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Jake Pauls MVP und PFL fusionieren zu einem neuen globalen Anbieter für Boxen, MMA und große Kampfsportevents

Erfahren Sie, wie die Fusion von Most Valuable Promotions und PFL den Kampfsport verändern könnte: Das neue Unternehmen vereint fast 400 Kämpfer, verbindet Boxen und MMA und erreicht mehr als 170 Länder, während es weltweit stärker mit der UFC konkurrieren will

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KI-Illustration: Jake Pauls MVP und PFL fusionieren zu einem neuen globalen Anbieter für Boxen, MMA und große Kampfsportevents Karlobag.eu / KI-Illustration

KI-Illustration — dieses Bild ist keine echte Fotografie und zeigt kein tatsächliches Ereignis. Was bedeutet KI-Illustration?

Jake Pauls MVP und die PFL schließen sich zu einer neuen globalen Kampfsportorganisation zusammen

Most Valuable Promotions, das von Jake Paul und Nakisa Bidarian gegründete Promotionsunternehmen, und die Professional Fighters League gaben am 30. Juli 2026 offiziell eine Fusion bekannt, durch die ein vereintes Unternehmen für Boxen, Mixed Martial Arts, Großveranstaltungen, die Entwicklung von Athleten und die internationale Verbreitung von Inhalten entsteht. Die neue Geschäftsstruktur wird unter der Hauptmarke MVP tätig sein, während der Kader der PFL, ihre Wettkampfsysteme, Produktionsinfrastruktur, Medienwerte und internationalen Ligen zur Grundlage der Abteilung MVP MMA werden. Laut der gemeinsamen Mitteilung wird die vereinte Organisation fast 400 Kämpfer zusammenbringen, von Weltmeistern und Herausforderern bis hin zu Athleten in der Entwicklung. Damit tritt ein deutlich größeres Privatunternehmen auf den Kampfsportmarkt, das gleichzeitig Boxen und MMA entwickeln und stärker um Kämpfer, Publikum, Sponsoren und Medienrechte konkurrieren will. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion, die Eigentumsanteile und die Bewertung des neuen Unternehmens wurden nicht veröffentlicht.

Jake Paul und Nakisa Bidarian bleiben Mitgründer, Vorstandsmitglieder und aktive Leiter des Projekts, während der bisherige PFL-Geschäftsführer John Martin das vereinte Unternehmen führen und dem Vorstand angehören wird. Bidarian wird weiterhin die Boxaktivitäten und Großveranstaltungen leiten, während Paul seine globale Reichweite für die Entwicklung des Publikums, der Kämpfer und der Marke nutzen wird. Martin übernimmt ein System, das die Erfahrung von MVP mit großen Box- und Streamingveranstaltungen mit den internationalen MMA-Ligen, der Produktion und dem Netzwerk von Fernsehpartnern der PFL verbindet.

Die PFL wird zur Grundlage der Abteilung MVP MMA

Laut der offiziellen Bekanntmachung wird MVP die Dachmarke für alle Kampfsportprojekte des neuen Unternehmens sein. Das bestehende MVP und die spezialisierte Frauenboxmarke MVPW werden weiterhin die wichtigsten Boxplattformen bleiben, während die MMA-Aktivitäten der PFL schrittweise unter dem Namen MVP MMA geführt werden. Das Unternehmen erklärt, dass die Umstellung in den kommenden Monaten durchgeführt werde, ein detaillierter Zeitplan für die Änderung des Namens, der visuellen Identität, der Wettkampfformate und der einzelnen internationalen Ligen wurde jedoch bislang nicht vorgestellt. Das bedeutet, dass sich bestehende Veranstaltungen und vertragliche Verpflichtungen nicht zwangsläufig über Nacht ändern werden. MMA Fighting berichtete unter Berufung auf einen Vertreter der Organisation, dass die Veranstaltung mit Usman Nurmagomedov und Archie Colgan weiterhin unter dem Namen der PFL stattfinden werde. Dies zeigt, dass die Übergangszeit eine parallele Verwendung der bestehenden Kennzeichnungen umfassen wird.

