RaĂșl FernĂĄndez bricht den Mandalika-Rekord: Aprilia belegt vor dem MotoGP-Sprint die ersten drei PlĂ€tze im Training
RaĂșl FernĂĄndez hat den Auftakt zum GroĂen Preis von Indonesien 2026 mit einem neuen Streckenrekord in Mandalika und einem Ergebnis geprĂ€gt, das die StĂ€rke der Aprilia-MotorrĂ€der zusĂ€tzlich unterstrich. Der spanische Fahrer des Teams SuperFile Trackhouse MotoGP fuhr am Freitag, dem 9. Oktober, eine Rundenzeit von 1:28.725 und beendete das offizielle MotoGP-Training auf dem ersten Platz. Laut dem offiziellen Bericht des WM-Veranstalters lag Marco Bezzecchi 0,219 Sekunden zurĂŒck, wĂ€hrend der WM-FĂŒhrende Jorge MartĂn einen RĂŒckstand von 0,481 Sekunden aufwies. Damit sicherten sich die Aprilia-Fahrer alle drei Spitzenpositionen. Vierter wurde Pedro Acosta auf seiner KTM, wĂ€hrend Titelverteidiger Marc MĂĄrquez auf der Werks-Ducati den fĂŒnften Platz belegte, 0,701 Sekunden hinter FernĂĄndez. Dieses Ergebnis ist vor dem Sprint am Samstag und dem Hauptrennen am Sonntag besonders bedeutsam, da zwischen MartĂn und MĂĄrquez ein enger Kampf um den Weltmeistertitel stattfindet.
FernĂĄndez verbessert den bisherigen Rekord von Bezzecchi
Auf dem Pertamina Mandalika International Circuit, der auf der indonesischen Insel Lombok liegt, begann der Freitag mit einem guten Ergebnis fĂŒr Marc MĂĄrquez, aber auch mit einem deutlichen Warnsignal von Aprilia. Im ersten freien Training, dem sogenannten FP1, war Bezzecchi mit einer Zeit von 1:30.132 der Schnellste. MĂĄrquez belegte mit einem RĂŒckstand von 0,237 Sekunden den zweiten Platz, MartĂn wurde Dritter und Acosta Vierter. FernĂĄndez beendete den Vormittag auf dem fĂŒnften Platz, was seine Leistung am Nachmittag noch beeindruckender macht. Laut dem Bericht von MotoGP setzte Bezzecchi damit seine Serie starker Auftritte auf einer Strecke fort, die sich bereits in frĂŒheren Saisons als besonders geeignet fĂŒr seinen Fahrstil erwiesen hatte.
Im entscheidenden Freitagstraining, das bestimmt, welche zehn Fahrer direkt in den zweiten Teil des Qualifyings einziehen, verbesserte FernĂĄndez seine Rundenzeiten schrittweise. ZunĂ€chst fuhr er eine Zeit von 1:29.252, bevor ihm eine Runde in 1:28.725 gelang, die bis zum Ende der Sitzung niemand mehr unterbieten konnte. MotoGP bestĂ€tigte, dass der bisherige absolute Streckenrekord bei 1:28.832 gelegen hatte und von Marco Bezzecchi wĂ€hrend des Qualifyings zum GroĂen Preis von Indonesien 2025 aufgestellt worden war. FernĂĄndez verbesserte die Bestmarke somit um 0,107 Sekunden. Das ist in einem Wettbewerb, in dem oft nur wenige Zehntelsekunden zahlreiche Fahrer voneinander trennen, ein erheblicher Unterschied. Auch Bezzecchi blieb am Freitag mit einer Zeit von 1:28.944 unter einer Minute und 29 Sekunden, wĂ€hrend MartĂn sich mit 1:29.206 den dritten Platz sicherte.
Bemerkenswert war auch die Art und Weise, wie der Rekord zustande kam. FernĂĄndez setzte sich nicht erst mit einem einzigen letzten Versuch an die Spitze, sondern zeigte bereits in der zweiten HĂ€lfte der Sitzung seine Geschwindigkeit auf der Aprilia RS-GP26. In den Schlussminuten verbesserten seine Konkurrenten ihre persönlichen Bestzeiten, doch die schnellste Runde des Trackhouse-Fahrers blieb unerreichbar. Die offizielle Statistik zeigt, dass der Spanier seine schnellste Runde in der 19. von insgesamt 22 Trainingsrunden fuhr. Der Erfolg war zugleich etwas Besonderes fĂŒr Aprilia: Laut MotoGP war es das erste Mal, dass Fahrer dieser Marke in dieser Art des offiziellen Trainings die ersten drei PlĂ€tze belegten.
