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Mac DeMarco

Suchst du ein Konzert, das zugleich lässig und hypnotisch ist – eine Art Abend, an dem Gitarren mit einer sanften “Welle” aus Chorus, einfache Melodien und Mac DeMarcos direkte Art zu einer gemeinsamen Stimmung werden? Hier erfährst du das Wichtigste über Mac DeMarco und seine Live-Auftritte und kannst, wenn du deinen Besuch planst, Informationen zu Tickets, Verfügbarkeit und Konzertterminen an einem Ort finden — ohne unnötigen Lärm und ohne Verkaufsstellen zu nennen. DeMarco ist ein kanadischer Singer-Songwriter, dessen Indie Rock oft als Lo-fi beschrieben wird, doch hinter der entspannten Fassade steckt ein Künstler, der Arrangements präzise baut und weiß, wie Songs vor Publikum Raum “öffnen”; daher ist es kein Wunder, dass neben dem Auftrittsplan oft auch nach Tickets gesucht wird, besonders wenn Konzerte in unterschiedlichen Städten und Venues stattfinden. Nach großen Veröffentlichungen wie der Compilation One Wayne G aus 2023 und dem Album Guitar aus 2025 wächst das Interesse an Live-Auftritten ganz natürlich, weil das neue Material anders klingt, wenn du es im Raum hörst, und bekannte Songs zusätzliche Dynamik und Emotion bekommen. Wenn dir wichtig ist, wie die Konzertatmosphäre ist, was das Publikum typischerweise erwartet, wie ein typischer Abend aussieht und wonach am häufigsten gesucht wird, wenn es um Tickets geht, bekommst du hier Kontext und praktische Hinweise, die dir helfen, das Erlebnis zu planen – egal aus welchem Land du kommst und wo du ihn live erleben möchtest

Mac DeMarco - Kommende Konzerte und Tickets

Montag 16.02. 2026
Mac DeMarco
DRUM Be-1, Fukuoka, Japan
19:00h
Dienstag 17.02. 2026
Mac DeMarco
Umeda Club Quattro, Osaka, Japan
20:00h
Donnerstag 19.02. 2026
Mac DeMarco
takutaku, Kyoto, Japan
20:00h
Freitag 20.02. 2026
Mac DeMarco
NAGOYA CLUB QUATTRO, Nagoya, Japan
19:00h
Samstag 21.02. 2026
Mac DeMarco
KANDA SQUARE HALL, Tokio, Japan
19:00h
Sonntag 22.02. 2026
Mac DeMarco
KANDA SQUARE HALL, Tokio, Japan
18:00h
Freitag 06.03. 2026
Mac DeMarco
Kitty Woo, Hong Kong, China
20:00h
Samstag 04.04. 2026
Mac DeMarco
Audio, Sao Paulo, Brasilien
21:30h
Samstag 18.04. 2026
Mac DeMarco
Teatro Caupolican, Santiago, Chile
19:00h
Sonntag 19.04. 2026
Mac DeMarco
Teatro Caupolican, Santiago, Chile
21:00h
Mittwoch 22.04. 2026
Mac DeMarco
C Art Media, Buenos Aires, Argentinien
19:00h
Freitag 24.04. 2026
Mac DeMarco
Costa 21, Lima, Peru
20:30h
Freitag 01.05. 2026
Mac DeMarco
AREA15, Las Vegas, Vereinigte Staaten von Amerika
18:00h
Samstag 02.05. 2026
Mac DeMarco
The Complex, Salt Lake City, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Sonntag 03.05. 2026
Mac DeMarco
The Mission Ballroom, Denver, Vereinigte Staaten von Amerika
19:30h
Dienstag 05.05. 2026
Mac DeMarco
The Astro, La Vista, Vereinigte Staaten von Amerika
19:00h
Mittwoch 06.05. 2026
Mac DeMarco
First Avenue, Minneapolis, Vereinigte Staaten von Amerika
19:00h
Donnerstag 07.05. 2026
Mac DeMarco
The Salt Shed, Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika
18:30h
Freitag 08.05. 2026
Mac DeMarco
Masonic Temple, Detroit, Vereinigte Staaten von Amerika
19:00h
Samstag 09.05. 2026
Mac DeMarco
Agora Theater & Ballroom, Cleveland, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Montag 11.05. 2026
Mac DeMarco
Thomas Wolfe Auditorium, Asheville, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Dienstag 12.05. 2026
Mac DeMarco
Ryman Auditorium, Nashville, Vereinigte Staaten von Amerika
19:30h
Mittwoch 13.05. 2026
Mac DeMarco
The Eastern, Atlanta, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Donnerstag 14.05. 2026
Mac DeMarco
The Civic Theatre, New Orleans, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Samstag 16.05. 2026
Mac DeMarco
Austin City Limits Live (ACL Live & 3TEN ACL Live), Austin, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Sonntag 17.05. 2026
Mac DeMarco
Austin City Limits Live (ACL Live & 3TEN ACL Live), Austin, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Montag 18.05. 2026
Mac DeMarco
Longhorn Ballroom & Backyard Amphitheater, Dallas, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Dienstag 19.05. 2026
Mac DeMarco
The Criterion, Oklahoma, Vereinigte Staaten von Amerika
19:00h
Donnerstag 21.05. 2026
Mac DeMarco
The Bridge At Santa Fe Brewing Company, Santa Fe, Vereinigte Staaten von Amerika
19:30h
Freitag 22.05. 2026
Mac DeMarco
Linda Ronstadt Music Hall, Tuscon, Vereinigte Staaten von Amerika
20:00h
Samstag 23.05. 2026
Mac DeMarco
Humphrey's Concerts by the Bay, San Diego, Vereinigte Staaten von Amerika
19:30h
Donnerstag 04.06. 2026
3 tageskarte
Mac DeMarco

