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Jakov Jozinović bei den Vinkovačke jeseni: SPENS-Debatte und öffentliche Unterstützung durch Josip Dabro

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Verfolgen Sie, wie Jakov Jozinovićs geplanter Auftritt am 11. September in Vinkovci eine breitere Debatte über Musik, Kriegserinnerung und Künstlerentscheidungen auslöste. Erfahren Sie, warum der SPENS in Novi Sad im Mittelpunkt steht und weshalb Josip Dabro den jungen Sänger öffentlich unterstützt

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KI-Illustration: Jakov Jozinović bei den Vinkovačke jeseni: SPENS-Debatte und öffentliche Unterstützung durch Josip Dabro Karlobag.eu / KI-Illustration

KI-Illustration — dieses Bild ist keine echte Fotografie und zeigt kein tatsächliches Ereignis. Was bedeutet KI-Illustration?

Konzert von Jakov Jozinović bei den Vinkovci-Herbsttagen löst Kontroverse aus, Josip Dabro stellt sich öffentlich hinter den jungen Sänger

Das angekündigte Konzert des Vinkovci-Sängers Jakov Jozinović bei den 61. Vinkovci-Herbsttagen hat eine neue Debatte über das Verhältnis zwischen Populärkultur, Kriegserinnerung und dem Recht von Künstlern ausgelöst, vor Publikum in verschiedenen Staaten aufzutreten. Laut dem offiziellen Programm der Veranstaltung soll Jozinović am Freitag, dem 11. September 2026, ab 22 Uhr auf der Hauptbühne der Vinkovci-Herbsttage in Vinkovci auftreten. Ein Teil der Öffentlichkeit wandte sich gegen sein Engagement wegen eines Konzerts, das er am 14. März in der Halle SPENS in Novi Sad gegeben hatte, einem Ort, den ein Teil der kroatischen Kriegsveteranen und ehemaligen Gefangenen mit der zwangsweisen Verbringung und Misshandlung von Menschen aus Vukovar nach dem Zusammenbruch der Verteidigung der Stadt im Jahr 1991 in Verbindung bringt. In die Debatte hat sich nun auch der Parlamentsabgeordnete der Partei Domovinski pokret, Josip Dabro, eingeschaltet, der sich öffentlich hinter den Sänger stellte und erklärte, ihm müsse ein Auftritt in der Stadt ermöglicht werden, aus der er stammt. Gleichzeitig äußerte sich auch der Bürgermeister von Vinkovci, Josip Romić, und erklärte, die Stadt respektiere unterschiedliche Meinungen, doch Jozinovićs Konzert sei der Wunsch vieler Bürger.

Die Kontroverse hat sich damit nur wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung von einer Diskussion über das Musikprogramm zu einem breiteren öffentlichen Thema entwickelt. Auf der einen Seite stehen Kritiker, die der Ansicht sind, dass Jozinovićs Auftritt im SPENS nicht von den Kriegserfahrungen jener Menschen getrennt werden könne, die angeben, dort nach dem Fall von Vukovar gefangen gehalten worden zu sein. Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die meinen, der junge Künstler dürfe nicht dauerhaft anhand seiner Entscheidung beurteilt werden, ein Konzert in Novi Sad zu geben, und sein Auftritt in seiner Heimatstadt müsse vor allem im Zusammenhang mit seiner musikalischen Karriere betrachtet werden. Die Organisatoren der Vinkovci-Herbsttage haben bislang keine Programmänderung angekündigt, und im offiziellen Zeitplan ist Jozinovićs Konzert am 11. September auf der Hauptbühne weiterhin aufgeführt.

