modell kommen Künstler nicht mit einem vollständig abgeschlossenen Konzept, das dem Publikum nur vorgestellt wird, sondern entwickeln während ihres Aufenthalts Arbeiten in der Begegnung mit dem Raum, anderen Autoren und dem lokalen Ambiente. Die Abschlusspräsentation ist daher zugleich ein Einblick in den Prozess, der sich während der Residenz vollzogen hat.
Die Liste der Teilnehmer zeigt, dass die diesjährige Ausgabe auf die Verbindung der heimischen Kunstszene mit dem internationalen Kontext ausgerichtet ist. Die Teilnahme einer Autorin aus Österreich verleiht dem Programm eine internationale Dimension, während die größere Zahl kroatischer Künstler die Kontinuität der lokalen und nationalen Präsenz im Projekt betont. Laut früheren Veröffentlichungen über die Veranstaltung hat Arte in Situ auch in früheren Ausgaben Künstler aus verschiedenen Ländern zusammengeführt, wodurch Vodnjan die Rolle eines Begegnungsortes erhielt und nicht nur die eines Ausstellungsstandorts. Ein solcher Ansatz ist besonders in kleineren Gemeinden wichtig, in denen kulturelle Veranstaltungen oft eine doppelte Rolle haben: Sie bereichern das öffentliche Programm für Einwohner und Besucher, stärken aber zugleich die Sichtbarkeit des Ortes auf der kulturellen Landkarte der Region. Im Fall von Arte in Situ wird diese Sichtbarkeit durch Kontinuität, persönliche künstlerische Kontakte und den wiedererkennbaren Raum der Casa Rosina aufgebaut.
Casa Rosina als Zentrum der Begegnung und Abschlusspräsentation
Casa Rosina in Vodnjan wird bereits in früheren Veröffentlichungen als Raum erwähnt, in dem die Ausgaben und Abschlussausstellungen von Arte in Situ stattfinden. Glas Istre führte in seinem Bericht über die letztjährige Ausgabe an, dass die im Rahmen der Kolonie entstandenen Arbeiten traditionell gerade bei der Abschlussausstellung im Ambiente der Casa Rosina der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dieser Raum ist im Kontext der Veranstaltung nicht nur eine Ausstellungsadresse, sondern auch ein Ort der Begegnung von Künstlern, der Gespräche und der Präsentation des Prozesses, der dem fertigen Werk vorausgeht. In der diesjährigen Ankündigung wird betont, dass das Publikum am 28. Mai die während der Residenz entstandenen Arbeiten besichtigen und die Autoren kennenlernen können wird. Damit gestaltet sich das Abschlussprogramm als Ausstellung, aber auch als offene Begegnung mit Künstlern, was für Veranstaltungen wichtig ist, die zeitgenössische Kunst einem breiteren Publikum näherbringen wollen.
Vodnjan wird in touristischen und kulturellen Ankündigungen häufig als Ort starker Identität, eines historischen Kerns und reichen Kulturerbes präsentiert. In einer solchen Umgebung erhält eine Künstlerresidenz eine zusätzliche Bedeutungsebene, weil die Arbeiten in einem Raum entstehen, der an sich visuelle, architektonische und gesellschaftliche Impulse trägt. Frühere Ankündigungen der Veranstaltung betonten, dass Künstler Inspiration in den Schönheiten Vodnjans finden und diese anschließend in ihre eigenen Arbeiten übertragen. Auch die diesjährige Ausgabe setzt diese Linie fort, jedoch ohne ein vorgegebenes Thema, das die Autoren einschränken würde. Nach verfügbaren Informationen über frühere Ausgaben war die Freiheit von Thema und Technik ein wichtiger Teil des Konzepts der Kolonie, was den Teilnehmern einen persönlichen Zugang und eine authentische künstlerische Antwort ermöglicht.
