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IFAB räumt schweren VAR-Fehler ein: Breel Embolo hätte gegen Argentinien im Viertelfinale nicht vom Platz gemusst

Erfahren Sie, warum der IFAB nachträglich bestätigte, dass der VAR ein gegebenes Foul nicht in eine Schwalbe von Breel Embolo umwandeln durfte. Die Schweiz spielte ab dem Stand von 1:1 zu zehnt, ehe Argentinien das WM-Viertelfinale nach Verlängerung mit 3:1 gewann

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KI-Illustration: IFAB räumt schweren VAR-Fehler ein: Breel Embolo hätte gegen Argentinien im Viertelfinale nicht vom Platz gemusst Karlobag.eu / KI-Illustration

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IFAB bestätigt schweren VAR-Fehler: Breel Embolo hätte gegen Argentinien nicht vom Platz gestellt werden dürfen

Das International Football Association Board, bekannt unter der Abkürzung IFAB, hat bestätigt, dass das VAR-Protokoll bei einer der wichtigsten und umstrittensten Entscheidungen der Weltmeisterschaft 2026 falsch angewendet wurde. Der Schweizer Stürmer Breel Embolo hätte im Viertelfinale gegen Argentinien wegen einer Schwalbe keine zweite Gelbe Karte erhalten dürfen, da der Videoassistent in dieser Situation nicht befugt war, die Art der ursprünglichen Schiedsrichterentscheidung selbst zu verändern. In einem am 27. Juli veröffentlichten Rundschreiben stellte das IFAB klar, dass die Bestimmung zur "Spielerverwechslung" ausschließlich dazu verwendet werden darf, den Spieler festzustellen, der ein bereits geahndetes Vergehen begangen hat. Auf derselben verfahrensrechtlichen Grundlage darf ein einer Mannschaft zugesprochenes Vergehen nicht in eine Schwalbe eines Spielers der gegnerischen Mannschaft umgewandelt werden. Genau das geschah in Kansas City, wo die Schweiz beim Stand von 1:1 nur noch zu zehnt spielte und Argentinien nach Verlängerung mit 3:1 gewann.

Die Klarstellung des IFAB ändert weder das offizielle Spielergebnis noch führt sie automatisch zu einem Verfahren über eine Wiederholung der Partie. Nach Regel 5 sind die Entscheidungen des Schiedsrichters über Tatsachen im Zusammenhang mit dem Spiel, einschließlich des Ergebnisses, nach dem Ende der Begegnung endgültig. Dennoch hat die Bestätigung, dass der zulässige Umfang des VAR-Eingriffs überschritten wurde, großes Gewicht, weil sich der Fehler im Viertelfinale des größten Fußballwettbewerbs ereignete und zu einem Zeitpunkt geschah, der das zahlenmäßige Verhältnis auf dem Spielfeld unmittelbar veränderte. Das IFAB stellte nicht fest, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Embolo auf dem Platz geblieben wäre, weshalb nicht behauptet werden kann, die umstrittene Entscheidung habe für sich allein den Sieger bestimmt. Die offizielle Auslegung bestätigt jedoch eindeutig, dass die Schweiz die Schlussphase der regulären Spielzeit und die gesamte Verlängerung nicht mit einem Spieler weniger hätte bestreiten dürfen.

Wie die Entscheidung zustande kam, die das Viertelfinale veränderte

Das Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz wurde am 11. Juli nach Ortszeit im Stadion in Kansas City ausgetragen. Nach den offiziellen Angaben der FIFA ging Argentinien in der 10. Minute durch ein Tor von Alexis Mac Allister in Führung, während Dan Ndoye in der 67. Minute zum 1:1 ausglich. Fünf Minuten nach dem Ausgleich ereignete sich die Szene, die das Spiel prägte. Embolo ging nach einem Zweikampf mit dem argentinischen Mittelfeldspieler Leandro Paredes zu Boden, und der portugiesische Schiedsrichter João Pinheiro entschied, dass Paredes den Schweizer Stürmer mit einem Foul gestoppt hatte. Er sprach der Schweiz einen Freistoß zu und zeigte dem argentinischen Spieler die Gelbe Karte.