Das Konzert am 11. September bleibt im offiziellen Programm

Laut der offiziellen Website der Vinkovci-Herbsttage findet die 61. Ausgabe der Veranstaltung vom 11. bis 20. September 2026 statt und umfasst zehn Tage mit Folklore-, Kultur- und Unterhaltungsangeboten. Jozinovićs Auftritt ist für den ersten Abend der Veranstaltung angesetzt, nach dem Folkloreabend beziehungsweise der Gespanschaftsschau der ursprünglichen Folklore, und dauert laut dem veröffentlichten Zeitplan von 22 bis 23.30 Uhr. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Beginn der Veranstaltung und des Konzertprogramms einerseits und der offiziellen Eröffnungsfeier andererseits: Die Organisatoren haben bekannt gegeben, dass die feierliche Eröffnung der 61. Vinkovci-Herbsttage für den 18. September vorgesehen ist. Damit wird ein Teil der Unklarheiten in öffentlichen Veröffentlichungen beseitigt, in denen Jozinovićs Auftritt stellenweise als Konzert bei der feierlichen Eröffnung beschrieben wurde. Nach dem derzeit verfügbaren offiziellen Zeitplan handelt es sich um ein Konzert am ersten Abend und den Beginn des Unterhaltungs- und Musikteils der Veranstaltung, während die formelle feierliche Eröffnung eine Woche später stattfindet.

Die diesjährigen Vinkovci-Herbsttage stehen unter dem Motto "Zug der slawonischen Ebene", das die Organisatoren mit der Geschichte der Zuwanderung, der Begegnungen und der Verbindung von Menschen in Slawonien verknüpfen. Im Programm sind neben Folkloreveranstaltungen und traditionellen Inhalten Konzerte zahlreicher Künstler verschiedener Generationen und Musikrichtungen angekündigt. Die offiziellen Mitteilungen der Veranstaltung betonen gerade die Verbindung von traditioneller Kultur und modernem Unterhaltungsprogramm, die in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Festivalidentität der Vinkovci-Herbsttage geworden ist. Jozinović erhielt in diesem Zeitplan einen Termin auf der Hauptbühne am ersten Abend, wodurch seine Rolle besonders sichtbar und symbolisch bedeutsam ist, insbesondere weil er in Vinkovci geboren und aufgewachsen ist.

Bürgermeister Josip Romić reagierte auf die Beschwerden mit einer Mitteilung, die auf der offiziellen Website der Veranstaltung veröffentlicht wurde. Er bestätigte, dass in den vergangenen Tagen Einwände gegen die Entscheidung eingegangen seien, Jozinović bei den 61. Vinkovci-Herbsttagen auftreten zu lassen, sagte jedoch zugleich, dass zahlreiche Bürger zuvor gefragt hätten, wann der Sänger endlich ein Konzert in seiner eigenen Stadt geben werde. Romić betonte, die Organisatoren wollten die Gefühle niemandes verletzen oder außer Acht lassen, und beschrieb Jozinovićs musikalische Geschichte als eine, die Menschen zusammenbringt. In der Mitteilung der Organisatoren wird keine genaue Zahl der eingegangenen Beschwerden genannt, weshalb sich das Ausmaß der Ablehnung allein auf Grundlage öffentlich verfügbarer Aussagen nicht zuverlässig beziffern lässt.

Warum SPENS erneut zum Zentrum des Streits geworden ist

Der Hintergrund der aktuellen Kontroverse liegt in den Ereignissen vom März 2026, als Verbände kroatischer Kriegsveteranen, ehemaliger Lagerhäftlinge und Opfer des Heimatkrieges kroatische Künstler aufforderten, geplante Konzerte in der Halle SPENS in Novi Sad abzusagen oder an einen anderen Ort zu verlegen. In einer von Hina verbreiteten Erklärung behaupteten die Verbände, das Gebäude sei nach dem Fall von Vukovar im Jahr 1991 zur Internierung kroatischer Verteidiger und Zivilisten genutzt worden. Ehemalige Gefangene und Vertreter der Verbände beschreiben SPENS als Transit- oder Sammelstelle, von der aus einige Gefangene später in andere Gefängnisse und Lager in Serbien gebracht worden seien. Gerade aufgrund dieser Zeugenaussagen und der Kriegserinnerung wurde der Ort Anfang 2026 Gegenstand einer intensiven öffentlichen Debatte.