Die PFL bringt in das neue Unternehmen etwas ein, das MVP bisher nicht im gleichen Umfang besaß: eine große Zahl unter Vertrag stehender MMA-Kämpfer, internationale Aktivitäten, ein System zur Organisation von Veranstaltungen auf mehreren Märkten, Erfahrung beim Verkauf von Medienrechten und bestehende Beziehungen zu Regulierungsbehörden, Arenen und lokalen Partnern. In den vergangenen Jahren entwickelte die PFL mehrere Produkte, darunter Turnierwettbewerbe, besondere Meisterschaftsveranstaltungen und internationale Ligen. Im Jahr 2023 übernahm die Organisation Bellator von Paramount Global, wodurch sie ihren Kader erweiterte und eine zusätzliche Inhaltsbibliothek, Verträge und bekannte MMA-Titel erwarb. Obwohl sich die Wettkampfstruktur und die Art der Nutzung der Marke Bellator nach der Übernahme veränderten, blieb diese Transaktion ein wichtiger Schritt im Versuch der PFL, eine Alternative zur UFC zu schaffen.

MVP bringt seinerseits Erfahrung bei der Entwicklung von Veranstaltungen in das vereinte Unternehmen ein, die über die Grenzen des traditionellen Sportpublikums hinausgehen. Das Unternehmen wurde im August 2021 gegründet und hatte nach eigenen Angaben bis zum Frühjahr 2026 insgesamt 30 Boxveranstaltungen produziert sowie fast 60 Kämpfer vertreten, darunter 16 Weltmeister und 26 hochrangige Herausforderer. Große Sichtbarkeit erreichte es durch Übertragungen auf Netflix, darunter der Kampf zwischen Jake Paul und Mike Tyson im November 2024. MVP behauptet, dass 125 Millionen Zuschauer weltweit diese Veranstaltung live verfolgt hätten. Gleichzeitig baute das Unternehmen eine starke Position im Frauenboxen auf, insbesondere durch Veranstaltungen mit Amanda Serrano und Katie Taylor sowie später durch die Einführung von MVPW als eigenständiger Plattform mit einer mehrjährigen Medienpartnerschaft mit ESPN.

Die Zusammenarbeit zwischen Jake Paul und der PFL begann Jahre vor der Fusion

Der Zusammenschluss entstand nicht ohne eine vorherige Beziehung zwischen den beiden Seiten. Bereits im Januar 2023 gab die PFL eine exklusive Vereinbarung mit Jake Paul bekannt, nach der Paul für die Organisation im MMA antreten und an der Entwicklung eines besonderen Pay-per-View-Programms großer Kämpfe mitwirken sollte. Die PFL kündigte damals ein Modell an, nach dem die Kämpfer bei diesen Veranstaltungen 50 Prozent der Einnahmen aus den Pay-per-View-Verkäufen teilen sollten, während Paul und Bidarian Minderheitseigentümer der Muttergesellschaft der PFL wurden. Paul erhielt außerdem die Rolle eines Interessenvertreters der Kämpfer, wobei er öffentlich Gehälter, kommerzielle Freiheit und die Möglichkeit betonte, dass Athleten ihre eigenen Marken aufbauen können. Die Fusion von 2026 verwandelt diese frühere Beziehung von einer strategischen Partnerschaft und Minderheitsbeteiligung in eine einheitliche Unternehmensplattform.

Anlässlich der Transaktion erklärte Paul, MVP sei gegründet worden, um das Modell der Vergütung und Vermarktung von Kämpfern zu verändern, und die Verbindung mit der PFL beschleunige dieses Vorhaben. Er kündigte seine Rückkehr in den Boxring und einen künftigen Auftritt bei MVP MMA an, doch Datum, Gegner und Bedingungen seines MMA-Debüts wurden nicht offiziell bestätigt. Er forderte außerdem Kämpfer aus anderen Organisationen dazu auf, mit MVP zu sprechen, sobald sie vertraglich frei seien. Diese Formulierung ist wichtig, weil die Fusion an sich die bestehenden Exklusivverträge von Kämpfern mit anderen Promotionsorganisationen nicht verändert. Ob es dem neuen Unternehmen gelingt, führende Namen zu gewinnen, wird von den Angeboten, dem Veranstaltungskalender, den sportlichen Ambitionen der Kämpfer und den Bedingungen abhängen, die die Investoren zu akzeptieren bereit sind.