Von individueller Arbeit zu gemeinsamem Schaffen
Die Besonderheit des Symposiums Arte in Situ liegt nicht nur darin, dass es Künstler zusammenbringt, sondern in der Art und Weise, wie es ihre gemeinsame Zeit organisiert. Die übermittelte Ankündigung hebt Gespräch, Experimentieren, gegenseitige Inspiration und Wissensaustausch als Bestandteile des Programms hervor. Das ist ein Modell, das sich von einer Ausstellung unterscheidet, bei der die Arbeiten bereits vor der Ankunft im Galerieraum abgeschlossen sind. Hier liegt der Schwerpunkt auf Aufenthalt, Prozess und dem Teilen des kreativen Alltags. Während mehrerer Tage können Künstler Techniken vergleichen, anfängliche Ideen verändern, auf die Arbeiten anderer Teilnehmer reagieren und neue Richtungen entwickeln, die in einsamer Atelierarbeit vielleicht nicht entstanden wären.
Ein solches Format hat auch für das Publikum Wert. Wenn Besucher zur Abschlussausstellung kommen, begegnen sie nicht nur fertigen Gegenständen oder Bildern, sondern den Ergebnissen eines Prozesses, der in einem gemeinsamen Raum stattgefunden hat. In der Ankündigung heißt es, dass das Ziel des Symposiums nicht nur die Produktion neuer Arbeiten ist, sondern die Schaffung eines Raums für offenen künstlerischen Austausch. Das ist besonders wichtig in der zeitgenössischen Kulturpraxis, in der der Entstehungsprozess, der Kontext der Arbeit und die Kommunikation zwischen Autoren immer stärker geschätzt werden. Arte in Situ behält so das klassische Element einer Kunstkolonie bei, erweitert es aber in Richtung eines residenziellen und interdisziplinären Modells, in dem der Dialog ebenso wichtig ist wie die Abschlussausstellung.
Kontinuität über achtzehn Ausgaben hinweg
Laut Ankündigung der Organisatoren ist Arte in Situ über achtzehn Ausgaben hinweg zu einer besonderen künstlerischen Erfahrung geworden, in der die Teilnehmer nicht nur durch die Schaffung neuer Arbeiten bereichert werden, sondern auch durch den gemeinsamen Aufenthalt. Die Zahl von mehr als 200 Künstlern, die im Laufe der Jahre am Programm teilgenommen haben, zeigt, dass die Veranstaltung über ein stabiles Netzwerk von Teilnehmern und internationalen Kontakten verfügt. Frühere Texte über die Kolonie bestätigen, dass es sich um ein Programm handelt, das Jahr für Jahr in Vodnjan stattfindet, und dass es in der Öffentlichkeit als einer der kulturellen Inhalte erkannt wird, die die Stadt mit der internationalen Kunstszene verbinden. Diese Kontinuität ist wichtig, weil kulturelle Veranstaltungen oft von der Beharrlichkeit der Organisatoren, der Verfügbarkeit von Räumen und der Unterstützung der lokalen Gemeinschaft abhängen. Im Fall von Arte in Situ ist die Langlebigkeit des Projekts Teil seiner Identität geworden.
In der diesjährigen Ausgabe zeigt sich diese Kontinuität in der erneuten Verbindung von Künstlern unterschiedlicher Generationen, Disziplinen und Erfahrungen. Solidea Guerra ist als Initiatorin des Symposiums zugleich eine der Teilnehmerinnen, was den autorischen und organisatorischen Charakter des Projekts zusätzlich betont. Boris Roce, der in früheren Veröffentlichungen als einer der mit der Organisation der Kolonie verbundenen Künstler erwähnt wird, gehört ebenfalls zu den diesjährigen Teilnehmern. Damit setzt sich die Verbindung zwischen künstlerischer Arbeit und organisatorischem Engagement fort, was ein häufiges Element unabhängiger Kulturprojekte ist. Solche Veranstaltungen entstehen nicht nur durch administrative Planung, sondern auch durch die persönliche Energie von Künstlern, die Bedingungen für Begegnungen, Zusammenarbeit und öffentliche Präsentation schaffen.