Videoassistent Guillermo Pacheco Larios empfahl anschließend eine Überprüfung der Aufnahmen und berief sich dabei auf die Bestimmung über die fälschlich festgestellte Identität eines Spielers. Nach der Überprüfung am Spielfeldrand nahm Pinheiro seine ursprüngliche Entscheidung zurück, hob die Gelbe Karte für Paredes auf und kam zu dem Schluss, dass Embolo den Kontakt vorgetäuscht hatte. Er zeigte dem Schweizer die Gelbe Karte. Da Embolo bereits in der ersten Halbzeit wegen eines Fouls ausgerechnet an Paredes verwarnt worden war, wurde diese Verwarnung automatisch zu seiner zweiten Gelben Karte und damit zu einem Platzverweis. Die Schweiz spielte somit in einer Phase, in der sie die Partie gerade wieder ausgeglichen hatte, nur noch mit zehn Spielern. Trainer Murat Yakin und die Spieler protestierten sofort und erklärten, der VAR habe sich in eine Situation eingeschaltet, die nicht Gegenstand einer solchen Überprüfung hätte sein dürfen.

Bis zum Ende der 90 Minuten blieb es beim 1:1, doch Argentinien nutzte in der Verlängerung seine zahlenmäßige Überlegenheit. Julián Álvarez traf in der 112. Minute, und Lautaro Martínez erzielte in der ersten Minute der Nachspielzeit der zweiten Verlängerung den Treffer zum 3:1-Endstand. Die FIFA-Statistik zeigt, dass Argentinien die Partie mit 22 Torschüssen gegenüber 11 der Schweiz und mit mehr Ballbesitz beendete, doch anhand dieser Zahlen lässt sich die Auswirkung des Platzverweises nicht vom übrigen Spielverlauf trennen. Die Schweiz musste ihre Spielweise verändern, mit einem Spieler weniger die Räume schließen und bereits vor der Verlängerung zusätzliche Energie aufwenden. Yakin sagte nach dem Spiel, die Entscheidung sei für den Verlauf der Begegnung ausschlaggebend gewesen und eine solche Anwendung der Regeln habe das Spiel seiner Mannschaft "zerstört".

Was "Spielerverwechslung" tatsächlich bedeutet

Der Streit ergibt sich aus dem Unterschied zwischen zwei Fragen, die auf den ersten Blick ähnlich erscheinen können, im VAR-Protokoll jedoch streng voneinander getrennt sind. Die erste Frage lautet, wer das Vergehen begangen hat, das der Schiedsrichter bereits geahndet hat. Die zweite Frage lautet, ob das geahndete Vergehen überhaupt stattgefunden hat und ob die gesamte Situation rechtlich anders bewertet werden muss. Das IFAB erlaubt dem VAR, bei einer Spielerverwechslung den Namen des bestraften Spielers zu korrigieren, beispielsweise wenn der Schiedsrichter in einer Spielertraube den falschen Fußballer verwarnt. Nach Rundschreiben Nr. 34 darf eine Gelbe Karte, bei der es sich nicht um eine zweite Gelbe Karte handelt, jedoch ausschließlich zur Identifizierung des Spielers überprüft werden, der ein bereits geahndetes Vergehen begangen hat; das Vergehen selbst darf im Rahmen dieses Verfahrens weder überprüft noch verändert werden.

In Kansas City stellte der VAR nicht lediglich fest, wer das Paredes zugeschriebene Vergehen begangen hatte. Der Eingriff führte zu einer vollständigen Umkehr der Schiedsrichterbewertung: Die Entscheidung über ein Foul von Paredes an Embolo wurde in die Entscheidung umgewandelt, dass Embolo eine Schwalbe begangen hatte. Dadurch wurden sowohl der Täter als auch die Art des strafbaren Verhaltens verändert, ebenso wie die Mannschaft, gegen die die Spielfortsetzung verhängt wurde. Die neue Klarstellung des IFAB bedeutet, dass die Bestimmung zur Spielerverwechslung keine verfahrensrechtliche Grundlage für eine solche Änderung bot. Mit anderen Worten: Der VAR durfte die Frage einer Schwalbe nicht allein deshalb aufwerfen, weil ursprünglich einem Spieler der gegnerischen Mannschaft eine Gelbe Karte gezeigt worden war.

