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Giulio Ciccone wechselt bis 2029 zu Pinarello Q36.5 und fährt nach acht Jahren bei Lidl-Trek mit Tom Pidcock

Verfolgen Sie einen wichtigen Transfer im Straßenradsport: Giulio Ciccone verlässt Lidl-Trek nach acht Saisons und fährt ab 2027 für Pinarello Q36.5. Erfahren Sie, was sein Vertrag bis Ende 2029 für das Schweizer Team bedeutet, wie er sich mit Tom Pidcock ergänzt und welche Rolle seine Erfolge beim Giro und bei Il Lombardia spielen

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KI-Illustration: Giulio Ciccone wechselt bis 2029 zu Pinarello Q36.5 und fährt nach acht Jahren bei Lidl-Trek mit Tom Pidcock Karlobag.eu / KI-Illustration

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Giulio Ciccone wechselt zu Pinarello Q36.5: Italienischer Bergspezialist unterschreibt bis 2029 und wird Teamkollege von Tom Pidcock

Der italienische Radrennfahrer Giulio Ciccone wird ab dem 1. Januar 2027 für das Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team fahren, eine Schweizer Profimannschaft, die ihren Kader vor der neuen Saison weiterhin erheblich verstärkt. Das Team gab am 12. Oktober 2026 offiziell bekannt, dass es mit dem 31-jährigen Fahrer einen Dreijahresvertrag bis zum 31. Dezember 2029 abgeschlossen hat. Damit ist einer der bemerkenswerteren Transfers im professionellen Straßenradsport bestätigt, zugleich endet Ciccones achtjährige Zusammenarbeit mit Lidl-Trek. Sein Wechsel sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil er künftig gemeinsam mit dem Briten Tom Pidcock antreten wird, einem der wichtigsten Fahrer seiner neuen Mannschaft. Ciccone bringt Erfahrung aus den größten Etappenrennen, Erfolge bei anspruchsvollen Eintagesklassikern und die Fähigkeit mit, Rennen an langen Anstiegen zu entscheiden. Für Pinarello Q36.5 ist er eine Verstärkung, die die sportlichen Möglichkeiten des Teams verändern könnte, auch wenn die konkreten Rennprogramme und Rollen für 2027 noch nicht vollständig bekannt gegeben wurden.

Abschied von Lidl-Trek nach acht Saisons

Der Abschied von Lidl-Trek wurde am 9. Oktober bestätigt, drei Tage vor der Bekanntgabe seines neuen Vertrags. Seine bisherige Mannschaft teilte damals mit, dass beide Seiten gemeinsam beschlossen hätten, die Zusammenarbeit nach der Saison 2026 zu beenden, ohne die Umstände der Vereinbarung näher zu erläutern. Aus derselben Mitteilung ging hervor, dass das am 10. Oktober ausgetragene Rennen Il Lombardia Ciccones letzter Einsatz in den bisherigen Teamfarben sein würde. Durch diese Abfolge blieb zwischen dem offiziellen Abschied und der Bestätigung seines neuen Ziels nur eine kurze Zeitspanne, in der Radsportmedien bereits über Pinarello Q36.5 berichteten. Mit der Mitteilung der Schweizer Mannschaft endeten die Spekulationen, und es wurde bestätigt, dass der neue Vertrag zu Beginn des nächsten Kalenderjahres in Kraft tritt.

Ciccone kam 2019 zur Mannschaft, die damals noch unter dem Namen Trek-Segafredo antrat, nachdem er zuvor für das italienische Team Bardiani-CSF gefahren war. In acht Jahren machte er sich durch offensive Auftritte auf Bergetappen einen Namen, aber auch durch seine Bereitschaft, bei anspruchsvollen Eintagesrennen Verantwortung zu übernehmen. Lidl-Trek dankte dem Italiener in seiner Abschiedsmitteilung für alles, was er für die Mannschaft geleistet hatte, und wünschte ihm für den weiteren Karriereweg viel Erfolg. Weder die Höhe seines neuen Vertrags noch die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung zur Beendigung der bisherigen Zusammenarbeit wurden veröffentlicht. Cyclingnews berichtet, dass die Trennung vor Ablauf der ursprünglich vereinbarten Vertragslaufzeit erfolgte. Die genauen Bedingungen und Gründe für diese Lösung wurden jedoch öffentlich nicht geklärt. Aus den offiziellen Aussagen lässt sich daher nicht schließen, dass ausschließlich ein einzelner sportlicher, finanzieller oder persönlicher Faktor ausschlaggebend war.