Nakisa Bidarian stellte die Fusion als Fortsetzung einer umfassenderen Strategie dar und nicht lediglich als Einstieg einer Boxpromotion in den MMA-Sport. Seiner Aussage zufolge möchte MVP den Aufbau eines Publikums, das Erzählen von Geschichten rund um die Athleten und die Produktion großer Veranstaltungen mit dem Kader und den internationalen Aktivitäten der PFL verbinden. John Martin betonte, dass die Kombination einen größeren Umfang bei Medienrechten, Sponsoring, Kämpferentwicklung und Fanbindung ermögliche. Diese Aussagen spiegeln die geschäftliche Logik der Transaktion wider: MVP erhält eine fertige MMA-Infrastruktur, während die PFL eine stärkere Verbrauchermarke, größere Werbesichtbarkeit und einen direkteren Zugang zu einem jüngeren digitalen Publikum erhält.

Das Übertragungsnetzwerk umfasst mehr als 170 Länder

Einer der wichtigsten Werte der Fusion ist das internationale Vertriebsnetzwerk. In der gemeinsamen Mitteilung heißt es, dass MVP und die PFL Beziehungen zu Plattformen und Fernsehsendern wie Netflix, ESPN und Sky Sports unterhalten, während die PFL mit 34 Vertriebspartnern auf Märkten in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, Asien und Lateinamerika sowie in Brasilien, Australien und Neuseeland zusammenarbeitet. John Martin erklärte, dass die Inhalte der PFL über dieses Netzwerk Zuschauer in mehr als 170 Ländern erreichen. Diese Verträge unterscheiden sich je nach Gebiet, Veranstaltungsart und Laufzeit, sodass die Fusion nicht bedeutet, dass jedes Box- und MMA-Programm automatisch auf allen genannten Plattformen verfügbar sein wird. Dennoch erhält das vereinte Unternehmen für künftige Verhandlungen über Rechte eine deutlich breitere Ausgangsposition, als sie jede Seite für sich allein gehabt hätte.

In den Vereinigten Staaten verfügt die PFL über eine mehrjährige Vereinbarung mit ESPN zur Verbreitung ihrer wichtigsten Saisonveranstaltungen, Play-offs und Finalveranstaltungen, während einzelne Großveranstaltungen über besondere Modelle angeboten wurden. Im Juli 2026 gab die Liga zudem eine mehrjährige Partnerschaft mit ESPN und Disney+ für Brasilien bekannt. MVP wiederum sammelte Erfahrung mit großen Streamingveranstaltungen auf Netflix sowie mit ESPN im Frauenboxen. Die Kombination dieser Beziehungen kann dazu beitragen, einen größeren und regelmäßigeren Inhaltskalender zu schaffen, was für Plattformen wichtig ist, die das ganze Jahr über Liveübertragungen suchen. MMA Fighting berichtet, dass das neue Unternehmen bereits für August 2026 fünf Veranstaltungen im Boxen und MMA geplant hatte, die den ersten praktischen Test für die Koordination nach der Bekanntgabe der Fusion darstellen werden.

MVP versuchte, sich von klassischen Promotern zu unterscheiden, indem es sich auf Pauls Internetpublikum stützte und Veranstaltungen als breiter angelegte Unterhaltungsprodukte gestaltete, während die PFL durch Ligen und Turniere eine kontinuierliche Produktion von MMA-Inhalten anbot. Die neue Organisation muss nun beweisen, dass sich diese Vorteile verbinden lassen, ohne die sportliche Glaubwürdigkeit und eine klare Wettkampfidentität zu verlieren.

Das Ziel ist, mit der UFC zu konkurrieren, doch der Größenunterschied bleibt erheblich

Die Fusion wird weithin als Versuch interpretiert, einen stärkeren Rivalen für die UFC, die weltweit dominierende MMA-Organisation, zu schaffen. Dieses Ziel ist nachvollziehbar, da das vereinte MVP fast 400 Athleten, eine globale Verbreitung und Investorenkapital erhält, doch der Marktunterschied verschwindet nicht allein durch die Verbindung zweier Unternehmen. Nach Angaben des Eigentümers TKO Group verfügt die UFC über ungefähr 600 Kämpfer, organisiert etwa 43 Veranstaltungen pro Jahr und verbreitet Inhalte in mehr als 210 Ländern und Gebieten. Paramount und TKO schlossen einen siebenjährigen Vertrag über die US-amerikanischen UFC-Rechte, der 2026 begann und einen durchschnittlichen Jahreswert von 1,1 Milliarden US-Dollar hat. Dieser Vertrag verdeutlicht das Niveau der Einnahmen, der Programmstabilität und der Marktmacht, an dem sich jeder neue Wettbewerber messen lassen muss.