Parc del Forum, Barcelona, Spanien
15:00h
Donnerstag 04.06. 2026
Mac DeMarco
Parc del Forum, Barcelona, Spanien
15:45h
Mittwoch 10.06. 2026
Mac DeMarco
O2 Academy Brixton, London, Vereinigtes Königreich
19:00h
Donnerstag 11.06. 2026
Mac DeMarco
O2 Academy Brixton, London, Vereinigtes Königreich
19:00h
Freitag 12.06. 2026
Mac DeMarco
O2 Academy Brixton, London, Vereinigtes Königreich
19:00h
Montag 15.06. 2026
Mac DeMarco
Capitol Theater, Offenbach am Main, Deutschland
20:00h
Mittwoch 17.06. 2026
Mac DeMarco
Zitadelle Spandau, Berlin, Deutschland
19:00h
Donnerstag 18.06. 2026
Mac DeMarco
Forum Karlín, Prag, Tschechien
20:00h
Samstag 20.06. 2026
Mac DeMarco
Central Sports Centre, Warschau, Polen
19:00h
Montag 22.06. 2026
Mac DeMarco
Arena Wien, Wien, Österreich
19:30h
Dienstag 23.06. 2026
Mac DeMarco
Budapest Park, Budapest, Ungarn
18:00h
Donnerstag 25.06. 2026
Mac DeMarco
Kino Siska Club, Laibach, Slowenien
20:00h
Samstag 27.06. 2026
Mac DeMarco
Sequoie Music Park, Bologna, Italien
21:30h
Sonntag 28.06. 2026
Mac DeMarco
Auditorium Parco della Musica, Rom, Italien
21:00h
Dienstag 30.06. 2026
Mac DeMarco
Parco della Musica di Milano, Mailand, Italien
21:30h
Donnerstag 02.07. 2026
Mac DeMarco
Kucukciftlik Park, Istanbul, Türkei
22:00h
Montag 31.08. 2026
Mac DeMarco
Ulster Hall, Belfast, Vereinigtes Königreich
20:00h
Dienstag 01.09. 2026
Mac DeMarco
Barrowland Ballroom, Glasgow, Vereinigtes Königreich
19:00h
Mittwoch 02.09. 2026
Mac DeMarco
Barrowland Ballroom, Glasgow, Vereinigtes Königreich
19:00h
Montag 07.09. 2026
Mac DeMarco
OLT Rivierenhof, Antwerpen, Belgien
19:00h
Dienstag 08.09. 2026
Mac DeMarco
OLT Rivierenhof, Antwerpen, Belgien
19:00h
Donnerstag 10.09. 2026
Mac DeMarco
La Carrière, Saint-Herblain, Frankreich
20:00h
Freitag 11.09. 2026
Mac DeMarco
Krakatoa, Mérignac, Frankreich
20:30h
Sonntag 13.09. 2026
Mac DeMarco
Le Silo, Marseille, Frankreich
20:00h
Sonntag 20.09. 2026
Mac DeMarco
LAV - Lisboa ao Vivo, Lissabon, Portugal
19:00h

Mac DeMarco: Indie-Autor, dessen Konzerte Lässigkeit mit präziser Pop-Psychedelia verbinden

Mac DeMarco ist ein kanadischer Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent, dessen Name seit Jahren mit einer spezifischen Mischung aus Indie-Rock, Jangle-Pop und Lo-Fi-Ästhetik verbunden ist – ein Sound, der auf den ersten Blick nachlässig wirkt, in den Details jedoch ein sehr durchdachtes Arrangement offenbart. Einem breiteren Publikum ist er bekannt für Melodien, die sich leicht einprägen, Gitarren mit „welligem“ Chorus-Feeling und einen Gesang, der oft so klingt, als würde er aus dem Wohnzimmer sprechen und nicht von einer Bühne. Genau diese Unmittelbarkeit – zusammen mit seinem wiedererkennbaren Humor und der entspannten Bühnenenergie – hat ihn zu einem Künstler gemacht, dessen Auftritte ebenso oft weitererzählt werden wie seine Studioarbeiten. Sein Weg zum Status eines zeitgenössischen Indie-Klassikers war nicht über Nacht. Vor dem Solo-Durchbruch nahm er unter dem Namen Makeout Videotape auf und veröffentlichte Musik, danach profilierte er sich durch eine Reihe von Releases und Tourneen als Autor, der keine Angst hat, seinen Ansatz zu verändern. In der Diskografie stechen die Alben 2, Salad Days, This Old Dog und Here Comes the Cowboy hervor, jeweils mit leicht anderem Fokus: von „Slacker“-Hymnen und ansteckenden Riffs bis hin zu introspektiveren, langsameren Songs. In 2026 / 2027 überraschte er zusätzlich mit dem instrumentalen Album Five Easy Hot Dogs, danach mit der umfangreichen Compilation One Wayne G, die ein Fenster in seinen Arbeitsprozess öffnete – Skizzen und Aufnahmen, die über einen längeren Zeitraum entstanden. In der neuesten Phase seiner Karriere sticht besonders das Album Guitar (veröffentlicht in 2026 / 2027) hervor, angekündigt mit Singles wie „Home“, „Holy“ und „Phantom“. Dieses Material betont seine songwriterische Reife: Die vertraute Wärme und „Wohnzimmer“-Atmosphäre sind weiterhin da, aber mit klarerem Fokus auf Song, Text und Performance. Wenn man über Mac DeMarco spricht, ist es wichtig, auch seine Position in der Branche zu verstehen: Er gehört zu einem Kreis von Autoren, die einen DIY-Ansatz pflegen, oft selbst produzieren, aufnehmen und die visuelle Identität gestalten, und parallel einen eigenen Veröffentlichungsrahmen über Mac’s Record Label entwickeln. Das Publikum folgt ihm live aus mehreren Gründen. Erstens leben seine Songs auf der Bühne oft anders als auf dem Album – Arrangements öffnen sich, die Dynamik verändert sich, und die Band (oder Besetzung) fügt kleine Improvisationen hinzu, die jedem Konzert eine eigene Persönlichkeit geben. Zweitens ist Mac DeMarco ein Performer, der einen Raum „lesen“ kann: Ein Teil des Auftritts kann intim und leise sein, ein Teil verspielt und lauter, und dazwischen bringt er oft kurze, unaufdringliche Kommentare, die die Rampe zwischen Bühne und Publikum senken. Kein Wunder, dass viele, sobald Konzerte oder eine Tour angekündigt werden, sofort nach Informationen zum Zeitplan suchen – und sehr oft – nach Tickets, denn das Interesse kann groß sein und die Kapazitäten der Hallen sind begrenzt. Im größeren Kontext ist DeMarco zu einem Referenzpunkt für eine ganze Reihe jüngerer Künstler geworden, die seine Idee von „unpoliertem“ Pop-Rock übernommen und in eine eigene Sprache übersetzt haben. Trotzdem ist er, trotz seines Einflusses, nicht in einer Formel gefangen geblieben: Von den eingängigen frühen Singles bis zu neueren, ruhigeren Kompositionen ähnelt seine Karriere eher einem fortlaufenden Tagebuch als einer Reihe marketingmäßig geschneiderter Epochen. Genau deshalb ist er auch für Leser interessant, die vielleicht nicht jede neue Veröffentlichung verfolgen, aber verstehen wollen, warum über ihn gesprochen wird – und warum seine Konzerte weiterhin Thema sind, sobald eine neue Tourankündigung auftaucht.