Dritter Platz bei Il Lombardia zum Abschied

Sein letztes Rennen für Lidl-Trek endete mit einem Ergebnis, das erneut zeigte, warum Ciccone zu den angesehenen Bergfahrern im professionellen Peloton gehört. Bei der Austragung von Il Lombardia am 10. Oktober 2026 belegte er hinter Sieger Paul Seixas und dem Zweitplatzierten Enric Mas den dritten Platz. Laut dem Rennbericht seiner damaligen Mannschaft führte die 239 Kilometer lange Strecke von Bergamo nach Como und umfasste insgesamt mehr als 4.600 Höhenmeter. Ciccone hielt sich während der entscheidenden Bergpassagen unter den stärksten Fahrern und sicherte sich einen Podiumsplatz bei einem der fünf Monumente des Radsports. Es war seine zweite Platzierung unter den ersten drei bei Il Lombardia und nach eigenen Angaben insgesamt sein dritter Podiumsplatz bei Rennen dieser prestigeträchtigen Kategorie. Sein Abschied erhielt dadurch einen ausgesprochen sportlichen Charakter, ohne dass das Ergebnis ausschließlich im Zusammenhang mit seinem Transfer betrachtet werden müsste.

Interessanterweise startete beim selben Rennen auch sein künftiger Teamkollege Tom Pidcock, der den sechsten Platz belegte. Laut einer Analyse von Cyclingnews versuchten beide Fahrer zwischenzeitlich, auf die Attacke des späteren Siegers Seixas zu reagieren. Das verdeutlicht, wie gut ihnen anspruchsvolle Streckenprofile liegen, aber auch, wie schwierig es ist, den stärksten Angriffen an langen Anstiegen zu folgen. Pidcock verlor in der Schlussphase Positionen, während Ciccone im Kampf um einen Podiumsplatz blieb. Das ist keine Garantie für künftige gemeinsame Erfolge, liefert aber einen konkreten sportlichen Hintergrund für ihre Zusammenarbeit. Je nach Entscheidung der sportlichen Leitung könnten die beiden künftig unterschiedliche taktische Aufgaben übernehmen, anstatt stets dasselbe individuelle Ziel zu verfolgen.

Drei Etappensiege beim Giro und nachgewiesene Erfahrung bei den größten Rennen

Ciccones sportliche Bilanz erklärt, warum sein Wechsel eine größere Bedeutung hat als ein gewöhnlicher Mannschaftswechsel. Laut der offiziellen Mitteilung von Pinarello Q36.5 hat der Italiener drei Etappen beim Giro d'Italia gewonnen und bei der Tour de France das Trikot des besten Bergfahrers getragen. Seinen ersten Giro-Etappensieg feierte er 2016, noch vor seinem Wechsel zu Trek, die nächsten beiden folgten 2019 und 2022. Seine Fähigkeit, ein langes Rennen durchzustehen und anschließend an einem entscheidenden Anstieg anzugreifen, war für diese Ergebnisse von großer Bedeutung. Besonders zeichnete er sich 2023 aus, als er das gepunktete Trikot für den besten Bergfahrer der Tour de France gewann. In einer Sportart, in der Siege bei Grand Tours häufig das Ergebnis langer gemeinsamer Teamarbeit sind, bestätigen solche Erfolge, dass er Chancen auch dann nutzen kann, wenn er nicht um die Gesamtwertung fährt.

Seine Ergebnisbilanz beschränkt sich nicht auf Etappen großer mehrwöchiger Rundfahrten. Pinarello Q36.5 hob seinen Sieg bei der Clásica San Sebastián 2025 hervor, einem bedeutenden Eintagesrennen mit einem Profil, das starke Bergfahrer begünstigt. In der Saison 2026 gewann er außerdem die Silbermedaille bei den Straßenrad-Europameisterschaften und erreichte anschließend den dritten Platz bei Il Lombardia. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA sicherte er sich Silber in der Schlussphase des Europameisterschaftsrennens nach einem äußerst knappen Kampf, was seine Fähigkeit unterstreicht, gegen Gegner auf höchstem Niveau zu bestehen. Seine Stärken kommen besonders zur Geltung, wenn ein Rennen in kleinere Gruppen zerfällt, das Gespür für den richtigen Angriffsmoment entscheidend ist und die Schlussphase wiederholt große Anstrengungen verlangt. Gerade auf solchen Streckenprofilen kann seine neue Mannschaft auf seine eigenständige Fähigkeit vertrauen, Ergebnisse zu erzielen.

