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Kroatien U-17 besiegt Estland und bleibt im Rennen um das Halbfinale der U-17-Europameisterschaft

Kroatien U-17 hat Estland im zweiten Gruppenspiel der U-17-Europameisterschaft mit 3:1 besiegt und die Chance auf das Halbfinale gewahrt. Nik Škafar Žužić traf doppelt, Jona Benkotić erhöhte per Strafstoß in Tallinn

· 11 Min. Lesezeit
Kroatien U-17 besiegt Estland und bleibt im Rennen um das Halbfinale der U-17-Europameisterschaft Karlobag.eu / Illustration

Kroatien U-17 blieb mit einem Sieg gegen Estland im Rennen um das Halbfinale der Europameisterschaft

Die kroatische Fußballnationalmannschaft der Altersklasse U-17 hat ihren ersten Sieg beim Endturnier der UEFA-U-17-Europameisterschaft in Estland erzielt und den Gastgeber Estland in der zweiten Runde der Gruppe A mit 3:1 besiegt. Laut dem Bericht des Kroatischen Fußballverbands wahrte die Mannschaft von Nationaltrainer Marijan Budimir mit diesem Sieg ihre Chancen auf den Einzug ins Halbfinale vor dem letzten Gruppenspiel gegen Spanien am 31. Mai. Das Spiel wurde am 28. Mai im Lilleküla-Stadion in Tallinn ausgetragen, und UEFA gibt im offiziellen Spielplan an, dass die Endrunde des Turniers vom 25. Mai bis zum 7. Juni 2026 in Estland gespielt wird. Nach der Auftaktniederlage gegen Belgien brauchte Kroatien ein positives Ergebnis, um in der Gruppe, in der außerdem Gastgeber Estland, Belgien und Spanien stehen, konkurrenzfähig zu bleiben. Dieses Ergebnis erreichte es mit einer überzeugenden Vorstellung, insbesondere in der ersten Halbzeit, als es den entscheidenden Vorsprung herausspielte und das Spiel in Richtung Sieg lenkte.

Ein frühes Tor veränderte den Verlauf der Begegnung

Kroatien ging laut dem offiziellen Bericht des HNS bereits in der zweiten Minute durch Nik Škafar Žužić in Führung, wodurch das Spiel von Beginn an in eine Richtung lief, die Budimirs Mannschaft entgegenkam. Das frühe Tor war sowohl ergebnistechnisch als auch psychologisch wichtig, besonders nach der Niederlage gegen Belgien in der ersten Runde, weil es Kroatien ermöglichte, sicherer, mit mehr Raum und mit klarerer Kontrolle über den Rhythmus zu spielen. Škafar Žužić entwischte der estnischen Abwehr und traf aus halblinker Position ins gegenüberliegende Eck des Tores des Heimtorhüters. HNS führt an, dass Kroatien auch nach der Führung weiter Chancen kreierte, wobei Jona Benkotić und Jakov Dedić in der Anfangsphase der Begegnung gefährlich waren. Ein solcher Einstieg in das Spiel erwies sich als entscheidend, weil der Gastgeber gezwungen war, mehr zu riskieren als geplant, während Kroatien die Schnelligkeit seiner Angreifer und die Qualität im letzten Drittel des Feldes nutzen konnte.

Der zweite Treffer fiel in der 35. Minute, erneut durch Škafar Žužić, der laut dem Bericht des HNS von der linken Seite mehrere estnische Spieler ausspielte und mit dem rechten Fuß in den gegenüberliegenden Winkel traf. Es war ein Moment, der die kroatische Überlegenheit in der ersten Halbzeit zusätzlich bestätigte. Obwohl die jungen kroatischen Nationalspieler bis zur Pause auch einen deutlicheren Vorsprung hätten haben können, reichte das Ergebnis von 2:0, um mit klarer Kontrolle über das Spiel in die Fortsetzung zu gehen. HNS erwähnte in seinem Bericht auch mehrere vergebene Gelegenheiten im ersten Abschnitt, darunter Versuche von Luka Bartolović und Karlo Zirdum. Dennoch gab die Effizienz von Škafar Žužić in den Schlüsselmomenten Kroatien das, was ihm im ersten Turnierspiel gefehlt hatte, als es gegen Belgien ohne Tor geblieben war.

