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Haus der Talente in Leverkusen: Bau für neues Zuhause von 36 jungen Sportlern gestartet, Einzug 2027 geplant

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Verfolge, wie in Leverkusen das Haus der Talente für 36 Sportler zwischen 14 und 18 Jahren entsteht. Das neue Zentrum verbindet Wohnen, Schule, Training und pädagogische Betreuung für Nachwuchs aus Fußball, Leichtathletik, Teamsport, Judo, Fechten und Parasport

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Haus der Talente in Leverkusen: Bau für neues Zuhause von 36 jungen Sportlern gestartet, Einzug 2027 geplant press release / objava za medije

Baubeginn für das Haus der Talente in Leverkusen: Neues Zuhause für 36 junge Sportler soll 2027 fertig sein

In Leverkusen haben am 26. August 2026 offiziell die Bauarbeiten am Projekt Haus der Talente begonnen, einem neuen Wohn-, Bildungs- und Erziehungszentrum für junge Spitzensportler. Der Baubeginn wurde mit einem symbolischen ersten Spatenstich auf dem Grundstück zwischen der Kindertagesstätte Löwenburg und der Elisabeth-Langgässer-Straße markiert. Dort soll nach rund einem Jahr Bauzeit Platz für 36 Sportlerinnen und Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren entstehen. Nach Angaben von Bayer 04 werden in dem Gebäude nicht nur junge Fußballer leben, sondern auch Talente aus anderen Mannschaftssportarten, der Leichtathletik, dem Judo, dem Fechten und dem Parasport. Das Projekt ist als weit mehr als ein klassisches Sportinternat konzipiert: Wohnen, Schule, Training, soziale Betreuung und die Entwicklung von Selbstständigkeit sollen zu einem einheitlichen System verbunden werden. Wenn der Bau planmäßig verläuft, könnten die ersten Bewohner im Sommer 2027 einziehen.

Bayer 04 Leverkusen und der TSV Bayer 04 Leverkusen stellen das Projekt als wichtigen Bestandteil einer langfristigen Strategie zur Entwicklung junger Sportler in einer Stadt dar, die bereits seit Jahrzehnten über eine ausgeprägte Infrastruktur für den Spitzensport verfügt. Offizielle Angaben von Bayer 04 zufolge soll das Haus der Talente nach seiner Fertigstellung gemeinsam von der Fußballgesellschaft Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH und dem Sportverein TSV Bayer 04 Leverkusen betrieben werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt jungen Menschen, die für ihre sportliche Entwicklung aus anderen Regionen nach Leverkusen kommen und noch nicht bereit für ein vollständig selbstständiges Leben sind. Statt ihre Entwicklung ausschließlich anhand von Ergebnissen im Training und bei Wettkämpfen zu beurteilen, beruht das Projekt auf der Idee, dass schulische Bildung, soziale Fähigkeiten, Charakter, Erholung und Alltagsorganisation ebenso wichtige Bestandteile des Weges zum Spitzensport sind. Dieser Ansatz soll die Kluft zwischen den Anforderungen des Sports und den Bedürfnissen von Jugendlichen verringern, die gleichzeitig ihre Schulbildung absolvieren und erwachsen werden.

Wohnen in Gruppen mit kontinuierlicher pädagogischer Betreuung

Ein zentraler Bestandteil des Projekts wird die Organisation des Lebens in kleineren Wohngruppen sein. Nach dem Konzept, das Bayer 04 mit dem zuständigen Jugendamt abgestimmt hat, wird jede Gruppe über feste Erzieher beziehungsweise Mentoren verfügen, die für die Jugendlichen die wichtigsten Ansprechpartner bei Fragen außerhalb des Sports sein werden. Sie werden regelmäßig mit Trainern, Eltern und Jugendhilfediensten kommunizieren. Dadurch soll vermieden werden, dass der sportliche, schulische und private Lebensbereich als vollständig voneinander getrennte Systeme funktionieren. Wie in einem Familienhaushalt werden die Bewohner eigene Pflichten bei der Pflege gemeinschaftlich genutzter Räume und bei alltäglichen Hausarbeiten übernehmen. Auf diese Weise sollen neben sportlichen Gewohnheiten auch Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit zum gemeinschaftlichen Zusammenleben entwickelt werden.

Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport von Bayer 04, betont im Zusammenhang mit dem Projekt, dass die Vorbereitung auf eine Karriere im Spitzensport nicht bei der körperlichen und technischen Ausbildung enden könne. Nach seinen Worten ist die kontinuierliche Entwicklung der schulischen, sozialen und persönlichen Fähigkeiten junger Sportler eine Voraussetzung für nachhaltigen sportlichen Erfolg. Bayer 04 sieht das Haus der Talente deshalb als infrastrukturelle Ergänzung des bestehenden Entwicklungssystems, aber auch als Instrument, um junge Sportler und ihre Familien nach Leverkusen zu holen. Auf der offiziellen Projektseite erklärt der Klub, dass er für junge Menschen, die weit von ihren Eltern entfernt leben, ein familiär strukturiertes Umfeld schaffen möchte. Die Idee besteht nicht nur darin, ein Bett und den Transport zum Training bereitzustellen, sondern einen Ort zu schaffen, an dem sich das Leben zwischen Schule, Sport und Freizeit stabiler organisieren lässt als in vorübergehenden oder fragmentierten Unterbringungsformen.

Das Projekt verbindet Fußball, Leichtathletik, Mannschaftssport und Parasport

Eine Besonderheit des Hauses der Talente besteht darin, dass es nicht ausschließlich für den Fußball vorgesehen ist. Bayer 04 erklärt in seinen offiziellen Informationen, dass zu den Bewohnern auch junge Sportler aus anderen Mannschaftsdisziplinen, der Leichtathletik, dem Judo, dem Fechten und dem Parasport gehören werden. Das gemeinsame Leben von Sportlern verschiedener Disziplinen ist Teil des pädagogischen Konzepts, weil der Erfahrungsaustausch jungen Menschen einen Blick über das eigene Training, die eigene Mannschaft oder das eigene Wettkampfsystem hinaus ermöglichen soll. Anne Wingchen, Geschäftsführerin des TSV Bayer 04 Leverkusen, hebt gerade diese Idee des gegenseitigen Lernens von Sportlern hervor, die mit unterschiedlichen Formen von Druck, Training und sportlichen Karrierewegen konfrontiert sind. Das Projekt versucht damit, Bereiche miteinander zu verbinden, die im Alltag des Spitzensports organisatorisch häufig voneinander getrennt sind.

Die Einbeziehung des Parasports ist nicht lediglich als symbolisches Element gedacht. Nach Angaben von Bayer 04 wird jede Wohngruppe über ein für Rollstuhlnutzer geeignetes Zimmer verfügen, und der Kontakt zwischen Sportlern und Parasportlern verschiedener Disziplinen ist im Konzept des gemeinschaftlichen Lebens ausdrücklich vorgesehen. Dadurch wird Inklusion unmittelbar in die Organisation der Unterkunft integriert, anstatt als separates Programm behandelt zu werden. Für Leverkusen ist dies angesichts der langen Tradition des TSV Bayer 04 in der Leichtathletik und im Parasport sowie des bestehenden Systems zur Sportlerentwicklung durch das Sportinternat Leverkusen besonders relevant. Offizielle Informationen des Internats besagen, dass junge Sportler bereits heute von einem interdisziplinären Netzwerk aus Lehrern, Sozialpädagogen, Trainern, Psychologen, Ärzten und Physiotherapeuten begleitet werden.

Das neue Modell baut auf dem bestehenden Sportinternat Leverkusen auf

Das Haus der Talente entsteht nicht außerhalb des bestehenden Systems, sondern als dessen Erweiterung. Das Sportinternat Leverkusen wurde 1995 gegründet und ist nach Angaben des TSV kein klassisches Internat, in dem alle Sportler dauerhaft in einem Gebäude leben. Ein Teil der Jugendlichen wohnt derzeit in Sport-Wohngemeinschaften oder bei Gastfamilien, während die schulische und pädagogische Unterstützung über das bestehende Netzwerk in der Stadt organisiert wird. Das Haus der Talente führt ein zusätzliches Modell ein, das vor allem für minderjährige Sportler gedacht ist, die eine stärker strukturierte Betreuung im Alltag benötigen. Die städtische Planungsdokumentation beschreibt das Projekt ausdrücklich als dritte Unterbringungsmöglichkeit neben Gastfamilien und selbstständigeren Sport-Wohngemeinschaften.