Warum solltest du Mac DeMarco live sehen?

  • Eine besondere „Live“-Dynamik der Songs – Studiofassungen sind oft warm und zurückhaltend, doch im Konzert bekommen sie mehr Raum: Gitarren werden breiter, die Rhythmussektion tritt stärker hervor, und Übergänge zwischen den Songs können verlängert und fließend sein.
  • Balance aus Hits und neueren Songs – das Publikum hört gewöhnlich eine Kombination aus wiedererkennbaren Favoriten (wie „Chamber of Reflection“, „My Kind of Woman“ oder „Freaking Out the Neighborhood“) und aktuellem Material aus neueren Veröffentlichungen, was dem Konzert das Gefühl eines Karriere-Querschnitts gibt.
  • Entspannte, aber präzise Performance – der Eindruck von Lässigkeit ist Teil der Identität, doch dahinter steckt spielerische Disziplin; gerade dieser Kontrast überrascht oft jene, die ihn zum ersten Mal live sehen.
  • Interaktion mit dem Publikum ohne Aufwand – die Kommunikation ist unaufdringlich und natürlich, oft mit einer Prise trockenem Humor, sodass sich das Publikum als Teilnehmender fühlt und nicht nur als Beobachter.
  • Ein Sound, der im Raum „sitzt“ – sein Stil funktioniert sowohl in Theatersälen als auch in größeren Konzertlocations: Chorus-Gitarren, einfache Basslinien und ein weicherer Gesang schaffen eine dichte, aber nicht aggressive Klangwand.
  • Tourneen, die eine Geschichte erzeugen – wenn er in einen größeren Konzertzyklus startet, deckt der Zeitplan oft mehrere Regionen und Venue-Typen ab; dadurch entsteht ein weiterer Kontext um die Auftritte, und das Publikum verfolgt gern, wie sich Setlist und Performance von Abend zu Abend verändern.

Mac DeMarco — wie bereitet man sich auf den Auftritt vor?

Mac DeMarco wird am häufigsten im Format eines klassischen Club- oder Hallenkonzerts erlebt, obwohl er auch auf größeren Bühnen sowie im Rahmen von Tourneen auftritt, die unterschiedliche Raumtypen umfassen. Die Atmosphäre ist typischerweise entspannt, aber das heißt nicht, dass sie „passiv“ ist: Das Publikum singt Refrains mit, reagiert auf wiedererkennbare Gitarrenmotive und verfolgt kleine Improvisationen – besonders wenn die Band Songenden verlängert oder unerwartete Übergänge einbaut. Die Dauer des Abends kann je nach Programm und Location variieren, doch das Erlebnis ist meist als kontinuierlicher Fluss gedacht – ohne allzu strenge Aufteilung in „Punkte“, eher wie eine Reise durch Songs und Stimmungen. Für die Planung der Anreise gelten die klassischen Regeln für Konzerte mit breitem Publikum: Wenn du aus einer anderen Stadt kommst, lohnt es sich, Transport und Unterkunft frühzeitig zu bedenken, und am Tag des Auftritts reduziert ein früheres Kommen den Stress rund um Einlass und Platzsuche. Kleidung ist meist „casual“ – das Publikum ist bunt gemischt, von langjährigen Indie-Fans bis zu denen, die ihn über virale Momente und neuere Songs entdeckt haben. Wenn du das Maximum herausholen willst, ist es hilfreich, vor dem Konzert zumindest die Schlüsselalben und ein paar neuere Singles durchzugehen: So erkennst du leichter die Momente, in denen die Setlist von einer früheren, verspielteren Phase in neuere, ruhigere Abschnitte wechselt. Besonders lohnt es sich, auf die „langsamen“ Songs zu achten – live bekommen sie oft mehr emotionale Schwere als auf der Aufnahme. Ein weiterer praktischer Tipp ist, dich mental darauf einzustellen, dass Mac DeMarco nicht wie eine „Fotokopie des Albums“ klingt – und genau das ist Teil des Charmes. Manchmal wird der Gesang intimer, manchmal übernimmt die Gitarre die Hauptrolle, und manchmal bekommt der ganze Song einen etwas schnelleren oder langsameren Puls. Wenn du diese Veränderlichkeit akzeptierst, wird das Konzert als einzigartiges Ereignis erlebt und nicht als bloßes Nachspielen bekannter Aufnahmen.

Interessantes über Mac DeMarco, das du vielleicht nicht wusstest

Mac DeMarco wurde in Duncan in der kanadischen Provinz British Columbia geboren, und seine Kindheit sowie frühe musikalische Einflüsse sind auch mit Edmonton verbunden – das wird oft erwähnt, wenn er über seine eigene Prägung spricht. Der breiteren Szene stellte er sich nach einer Phase vor, in der er unter dem Namen Makeout Videotape Musik veröffentlichte; anschließend baute er durch eine Reihe von Releases eine erkennbare Autorensignatur auf: „sonnige“ Melodien, Gitarrentexturen, die an ältere Pop- und Rocktraditionen erinnern, sowie eine Produktion, die bewusst den Eindruck einer häuslichen, unmittelbaren Aufnahme bewahrt. Dieser Ansatz ist kein Zufall – DeMarco ist dafür bekannt, im Entstehungsprozess der Musik häufig mehrere Rollen zu übernehmen: vom Schreiben und Spielen bis zum Aufnehmen und Mischen. In jüngerer Zeit sticht besonders sein Schritt hervor, ausgesprochen umfangreiches Material in Form der Compilation One Wayne G zu veröffentlichen – damit gab er dem Publikum praktisch Einblick in die „Werkstatt“: Demoaufnahmen, Skizzen und Ideen, die sonst auf den Festplatten von Autoren eingeschlossen bleiben. Ebenfalls wichtig ist, dass er seinen eigenen Veröffentlichungsrahmen Mac’s Record Label gegründet hat, über den – neben seiner Arbeit – in einem größeren Kreis auch Künstler verfolgt werden können, die mit seiner Szene und Ästhetik verbunden sind. Unterm Strich ist DeMarco nicht nur ein „Gesicht“ des Indie-Rock, sondern auch jemand, der aktiv die Infrastruktur um sich herum gestaltet – auf eine Weise, die man heute bei Künstlern mit solch globaler Reichweite selten sieht.