Škafar Žužić als Doppeltorschütze und herausragender Einzelspieler

Nik Škafar Žužić war die zentrale Figur des Spiels, nicht nur wegen seiner zwei Tore, sondern auch wegen der Aktion, die zum dritten kroatischen Treffer führte. In der 54. Minute holte er einen Strafstoß heraus, den Kapitän Jona Benkotić eine Minute später zum 3:0 verwandelte. Laut dem HNS-Bericht entschied dieser Treffer die Frage nach dem Sieger praktisch, obwohl Estland bis zum Ende noch die Niederlage abmildern konnte. Nach dem Spiel sagte Škafar Žužić gegenüber HNS, dass die Mannschaft die Aufgaben erfüllt habe, die ihr der Trainer gestellt hatte, und fügte hinzu, dass das Gefühl, bei einer Europameisterschaft zu treffen, für einen jungen Spieler außergewöhnlich groß sei. Besonders hob er die Atmosphäre im Stadion und die Bedeutung des Sieges für das Selbstvertrauen vor dem entscheidenden Duell mit Spanien hervor.

Auch Nationaltrainer Marijan Budimir betonte in seiner Erklärung für HNS die Bedeutung des frühen Tores. Seinen Worten zufolge kam Kroatien im Unterschied zur Begegnung mit Belgien diesmal deutlich besser ins Spiel, und die schnelle Führung ermöglichte es der Mannschaft, leichter und sicherer zu spielen. Budimir hob hervor, dass Škafar Žužić einer der wichtigsten Spieler dieser Generation sei und dass er gegen Estland Qualität im Abschluss gezeigt habe, aber auch die Fähigkeit, in individuellen Situationen einen Vorteil zu schaffen. Zugleich merkte er an, dass ein Teil der Spieler für das letzte Gruppenspiel ausgeruht werden konnte, was angesichts des kurzen Abstands zwischen den Begegnungen beim Endturnier wichtig sein kann. Der Sieg gegen Estland hatte für Kroatien auch symbolischen Wert, weil Budimir laut HNS betonte, dass es sich um den ersten Sieg der kroatischen U-17-Nationalmannschaft bei Europameisterschaften seit 2015 handelte.

Estland verkürzte in der Schlussphase, aber ohne Wende

Estland erzielte sein einziges Tor in der 90. Minute, als Aston Visse die Niederlage der Heimnationalmannschaft abmilderte. Laut dem vom HNS veröffentlichten Spielbericht kam Visse in der 68. Minute von der Bank, als Ersatz für Tomingas, und nutzte in der Schlussphase eine der Situationen vor dem kroatischen Tor. Dieser Treffer änderte das Gesamtbild des Spiels nicht, brachte Estland aber zumindest eine Ergebniskorrektur vor heimischem Publikum. Kroatien hatte auch nach dem dritten Treffer Chancen auf einen deutlicheren Sieg, wobei HNS die Chancen von Juraj Frigan in der 69. und Toni Ruso in der 86. Minute hervorhebt. Im Kontext des Kampfes um das Weiterkommen können jedes Tor und die gesamte Tordifferenz relevant sein, doch Kroatien erreichte vor allem das, was notwendig war: Es holte drei Punkte und blieb bis zur letzten Runde im Spiel.

Das Spiel leitete Oguzhan Çakir aus der Türkei, und HNS gibt an, dass Kroatien in folgender Besetzung antrat: Lojen, Posavec, Pavić, Zirdum, Paunović, Beader Trajanovski, Miličić, Bartolović, Benkotić, Škafar Žužić und Dedić. In der Fortsetzung erhielten Sablić, Modrić, Joka, Frigan und Ruso ihre Chance. Estland spielte laut derselben Quelle in folgender Aufstellung: Ollin, Lorenz, Sammul, Nomm, Neltsas, Lehtmets, Mihhalevski, Timakov, Isok, Tomingas und Kaares, mit Einwechslungen von Kalvik, Kranberg, Silm und Visse. Ein solcher Spielbericht zeigt zusätzlich, dass beide Trainer die Breite des Kaders nutzten, was im Turnierformat wegen der Belastung junger Spieler und des Spielplans in kurzer Zeit besonders wichtig ist.