Dieser Unterschied ist auch deshalb wichtig, weil der VAR nicht als System konzipiert wurde, das jeden Kontakt oder jede Verwarnung neu bewertet. Seine Befugnisse sind auf bestimmte Kategorien potenziell spielentscheidender Fehler beschränkt, etwa auf Tore oder aberkannte Tore, Strafstöße, direkte Rote Karten, eindeutig falsche zweite Gelbe Karten sowie bestimmte Fälle von Spielerverwechslung. Eine gewöhnliche Gelbe Karte ist grundsätzlich kein eigenständiger Bereich für einen VAR-Eingriff. Die Erweiterung des Protokolls für die Saison 2026/27 ermöglichte die Korrektur einiger Situationen, die zuvor nicht überprüfbar waren, hob jedoch die grundlegende Einschränkung nicht auf, wonach unter dem Vorwand einer Identitätsprüfung nicht die gesamte Art eines Ereignisses neu bewertet werden darf.

Warum die Tatsache, dass es Embolos zweite Gelbe Karte war, den Eingriff nicht rechtfertigt

Für zusätzliche Verwirrung sorgt die Tatsache, dass Embolo nach der Überprüfung seine zweite Gelbe Karte erhielt, während der VAR nach dem neueren Protokoll eingreifen darf, wenn eine zweite Gelbe Karte eindeutig falsch ist. Dies war jedoch nicht der ursprüngliche Gegenstand der Überprüfung. Der Schiedsrichter auf dem Spielfeld verwarnte zunächst Paredes, für den diese Verwarnung keinen Platzverweis bedeutete, und der VAR eröffnete das Verfahren unter der Kategorie der Spielerverwechslung. Erst nachdem die Art der Entscheidung verändert worden war, erhielt Embolo die Verwarnung, die ihn aus dem Spiel nahm. Die Folge des Eingriffs war eine Rote Karte, doch diese Folge allein kann nicht rückwirkend eine Befugnis für eine Überprüfung schaffen, die zu Beginn des Verfahrens nicht zulässig war.

Die Regeln des IFAB unterscheiden zwischen der Überprüfung einer eindeutig falschen zweiten Gelben Karte und einer Situation, in der der Videoassistent eine neue Gelbe Karte verlangt, die der Schiedsrichter nicht ausgesprochen hat. Ein in den offiziellen Auslegungen genanntes Beispiel erlaubt dem VAR, eine zweite Gelbe Karte zurückzunehmen, wenn ein Spieler zu Unrecht bestraft wurde und die Aufnahmen zeigen, dass der Gegner eine Schwalbe begangen hat. Der VAR darf jedoch nicht willkürlich jede übersehene zweite Verwarnung verlangen oder eine andere Überprüfungskategorie nutzen, um zu einer solchen Sanktion zu gelangen. In Embolos Fall bestand das Problem nicht nur in der abschließenden Bewertung, ob er zu früh zu Boden gegangen war oder den Kontakt übertrieben hatte. Das entscheidende Problem war der verfahrensrechtliche Weg, auf dem der Schiedsrichter zur Verwarnung wegen einer Schwalbe gelangte.

Eine solche Einschränkung kann formalistisch erscheinen, insbesondere wenn Zeitlupenaufnahmen Details offenbaren, die der Schiedsrichter nicht gesehen hat. Dennoch bestehen die Grenzen des VAR, um eine unbegrenzte Rückkehr zu nahezu jeder Entscheidung zu verhindern und damit die Mannschaften im Voraus wissen, welche Situationen überprüft werden können. Wenn jede zu Unrecht ausgesprochene Verwarnung zum Ausgangspunkt einer vollständigen Neubewertung des Ereignisses werden könnte, würde die Zahl der Eingriffe erheblich steigen und die Grenze zwischen "minimaler Einmischung" und einer erneuten Leitung des Spiels würde unklar. Genau deshalb betont das IFAB nun, dass eine mögliche Erweiterung der Befugnisse zur Erkennung von Schwalben nach einer gesonderten Überarbeitung des Protokolls ausdrücklich festgeschrieben werden muss.