Eine weitere Facette seiner Karriere brachte die Giro-Saison 2026, in der er erneut die Bergwertung gewann. Diese Auszeichnung darf nicht mit dem Gesamtsieg bei der dreiwöchigen Rundfahrt gleichgesetzt werden: Es handelt sich um einen eigenständigen Wettbewerb, bei dem Punkte an kategorisierten Anstiegen vergeben werden. Für seine neue Mannschaft ist dies dennoch ein wichtiger Beleg für seine anhaltende Konkurrenzfähigkeit im Gebirge. Ciccone versteht es, geeignete Etappen für Ausreißversuche zu erkennen, Kräfte zu sparen und in unterschiedlichen Rennsituationen zu bestehen. Zusammen mit seiner Erfahrung bei großen Mannschaften macht ihn das sowohl zu einem möglichen Kapitän bei ausgewählten Rennen als auch zu einem wertvollen taktischen Partner für andere Teamleader. Über seine konkrete Rolle werden der Rennkalender, seine Form und die Ziele entscheiden, die der Trainerstab für 2027 festlegt.

Warum Ciccone sich für ein neues Umfeld entschieden hat

In seiner ersten Stellungnahme nach der Transferbestätigung betonte Ciccone, dass der Abschied nach acht Jahren eine große Entscheidung gewesen sei, zugleich aber auch eine Veränderung, die er sich persönlich gewünscht habe. Laut der Mitteilung von Pinarello Q36.5 ist er überzeugt, dem professionellen Radsport noch viel geben zu können, und suchte eine neue Herausforderung, eine andere Motivation und ein Umfeld, in dem er sich willkommen fühlt. Besonders hob er das Vertrauen hervor, das er bereits bei den ersten Gesprächen mit der Leitung seiner neuen Mannschaft gespürt habe. Seine Botschaft konzentrierte sich nicht ausschließlich auf Ergebnisse oder Zahlen, sondern auf den Umgang mit den Fahrern und das gegenseitige Verständnis. Dieser Ansatz zeigt, dass zumindest nach seiner öffentlichen Erklärung auch die Organisationskultur seines künftigen Teams eine wichtige Rolle gespielt hat.

Ciccone lobte außerdem die Aufmerksamkeit, die seine neue Mannschaft Fahrrädern, Ausrüstung, Technologie und kleinsten Details der Vorbereitung widmet. Für einen Bergfahrer, dessen Platzierung bei großen Rennen häufig auf den letzten Kilometern entschieden wird, sind technische Zuverlässigkeit und die Anpassung der Ausrüstung an persönliche Anforderungen von praktischer Bedeutung. Er betonte auch seine persönliche Verbundenheit mit den italienischen Herstellern Pinarello und Q36.5, die einen wichtigen Teil der Identität des in der Schweiz registrierten Teams bilden. Damit erklärte er, was ihn an dem Projekt reizte, verriet jedoch weder seinen erwarteten Rennkalender noch genau definierte Ergebnisziele. Obwohl ein Mannschaftswechsel neue Möglichkeiten eröffnen kann, lässt sich seine tatsächliche Wirkung erst anhand der Vorbereitung und der Renneinsätze in der Saison 2027 beurteilen.

Ciccone und Tom Pidcock im Mittelpunkt neuer Ambitionen am Berg

Besonderes Interesse weckt die Möglichkeit, dass Ciccone und Pidcock gemeinsam bei Rennen antreten, bei denen kurze explosive Anstiege, längere Bergpassagen und die Fähigkeit zum Angriff aus einer verkleinerten Gruppe entscheidend sind. Pidcock hat seine Klasse auf unterschiedlichen Terrains mehrfach bewiesen, während Ciccone seine größten Erfolge vor allem als Bergfahrer und Angreifer bei großen Etappenrennen erzielte. Ihre unterschiedlichen Fahrerprofile könnten ein taktischer Vorteil sein, insbesondere wenn eine Mannschaft einen Fahrer in die Offensive schicken und den anderen bei den Favoriten halten kann. Ein solches Szenario hängt jedoch vom jeweiligen Rennen ab und ist kein im Voraus festgelegter Plan. Die offizielle Mitteilung der neuen Mannschaft bestätigt bislang lediglich ihre künftige gemeinsame Teamzugehörigkeit und betont die Möglichkeit, dass sie sich gegenseitig ergänzen, ohne ihnen dauerhaft identische oder strikt voneinander getrennte Rollen zuzuweisen.