Gruppe A bleibt vor der letzten Runde offen

Nach der zweiten Runde lag Spanien laut HNS mit sechs Punkten an der Spitze der Gruppe A, während Belgien und Kroatien jeweils drei Punkte hatten und Estland punktlos war. UEFA veröffentlichte im offiziellen Spielplan, dass Spanien in der zweiten Runde Belgien mit 1:0 besiegte, während Kroatien Estland mit 3:1 bezwang. Ein solcher Verlauf bedeutet, dass Kroatien in der letzten Runde gegen Spanien die Gelegenheit hat, das Halbfinale zu erreichen, aber der Ausgang hängt vom Ergebnis dieser Begegnung und von der Gesamtplatzierung der Gruppe ab. Nach dem UEFA-Format des Endturniers ziehen die zwei besten Nationalmannschaften jeder Gruppe in die K.-o.-Phase ein. Deshalb hatte der Sieg in Tallinn doppelten Wert: Er beendete die Negativserie nach der Niederlage in der ersten Runde und brachte Kroatien zurück in einen realistischen Kampf um einen der ersten beiden Plätze.

UEFA führt in den offiziellen Informationen zum Turnier an, dass in Gruppe A Estland, Belgien, Kroatien und Spanien stehen, während Gruppe B aus Montenegro, Frankreich, Italien und Dänemark besteht. Die Endrunde wird in vier Stadien gespielt: Lilleküla staadion, Kadrioru staadion und Kalevi Keskstaadion in Tallinn sowie Rakvere linnastaadion in Rakvere. Laut UEFA-Spielplan spielt Kroatien am 31. Mai im Stadion in Rakvere gegen Spanien, gleichzeitig mit dem Treffen von Belgien und Estland in Tallinn. Eine solche parallele Austragung der Spiele der letzten Runde ist in Wettbewerben üblich, in denen Ergebnisse die Tabelle direkt beeinflussen, weil dadurch die Möglichkeit taktischer Berechnungen verringert wird. Für Kroatien wird das Duell mit Spanien der anspruchsvollste Test der Gruppe sein, aber auch eine Gelegenheit, den Sieg gegen Estland in den Einzug unter die vier besten Nationalmannschaften des Turniers zu verwandeln.

Das Turnier in Estland und die breitere Bedeutung für die Entwicklung junger Spieler

UEFA gab bekannt, dass das Endturnier der U-17-Europameisterschaft 2026 vom 25. Mai bis zum 7. Juni in Estland stattfindet, das diese Endrunde zum ersten Mal ausrichtet. Es handelt sich um einen Wettbewerb, der traditionell eine wichtige Entwicklungsrolle hat, weil er jungen Spielern Auftritte in einem wettbewerbsorientierten Umfeld ermöglicht, das organisatorisch und ergebnistechnisch anspruchsvoll, aber dennoch ihrem Alter angepasst ist. In diesem Kontext sind Ergebnisse nicht das einzige Kriterium, obwohl sie für Nationalmannschaften, Trainerstäbe und Verbände große Bedeutung haben. Spiele wie dieses gegen Estland dienen auch als Überprüfung der Fähigkeit der Spieler, auf Druck zu reagieren, den Eindruck nach einer Niederlage zu verändern und taktische Anforderungen in kurzer Zeit umzusetzen. Kroatien machte in Tallinn gerade in dieser Hinsicht einen wichtigen Schritt, weil es nach einem misslungenen Auftakt eine Reaktion, Effizienz und ausreichend Stabilität zeigte, um den Vorsprung zu halten.

UEFA gibt in der Vorstellung der Teilnehmer an, dass Kroatien nach einer erfolgreichen zweiten Qualifikationsrunde, in der es die Gruppe A7 gewann, mit Siegen gegen die Slowakei und die Republik Irland sowie einem Remis gegen Polen zum Endturnier kam. In der ersten Qualifikationsrunde war Kroatien laut UEFA-Daten Zweiter der Gruppe 8, mit einer Niederlage gegen Kasachstan sowie Siegen gegen Albanien und die Niederlande. Ein solcher Weg zur Endrunde zeigt, dass die Generation bereits vor der Ankunft in Estland Erfahrung mit Spielen von hoher Bedeutung hatte. UEFA hob Jakov Dedić mit fünf Treffern als besten kroatischen Torschützen in der Qualifikation hervor, während HNS nach dem Duell mit Estland Škafar Žužić in den Vordergrund stellte, der im entscheidenden Moment des Turniers die zentrale Angriffsrolle übernahm. Für junge Spieler haben solche Spiele oft besonderes Gewicht, weil sie ihre Bestätigung in der Nationalmannschaft, aber auch ihre weitere Vereinsentwicklung beeinflussen können.