Was erwartet dich beim Auftritt?

Ein typisches Mac-DeMarco-Konzert wird in Wellen gebaut: Die Eröffnung ist oft energetischer, um das Publikum „zu packen“, danach folgt eine Reihe von Songs im mittleren Tempo, die Groove und wiedererkennbare Gitarrenfarben betonen, und im zweiten Teil erscheinen häufig ruhigere, introspektivere Momente. Wenn das Konzert Teil einer großen Tour ist, kann sich die Setlist ändern, aber in der Regel stützt sie sich auf eine Mischung aus Songs, die das Publikum erwartet, und neuen Nummern, die die aktuelle Phase definieren. Genau in dieser Kombination liegt einer der Hauptgründe, warum Menschen Zeitpläne und Konzertinfos verfolgen: Jeder Abend kann einen etwas anderen Querschnitt seiner Diskografie bringen. Das Publikum bei seinen Auftritten ist meist engagiert, aber ohne übertriebene „Fanblock“-Aggression; es dominiert ein gemeinsames Zuhören, mit Reaktionsausbrüchen auf bekannte Refrains und Gitarrenmotive. In Hallen ist oft eine besondere Nähe spürbar – als würden Songs, die in einem intimen Raum entstanden sind, nun durch kollektive Energie atmen. Auf größeren Bühnen liegt der Schwerpunkt stärker auf dem Sound und der Breite der Arrangements, doch auch dann bleibt das Gefühl, dass es um einen Autor geht, der das Publikum nicht mit Spektakel beeindrucken will, sondern mit Song und Atmosphäre. Nach dem Konzert bleibt meist ein Eindruck aus Leichtigkeit und Melancholie: auf der einen Seite entspannte Rhythmen und Humor, auf der anderen stille, persönliche Songs, die erst „andocken“, wenn du den Raum verlassen hast. Deshalb wird über seine Auftritte oft als Erlebnis gesprochen, das nicht nur eine Liste gespielter Songs ist, sondern eine Art Abend der Stimmungen – und da Tourpläne und Ankündigungen oft in Wellen erscheinen, verfolgt das Publikum nicht selten weiter, wo sich das nächste Mal die Gelegenheit für so ein Live-Treffen ergibt, besonders wenn Ankündigungen in Wellen auftauchen und wenn der Zeitplan mehrere Kontinente oder einen längeren Zeitraum umfasst. In solchen Momenten vergleichen Fans oft Städte und Hallen, sprechen darüber, welche Songs in die Setlist kommen könnten, und verfolgen, wie sich neues Material neben Klassikern einfügt. Interessant bei DeMarco ist, dass das „Neue“ sich nicht mit Gewalt aufdrängt: Songs vom Album Guitar passen natürlich neben frühere Hits, weil sie denselben Kern teilen – einfache Melodie, klare Emotion und einen Sound, der sich auf die Gitarre als grundlegendes Erzählwerkzeug stützt. Wenn du dir vorab vorstellen willst, wie eine Setlist aussehen könnte, ist es hilfreich, in Blöcken zu denken. Ein Teil des Abends gehört oft Songs, die zu einer wiedererkennbaren Signatur geworden sind – jenen Momenten, in denen das Publikum schon bei den ersten Takten reagiert, als handle es sich um ein gemeinsames Ritual. Ein zweiter Teil öffnet sich meist neueren Stücken mit ruhigerem, introspektiverem Ton, die live zusätzliche Weite bekommen, weil die Band Dynamik erhöhen, instrumentale Passagen verlängern oder den Rhythmus betonen kann. Eine dritte Ebene sind „Überraschungen“: seltener gespielte Songs, Cover oder improvisierte Übergänge, die gerade deshalb passieren, weil ein Konzert ein lebendiger Organismus ist und keine streng choreografierte Vorstellung. Ein wichtiger Teil des Erlebnisses ist auch der Sound des Raums. Mac DeMarco ist ein Autor, dessen Songs oft viel Luft zwischen den Instrumenten haben: Die Gitarre muss nicht ständig dominieren, der Bass führt manchmal die Melodie, und die Drums bauen eher ein Fahrgefühl als Aggression. Deshalb werden Konzerte in kleineren Hallen fast filmisch erlebt, als wärst du in einem Zimmer mit der Band, während in größeren Räumen dasselbe Material „breiter“ und voller klingen kann, mit betonten Refrains und stärkerer kollektiver Publikumsenergie. Wenn du zum ersten Mal bei seinem Auftritt bist, erwarte, dass sich die Stimmung von leichter Euphorie zu stillen, persönlichen Momenten verändert, in denen das Publikum Gespräche spontan leiser stellt. In den letzten Jahren ist besonders interessant zu beobachten, wie DeMarco sich zwischen zwei Extremen positioniert: Einerseits hat er den Status eines Künstlers, dessen Songs millionenfach gehört werden und oft als „Soundtrack“ einer bestimmten Generation zitiert werden, andererseits pflegt er weiterhin eine Ästhetik der Bescheidenheit, als wäre ihm wichtiger, dass ein Song ehrlich bleibt, als dass er grandios klingt. Diese Haltung zeigt sich in der Art, wie er über seine Arbeit spricht und wie er eine visuelle Identität aufbaut, aber auch in der Entscheidung, sich manchmal vom klassischen „Album–Tour–Single“-Zyklus zu entfernen und Material zu veröffentlichen, das eher Archiv als Marketingpaket ist.