Ciccone sprach mit Respekt über Pidcock und betonte, dass er dessen Talent und Bereitschaft zu ungewöhnlichen taktischen Entscheidungen schätzt. Er äußerte den Wunsch, dass sie sich gegenseitig dabei helfen, besser zu werden und gemeinsam etwas Wertvolles zu erreichen. Für einen Sportdirektor eröffnet das zusätzliche Möglichkeiten in Rennen, bei denen ein einziger Kapitän nicht ausreicht, um auf sämtliche Angriffe zu reagieren. Gleichzeitig erfordert die Zusammenstellung eines Teams mit mehreren ehrgeizigen Fahrern eine klare Festlegung von Prioritäten und eine angemessene Verteilung der Unterstützung. Bergige Klassiker und Grand Tours verlangen nicht immer dieselbe Taktik. Daher wird die Zusammenarbeit zwischen Ciccone und Pidcock besonders interessant, wenn sich ihre individuellen Ziele überschneiden. Gerade die Fähigkeit, individuelle Klasse in ein gemeinsames Ergebnis umzusetzen, wird einer der wichtigsten Maßstäbe für den Wert dieses Transfers sein.

Pinarello Q36.5 stellt einen breiteren Kader für 2027 zusammen

Ciccones Verpflichtung ist kein isolierter Schritt. Pinarello Q36.5 hat in den vergangenen Wochen mehrere Neuzugänge bestätigt und damit gezeigt, dass es einen deutlich breiteren Rennkader vorbereitet. Der Brite Ethan Hayter, Zeitfahrspezialist und vielseitiger Fahrer, wurde am 7. Oktober mit einem Zweijahresvertrag ab 2027 vorgestellt. Der Italiener Davide Ballerini, bekannt für die Klassiker in Nordeuropa, wurde am 9. Oktober offiziell angekündigt, ebenfalls für zwei Saisons. Zu den bestätigten Verstärkungen gehören außerdem der junge Amerikaner Andrew August und der tschechische Sprinter Pavel Bittner. Radsportmedien berichten zudem über die Verpflichtung des Schweizers Mauro Schmid. Laut Cyclingnews ist Ciccone bereits der elfte Neuzugang in den Transferplanungen des Teams für 2027, was das Ausmaß des personellen Umbaus verdeutlicht.

Diese Kombination von Fahrern deutet darauf hin, dass die Mannschaft bei mehreren Arten von Rennen konkurrenzfähig sein möchte und nicht nur bei Bergankünften. Hayter kann seine Qualitäten im Zeitfahren und bei anspruchsvollen Zielsprints einbringen, Ballerini seine Erfahrung auf Kopfsteinpflaster und Bittner seine Schnelligkeit bei Sprintentscheidungen. Ciccone und Pidcock bieten unterdessen Lösungen für Strecken, auf denen sich die stärksten Fahrer an Anstiegen herauskristallisieren. Teamchef Douglas Ryder hob bei der offiziellen Vorstellung besonders Ciccones Charakter, Erfahrung, Renninstinkt und Führungsqualitäten hervor. Ryder ist überzeugt, dass der Italiener den Unterschied machen kann, wenn das Peloton auseinanderfällt und das Rennen besonders schwer wird. Allerdings garantiert ein breiter Kader allein noch keine Ergebnisse: Entscheidend wird sein, wie gut die Fahrer zusammenfinden und zu welchen Rennen die Mannschaft Zugang erhält, bei denen sie antreten möchte.