Eine solche Struktur ist wegen der Doppelbelastung wichtig, der junge Spitzensportler ausgesetzt sind. Sie müssen gleichzeitig am Unterricht teilnehmen, Prüfungen schreiben und schulische Pflichten erfüllen und anschließend nahezu täglich trainieren sowie zu Spielen oder Wettkämpfen reisen. Das Sportinternat Leverkusen unterstützt bereits heute bei der Koordination von Schul- und Trainingsplänen, beim individuellen Unterricht, bei der Bildungsplanung, beim Transport, bei der Ernährung und in weiteren Bereichen. Das Haus der Talente soll dieses System durch ein ganztägiges Lebensumfeld ergänzen, in dem Fachkräfte auch außerhalb der in der Schule oder im Sportzentrum verbrachten Zeit verfügbar sein werden. Für Eltern minderjähriger Sportler bedeutet dies eine klarer definierte Betreuungsstruktur, während die Vereine ein System erhalten, in dem Probleme in der Schule, im Alltag oder bei der Anpassung an ein neues Umfeld früher erkannt werden können.

Der Standort wurde wegen der Nähe zu Schulen und Sportanlagen ausgewählt

Das Gebäude entsteht zwischen der Kindertagesstätte Löwenburg und der Elisabeth-Langgässer-Straße in einem grünen Gebiet, das gleichzeitig relativ nah am Zentrum von Leverkusen liegt. Bayer 04 erklärt, dass einer der Hauptgründe für die Wahl des Standorts die gute Erreichbarkeit der Partnerschulen und Sportanlagen war, damit die Jugendlichen einen möglichst großen Teil ihrer täglichen Wege mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können. Ziel ist es, die Abhängigkeit von organisiertem Transport zu verringern und den Jugendlichen mehr Selbstständigkeit bei den Wegen zwischen Schule, Unterkunft und Training zu ermöglichen. Nach den offiziellen Projektdaten wird in den Nachmittagsstunden nur eine begrenzte Zahl von Kleinbussen für Fahrten zu den Sportstätten erwartet. Die Fahrzeugzufahrt ist über den Kurtekottenweg und eine neue Zufahrtsstraße vorgesehen und nicht über die Wohnstraßen Elisabeth-Langgässer-Straße und Bertha-von-Suttner-Straße.

Der Standort wurde nach Prüfung mehrerer Alternativen ausgewählt. Bayer 04 gibt an, dass eine geprüfte Fläche an der Fritz-Jacobi-Anlage nicht verfügbar und außerdem zu klein gewesen sei, während die Kurt-Rieß-Anlage wegen der Nähe zur Autobahn A1 und der geplanten zukünftigen Arbeiten an der Autobahn ausschied. Auch die Möglichkeit einer Unterbringung in einem Hotel wurde geprüft, jedoch aus betrieblicher und wirtschaftlicher Sicht als nicht nachhaltig bewertet. Das ausgewählte Grundstück musste daher gleichzeitig Anforderungen an Sicherheit, Mobilität, Schule, Sport und die Möglichkeit erfüllen, ein stabiles Wohnumfeld zu schaffen. Bayer 04 betont zusätzlich, dass die Integration der Jugendlichen in das bestehende Wohnumfeld wichtig sei, damit die Einrichtung den Charakter eines Zuhauses und nicht den eines isolierten Sportkomplexes erhält.

Holzkonstruktion, Gründächer und Photovoltaikanlage

Das architektonische Konzept stammt von Bernd Oxen, und das Projekt ist als nachhaltiger Holzbau mit einem hohen Anteil an Grünflächen konzipiert. Nach der offiziellen Beschreibung von Bayer 04 sollen die Wohnbereiche begrünte Fassaden mithilfe von Kletterpflanzen und Holzkonstruktionen erhalten, die deren Wachstum unterstützen. Die Dächer werden begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, während eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasserbereitung eingesetzt werden soll. Das Regenwasser soll vollständig auf dem Grundstück zurückgehalten und über entsprechend gestaltete Versickerungsmulden aufgenommen werden, während bei der Außengestaltung einheimische Gehölzarten bevorzugt werden. Die Kombination dieser Lösungen soll den Bedarf an einer klassischen Ableitung von Regenwasser reduzieren und die Auswirkungen des Neubaus auf die Umwelt mindern.