Diskografie als Geschichte eines Tempowechsels

Wenn man seine Diskografie betrachtet, erkennt man leicht, dass Mac DeMarco nicht bei einer Formel geblieben ist. Frühe Arbeiten tragen das Zeichen von Verspieltheit, kurzen Pop-Strukturen und „sonnigen“ Melodien, die unbeschwert wirken, aber auch eine leichte Traurigkeit in sich tragen. Alben wie 2 und Salad Days werden oft als Schlüsselpunkte genannt, weil die Hits darin fast zur Allgemeinkultur des Indie-Publikums wurden. Mit der Zeit ändert sich jedoch das Tempo: This Old Dog bringt mehr Introspektion, weichere Dynamik und das Gefühl eines persönlichen Tagebuchs, während Here Comes the Cowboy noch weiter in Minimalismus und wiederholende Motive geht, als wolle es testen, wie wenig es braucht, damit ein Song trotzdem Emotion „hält“. Dann folgt eine Phase, die viele überrascht: der instrumentale Ansatz auf Five Easy Hot Dogs und die riesige Compilation One Wayne G. Diese Veröffentlichungen sind wichtig, weil sie das Bedürfnis des Autors zeigen, sich von Erwartungen zu lösen und zumindest für einen Moment den Prozess über das Ergebnis zu stellen. In diesem Sinn wirkt das Album Guitar wie eine Rückkehr zum „Song“ im klassischen Sinn, aber nicht als Rückschritt, sondern als Verdichtung alles Gelernten. Man hört Erfahrung, man hört Sicherheit in der eigenen Stimme und eine klare Entscheidung, dass Einfachheit nicht gespielt, sondern gelebt wird. Für das Publikum, das zu Konzerten kommt, bedeutet diese Entwicklung, dass ein Abend mehrere Gesichter haben kann. Manche kommen wegen früherer Hits, manche wegen des neuen Albums, und manche, weil sie sehen wollen, wie all diese Phasen zu einem Ganzen verschmelzen. Genau dort gewinnt DeMarco oft: Seine Musik hat, wie sehr sie sich auch verändert, eine wiedererkennbare Wärme, die verschiedene Perioden verbindet. Deshalb wird das Konzert oft als Überblick über die Karriere erlebt, aber ohne akademische Distanz – eher wie ein Gespräch, das fließt, mit Themen- und Stimmungswechseln.

Wie Mac DeMarco den Live-Sound baut

Im Studio stützt sich DeMarco oft auf Details: Gitarrentextur, kleine Verschiebungen im Rhythmus, ein „trüber“ Noise, der an analoge Aufnahmen erinnert, sowie Melodien, die einfach, aber emotional präzise sind. Live übersetzt sich dieser Ansatz in etwas Offeneres. Die Gitarre trägt meist die Identität eines Songs, doch in der Band-Performance sind Bass und Schlagzeug entscheidend, weil sie den Songs Körper geben und den Groove betonen. In langsameren Teilen des Konzerts spürt man oft, wie wichtig der Raum zwischen den Tönen ist: Der Song „rennt“ nicht, er atmet, und das Publikum passt sich dann natürlich an, als würde die ganze Halle langsamer werden. Ein weiteres Merkmal seiner Auftritte ist Flexibilität im Arrangement. Selbst wenn nah an der Studiofassung gespielt wird, bleibt Raum für kleine Änderungen: ein verlängerter Auftakt, ein anderes Ende, ein kurzer instrumentaler Teil, der sich in einen kleinen Jam verwandelt. Diese Flexibilität dient nicht dazu, den Song „vorzuführen“, sondern dazu, den Abend lebendig zu halten. Deshalb erzählen Fans oft, dass zwei Konzerte auf derselben Tour eine andere Stimmung hatten, obwohl sie auf dem Papier sehr ähnlich hätten sein können. Wenn Songs vom Album Guitar ins Programm kommen, ist interessant, wie sie – obwohl kurz und zurückhaltend – live zusätzliche Spannung bekommen. Das Publikum spürt dann, dass es sich um Material handelt, das mit klarer Absicht geschrieben wurde, ohne Übermaß. Gerade dieser Minimalismus gibt der Band die Möglichkeit, das Wichtige zu betonen: Rhythmus, Phrase, einen Refrain, der wie ein Blitz auftaucht. Im Verhältnis zu früheren „verspielteren“ Songs entsteht so ein guter Kontrast und der Abend bleibt dynamisch.

Konzertkultur rund um Mac DeMarco

Mac DeMarco gehört zu der Art von Künstler, deren Publikum nicht homogen ist. Beim selben Konzert treffen oft Menschen aufeinander, die ihn durch frühe Alben entdeckt haben, und jene, die wegen neuerer, ruhigerer Releases kommen. Manche sind wegen der Atmosphäre da, manche wegen Songs, die sie mit persönlichen Erinnerungen verbinden, und manche schlicht, weil sie gehört haben, dass es „live anders“ ist. Diese Vielfalt zeigt sich auch im Verhalten: Ein Teil der Halle tanzt und reagiert auf den Groove, ein Teil hört konzentriert zu, und ein Teil steigt in den Momenten ein, wenn die bekanntesten Refrains beginnen. In so einem Umfeld kommt die Frage nach Tickets oft ganz natürlich. Wenn eine Tour angekündigt wird, suchen Menschen nicht nur Datum und Ort, sondern auch Informationen über den Raum, die Atmosphäre, die Programmdauer und das erwartete Repertoire. Das ist nicht zwingend „Hype“ im klassischen Sinn, sondern ein Zeichen, dass das Publikum das Erlebnis planen möchte. Bei DeMarco, der oft in unterschiedlichen Formaten und Hallen erscheint, ist solches Planen sinnvoll: Das Erlebnis im intimen Club und das Erlebnis auf der großen Bühne können gleichermaßen gut sein, aber in Nuancen unterschiedlich. Oft wird auch darüber gesprochen, wie seine Musik in den größeren Kontext der Indie-Szene passt. DeMarco ist gewissermaßen zu einer Brücke zwischen älteren Pop-Rock-Traditionen und moderner DIY-Kultur geworden. Seine Songs haben eine melodische Klarheit, die an klassischen Pop erinnert, aber Sound und Ästhetik sind oft bewusst „unpoliert“ – als Erinnerung, dass Authentizität nicht perfekt verpackt sein muss. Im Konzertkontext bedeutet das, dass sich das Publikum nicht fühlt, als würde es einen distanzierten Star sehen, sondern einen Künstler, der weiterhin „in Kontakt“ mit seiner eigenen Musik ist.

