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Grobnička jesen 2026 auf Burg Grobnik: Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie und Herbstprogramm

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Besuchen Sie am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr die Galerie SUG auf Burg Grobnik zur Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen der Künstlerkolonie. Entdecken Sie Werke von fünf Künstlerinnen und das Herbstprogramm mit Lesungen, Konzerten und weiteren Ausstellungen bis Dezember. Veranstalter ist die Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine

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Grobnička jesen 2026 auf Burg Grobnik: Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum der Künstlerkolonie und Herbstprogramm press release / objava za medije

Der Grobnik-Herbst 2026 beginnt mit einer Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen der Künstlerkolonie Grobnik

In der Galerie für zeitgenössische Kunst Grobnik, die sich im historischen Kastell Grobnik in der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar befindet, wird am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, um 18 Uhr eine Ausstellung mit Werken der Jubiläumsausgabe der Künstlerkolonie Grobnik eröffnet. Die Eröffnung markiert zugleich den offiziellen Beginn des Grobnik-Herbstes 2026, einer Kulturveranstaltung, die über mehrere Monate bildende Künstler, Schriftsteller, Musiker, Kulturerbeforscher und junge Kunstschaffende zusammenbringt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programmauftakts steht das dreißigjährige Jubiläum der 1996 begonnenen Künstlertreffen. Nach Angaben der Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine, die die Veranstaltung organisiert, bietet das Jubiläum gleichzeitig die Gelegenheit, neue Kunstwerke vorzustellen und die Entwicklung der Sammlung nachzuzeichnen, die im Laufe der Jahrzehnte im Kastell entstanden ist. Das Programm dauert bis Dezember und umfasst Ausstellungen, Buchpräsentationen, ein Konzert, eine wissenschaftliche Tagung sowie Aktivitäten, die dem Dialekt von Grobnik gewidmet sind.

Fünf Künstlerinnen beim internationalen Jubiläumstreffen

Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung und mehreren organisatorisch bescheideneren Ausgaben versammelte die Künstlerkolonie Grobnik 2026 erneut eine internationale Gruppe. Durch die Zusammenarbeit zwischen der Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine und dem ungarischen Kulturinstitut Liszt in Zagreb schloss sich die ungarische Künstlerin Andrea Szocs vier kroatischen Künstlerinnen an. Neben ihr nahmen Alba Miočev, Marina Rajsić, Jasna Šikanja und Hana Belobrk teil. Die künstlerische Leitung übernahm Dr. art. Celestina Vičević, Grafikerin und Professorin an der Akademie für angewandte Kunst der Universität Rijeka. Der Veranstalter betont, dass die Ausstellung die Vielfalt der individuellen künstlerischen Ansätze präsentieren soll, anstatt die Werke auf einen gemeinsamen stilistischen oder thematischen Nenner zu reduzieren.

Die Teilnahme einer Künstlerin aus Ungarn ist auch deshalb von Bedeutung, weil sie die internationalen Verbindungen fortsetzt, die während eines Großteils ihrer Geschichte ein charakteristisches Merkmal der Künstlerkolonie Grobnik waren. Nach Angaben der Katedra fand das erste Künstlertreffen 1996 statt, erhielt bereits 1997 einen internationalen Charakter und wurde ab 1998 unter dem Namen Internationale Künstlerkolonie Grobnik durchgeführt. In verschiedenen Zeitabschnitten kamen Kunstschaffende aus Kroatien und anderen Ländern ins Kastell, lernten die Region Grobnišćina kennen und schufen dort ihre Werke. Dieses Modell ermöglichte es, die Treffen nicht auf den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern zu beschränken. Dank der Werke, die nach den einzelnen Ausgaben bei der Katedra verblieben, entstand ein dauerhafter Kunstbestand, der heute eine der wichtigen Grundlagen des Galerieprogramms bildet.