Bayer 04 erklärt außerdem, dass die nahe gelegene renaturierte Binnendüne durch den Bau nicht beeinträchtigt wird. Die Flächen zwischen dem Kurtekottenweg und dem Haus der Talente sind als Grünland- und Ausgleichsflächen vorgesehen, und die städtische Planungsdokumentation besagt, dass Eingriffe in Boden, Natur und Landschaft innerhalb des Projektgebiets und auf verbundenen Flächen ausgeglichen werden sollen. Die Planungsunterlagen stellen außerdem klar, dass sich der Wohnbereich des Gebäudes außerhalb der Zone befindet, in der besondere Beschränkungen im Zusammenhang mit den Seveso-Regeln für industrielle Risiken gelten, während sich Zufahrt, Parkplätze und Vorplatz teilweise innerhalb der Planungszone 2 befinden. Für diesen Bereich ist ein besonderes Schutzkonzept für außergewöhnliche Ereignisse vorgesehen. Umwelt- und Sicherheitsaspekte blieben damit nicht nur Bestandteil der architektonischen Lösung, sondern waren auch Teil des Raumplanungs- und Genehmigungsverfahrens.

Mehrjähriges Verfahren und Einbeziehung der Nachbarschaft

Bis zum Baubeginn durchlief das Projekt mehrere Jahre der Planung und öffentlicher Verfahren. Bayer 04 erklärt, seit fast drei Jahren mit den zukünftigen Nachbarn in Kontakt zu stehen und fünf Bürgerversammlungen durchgeführt zu haben, bei denen die Pläne vorgestellt und Einwände aufgenommen wurden. Nach Angaben des Klubs ist eines der konkreten Ergebnisse dieses Dialogs die Wahl der Verkehrsanbindung, durch die eine zusätzliche Belastung der umliegenden Wohnstraßen und des Parkplatzes der Kindertagesstätte Löwenburg vermieden werden soll. Während der Bauarbeiten sollen Lastwagen nach derzeitigem Plan ebenfalls über den Kurtekottenweg zufahren, wobei ein besonderes Sicherheitskonzept für den Baustellenverkehr vorgesehen ist. Die modulare Bauweise und der hohe Vorfertigungsgrad einzelner Gebäudeteile sollen die Bauzeit verkürzen und die Beeinträchtigungen für die umliegenden Anwohner reduzieren.

Die städtischen Unterlagen zeigen, dass das Planungsverfahren auch eine zusätzliche administrative Phase umfasste. Der Rat der Stadt Leverkusen fasste am 7. Juli 2025 den Satzungsbeschluss für den Plan, dieser wurde damals jedoch nicht rechtswirksam, weil zu diesem Zeitpunkt die notwendige Verfügbarkeit des Grundstücks für den Projektträger noch nicht nachgewiesen worden war. Nach Angaben der Stadt wurde diese Voraussetzung im September 2025 erfüllt, woraufhin der Plan erneut dem entsprechenden Verfahren zugeführt wurde. Bayer 04 gab am 19. Mai 2026 bekannt, dass die Stadtverwaltung inzwischen die Baugenehmigung erteilt hatte. Mit dem Beginn der Arbeiten am 26. August wechselte das Projekt damit von einer mehrjährigen Planungs- und Genehmigungsphase in die tatsächliche Bauausführung.