Budimirs Mannschaft zeigte eine Reaktion nach der Niederlage gegen Belgien

Kroatien eröffnete die Europameisterschaft mit einer 0:2-Niederlage gegen Belgien, was laut dem offiziellen UEFA-Spielplan die erste Begegnung der Gruppe A war. Nach einem solchen Start hatte das Spiel gegen Estland den Charakter einer Begegnung, in der eine Niederlage nahezu sicher das Ende des Kampfes um das Halbfinale bedeutet hätte. Budimirs Mannschaft antwortete offensiv und entschlossen, und besonders wichtig war der Unterschied in der Chancenverwertung im Vergleich zum ersten Auftritt. Der Trainer sagte nach dem Sieg gegenüber HNS, dass der Trainerstab das Spiel gut vorbereitet habe und dass die Spieler von Beginn an einen anderen Einstieg und bessere Konzentration gezeigt hätten. Eine solche öffentliche Betonung der Vorbereitung und der Reaktion der Mannschaft weist darauf hin, dass der Trainerstab nach Belgien vor allem bessere Intensität in den Anfangsminuten und klarere Zielstrebigkeit im Abschluss suchte.

Der Sieg gegen Estland löst nicht alle kroatischen Aufgaben in der Gruppe, verändert aber den Ton der Schlussphase des Wettbewerbs für Budimirs Mannschaft. Statt eines Spiels ohne Ergebnisbedeutung wird das Duell mit Spanien zu einer Gelegenheit, das Turnier fortzusetzen und zu bestätigen, dass die kroatische Generation mit den stärksten Nationalmannschaften der Altersklasse U-17 konkurrieren kann. Spanien hat nach zwei Siegen in den ersten beiden Runden bereits Stabilität gezeigt, und laut UEFA-Spielplan besiegte es Estland in der ersten Runde mit 4:1 und Belgien in der zweiten mit 1:0. Kroatien wird andererseits mit gestiegenem Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen, aber auch mit dem Bewusstsein, dass der Gegner ein noch höheres Maß an Konzentration verlangen wird. Der Ausgang des Spiels in Rakvere wird somit entscheiden, ob der Sieg in Tallinn eine wertvolle Reaktion nach einem schlechten Start bleibt oder der Beginn des kroatischen Weges in Richtung K.-o.-Phase wird.

Torschützen und grundlegende Spieldaten

Laut dem HNS-Spielbericht bestritten Estland und Kroatien die Begegnung der zweiten Runde der Gruppe A im Lilleküla-Stadion in Tallinn, und Kroatien gewann mit 3:1. Die Torschützen für Kroatien waren Nik Škafar Žužić in der 2. und 35. Minute sowie Jona Benkotić per Strafstoß in der 55. Minute. Für Estland traf Aston Visse in der 90. Minute. Das Ergebnis ist besonders wichtig, weil Kroatien damit die ersten drei Punkte im Turnier holte und den Anschluss an Belgien im Kampf um den zweiten Platz hielt, während Estland nach zwei Runden ohne Punkte blieb. Der offizielle UEFA-Spielplan bestätigt, dass die letzte Runde der Gruppe A am 31. Mai gespielt wird, wenn Kroatien gegen Spanien und Belgien gegen Estland spielt.

  • Wettbewerb: UEFA-U-17-Europameisterschaft 2026.
  • Phase: Gruppe A, zweite Runde.
  • Spiel: Estland U-17 – Kroatien U-17 1:3.
  • Ort: Lilleküla staadion, Tallinn, Estland.
  • Torschützen: 0:1 Nik Škafar Žužić 2., 0:2 Nik Škafar Žužić 35., 0:3 Jona Benkotić 55. per Strafstoß, 1:3 Aston Visse 90.
  • Nächstes Spiel Kroatiens: Kroatien – Spanien, 31. Mai 2026, Rakvere linnastaadion.

Quellen:
- Kroatischer Fußballverband – Bericht vom Spiel Estland U-17 – Kroatien U-17 und offizielle Daten zu Torschützen, Aufstellungen und Gruppenstand (Link)
- Kroatischer Fußballverband – Aussagen von Nik Škafar Žužić und Nationaltrainer Marijan Budimir nach dem Spiel (Link)
- UEFA – offizieller Spielplan, Ergebnisse, Gruppen, Stadien und Format des Endturniers der U-17-Europameisterschaft 2026 (Link)
- UEFA – Vorstellung der Teilnehmer des Endturniers und Kroatiens U-17-Qualifikationsweg (Link)

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