Warum die Kurven von Mandalika der Aprilia entgegenkommen
Aprilia war mit hohen Erwartungen nach Indonesien gereist, doch das Ergebnis vom Freitag zeigte, dass die Geschwindigkeit nicht auf das Werksteam beschrĂ€nkt war. FernĂĄndez fĂ€hrt fĂŒr Trackhouse, ein unabhĂ€ngiges Team, das MotorrĂ€der des italienischen Herstellers einsetzt, wĂ€hrend Bezzecchi und MartĂn das Werksteam Aprilia Racing vertreten. Gerade die Tatsache, dass MotorrĂ€der aus unterschiedlichen Boxen die gesamte Spitze der Ergebnisliste besetzten, ist ein wichtiger Hinweis auf ihre LeistungsfĂ€higkeit auf dieser Strecke. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass sich dieselbe Reihenfolge im Rennen wiederholen wird. Dort beeinflussen der Start, die Reifenwahl, der VerschleiĂ ĂŒber mehrere Runden und der Verkehr zwischen den Fahrern das Ergebnis. Das Freitagstraining bestĂ€tigte vor allem, dass Aprilia ĂŒber ein Ă€uĂerst konkurrenzfĂ€higes Paket fĂŒr eine schnelle Einzelrunde verfĂŒgt.
Nach dem Training erklĂ€rte FernĂĄndez in einem GesprĂ€ch, das vom Fachportal GPOne veröffentlicht wurde, dass Mandalika mit seinen schnellen und flĂŒssig ineinander ĂŒbergehenden Kurven besonders gut zur Aprilia passe. Er betonte, dass ihn das Tempo, das er ĂŒber mehrere Runden halten könne, mehr zufriedenstelle als der Rekord selbst. Seinen Angaben zufolge ermutigte ihn besonders das FahrgefĂŒhl mit dem mittelharten Reifen, auf dem er sich wohler fĂŒhlte als mit der weicheren Mischung, die fĂŒr die schnellste Rundenzeit verwendet worden war. Er fĂŒgte hinzu, dass das Motorrad eine gute StabilitĂ€t biete und er sowohl beim Einlenken als auch wĂ€hrend der Kurvenfahrt seine Geschwindigkeit halten könne. Diese EinschĂ€tzung ist wichtig, weil sich ein Vorteil auf einer einzelnen schnellen Runde nicht zwangslĂ€ufig auf den Sprint oder das Hauptrennen ĂŒbertragen lĂ€sst.
Nach offiziellen MotoGP-Angaben ist die Strecke von Mandalika ungefĂ€hr 4,3 Kilometer lang und verfĂŒgt ĂŒber elf Rechts- und sechs Linkskurven. Die lĂ€ngste Gerade misst 723 Meter. Laut FernĂĄndez begĂŒnstigt das Streckenlayout MotorrĂ€der, die ihre Geschwindigkeit in lang gezogenen Kurven und bei Richtungswechseln gut beibehalten können. Der Spanier ist der Ansicht, dass ihm gerade solche Streckenabschnitte ermöglichen, die StĂ€rken der Aprilia auszunutzen, rĂ€umte jedoch ein, dass die Werksfahrer im ersten Sektor einen gewissen Vorteil hĂ€tten. Mandalika gehört seit 2022 zum MotoGP-Kalender, nachdem die Anlage auf Lombok 2021 eröffnet worden war. Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison ist der Grand Prix der 17. von insgesamt 22 vorgesehenen LĂ€ufen der Weltmeisterschaft.
Acosta ist hinter Aprilia der Schnellste, Ducati mit vier Fahrern unter den besten Zehn
Hinter dem fĂŒhrenden Trio war die gröĂte Ăberraschung nicht der RĂŒckstand eines einzelnen Fahrers, sondern der Abstand zwischen Aprilia und den ĂŒbrigen Herstellern. Pedro Acosta vom Werksteam Red Bull KTM belegte mit einer Zeit von 1:29.394 den vierten Platz und lag damit 0,669 Sekunden hinter FernĂĄndez. Nur 0,032 Sekunden langsamer war Marc MĂĄrquez, der mit einer Runde in 1:29.426 den fĂŒnften Platz erreichte. Fabio Di Giannantonio vom Team VR46 wurde Sechster und war damit der zweitschnellste Ducati-Fahrer, lediglich vier Tausendstelsekunden hinter MĂĄrquez. FĂŒr alle bedeutete das Freitagsresultat den direkten Einzug ins Q2, ohne am ersten Teil des Qualifyings teilnehmen zu mĂŒssen.