Was der Wechsel von einem WorldTeam zu einem ProTeam bedeutet

Der Wechsel hat auch eine organisatorische Dimension. Lidl-Trek fährt auf höchstem Niveau als UCI WorldTeam, während Pinarello Q36.5 derzeit als UCI ProTeam registriert ist, also in der zweiten Profikategorie des Männer-Straßenradsports. Dieser Unterschied ist keine Bewertung des persönlichen Wertes eines Fahrers, sondern Bestandteil des Lizenzsystems und der Zugangsregelungen für die wichtigsten Wettbewerbe. Die UCI-Regeln sehen Startplätze für die bestplatzierten ProTeams sowie Wildcards vor, die von den Veranstaltern einzelner Rennen vergeben werden. Der Weltradsportverband UCI hatte die zulässige Zahl der Mannschaften bei den Grand Tours der Männer zuvor auf 23 erhöht. Das Teilnahmesystem berücksichtigt außerdem die Ranglisten der Profimannschaften. Deshalb darf Ciccones Vertrag nicht als automatische Bestätigung dafür verstanden werden, dass Pinarello Q36.5 2027 bei jeder Grand Tour starten wird.

Zugleich bedeutet der Unterschied zwischen den Kategorien nicht, dass Spitzenfahrer aus ProTeams bei den größten Rennen der Welt nicht zu den Besten gehören können. Entscheidend sind Einladungen, Mannschaftsergebnisse und die Möglichkeit, ein auf die einzelnen Fahrer abgestimmtes Rennprogramm zusammenzustellen. Die Verpflichtung eines Sportlers mit nachgewiesenen Siegen und Podiumsplätzen kann die Wettbewerbsfähigkeit des Kaders, seine Sichtbarkeit und seine Attraktivität für Veranstalter steigern. Cyclingnews schreibt, dass das Team mit seinen Neuverpflichtungen auch die Grundlage für seinen angestrebten Aufstieg in die WorldTour schaffen möchte. Der Transfer selbst ist jedoch kein Beleg dafür, dass dieser Status bereits gesichert wäre. Für 2027 bleibt daher offen, bei welchen großen Rennen Ciccone starten wird und ob er gemeinsam mit Pidcock die Gelegenheit erhält, bei denselben Wettbewerben um Siege zu kämpfen.

Die erste große Bewährungsprobe wird die Rollenverteilung in der neuen Saison sein

Ciccone kommt im Alter von 31 Jahren mit umfassender Erfahrung und Ergebnissen zur neuen Mannschaft, die zeigen, dass er auf den anspruchsvollsten Strecken weiterhin konkurrenzfähig ist. Anders als beim Transfer eines jungen Fahrers, dessen Entwicklung noch bevorsteht, verpflichtet Pinarello Q36.5 hier einen Sportler mit klar erkennbaren Qualitäten. Der Dreijahresvertrag bietet Raum für mehr als nur eine Saison der Eingewöhnung und ermöglicht eine längerfristige Planung, verrät jedoch nicht die einzelnen Ziele für jedes dieser Jahre. Die entscheidenden Fragen werden der Grand-Tour-Kalender, die Bedeutung der bergigen Klassiker und die Art sein, wie die Mannschaft ihre Unterstützung auf die Leistungsträger verteilt. Gelingt es ihr, Ciccones offensive Spezialisierung mit Pidcocks Vielseitigkeit zu verbinden, könnte das Schweizer Team über mehr sportliche Möglichkeiten verfügen als bisher. Ob daraus Siege entstehen, werden erst die Rennen ab 2027 zeigen, wenn der Italiener erstmals im neuen Trikot antritt.

Quellen:
- Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team – offizielle Transferbestätigung, Vertragsdauer sowie Aussagen von Ciccone und Douglas Ryder (Link)
- Lidl-Trek / Trek Race Shop – offizielle Mitteilung zum Ende der Zusammenarbeit nach acht Saisons (Link)
- Lidl-Trek / Trek Race Shop – Bericht über Il Lombardia 2026 und Ciccones dritten Platz (Link)
- Cyclingnews – Hintergründe des Transfers, Zusammenarbeit mit Pidcock und Neuzugänge der Mannschaft für 2027 (Link)
- ANSA – Transferbestätigung und Rückblick auf Ciccones Ergebnisse zum Ende der Saison 2026 (Link)
- Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team – Mitteilungen über die Verpflichtungen von Ethan Hayter und Davide Ballerini (Link; Link)
- UCI – Änderungen am Teilnahmesystem für ProTeams und an der Zahl der Mannschaften bei den größten dreiwöchigen Rundfahrten (Link; Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Schlagwörter Giulio Ciccone Pinarello Q36.5 Lidl-Trek Tom Pidcock Straßenradsport Transfers 2027 Giro d'Italia Il Lombardia

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