Was ist neu und warum ist das wichtig

Im aktuellen Zeitraum hat DeMarco die autorische Kontrolle betont: Guitar wurde als Album vorgestellt, das zu großen Teilen aus seiner eigenen Hand entstanden ist – vom Schreiben bis zur Studio-Umsetzung – mit der klar herausgestellten Idee, dass es dem am nächsten kommt, was er gerade als Künstler sein will. Das ist ein wichtiges Detail, weil es erklärt, warum das neue Material als natürliche Fortsetzung wahrgenommen wird und nicht als Abzweigung. Songs wie „Home“, „Holy“, „Phantom“ und „Shining“ zeigen, dass auch in kurzen Formen viel Charakter Platz hat, und das Konzert ist der Ort, an dem das Publikum überprüfen kann, wie dieser Charakter ohne Studio-Schichten klingt. Wenn in den Medien eine Nachricht über seine Auftritte oder TV-Performances erscheint, dann meist deshalb, weil das Publikum erkennt, dass es sich um einen Künstler handelt, der selten auf Spektakel setzt. Solche Momente wirken wie eine Bestätigung, dass seine Musik auch im „großen“ Format funktioniert, ohne Intimität zu verlieren. Für Fans ist das ein zusätzlicher Grund, Konzerttermine zu verfolgen und, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, über einen Konzertbesuch nachzudenken – besonders wenn es um eine Stadt oder Location geht, die eine spezifische Atmosphäre bietet. Auf der anderen Seite liefert seine Veröffentlichungsstory über Mac’s Record Label zusätzlichen Kontext: DeMarco ist nicht nur ein Künstler, der „auf die Bühne geht und spielt“, sondern auch jemand, der einen Rahmen um die eigene Arbeit baut. Das spürt man manchmal bei Konzerten durch die Auswahl von Mitwirkenden, Musikern und dem weiteren Kreis von Leuten, die um ihn herum auftauchen. Ein Publikum, das gern verfolgt, „wer mit wem“ und „wie die Szene atmet“, findet darin zusätzlichen Wert, weil das Konzert nicht mehr ein isoliertes Ereignis ist, sondern Teil einer größeren Erzählung wird.

Wie man Mac DeMarco vor dem Konzert hören sollte

Wenn du dich auf einen Auftritt vorbereitest, ist der einfachste Weg ein kurzer Karriere-Querschnitt: ein paar Songs von den frühen Alben, ein paar aus der ruhigeren, introspektiveren Phase und ein paar vom Album Guitar. Nicht damit du „alles weißt“, sondern damit du erkennst, wie sich sein Sound verändert hat. Live wirst du so leichter Nuancen einfangen: wenn die Band zu „Jangle“-Gitarren zurückkehrt, wenn der Rhythmus in ein fast meditatives Tempo absinkt, oder wenn ein Refrain auftaucht, den das Publikum kollektiv begrüßt, als käme es nach Hause. In diesem Querschnitt lohnt es sich, auf zwei Dinge zu achten. Das erste ist die Melodie: DeMarco schreibt oft Linien, die einfach, aber emotional präzise sind – und deshalb in der Halle gut funktionieren, wo das Publikum mitsingt, ohne dass sich jemand „anstrengt“, es anzutreiben. Das zweite ist die Atmosphäre: Seine Songs haben oft ein Raumgefühl, als wären sie in einem Zimmer mit offenem Fenster aufgenommen. Live kann sich dieses Gefühl über den Hallensound, das Verschmelzen der Instrumente und über die Reaktionen des Publikums übertragen. Wenn du mit einer Gruppe gehst, die mit seiner Arbeit nicht vertraut ist, ist es eine gute Idee zu erklären, dass es sich um ein Konzert handelt, das als Stimmung erlebt wird und nicht als Reihe von „Feuerwerken“. Das hilft oft, Erwartungen realistisch zu halten und dafür zu sorgen, dass Menschen offen für subtilere Momente kommen. DeMarco kann verspielt sein, aber seine größte Stärke liegt nicht darin, dich mit Effekten zu „überfluten“, sondern dich in die Welt eines Songs hineinzuziehen. Wenn der Abend näher rückt, sind Informationen zum Zeitplan, zur Einlasszeit und zu allgemeinen Hausregeln meist das, was das Publikum zuletzt prüft. Genauso wichtig ist es jedoch, mit der Idee zu kommen, dass ein Konzert kein Test des Diskografie-Wissens ist, sondern eine Gelegenheit, zu hören, wie sich Musik verändert, wenn man sie mit anderen teilt. Genau deshalb sind Auftritte von Mac DeMarco ein Thema, sobald neue Ankündigungen auftauchen: weil das Publikum weiß, dass es einen Abend bekommt, der zugleich warm, lässig und präzise ist, mit Momenten, in denen die ganze Halle denselben Refrain packt, und sich dann im nächsten Song leise beruhigt, als würde sie etwas Persönliches, Unmittelbares und noch im Entstehen Befindliches hören – und genau dieses Gefühl „noch im Entstehen“ ist oft das, was das Publikum wieder zurückzieht. Mac DeMarco ist nicht der Typ Künstler, der einen Auftritt als perfekt abgeschlossenes Paket behandelt, sondern als Raum, in dem Songs erneut Sinn finden können. Deshalb wird auch nach dem Konzert oft über Kleinigkeiten gesprochen: wie die Band einen bestimmten Refrain betont hat, wie die Gitarre in einem Song „weicher“ klang als auf der Aufnahme oder wie die Stille zwischen zwei Stücken plötzlich genauso wichtig wurde wie die Performance selbst.