Laut der veröffentlichten Ergebnisliste belegte Fabio Quartararo auf Yamaha den siebten Platz, Ălex MĂĄrquez vom Gresini-Team wurde Achter, Franco Morbidelli von VR46 Neunter und Francesco Bagnaia auf der zweiten Werks-Ducati Zehnter. Damit hatte Ducati fĂŒnf Fahrer unter den besten Zehn, doch keiner von ihnen konnte mit dem Aprilia-Trio mithalten. Bagnaia sicherte sich seinen Platz im Q2 durch eine spĂ€te Verbesserung, wĂ€hrend Quartararo das Training nach einem frĂŒheren Sturz fortsetzte und sich dennoch unter den Besten platzieren konnte. Die zehn schnellsten Fahrer des Freitagstrainings ziehen direkt in den abschlieĂenden Teil des Qualifyings ein, in dem die vorderen StartplĂ€tze vergeben werden. Das Freitagsergebnis stellt daher weder fĂŒr den Sprint noch fĂŒr das Rennen am Sonntag die endgĂŒltige Startaufstellung dar.
StĂŒrze, gelbe Flaggen und ein schwieriger Weg ins Qualifying
Die Nachmittagssitzung war auĂerdem von mehreren StĂŒrzen geprĂ€gt, was die Suche nach einer schnellen Runde noch schwieriger machte. Laut dem Bericht von MotoGP gehörten FermĂn Aldeguer, Fabio Quartararo, Enea Bastianini, Diogo Moreira, Ălex MĂĄrquez und Ălex Rins zu den Fahrern, die von der Strecke abkamen. Aldeguer, der Sieger des GroĂen Preises von Indonesien 2025, hatte bereits im Vormittagstraining Schwierigkeiten gehabt und verpasste am Nachmittag die direkte Qualifikation fĂŒr Q2. Bastianini stĂŒrzte im entscheidenden Training zweimal, wĂ€hrend Moreira seine Sitzung nach einem Zwischenfall beenden musste. Gelbe Flaggen auf einzelnen Streckenabschnitten erschwerten zusĂ€tzlich die Versuche jener Fahrer, die in der Schlussphase ihre Rundenzeiten verbessern wollten.
Besonders knapp ging es an der Grenze zum zehnten Platz zu. Ălex Rins wurde Elfter, nur 0,090 Sekunden hinter Bagnaia, wĂ€hrend Jack Miller den zwölften Platz belegte und lediglich 0,097 Sekunden hinter dem letzten direkt fĂŒr Q2 qualifizierten Fahrer lag. Ai Ogura, FernĂĄndez' Teamkollege bei Trackhouse, wurde Dreizehnter und war damit der einzige Aprilia-Fahrer, der den direkten Einzug in den zweiten Teil des Qualifyings verpasste. In der ersten Qualifying-Gruppe befanden sich auĂerdem Luca Marini, Aldeguer, Toprak RazgatlıoÄlu sowie weitere Fahrer, die nicht zu den zehn Schnellsten gehört hatten. Der Unterschied zwischen dem zehnten und elften Platz bringt zwar keine WM-Punkte, kann aber erheblichen Einfluss darauf haben, wie viel Arbeit ein Fahrer vor dem eigentlichen Rennen noch leisten muss.
Zwei Punkte zwischen MartĂn und MĂĄrquez verĂ€ndern die Bedeutung jedes Ergebnisses
Aprilia und Ducati liefern sich in Mandalika nicht nur einen technischen Wettstreit, sondern auch einen direkten Kampf um den Weltmeistertitel. Nach dem WM-Stand im Anschluss an den GroĂen Preis von Japan in Motegi reiste Jorge MartĂn mit 333 Punkten nach Indonesien, Marc MĂĄrquez mit 331 Punkten. Marco Bezzecchi lag mit 284 Punkten auf dem dritten Platz, also 49 Punkte hinter dem fĂŒhrenden MartĂn, wĂ€hrend FernĂĄndez mit 216 Punkten Siebter war. Diese Zahlen erklĂ€ren, weshalb der dritte Platz von MartĂn und der fĂŒnfte Platz von MĂĄrquez am Freitag eine gröĂere Bedeutung haben, als dies zu einem frĂŒheren Zeitpunkt der Saison der Fall gewesen wĂ€re. Allerdings werden weder im freien noch im offiziellen Training WM-Punkte vergeben: Ihre unmittelbare Bedeutung liegt in der Vorbereitung und der Positionierung fĂŒr das Qualifying.