Die Abschlussvernissage ist als Begegnung mit den Autoren geöffnet
Die Abschlussvernissage ist für Donnerstag, den 28. Mai 2026, um 18 Uhr in der Casa Rosina in Vodnjan angekündigt. Laut Ankündigung der Organisatoren werden Besucher die während der Residenz entstandenen Arbeiten besichtigen und die diesjährigen Künstler kennenlernen können. Die Abschlussausstellung hat eine wichtige Rolle, weil sie mehrere Arbeitstage in einer einheitlichen öffentlichen Präsentation zusammenfasst. Sie schließt zugleich den residenziellen Teil des Programms ab und öffnet einen Raum der Kommunikation mit dem Publikum. Für Besucher bedeutet das die Möglichkeit, frisch entstandene Arbeiten zu sehen, aber auch von den Autoren mehr über die Ideen, Materialien und Verfahren zu erfahren, die hinter den ausgestellten Werken stehen.
Das Programm fügt sich in das breitere Bild kultureller Veranstaltungen in Vodnjan ein, das durch lokale Manifestationen und Ereignisse versucht, Kulturerbe, zeitgenössische Kunst und touristisches Angebot miteinander zu verbinden. Die offiziellen Seiten des Tourismusverbands der Stadt Vodnjan veröffentlichen regelmäßig Veranstaltungen im Stadtgebiet, und Arte in Situ hebt sich in diesem Rahmen als Programm mit internationalem Charakter und langjähriger Tradition ab. Für die lokale Gemeinschaft bedeuten solche Ereignisse zusätzliche kulturelle Aktivität außerhalb der üblichen touristischen Inhalte. Für Künstler stellen sie eine Gelegenheit zur Arbeit in einer neuen Umgebung dar, und für das Publikum die Möglichkeit einer unmittelbaren Begegnung mit Autoren und zeitgenössischen bildnerischen Praktiken.
Kunst als Raum der Verbindung
Das diesjährige Arte in Situ bestätigt weiterhin die Idee der Kunst als Raum der Verbindung, des Nachdenkens und des gemeinsamen Schaffens. In einer Zeit, in der künstlerische Arbeit häufig unter individualisierten Bedingungen stattfindet, erinnern solche Symposien an die Bedeutung von Begegnung, Gespräch und Austausch. Die Teilnehmer teilen nicht nur den Ausstellungsraum, sondern auch die Zeit der Entstehung der Arbeiten, was die Möglichkeit spontaner Kooperationen und neuer beruflicher Verbindungen eröffnet. Gerade darin liegt einer der Schlüsselwerte lang andauernder Kunstkolonien: Sie schaffen Netzwerke, die über eine einzelne Ausgabe hinausgehen und durch zukünftige Projekte, Ausstellungen und persönliche künstlerische Wege weiterleben.
Für Vodnjan stellt die achtzehnte Ausgabe des Symposiums die Fortsetzung einer kulturellen Praxis dar, die im Laufe der Jahre Wiedererkennbarkeit aufgebaut hat. Nach verfügbaren Informationen aus der Ankündigung und früheren Veröffentlichungen ist Arte in Situ nicht als Veranstaltung eines Massenformats gedacht, sondern als konzentrierte künstlerische Begegnung, in der Unmittelbarkeit, Raum und der persönliche Beitrag jedes Teilnehmers wichtig sind. Die Abschlussausstellung am 28. Mai ist daher nicht nur eine Präsentation der während vier Tagen entstandenen Arbeiten, sondern auch eine öffentliche Spur eines Prozesses, in dem das lokale Ambiente auf unterschiedliche künstlerische Sprachen trifft. Nach achtzehn Ausgaben bleibt diese Kombination aus Kontinuität und Offenheit weiterhin der zentrale Grund, weshalb Arte in Situ seinen Platz im kulturellen Leben Vodnjans behält.
Quellen:
- Tourismusverband der Stadt Vodnjan – Ankündigungen von Veranstaltungen und Kulturprogrammen in Vodnjan (Link)
- Istra.hr – Veranstaltungskalender und Beschreibung der Manifestation Arte in Situ in Vodnjan (Link)
- Turističke priče – Text über die 17. Ausgabe der Kunstkolonie Arte in Situ und den organisatorischen Kontext (Link)
- Glas Istre – Bericht über eine frühere Ausgabe der Manifestation und die Abschlussausstellung in der Casa Rosina (Link)
- Novi list – Archivtext über die Entwicklung der Manifestation von einem Keramikertreffen hin zu breiteren künstlerischen Genres (Link)