Vom Künstlertreffen zur Sammlung zeitgenössischer Kunst

Die Geschichte der Künstlerkolonie ist mit zahlreichen bedeutenden Kunstschaffenden verbunden, die in den vergangenen dreißig Jahren in Grobnik tätig waren. In ihrer Jubiläumsankündigung hebt die Katedra unter anderem Vlado Martek, Joško Eterović, Tomo Gerić, Vojo Radoičić, Zvonimir Kamenar, Josip Butković, Zdravko Milić und Predrag Todorović hervor. Ihre Teilnahme verdeutlicht die Bandbreite der im Programm vertretenen künstlerischen Ansätze, von unterschiedlichen malerischen und grafischen Techniken bis hin zum bildhauerischen Ausdruck. Eine wichtige Besonderheit des Grobniker Modells war die Entscheidung, einen Teil der entstandenen Werke am Veranstaltungsort zu belassen. Dadurch hatte jedes Treffen zwei Ergebnisse: die unmittelbare Zusammenarbeit der Kunstschaffenden und die langfristige Bereicherung einer Sammlung, die künftigen Generationen zur Verfügung steht.

Die fachliche Gestaltung der Sammlung ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschichte. Die Kunsthistoriker Berislav Valušek und Boris Toman führten eine Auswahl durch, auf deren Grundlage 2002 die Sammlung zeitgenössischer bildender Kunst Grobnik entstand. Laut der Ankündigung zum dreißigjährigen Jubiläum umfasst die Sammlung fast 500 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken. Auf einer anderen offiziellen Seite der Katedra, die sich mit den Vorbereitungen für ein Heimatmuseum befasst, werden ungefähr 700 Kunstwerke im Depot erwähnt. Die veröffentlichten Zahlen unterscheiden sich somit je nach Darstellung des Bestands. Die Katedra erklärt, dass derzeit eine systematische Inventarisierung und fachliche Erschließung der Objekte durchgeführt wird, was für ihre genaue Erfassung, langfristige Bewahrung und künftige Ausstellung von Bedeutung ist.

Die Galerie für zeitgenössische Kunst Grobnik wurde 1999 eröffnet, drei Jahre nach Beginn der Künstlerkolonie, um den entstandenen Werken einen geeigneten Ausstellungsraum zu bieten. Nach Angaben der Katedra wurde die Einrichtung vom Kulturministerium, der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar und der Gemeinde Čavle unterstützt. Die Galerie entwickelte sich nicht nur zu einem Ort für die Präsentation der Sammlung, sondern organisierte auch Einzel- und Gruppenausstellungen kroatischer und internationaler Kunstschaffender. Werke aus der Grobniker Sammlung wurden auch außerhalb Kroatiens gezeigt, unter anderem im Rahmen des Projekts CroARTia in Stuttgart. Nach der Renovierung und Wiedereröffnung im Dezember 2023 widmete sich die Galerie verstärkt auch der Dokumentation ihres Bestands. Die Kuratorin Katerina Jovanović trägt zur Entwicklung des aktuellen Ausstellungsprogramms bei, während Ivo Bogović die Galerie leitet.

Der Grobnik-Herbst begann bereits im September

Die ersten Veranstaltungen des diesjährigen Programms fanden bereits vor der offiziellen Eröffnung im Oktober statt. Nachdem die Künstlerinnen am 19. und 20. September in der Künstlerkolonie gearbeitet hatten, beteiligte sich die Katedra am 23. September gemeinsam mit dem See- und Geschichtsmuseum des kroatischen Küstenlandes in Rijeka an den Europäischen Tagen des Denkmals. Dieser Programmteil konzentrierte sich darauf, den Teilnehmern das kulturelle Erbe näherzubringen, unter anderem durch Bildungsaktivitäten. Der nächste wichtige Termin war der 2. Oktober, als in der Sokolana der abendfüllende lyrisch-didaktische Dokumentarfilm "Šapat gljiva" von Toni Košćina gezeigt wurde.

Die feierliche Ausstellungseröffnung findet im historischen Kastell Grobnik an der Adresse Trg Zrinskih i Frankopana 1, Grobnik, statt. Besucher, die während des Herbstes mehrere Veranstaltungen besuchen möchten, können auch Unterkunftsangebote in Grobnik und Umgebung nutzen. Das Kastell ist dabei nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch Teil der kulturellen Identität der Veranstaltung.