Nur eine Woche zuvor hatte MĂĄrquez in Japan sowohl den Sprint als auch das Hauptrennen gewonnen und damit MartĂns Vorsprung auf zwei Punkte verkĂŒrzt. In Mandalika traf er auf ein anderes KrĂ€fteverhĂ€ltnis, und sein RĂŒckstand von etwas mehr als sieben Zehntelsekunden auf FernĂĄndez am Freitag zeigte, wie viel Arbeit Ducati auf einer schnellen Einzelrunde noch vor sich hatte. Der Spanier rĂ€umte gegenĂŒber GPOne ein, dass der RĂŒckstand tatsĂ€chlich bestehe und nicht nur auf unterschiedliche Trainingsprogramme zurĂŒckzufĂŒhren sei. Er betonte, dass seine gröĂte Herausforderung darin liege, bei einem einzigen schnellen Versuch das Maximum aus dem Reifen herauszuholen. Gleichzeitig erklĂ€rte er, dass Aprilia besonders gut durch lange, schnelle Kurven fahre, wĂ€hrend Ducati Strecken bevorzuge, auf denen harte Bremsmanöver und starke Beschleunigungen eine gröĂere Rolle spielten. Dennoch ist MĂĄrquez der Ansicht, dass es entscheidend sei, möglichst viele Punkte zu sammeln, selbst wenn ein Sieg kein realistisches Ziel darstelle.
Andererseits behauptete auch MartĂn nach seinem dritten Platz nicht, alle Schwierigkeiten ĂŒberwunden zu haben. Im GesprĂ€ch mit GPOne sagte er, dass er wĂ€hrend der Nachmittagssitzung Probleme mit dem GefĂŒhl fĂŒr den Vorderreifen gehabt habe und es ihm nicht gelungen sei, mehrere schnelle Runden aneinanderzureihen. Sein Vertrauen in das Motorrad kehrte wĂ€hrend seines Versuchs auf die Bestzeit zurĂŒck, doch er schĂ€tzte FernĂĄndez derzeit als ĂŒberlegen ein. AuĂerdem warnte er davor, MĂĄrquez abzuschreiben, da ihre Rennpace nĂ€her beieinandergelegen habe, als die Rangliste einer einzelnen schnellen Runde vermuten lasse. Diese EinschĂ€tzung lĂ€sst die Frage offen, ob Aprilia seinen Vorsprung vom Freitag auch dann in gleichem MaĂe behaupten kann, wenn die Fahrer in einer Gruppe gegeneinander kĂ€mpfen.
Mandalika hat schon frĂŒher die Erwartungen verĂ€ndert
Auch die Geschichte des Rennens in Indonesien mahnt zur Vorsicht, wenn aus Trainingsergebnissen Schlussfolgerungen gezogen werden. Bezzecchi sicherte sich 2025 in Mandalika die Poleposition und gewann den Sprint, doch das Rennen am Sonntag verlief nicht nach seinen Erwartungen. Nach einem schlechten Start kam es zu einer Kollision mit Marc MĂĄrquez, wĂ€hrend der Sieg an den damaligen Gresini-Fahrer FermĂn Aldeguer ging. FĂŒr Aldeguer war es der erste Sieg in der Königsklasse. Seine Schwierigkeiten am Freitag dieses Jahres zeigen zugleich, wie stark sich die UmstĂ€nde zwischen zwei Austragungen desselben Grand Prix verĂ€ndern können. MotoGP erinnert auĂerdem daran, dass MĂĄrquez bei seinen bisherigen Starts in Mandalika noch kein Hauptrennen am Sonntag beenden konnte.