In der Öffentlichkeit gibt es dabei auch eine terminologische Diskussion darüber, wie die Rolle von SPENS während des Krieges präzise beschrieben werden soll. Auf einer Konferenz von Veteranen- und ehemaligen Lagerhäftlingsverbänden im März wurde der Historiker Ante Nazor, Leiter des Kroatischen Gedenk- und Dokumentationszentrums des Heimatkrieges, zitiert, der diesem Bericht zufolge darauf hinwies, dass Menschen aus Vukovar und Umgebung gegen ihren Willen in das Gebäude gebracht und einige dort körperlich und psychisch misshandelt worden seien. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit weiterer systematischer Untersuchungen von Archiven und Zeugenaussagen betont, um die Rolle dieses Ortes historisch genauer zu rekonstruieren. Daher ist es in der journalistischen Berichterstattung am sichersten, zwischen bestätigten Zeugenaussagen über zwangsweise Verbringung und Misshandlung und der rechtlichen oder historischen Einordnung des Gebäudes selbst zu unterscheiden, die weiterhin Gegenstand öffentlicher und fachlicher Debatten ist.

Die Sensibilität des Themas ergibt sich zusätzlich daraus, dass die Folgen des Krieges weiterhin nicht nur eine historische Frage sind. Das kroatische Ministerium für Veteranenangelegenheiten setzt auch im Jahr 2026 die Prozesse zur Identifizierung von Opfern und zur Suche nach Vermissten aus dem Heimatkrieg fort, darunter auch Opfer mit Bezug zu Vukovar. Solche Aktivitäten zeigen, dass die Kriegserfahrung für einen Teil der Familien und ehemaligen Gefangenen kein abgeschlossenes Kapitel ist, sondern eine Frage mit unmittelbaren persönlichen und gesellschaftlichen Folgen. In diesem Zusammenhang können Entscheidungen öffentlicher Personen und Künstler, an Orten aufzutreten, die von einzelnen Menschen mit Kriegsleid in Verbindung gebracht werden, Reaktionen hervorrufen, die weit über die Musik selbst hinausgehen.

Jozinović entschied sich im März für einen Auftritt in Novi Sad

Das Konzert von Jakov Jozinović in Novi Sad war für den 14. März 2026 in der großen Halle des Sport- und Geschäftszentrums Vojvodina, bekannt als SPENS, angesetzt. Angaben des Ticketdienstes Gigs Tix bestätigen Datum, Ort und kommerzielle Organisation der Veranstaltung. Wenige Tage vor dem Konzert, nachdem Veteranenverbände ihn aufgefordert hatten, auf den Auftritt zu verzichten oder den Veranstaltungsort zu ändern, äußerte sich Jozinović in den sozialen Netzwerken und erklärte, dass er seine Tournee fortsetze. In einem von kroatischen Medien wiedergegebenen Beitrag betonte er Liebe, Jugend und "Musik, die keine Grenzen kennt" und machte damit deutlich, dass er das Konzert nicht absagen werde. Der Auftritt fand anschließend am 14. März statt, und Medienberichte aus Kroatien und Serbien berichteten, die Halle sei mit Publikum gefüllt gewesen.

Jozinovićs Entscheidung erregte damals besondere Aufmerksamkeit, weil ein anderer kroatischer Sänger, Tony Cetinski, wenige Tage zuvor ein in derselben Halle geplantes Konzert abgesagt hatte. Cetinski erklärte, dass er nach Kenntnisnahme der Zeugenaussagen von Menschen, für die SPENS mit schweren Kriegserinnerungen verbunden ist, entschieden habe, auf den Auftritt zu verzichten, wobei er betonte, dass sich die Entscheidung nicht gegen das Publikum in Serbien richte. Die unterschiedlichen Entscheidungen der beiden Künstler verstärkten die Debatte zusätzlich: Ein Teil der Öffentlichkeit deutete Cetinskis Schritt als Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern, während andere Jozinovićs Recht verteidigten, einen musikalischen Auftritt nicht mit politischen und historischen Trennlinien zu verbinden. Diese Debatte ist nun, fast sechs Monate später, wegen seines angekündigten Konzerts in Vinkovci wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Jozinović selbst hatte bis zum 7. September laut öffentlich zugänglichen Berichten über die aktuelle Kontroverse in Vinkovci keine neue ausführliche Erklärung veröffentlicht, mit der er zusätzlich auf die Einwände im Zusammenhang mit seinem Auftritt bei den Vinkovci-Herbsttagen reagiert hätte. Seine Position vom März bleibt die deutlichste öffentlich dokumentierte Antwort auf die Frage, warum er sich für einen Auftritt in Novi Sad entschieden hatte. Daher sind die aktuellen Kommentare seiner Kritiker und Unterstützer weitgehend eine Fortsetzung derselben Debatte, jedoch in einem anderen lokalen Kontext: Diesmal geht es nicht darum, ob ein Musiker aus Vinkovci in Serbien auftreten wird, sondern darum, ob ihn das Publikum bei einer der bekanntesten Veranstaltungen seiner Heimatstadt akzeptieren wird.