Tourneen und Konzertzeitplan: was das Publikum gewöhnlich sucht

Wenn ein neues Album erscheint, folgt darauf meist auch eine Welle von Konzertankündigungen, und das Interesse schlägt schnell in praktische Fragen um. Das Publikum interessiert in der Regel, ob der Auftritt in einem Club, einer Halle oder auf einer Open-Air-Bühne stattfindet, wie groß die Kapazität ist, wie häufig sich die Setlist verändert und wie der Tourrhythmus aussieht. Bei DeMarco wird das zusätzlich verstärkt, weil ein Teil seines Rufs damit zusammenhängt, dass „live nicht gleich“ ist – im positiven Sinn: Die Songs behalten ihre Identität, aber die Performance lässt Raum für den Moment und die Atmosphäre der Stadt. In der Praxis bedeutet das, dass Menschen oft offizielle Ankündigungen von Veranstaltern und Locations verfolgen, aber auch den größeren Kontext: In welchem Teil der Tour befindet sich die Band gerade, wie viele Shows wurden hintereinander gespielt, und handelt es sich um eine Phase, in der das Programm noch „eingestellt“ wird, oder ist es bereits eingespielt. Deshalb werden Informationen über Konzerttermine und Tickets lange vor dem Auftrittsdatum gesucht, unabhängig davon, ob es um eine große Metropole oder eine kleinere Stadt geht. DeMarco hat ein Publikum, das gern plant, aber auch ein Publikum, das instinktiv reagiert, sobald sich eine Gelegenheit für einen Auftritt in der Nähe zeigt. Wichtig ist zu betonen, dass in solchen Zyklen oft auch zusätzliche Termine auftauchen. Wenn das Interesse die Erwartungen übertrifft, setzen Veranstalter mitunter eine zweite Nacht in derselben Stadt an oder erweitern die Route. Das sollte man nicht als selbstverständlich nehmen, aber es erklärt, warum ein Teil des Publikums auch nach der ersten Ankündigung weiter die Neuigkeiten verfolgt: Bei Künstlern mit globalem Publikum ändert und ergänzt sich der Zeitplan manchmal, und Nachrichten über Zusatzkonzerte werden schnell zum Thema.

Setlist: wiedererkennbare Hits und „stille“ Songs, die live wachsen

In Gesprächen über DeMarco wird häufig die Setlist erwähnt, und das ist kein Zufall. Seine Diskografie hat mehrere Phasen, und jede ist dem Publikum auf unterschiedliche Weise wichtig. Frühe Hits tragen Energie und Charme, die mittlere Phase bringt einen persönlicheren Ton, und neuere Arbeiten verlangen oft Geduld und Konzentration. Das Konzert ist der Ort, an dem all das verbunden werden kann, ohne wie ein „Best-of“-Querschnitt zu wirken, weil sich die Songs natürlich aneinanderreihen. Wenn bei demselben Auftritt beispielsweise Songs, die das Publikum auswendig kennt, und neueres Material, das erst in das kollektive Gedächtnis einzieht, zusammentreffen, entsteht ein interessanter Effekt: Bekannte Songs werden zum Anker, und neue bekommen Raum, sich an die Stimmung des Abends „anzuhaken“. In diesem Sinn ist das Album Guitar besonders dankbar für das Konzertformat, weil es kompakt und fokussiert ist. Die Songs sind oft kurz und klar, sodass sie live durch den Bandsound und die Publikumsreaktion eine zusätzliche Dimension bekommen können. Gleichzeitig verändert DeMarcos Neigung, manchmal große Mengen Material aus der „Werkstatt“ zu veröffentlichen, die Art, wie ein Teil des Publikums ihn hört. Nach One Wayne G begannen viele, ihn als Autor zu erleben, dem der Prozess ebenso interessant ist wie der finale Song. Das kann man auch live spüren: Wenn ein improvisierter Moment passiert oder wenn ein Song einen unerwarteten Auftakt bekommt, erlebt das Publikum das nicht als Fehler, sondern als Teil der Identität. In solchen Momenten wird das Konzert mehr als die Aufführung fertiger Stücke – es wird zu einem Einblick darin, wie Musik entsteht.

Die Rolle der Band und Details, die das Erlebnis verändern

Auch wenn DeMarco oft als Solo-Autor beschrieben wird, ist das Konzert zu einem großen Teil eine kollektive Sache. Selbst wenn der Fokus auf seiner Gitarre und seinem Gesang liegt, ist es die Band, die die Weite erzeugt. Der Bass trägt häufig die melodische Logik, das Schlagzeug bestimmt die „Welle“ des Abends, und zusätzliche Instrumente, sofern vorhanden, können Farben einbringen, die in den Studiofassungen subtil wirken. Gerade in diesen Details zeigt sich der Unterschied zwischen Home-Studio und Bühne. Was das Publikum oft bemerkt, ist, wie sich das Tempogefühl verändert. Ein Song, der auf dem Album wie ein sanfter Spaziergang klingt, kann live einen stärkeren Puls bekommen und tanzbarer werden. Umgekehrt kann ein Song, der auf der Aufnahme energisch ist, auf der Bühne ein wenig „gedehnt“ werden und mehr Raum zum Atmen bekommen. Diese Veränderung muss nicht dramatisch sein, aber sie ist präsent genug, dass das Publikum nach dem Konzert das Gefühl hat, Songs, die es schon kennt, neu kennengelernt zu haben. Im technischen Sinn ist DeMarcos Ästhetik interessant, weil sie nicht auf Kraftdemonstration setzt, sondern auf Stimmung. Licht und Bühnenelemente, wo immer sie existieren, dienen meist der Atmosphäre und nicht dem Spektakel. Dadurch fokussiert sich das Publikum stärker auf Sound und Performance. In Hallen mit guter Akustik kann das besonders eindrucksvoll sein: Die Gitarre bekommt „Tiefe“, und der Gesang ist nah genug zu hören, dass auch kleine Nuancen wichtig werden.