Wichtig ist auch der technische Hintergrund, insbesondere die Reifen. Das Fachportal Crash.net weist darauf hin, dass das Streckenlayout und die steifere Konstruktion der Michelin-Reifen fĂŒr dieses Rennen bereits vor dem Wochenende als Faktoren galten, die Aprilia entgegenkommen könnten. Gleichzeitig dokumentieren Berichte vom Vorjahresrennen die Schwierigkeiten einiger Ducati-Fahrer mit dem speziellen Hinterreifen, der fĂŒr die anspruchsvollen Bedingungen in Mandalika vorgesehen war. Das ist kein Beweis dafĂŒr, dass sich dasselbe Problem 2026 wiederholen wird, zeigt aber, weshalb die Teams neben der Qualifying-Geschwindigkeit auch das Verhalten des Motorrads ĂŒber lĂ€ngere Rundenserien beurteilen mĂŒssen. FernĂĄndez' positive EinschĂ€tzung des mittelharten Reifens ist deshalb eines der wichtigeren Details seines Auftritts am Freitag und nicht nur eine beilĂ€ufige Bemerkung nach dem Rekord.
Der Sprint am Samstag könnte die WM-Wertung sofort verÀndern
Laut dem offiziellen MotoGP-Zeitplan beginnt der Sprint am Samstag, dem 10. Oktober, um 15 Uhr Ortszeit auf Lombok, was 7 Uhr koordinierter Weltzeit (UTC) entspricht. Vorgesehen sind 13 Runden, wĂ€hrend das Hauptrennen am Sonntag, dem 11. Oktober, ebenfalls um 15 Uhr Ortszeit startet und ĂŒber 27 Runden fĂŒhrt. Im Sprint erhalten die ersten neun Fahrer Punkte: Der Sieger bekommt zwölf Punkte, der Zweitplatzierte neun und der Drittplatzierte sieben. Angesichts des Vorsprungs von nur zwei Punkten zwischen MartĂn und MĂĄrquez könnte bereits das Samstagsergebnis die FĂŒhrung in der Gesamtwertung verĂ€ndern, unabhĂ€ngig vom Ausgang des Rennens am Sonntag. Genau deshalb sind die Qualifying-Position und ein guter Start fĂŒr beide Titelkandidaten besonders wertvoll.
Das freie Training am Samstag (FP2) zeigte, dass sich das KrĂ€fteverhĂ€ltnis weiterentwickelt. Nach den von Crash.net veröffentlichten Ergebnissen war Bezzecchi in dieser Sitzung mit 1:29.560 der Schnellste, FernĂĄndez belegte mit 0,174 Sekunden RĂŒckstand den zweiten Platz und Marc MĂĄrquez wurde Dritter, 0,311 Sekunden hinter dem FĂŒhrenden. Di Giannantonio belegte den vierten und MartĂn den fĂŒnften Platz. Damit zeigte Ducati in diesem Teil des Programms, dass der Hersteller nĂ€her an der Spitze liegen kann als im offiziellen Freitagstraining. Da sich die Bedingungen und Ziele der einzelnen Sitzungen unterscheiden, lĂ€sst sich aus diesen Zeiten noch nicht zuverlĂ€ssig ableiten, wie das tatsĂ€chliche KrĂ€fteverhĂ€ltnis fĂŒr das Rennen aussieht. FernĂĄndez' Rekord bleibt dennoch das wichtigste Einzelergebnis zum Auftakt des Indonesien-Wochenendes. Die Frage, ob Ducati die Fortschritte vom Samstag in einen Kampf mit Aprilia umsetzen kann, wird auf der Strecke beantwortet werden.
Quellen:
- MotoGP â offizieller Bericht ĂŒber das Freitagstraining, den Rekord und die Ergebnisliste (Link)
- MotoGP â Ergebnisse des ersten freien Trainings und Auftakt des Rennwochenendes in Indonesien (Link)
- MotoGP â offizieller Zeitplan des GroĂen Preises von Indonesien und Renntermine (Link)
- MotoGP â technische Daten und Geschichte der Rennstrecke von Mandalika (Link)
- GPOne â Aussagen von FernĂĄndez ĂŒber Aprilia, die Kurven und das Tempo auf den Reifen (Link)
- GPOne â Aussagen von MartĂn ĂŒber sein FahrgefĂŒhl und seine Konkurrenten (Link)
- GPOne â EinschĂ€tzung von MĂĄrquez zu seinem RĂŒckstand und den Streckencharakteristiken (Link)
- Crash.net â Freitagsergebnisse und Grenze fĂŒr die direkte Qualifikation (Link)
- Crash.net â Einfluss des Streckenlayouts von Mandalika und der Reifenkonstruktion auf die Qualifying-Aussichten (Link)
- Crash.net â WM-Gesamtwertung nach dem GroĂen Preis von Japan (Link)
- Crash.net â Ergebnisse des freien Trainings am Samstag (Link)
- MotoGP â offizielles Punktesystem fĂŒr den Sprint und das Hauptrennen (Link)