Dabro: Dem jungen Künstler sollte in seiner Stadt eine Chance gegeben werden

Josip Dabro, aktiver Abgeordneter von Domovinski pokret im kroatischen Parlament, unterstützte Jozinović öffentlich, nachdem Kritik an dessen Auftritt in Vinkovci aufgekommen war. Laut seinem von kroatischen Medien wiedergegebenen Beitrag hob Dabro hervor, dass es sich um einen jungen Mann aus Vinkovci und Slawonien handle, der durch Arbeit und Talent einen großen Durchbruch erzielt habe, und dass er keinen Grund sehe, warum man ihn gerade deshalb in seiner eigenen Stadt infrage stellen solle. Besonders betonte er, dass der Erfolg eines Künstlers, der auch außerhalb Kroatiens auftritt, die Sichtbarkeit der Region, aus der er stammt, erhöhen könne. Er erklärte außerdem, dass Menschen weder denselben Musikgeschmack haben noch alle Entscheidungen eines Künstlers gleich beurteilen müssten, dass sie aber genügend Raum für die Unterstützung eines jungen Menschen haben sollten, der seine Karriere erst aufbaut.

Dabro verband seine Botschaft mit der Idee, dass die Vinkovci-Herbsttage ein Ort des Stolzes, der Gemeinschaft und der Freude sein sollten. Er kündigte an, Jozinović persönlich mit den Worten "Ich werde ihm als Erster applaudieren" zu unterstützen. Seine Beteiligung an der Debatte ist auch deshalb wichtig, weil die Kontroverse damit nicht mehr nur auf der Ebene von Kommentaren in sozialen Netzwerken und lokalen Reaktionen geblieben ist, sondern auch eine klare politische Dimension erhalten hat. Als Abgeordneter aus dem 5. Wahlkreis und Mitglied von Domovinski pokret ist Dabro eine öffentliche Person, deren Haltung in Debatten, die Kriegserinnerung, Identität und Lokalpolitik in Ostkroatien berühren, zusätzliches Gewicht besitzt.

Seine Unterstützung entkräftet jedoch nicht die Argumente jener Menschen, die sich gegen das Konzert ausgesprochen haben. Für ehemalige Gefangene und einen Teil der Veteranenverbände ist die Entscheidung vom März keine Frage des Musikgeschmacks, sondern des Umgangs mit einem Ort, den sie mit ihren eigenen Kriegserfahrungen verbinden. Genau darin liegt der zentrale Konflikt: Die einen betrachten Jozinovićs Auftritt im SPENS als eine berufliche Entscheidung eines jungen Künstlers, der vor Publikum außerhalb der Grenzen Kroatiens auftritt, während die anderen der Ansicht sind, von öffentlichen Personen könne besondere Rücksicht auf Orte und Symbole erwartet werden, die mit Kriegsleid verbunden sind. Solche Positionen lassen sich nur schwer auf eine einfache Einteilung in Befürworter oder Gegner des Sängers reduzieren, da sie aus unterschiedlichen Auffassungen von Verantwortung, Erinnerung und der Rolle der Kultur hervorgehen.

Die Stadt Vinkovci versucht, den Fokus auf der Veranstaltung zu halten

Die Reaktion von Bürgermeister Romić zeigt, dass die Stadtverwaltung derzeit nicht beabsichtigt, auf das angekündigte Konzert zu verzichten. In einer Mitteilung auf der offiziellen Website der Vinkovci-Herbsttage betonte Romić, dass er unterschiedliche Meinungen respektiere und die Gefühle der Menschen, die Einwände gegen die Wahl des Künstlers erhoben haben, nicht ignorieren wolle, erinnerte jedoch zugleich daran, dass Jozinovićs Auftritt von einem Teil des lokalen Publikums gewünscht worden sei. Dieser Ansatz versucht gleichzeitig, die Sensibilität des Kriegsthemas anzuerkennen und das ursprünglich geplante Kultur- und Unterhaltungsprogramm beizubehalten. Die Organisatoren veröffentlichten unterdessen weiterhin reguläre Informationen zum Programm, ohne Anzeichen dafür, dass das Konzert am 11. September abgesagt oder verlegt werden könnte.