Das Projekt Darovani verbindet die Kreativität von Kindern mit dem čakavischen Kulturerbe

Nach der Eröffnung der Ausstellung der Künstlerkolonie folgt ein Programm für Kinder und Jugendliche. Laut dem aktuellen Zeitplan der Katedra ist das Abschlusstreffen der Teilnehmer des Projekts "Darovani" für den 19. Oktober 2026 ab 8.30 Uhr vorgesehen. Seit ungefähr zwei Jahrzehnten verbindet das Projekt Schülerinnen und Schüler, ihre Mentoren, Schriftsteller und bildende Künstler durch Wettbewerbe und Workshops, die sich mit der lokalen Sprache und dem kulturellen Erbe beschäftigen. Die Kinder verfassen literarische Arbeiten in čakavischen Mundarten, während sie sich in bildnerischen und multimedialen Ausdrucksformen mit Bräuchen, Landschaften und Geschichten ihrer Heimat befassen. Nach der Beschreibung der Katedra umfasst der Abschlusstag Auszeichnungen und Aktivitäten, bei denen die Schüler Fachleuten und Kunstschaffenden begegnen können.

Literarische Abende: Lyrik in mehreren Sprachen, Haiku und neue čakavische Geschichten

Der literarische Teil des Grobnik-Herbstes umfasst die Vorstellung mehrerer Titel aus der Verlagstätigkeit der Katedra. Für den 29. Oktober um 18 Uhr ist die Präsentation des Gedichtbands "Mikrokozmos" von Korina Juretić Faraguna angekündigt. Laut Verlagsbeschreibung handelt es sich um den zweiten Gedichtband der Autorin, der ungefähr hundert Gedichte enthält, die in drei Zyklen gegliedert sind. Die Texte verbinden die čakavische Mundart von Grobnik, die kroatische Standardsprache und Englisch. Der visuelle Teil des Buches umfasst Arbeiten von Celestina Vičević, die als Reaktion auf die gelesenen Verse entstanden sind. Herausgeberin und Gutachterin des Buches ist Prof. Dr. Vjekoslava Jurdana, während Prof. Dr. Sanja Bogović die sprachliche Beratung übernahm. Das Buch erschien 2025, und das diesjährige Programm sieht seine Präsentation im Rahmen der Veranstaltung vor.

Für den 4. November um 18 Uhr ist die Vorstellung des Gedichtbands "Oda Grobniku, čez sliku i haiku" von Toni Buterin angekündigt. Die Katedra bezeichnet ihn als erste Sammlung von Haiku-Gedichten in der Grobniker Mundart, wodurch die traditionelle lokale Ausdrucksweise mit einer aus Japan stammenden Gedichtform verbunden wird. Laut Verlagsankündigung vereint das Buch 35 poetische Miniaturen, die mit Fotografien des Autors und Erinnerungen an die Region Grobnišćina verknüpft sind. Das Manuskript wurde bei dem anonymen Wettbewerb "Vlastinim tragom" ausgewählt, und Ivo Bogović ist Herausgeber der Publikation.

Zum Programm gehört außerdem der Kurzgeschichtenband "Propiši čez hartu", der in Workshops für kreatives Schreiben unter der Leitung der Schriftstellerin Karmela Špoljarić entstand. Nach Angaben des Veranstalters verfassten sechs Autorinnen und ein Autor insgesamt 28 Geschichten, die in vier Kapitel gegliedert sind. Die Besonderheit dieser Publikation liegt nicht nur in der Zahl der Mitwirkenden, sondern auch darin, dass die Grobniker Mundart für zeitgenössische Prosa, Figuren und Themen verwendet wird und nicht ausschließlich zur Aufzeichnung mündlicher Überlieferungen oder vergangener Bräuche. Dieser Ansatz ermöglicht es, dass die geschützte lokale Mundart auch in der neuen literarischen Produktion ihren Platz findet. Das genaue Datum der Buchpräsentation wurde in der veröffentlichten Ankündigung des Grobnik-Herbstes nicht genannt und muss vom Veranstalter noch präzisiert werden.