MVP und die PFL werden daher nicht allein nach der Zahl der Kämpfer oder der Größe der Werbeankündigungen beurteilt werden. Wichtige Kennzahlen werden die Qualität der Kämpfe, die Beständigkeit des Kalenders, die Zuschauerzahlen, der Kartenverkauf, der Wert der Sponsorenverträge, die Fähigkeit zur Bindung von Champions und die Klarheit des sportlichen Weges zu Titeln sein. Die PFL versuchte zuvor, ihr Produkt durch Saison- und Turnierformate zu differenzieren, während MVP große Einzelveranstaltungen um bekannte Namen herum aufbaute. Das vereinte Unternehmen wird entscheiden müssen, wie viel von der Ligastruktur erhalten bleibt und in welchem Umfang es zu einem Modell großer Veranstaltungen und einer flexibleren Organisation von Kämpfen übergeht. In der offiziellen Bekanntmachung gibt es bislang keine Einzelheiten zur Zukunft aller Gewichtsklassen, Titel, Turniere oder zur Art der Ranglistenerstellung.

Eine große Herausforderung wird auch die Integration der Geschäftstätigkeiten sein. Die Fusion zweier Organisationen erfordert die Abstimmung von Verträgen, Produktionsteams, internationalen Partnerschaften, Marketing, Veranstaltungskalendern und Beziehungen zu Kämpfern. Zusätzliche Komplexität entsteht dadurch, dass die PFL bereits zuvor Bellator integriert und verschiedene internationale Ligen und Formate verwaltet hatte. Das Unternehmen kündigte an, weitere Informationen über die Führung, die Organisationsstruktur und die operativen Pläne später zu veröffentlichen. Solange diese Einzelheiten nicht bekannt sind, lässt sich nicht beurteilen, ob die Fusion zu einer Ausweitung der Zahl der Veranstaltungen und Investitionen führen wird oder ob ein Teil des Prozesses die Rationalisierung von Kosten und die Beseitigung von Überschneidungen umfassen wird.

Investoren kündigen neues Kapital und den langfristigen Aufbau der Plattform an

Das vereinte Unternehmen wird von 885 Capital und Knighthead Capital Management unterstützt, die in der offiziellen Bekanntmachung als Gründungsinvestoren genannt wurden. Sudeep Ramnani von 885 Capital erklärte, der Fonds werde neues Kapital investieren, damit die Unternehmensführung eine globale Plattform für Kämpfer und Publikum entwickeln könne. Knighthead-Mitgründer Ara Cohen bewertete die Transaktion als Verbindung sich ergänzender Werte: der Fähigkeit von MVP, ein Publikum und kulturelle Relevanz zu schaffen, sowie der internationalen Aktivitäten und des umfangreichen Kaders der PFL. Obwohl die Investitionssummen nicht veröffentlicht wurden, ist die Anwesenheit von Finanzpartnern angesichts der hohen Kosten für Produktion, Kämpfervergütungen, Marketing, Reisen und die Erschließung neuer Gebiete von Bedeutung.

In der offiziellen Bekanntmachung wurden weder die Eigentumsanteile noch regulatorische Bedingungen oder die Art des Anteilstausches erläutert. Für Kämpfer und Publikum wird wichtiger sein, wie viel von dem angekündigten Kapital letztlich in Veranstaltungen, Verträge, Entwicklungsprogramme und die internationale Expansion fließt.

Der Fokus auf die Kämpfer ist eines der zentralen Elemente in der Kommunikation des neuen Unternehmens. MVP erklärt, weiterhin nach dem Grundsatz einer gerechteren Vergütung, größerer Sichtbarkeit und langfristiger Entwicklung der persönlichen Marken von Athleten zu handeln. Diese Ziele können für Kämpfer attraktiv sein, doch ihr tatsächlicher Wert wird sich erst beurteilen lassen, wenn konkretere Vertragsmodelle, Einnahmebeteiligungen, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit persönlichen Sponsoren und der Grad der Exklusivität bekannt sind. Das Versprechen der PFL aus dem Jahr 2023, Einnahmen bei besonderen Pay-per-View-Kämpfen zu teilen, zeigte eine Richtung auf, doch das neue Unternehmen stellte in der Bekanntmachung der Fusion keinen einheitlichen Standard vor, der für den gesamten Kader von fast 400 Athleten gelten würde.