Das Haus der Talente als Teil einer umfassenderen Strategie zur Sportentwicklung

Für Bayer 04 besitzt das Projekt auch eine klare strategische Dimension. Der Klub arbeitet gleichzeitig an umfassenderen Infrastrukturplänen für den Profi- und Nachwuchsfußball und bezeichnet das Haus der Talente als eines der Schlüsselelemente seiner langfristigen Entwicklung. Im Wettbewerb um junge Sportler ist nicht nur das sportliche Programm wichtig, sondern auch die Lebensqualität, die Klub und Stadt Familien bieten können, die entscheiden, wo ein minderjähriger Sportler seine Entwicklung fortsetzen soll. Unterkunft, schulische Unterstützung und Sicherheit sind häufig ebenso wichtig wie die Qualität der Trainer oder des Trainingszentrums. Das Projekt kann deshalb zu einem wichtigen Faktor bei der Gewinnung von Talenten werden, sein tatsächlicher Wert wird jedoch von der Qualität der täglichen Arbeit nach der Eröffnung abhängen.

Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel erklärte auf der offiziellen Projektseite, dass das Haus der Talente Leverkusen als Sportstandort weiter stärke, während die Führung des TSV die Verbindung verschiedener Sportarten und die Entwicklung junger Menschen über die Grenzen einzelner Disziplinen hinaus hervorhebt. Diese umfassendere Sichtweise ist wichtig, weil nur ein kleiner Teil der Jugendlichen in einem System des Spitzensports am Ende eine langfristige Profikarriere erreichen wird. Deshalb bleiben Bildung, soziale Kompetenzen und die Fähigkeit zum selbstständigen Leben unabhängig vom sportlichen Ergebnis dauerhaft wertvoll. Das Haus der Talente wird nicht nur aufgrund der Zahl der Sportler relevant sein, die es aufnehmen kann, sondern auch danach beurteilt werden, wie erfolgreich es ein ambitioniertes Sportprogramm mit den normalen Bedürfnissen junger Menschen verbinden kann.

Das Haus der Talente in Zahlen

  • 36 junge Sportlerinnen und Sportler
  • Alter der Bewohner: 14 bis 18 Jahre
  • 9.102 Quadratmeter Grundstücksfläche
  • 1.579 Quadratmeter Nutzfläche
  • 15 Quadratmeter pro Einzelzimmer
  • 21 Fahrradstellplätze
  • geplante Dauer der Hauptbauphase: rund ein Jahr
  • geplanter Einzug: Sommer 2027, sofern die Arbeiten nach dem vorgesehenen Zeitplan verlaufen

Der Baubeginn am 26. August stellt daher einen wichtigen Meilenstein für ein Projekt dar, das in den vergangenen Jahren Raumplanung, öffentliche Beteiligungsverfahren, Abstimmungen mit der Nachbarschaft und das Baugenehmigungsverfahren durchlaufen hat. In der nächsten Phase wird sich praktisch zeigen müssen, ob das ambitionierte Konzept in ein funktionierendes alltägliches Zuhause für 36 junge Sportler umgesetzt werden kann. Wenn die Fristen eingehalten werden, soll Leverkusen ab dem Sommer 2027 eine neue Form der Sportlerunterbringung erhalten, die pädagogische Betreuung, schulische Unterstützung, Inklusion und Spitzensport miteinander verbindet. Die bestehende Tradition des Sportinternats Leverkusen wird damit nicht abgeschafft, sondern durch ein Modell ergänzt, das insbesondere für diejenigen vorgesehen ist, die im Jugendalter eine festere Struktur im Alltag benötigen. Gerade die Qualität dieser täglichen Unterstützung wird langfristig stärker als das neue Gebäude selbst darüber entscheiden, welche Bedeutung das Haus der Talente haben wird.

Quellen:
- Bayer 04 Leverkusen – offizielle Projektseite des Hauses der Talente, Konzept, Standort, Nachhaltigkeit, Nachbarschaft, Erschließung und geplante Fristen (Link)
- Bayer 04 Leverkusen – Mitteilung vom 19. Mai 2026 zur Baugenehmigung, Kapazität, den Inhalten des Projekts und dem geplanten Einzug (Link)
- Stadt Leverkusen, Ratsinformationssystem – Dokumentation zum Bebauungsplan V 40/I, Verfahren, Nutzung, Umwelt- und Sicherheitsbedingungen sowie Grundstücksstatus (Link)
- TSV Bayer 04 Leverkusen – offizielle Informationen zum Sportinternat Leverkusen, zum bestehenden Unterbringungsmodell und zum System der schulischen, pädagogischen und fachlichen Betreuung (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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