Wie das Publikum reagiert und warum dieser Teil der Geschichte wichtig ist

DeMarcos Konzerte werden oft als Erlebnis beschrieben, das zwischen gemeinsamer Euphorie und intimem Zuhören balanciert. Das Publikum reagiert laut auf wiedererkennbare Momente, kann aber genauso gut verstummen, wenn ein Song beginnt, der Ruhe verlangt. Diese Fähigkeit, dass sich eine Halle kollektiv an die Musik anpasst, ist einer der Gründe, warum viele sagen, DeMarco sei „am besten“ live zu erleben, selbst wenn seine Songs seit Jahren zu Hause gehört werden. Es gibt auch eine generationelle Ebene. Ein Teil des Publikums hat DeMarco über den klassischen Indie-Weg entdeckt, ein Teil über soziale Netzwerke und virale Clips, und ein Teil über Empfehlungen von Freunden. Im Konzert vermischen sich diese Gruppen, und das erzeugt oft eine interessante Energie: Während die einen auf einen bestimmten Hit warten, sind die anderen wegen neuerer, ruhigerer Stücke da. Dieses Aufeinandertreffen von Erwartungen klingt manchmal nach Herausforderung, funktioniert in der Praxis jedoch, weil DeMarcos Musik einen gemeinsamen Faden hat – Wärme und Einfachheit, die wiedererkennbar sind, unabhängig von der Phase. Darum entwickelt sich um seine Auftritte oft ein Gespräch, das über die Frage „was hat er gespielt“ hinausgeht. Menschen erzählen die Stimmung des Abends nach, wie die Band einen bestimmten Song „angehoben“ hat oder den Moment, als die ganze Halle auf eine melodische Linie reagierte. In solchen Geschichten bekommen sogar jene, die nicht beim Konzert waren, das Gefühl, dass es ein Ereignis war und nicht nur ein Auftritt.

Mac’s Record Label und Kontrolle über den eigenen Rhythmus

Einer der Schlüsselkontexte, um den heutigen DeMarco zu verstehen, ist seine Veröffentlichungsautonomie über Mac’s Record Label. Das ist nicht nur ein formales Detail, sondern etwas, das beeinflusst, wie und wann er Musik veröffentlicht. Wenn ein Autor seine eigene Dynamik kontrolliert, kann er ein vollständig instrumentales Album veröffentlichen, danach eine Compilation gigantischen Ausmaßes und anschließend ein kompaktes, fokussiertes Studioalbum. Für das Publikum bedeutet das, dass der nächste Schritt nicht immer vorhersehbar ist, aber man kann Konsistenz in der Haltung erwarten: Musik kommt, wenn sie bereit ist, nicht wenn es im Kalender „am klügsten“ wäre. Im Konzertkontext spürt man diese Autonomie oft in der Auswahl des Repertoires. Ein Künstler, der nicht in den Erwartungen der Industrie gefangen ist, kann leichter die Setlist ändern, einen unerwarteten Song einbauen oder zulassen, dass sich ein bestimmter Teil des Abends spontaner entwickelt. Das bedeutet nicht, dass der Auftritt chaotisch ist; es bedeutet, dass Raum für Menschlichkeit da ist. Und genau dieses Gefühl von Menschlichkeit nennt das Publikum häufig als Grund, warum DeMarcos Konzerte als etwas Erinnerungswürdiges erlebt werden.

Was bedeutet „Lo-Fi“, wenn man vor Tausenden spielt

DeMarcos Ästhetik wird oft als Lo-Fi beschrieben, doch dieser Begriff klingt manchmal zu vereinfachend. Lo-Fi ist bei ihm nicht nur „schwächere“ Produktion, sondern die Entscheidung, eine bestimmte Textur und Wärme zu behalten, auch wenn es leicht wäre, alles glattzuziehen. Im Studio bedeutet das, dass kleine Unvollkommenheiten hörbar sind, die den Song real machen. Live bedeutet das, dass nicht versucht wird, jedes Detail zu verstecken, sondern dass Raum und Moment Spuren hinterlassen dürfen. Interessant ist, dass so ein Ansatz auch in großen Räumen funktionieren kann. Anstatt mit der klanglichen „Größe“ anderer Acts zu konkurrieren, spielt DeMarco oft die Karte Klarheit und Stimmung. Wenn dieser Sound gut eingestellt ist, bekommt das Publikum das Gefühl, in einer großen Halle etwas Intimes erlebt zu haben. Das ist eine seltene Kombination und einer der Gründe, warum über seine Konzerte auch außerhalb des Fan-Kreises gesprochen wird.

Wie sich der Eindruck nach dem Konzert formt

Nach dem Auftritt gehen viele mit dem Gefühl hinaus, einen Abend bekommen zu haben, der zugleich leicht und emotional war. DeMarco kann das Publikum zum Lachen bringen und entspannen, und im nächsten Moment einen Song anbieten, der wie ein leises Bekenntnis klingt. Dieser Kontrast ist entscheidend: Ohne ihn wäre das Konzert entweder nur Unterhaltung oder nur Kontemplation. So wird es zu einer Geschichte mit Dynamik. Der Eindruck entsteht oft auch durch „kleine“ Dinge: wie die Gitarre im Refrain klingt, wie das Publikum zu Beginn eines langsameren Songs leiser wird, wie die Band den Groove im mittleren Tempo „einrastet“. Selbst wenn jemand nicht jeden Song kennt, kann er den Rhythmus des Abends spüren. Und bei denen, die mit bestimmten Erwartungen gekommen sind, passiert meistens, dass das Konzert sie ein wenig verschiebt: Vielleicht entdecken sie einen neuen Lieblingssong, vielleicht erleben sie einen alten Hit anders oder sie verstehen einfach, warum DeMarcos Auftritte als Ereignis wahrgenommen werden. In diesem Sinn ist die Suche nach Informationen über Konzerte und Tickets nicht nur eine technische Sache, sondern Teil der Kultur rund um den Künstler. Das Publikum sucht nicht nur „wo“ und „wann“, sondern versucht zu verstehen, was das für eine Art Abend ist. Bei DeMarco ist die Antwort oft dieselbe: ein Abend, der sich nicht aufdrängt, aber unter die Haut geht; ein Abend, in dem Songs vertraut klingen und doch ein wenig anders; ein Abend, in dem Lässigkeit und Präzision sich nicht ausschließen, sondern ergänzen. Quellen: - Wikipedia — enzyklopädisches Profil und Albumüberblick (Guitar, One Wayne G, Five Easy Hot Dogs) - Pitchfork — Nachrichten und kritischer Kontext (Ankündigungen und Rezensionen zu Veröffentlichungen und Projekten) - Paste Magazine — Artikel zur Ankündigung des Albums Guitar und der Single „Home“ - DIY Magazine — Artikel zur Veröffentlichung des Albums Guitar und der Single „Home“ - Bandcamp (Mac DeMarco) — offizieller Albumeintrag mit Tracklist für Guitar
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