Jubiläum von Vesna Miculinić Prešnjak und Konzert des Akkordeonisten Marin Bilić

Ein besonderer literarischer Abend ist für den 20. Oktober um 18 Uhr in der Galerie SUG vorgesehen. Dabei wird das dreißigjährige künstlerische Schaffen der Dichterin Vesna Miculinić Prešnjak gewürdigt. Die mit der Region Grobnišćina verbundene Autorin schreibt in der čakavischen Mundart von Grobnik und in kroatischer Standardsprache und beteiligt sich an den Programmen der Katedra. Laut ihrer auf der Website des Veranstalters veröffentlichten Biografie hat sie während ihrer dreißigjährigen schriftstellerischen Tätigkeit 31 Bücher veröffentlicht, darunter Gedichtbände, Kinderliteratur und einen Roman. Das Jubiläum bietet Gelegenheit, ihr literarisches Werk im Zusammenhang mit der Bewahrung regionaler Ausdrucksformen und deren Stellung in der zeitgenössischen Literatur zu betrachten. Damit wird das der Künstlerkolonie gewidmete Programm durch die Würdigung einer weiteren dreißigjährigen Schaffensgeschichte ergänzt.

Der musikalische Teil des Herbstprogramms wird am 23. Oktober um 18 Uhr mit einem Konzert des Akkordeonisten Marin Bilić in der Galerie SUG im Rahmen der Reihe "Soareja va Gradu" fortgesetzt. Nach Angaben der Katedra handelt es sich um einen jungen Musiker, der 2002 in Rijeka geboren wurde und nach seiner musikalischen Ausbildung in Novi Vinodolski und Rijeka im Juli 2026 sein Studium an der Musikakademie in Pula abschloss. Er ist bereits auf Konzert- und Kulturbühnen in Kroatien sowie in mehreren europäischen Ländern aufgetreten. Die Reihe "Soareja va Gradu" wurde als Raum für Begegnungen zwischen Publikum und unterschiedlichen Künstlern in einer intimeren Galerieatmosphäre konzipiert. Das Konzert erweitert somit das diesjährige Programm zusätzlich über die bildende Kunst und Literatur hinaus.

Ausstellungen, wissenschaftliche Tagung und Bewahrung der Grobniker Mundart

Das Ausstellungsprogramm der Galerie SUG wird auch nach der Präsentation der Werke der Künstlerkolonie fortgesetzt. Für den 13. November ist die Eröffnung einer Ausstellung von Andrea Musa angekündigt, für den 18. Dezember eine Ausstellung von Tomislav Hršak. Der Veranstalter hat in der Jubiläumsankündigung noch keine detaillierten Konzepte dieser Ausstellungen veröffentlicht, sodass ihre Inhalte voraussichtlich in gesonderten Programmankündigungen vorgestellt werden. Die Ausstellungen folgen einem Ansatz, bei dem sich die durch die langjährige Tätigkeit der Künstlerkolonie entstandene Sammlung parallel zu neuen Galerieprojekten weiterentwickelt.

Die diesjährige wissenschaftliche Tagung "Grobnišćina: znakovi, tragovi, smjerokazi" wird Professorin emerita Iva Lukežić gewidmet sein, einer Dialektologin und Mitglied der Katedra. Ihre Forschungsarbeit ist insbesondere für die Untersuchung čakavischer Mundarten und die Dokumentation sprachlicher Besonderheiten der Region Grobnišćina von Bedeutung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Sanja Zubčić ist sie Mitautorin der Monografie "Grobnički govor XX. stoljeća (gramatika i rječnik)", die 2007 von der Katedra veröffentlicht wurde. Das Buch verbindet eine grammatische Beschreibung mit lexikografischem Material und stellt eine wichtige Quelle für das Verständnis einer Mundart dar, die sich gemeinsam mit der Gemeinschaft ihrer Sprecher verändert. Durch die Tagung wird die Veranstaltung die wissenschaftliche Diskussion über Sprache mit literarischen Programmen verbinden, die dieselbe Mundart als lebendiges Ausdrucksmittel verwenden.