Für die Vinkovci-Herbsttage kommt die Kontroverse zu einem Zeitpunkt, an dem die Organisatoren versuchen, das umfassendere Thema der Verbindung von Menschen und Gemeinschaften hervorzuheben. Die Veranstaltung dauert bis zum 20. September und umfasst neben Folklore, Schauen, Ausstellungen und Begleitprogrammen eine Reihe von Konzerten auf der Hauptbühne und im Festivalzelt. Die offizielle feierliche Eröffnung am 18. September ist dem Thema "Zug der slawonischen Ebene" sowie unter anderem der Geschichte von Pater Didak Buntić und der Rettung herzegowinischer Kinder während des Ersten Weltkriegs gewidmet. Die Organisatoren präsentieren die diesjährige Ausgabe somit als eine Geschichte über Ankunft, Aufnahme und Zusammenhalt, während die aktuelle Debatte um Jozinović gezeigt hat, wie leicht zeitgenössische Kulturveranstaltungen mit weiterhin lebendigen historischen Traumata kollidieren können.

Da bis zum Beginn der Veranstaltung noch vier Tage bleiben, ist die wichtigste Tatsache für Besucher und Öffentlichkeit, dass Jozinovićs Auftritt weiterhin offiziell angesetzt ist. Das Konzert soll am 11. September um 22 Uhr auf der Hauptbühne beginnen, und es gibt keine offizielle Mitteilung über einen Wechsel des Künstlers oder des Termins. Ob sich die Kontroverse bis dahin beruhigen oder weiter verschärfen wird, lässt sich derzeit nicht zuverlässig einschätzen. Schon jetzt ist jedoch klar, dass sich ein einzelnes Konzert zu einer Debatte über wesentlich umfassendere Fragen entwickelt hat: Wie weit reicht die Verantwortung von Künstlern bei der Auswahl der Orte, an denen sie auftreten, wie geht eine Gesellschaft mit Orten um, die von Kriegserinnerungen geprägt sind, und kann Musik tatsächlich außerhalb des politischen und historischen Kontextes bleiben, wenn das Publikum seine eigenen Erfahrungen in diesen Raum mitbringt.

Quellen:
- Vinkovci-Herbsttage - offizielles Programm der 61. Vinkovci-Herbsttage und Termin des Konzerts von Jakov Jozinović (Link)
- Vinkovci-Herbsttage - offizielle Mitteilung zu den Reaktionen auf Jozinovićs Auftritt und Erklärung von Bürgermeister Josip Romić (Link)
- Vinkovci-Herbsttage - Informationen über Dauer, Thema und Programm der 61. Ausgabe der Veranstaltung (Link)
- Dnevnik.hr / Hina - Appell von Veteranen- und ehemaligen Lagerhäftlingsverbänden wegen Konzerten im SPENS in Novi Sad im März 2026 (Link)
- Večernji list - Jozinovićs Erklärung vor dem Konzert in Novi Sad und Bestätigung, dass er im SPENS auftreten werde (Link)
- Gigs Tix Serbien - Angaben zum Konzert von Jakov Jozinović am 14. März 2026 im SPC Vojvodina in Novi Sad (Link)
- Dalmatinski portal - öffentliche Unterstützung von Josip Dabro für Jakov Jozinović und Inhalt seiner Botschaft (Link)
- Kroatisches Parlament - offizielle Angaben zum Abgeordnetenmandat und zur Parteizugehörigkeit von Josip Dabro (Link)
- Index.hr - Bericht von der Konferenz über SPENS und wiedergegebene Position des Historikers Ante Nazor (Link)
- Index.hr - Bericht über das am 14. März 2026 abgehaltene Konzert von Jakov Jozinović in Novi Sad (Link)
- Kroatisches Ministerium für Veteranenangelegenheiten - aktuelle Angaben zur Identifizierung von Opfern aus Vukovar und zur Fortsetzung der Suche nach Vermissten (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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