Die ersten Monate werden zeigen, ob eine Organisation oder lediglich ein größeres Portfolio entstanden ist

Für das Publikum wird die wichtigste Frage sein, wie schnell die Fusion hochwertigere und leichter zugängliche Veranstaltungen hervorbringen kann. Das vereinte MVP verfügt nun über eine größere Zahl von Kämpfern, ein breiteres Spektrum an Gewichtsklassen, eine Kombination aus Boxen und MMA sowie internationale Vertriebskanäle. Dies eröffnet Möglichkeiten für einen regelmäßigeren Kalender, die Vermarktung neuer Stars auf mehreren Märkten und Veranstaltungen, die unterschiedliche Teile des Kampfsportpublikums miteinander verbinden. Gleichzeitig verfügen Boxen und MMA über unterschiedliche sportliche Strukturen, regulatorische Anforderungen, Vertragsmodelle und Zuschauergewohnheiten, sodass eine gemeinsame Marke nicht automatisch den Erfolg jedes Produkts garantiert.

Der Übergang der PFL zu MVP MMA wird besonders sensibel sein, da die PFL ihre eigene Geschichte, ihr eigenes Publikum und ihre eigenen sportlichen Formate besitzt. Eine zu schnelle Veränderung könnte die Wiedererkennbarkeit bestehender Wettbewerbe schwächen, während eine zu langsame Integration Verwirrung darüber schaffen könnte, welches Produkt zu welcher Marke gehört. Die Unternehmensführung wird außerdem die Zukunft der internationalen Ligen, das Erbe von Bellator, die Meisterschaftssysteme und die langfristigen Verträge mit Kämpfern erläutern müssen. Die Rolle von John Martin wird in diesem Prozess entscheidend sein: Als ehemaliger Präsident und Geschäftsführer von Turner sowie früherer Finanzvorstand von Time Warner verfügt er über Erfahrung in der Führung großer Mediensysteme, muss nun jedoch die sportliche, werbliche und finanzielle Logik zweier Kampfsportorganisationen miteinander verbinden.

Die Bekanntmachung vom 30. Juli 2026 stellt daher den Beginn der Integration und nicht ihren Abschluss dar. MVP erhält eine Größenordnung und Infrastruktur, über die es bislang nicht verfügte, die PFL erhält eine stärkere globale Marke und einen leistungsfähigeren Werbemotor, und die Kämpfer erhalten potenziell eine neue Verhandlungsoption außerhalb der UFC. Ob diese Kombination das Kräfteverhältnis im weltweiten Kampfsport tatsächlich verändern wird, hängt von der Umsetzung in den kommenden Saisons und nicht allein von der Größe des vereinten Kaders ab. Die ersten konkreten Antworten werden durch den Veranstaltungskalender, neue Verträge, Entscheidungen über Titel und internationale Ligen sowie die Art und Weise erwartet, wie MVP MMA nach Abschluss der Übergangszeit präsentiert wird.

Quellen:
- Professional Fighters League – offizielle Mitteilung über die Fusion, die Führung, den Kader, die Investoren und die internationale Verbreitung (Link)
- MMA Fighting – Bericht über die vorübergehende Nutzung der PFL-Marke und fünf geplante Veranstaltungen im August 2026 (Link)
- Professional Fighters League – Bekanntmachung über die Partnerschaft mit Jake Paul aus dem Jahr 2023 und das Modell besonderer Pay-per-View-Kämpfe (Link)
- Professional Fighters League – offizielle Bekanntmachung über die Übernahme von Bellator im Jahr 2023 (Link)
- Most Valuable Promotions – Angaben zur Entwicklung von MVP, zur Zahl der Veranstaltungen, zum Kader und zu den Vertriebspartnerschaften (Link)
- Professional Fighters League – biografische und geschäftliche Angaben über John Martin und seine Ernennung an die Spitze der PFL (Link)
- TKO Group Holdings und Paramount – offizielle Angaben über den siebenjährigen Vertrag für die US-amerikanischen Medienrechte der UFC ab 2026 (Link)
- Professional Fighters League – offizielle Angaben über die mehrjährige US-amerikanische Medienvereinbarung mit ESPN (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Schlagwörter Jake Paul MVP PFL Boxen MMA Kampfsport UFC Sportvermarktung

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