Die Grobniker Mundart steht auf der Liste der geschützten immateriellen Kulturgüter der Republik Kroatien, wie die Katedra auf ihrer offiziellen Website mitteilt. Dieser Schutz bedeutet nicht, dass die Bewahrungsarbeit abgeschlossen ist: Die Sprache muss dokumentiert, erforscht, weitergegeben und verwendet werden. Deshalb startete die Katedra 2024 ein Projekt zur Digitalisierung der čakavischen Mundart von Grobnik, das Audio- und Videoaufnahmen von Gesprächen sowie die Dokumentation traditioneller Kenntnisse und Lebensweisen umfasst. Zu den bisher behandelten Themen gehören Handwerk, Mühlenwesen, Viehzucht und kulinarisches Erbe. Die Aktivitäten werden auch 2026 fortgesetzt. Die wissenschaftliche Tagung, Bücher, Workshops und Kinderprogramme stellen somit unterschiedliche Wege dar, dasselbe Ziel zu verfolgen: das dokumentierte sprachliche Erbe zu bewahren und zugleich seine weitere Entwicklung zu ermöglichen.

Geplante Wiedereröffnung der Heimatsammlung am 21. Dezember

Der Abschluss des Grobnik-Herbstes 2026 ist für den 21. Dezember vorgesehen, wenn die renovierte und inhaltlich überarbeitete Heimatsammlung Grobnišćina wiedereröffnet werden soll. Nach Angaben der Katedra wurde die ethnografische Sammlung 1992 im Kastell eröffnet und im Laufe der Jahrzehnte durch Gegenstände bereichert, die vom Alltag in der Region Grobnišćina zeugen. Sie umfasst landwirtschaftliche und handwerkliche Werkzeuge, Haushaltsgegenstände, Textilien, Fotografien, Dokumente und andere Materialien zur lokalen Geschichte. Die Sammlung wurde 2020 für Besucher geschlossen. Nach der Wiedereröffnung der Galerieräume Ende 2023 begannen intensivere Vorbereitungen für eine systematischere museale Präsentation des Kulturerbes. Dabei arbeitet die Katedra mit dem See- und Geschichtsmuseum des kroatischen Küstenlandes in Rijeka an der fachlichen Erschließung und Organisation der Objekte zusammen.

Der angekündigte Abschluss im Dezember ist weiterhin ein geplanter Termin und keine Bestätigung dafür, dass die erneuerte Ausstellung bereits für Besucher zugänglich ist. Wenn die Wiedereröffnung planmäßig stattfindet, wird sie zwei Tätigkeitsbereiche der Katedra miteinander verbinden: den Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst und die Bewahrung von Gegenständen, die die Lebensweise früherer Generationen dokumentieren. Der Grobnik-Herbst wird somit von den Künstlertreffen im September bis zum Dezemberprogramm verschiedene Formen des kulturellen Gedächtnisses und des zeitgenössischen Kunstschaffens umfassen. Die zentrale Veranstaltung bleibt die Eröffnung der Jubiläumsausstellung am Mittwoch, dem 14. Oktober, um 18 Uhr, wenn die Galerie SUG Werke von fünf Künstlerinnen präsentiert und das dreißigjährige Bestehen der Künstlerkolonie Grobnik feiert.

Quellen:
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – offizielle Ankündigung der Ausstellung und des gesamten Programms des Grobnik-Herbstes 2026 (Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Geschichte der Internationalen Künstlerkolonie Grobnik und Entwicklung der Sammlung (Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Geschichte der Galerie SUG, Tätigkeit des Programmbeirats und fachliche Erschließung des Bestands (Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Termine und Ankündigungen der Veranstaltungen im Oktober und November 2026 (Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Projekt Darovani, dessen Ziele und Formen des kreativen Schaffens von Kindern (Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – bibliografische Angaben zum Gedichtband Mikrokozmos und Ankündigung des Buches Oda Grobniku, čez sliku i haiku (Link; Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Ankündigung des Konzerts von Marin Bilić sowie der Jubiläumsveranstaltung für Vesna Miculinić Prešnjak (Link; Link)
- Katedra Čakavskog sabora Grobnišćine – Schutz und Digitalisierung der Grobniker Mundart sowie Geschichte der Heimatsammlung (Link; Link)
- Museumsdokumentationszentrum – historische Angaben zur ethnografischen Sammlung und zur Galerie für zeitgenössische Kunst im Kastell Grobnik (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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