Eine ähnliche falsche Anwendung ereignete sich im Spiel zwischen den USA und Paraguay

Der Fall Embolo war nicht das erste Mal, dass bei der Weltmeisterschaft 2026 die Bestimmung zur Spielerverwechslung genutzt wurde, um eine Foulentscheidung in eine Entscheidung wegen einer Schwalbe umzuwandeln. Im Spiel der Gruppe D zwischen den Vereinigten Staaten und Paraguay, das am 12. Juni in Los Angeles ausgetragen wurde, erhielt der amerikanische Verteidiger Tim Ream zunächst eine Gelbe Karte, nachdem Miguel Almirón zu Boden gegangen war. VAR Carlos del Cerro Grande bat den niederländischen Schiedsrichter Danny Makkelie zur Überprüfung. Makkelie nahm anschließend Reams Verwarnung zurück und bestrafte Almirón wegen einer Schwalbe mit der Gelben Karte. Die Vereinigten Staaten gewannen mit 4:1, weshalb die Entscheidung nicht dieselbe unmittelbare sportliche Auswirkung hatte wie Embolos Platzverweis.

Nach dieser Partie wurde die Anwendung der Regel als zulässige Neuerung dargestellt, und die FIFA unterstützte damaligen Berichten zufolge die Auslegung des Schiedsrichterteams. Im Viertelfinale führte dasselbe Verfahrensmuster zu einer wesentlich schwerwiegenderen Folge, weil Embolos Gelbe Karte automatisch seinen Platzverweis bedeutete. Das IFAB erklärt nun, die Nutzung der Klausel zur Ahndung von Schwalben während der Weltmeisterschaft sei gut aufgenommen worden und werde in eine detaillierte Überprüfung des VAR-Protokolls einbezogen. Gleichzeitig hat es ausdrücklich bestimmt, dass eine solche Anwendung bis zum Abschluss der Überprüfung nicht fortgesetzt werden darf. Das bedeutet, dass die positive Reaktion eines Teils der Fußballöffentlichkeit nicht ausreicht, um das Verfahren ohne eine klare Änderung des Protokolltextes rechtmäßig zu machen.

Die Klarstellung offenbart damit auch ein Kommunikationsproblem zwischen den regelgebenden Gremien, den Wettbewerbsorganisatoren und den Schiedsrichterteams. Das IFAB legt die Fußballregeln fest, während die FIFA die Weltmeisterschaft organisiert und die Schiedsrichterstandards beim Turnier operativ steuert. Wenn eine neue Formulierung Raum für unterschiedliche Auslegungen lässt, zeigen sich die Folgen nicht nur bei Fachseminaren, sondern auch auf dem Spielfeld vor Millionen von Zuschauern. In diesem Fall wurde dieselbe Auslegung mindestens zweimal angewendet, bevor das IFAB öffentlich eine klare Grenze zog. Die angekündigte Überprüfung wird daher nicht nur die Frage beantworten müssen, ob der VAR Schwalben kontrollieren sollte, sondern auch, wie verhindert werden kann, dass experimentelle oder erweiterte Auslegungen ohne eine völlig eindeutige rechtliche Grundlage eingeführt werden.

Das Ergebnis bleibt bestehen, doch die Debatte über die Verantwortung beginnt erst

Das Eingeständnis eines Verfahrensfehlers durch das IFAB bedeutet weder, dass eine Absicht zur Bevorzugung Argentiniens festgestellt wurde, noch liefert es einen Beweis für Behauptungen über eine manipulierte Partie. Die verfügbaren offiziellen Dokumente sprechen von einer fehlerhaften Anwendung des Protokolls und nicht von einer Manipulation des Ergebnisses. Ebenso ist es nicht möglich, einen alternativen Spielverlauf zuverlässig zu rekonstruieren, in dem die Schweiz mit elf Spielern auf dem Feld geblieben wäre. Argentinien erspielte sich bereits vor dem Platzverweis Chancen, verfügte über die Qualität zum Sieg und erzielte schließlich zwei Tore in der Verlängerung. Gleichzeitig wäre es ebenso ungenau, die Wirkung einer Entscheidung herunterzuspielen, durch die eine Mannschaft in einem ausgeglichenen Viertelfinale mit einem Spieler weniger weiterspielen musste.

Nach Regel 5 kann der Schiedsrichter eine Entscheidung über die Spielfortsetzung nach deren Ausführung oder nach dem Ende der Partie nicht nachträglich ändern, und seine Entscheidungen über Tatsachen im Zusammenhang mit dem Spiel und dem Ergebnis gelten als endgültig. Rundschreiben Nr. 34 wirkt daher in erster Linie für künftige Spiele. Es weist Schiedsrichter und VAR-Teams an, die Spielerverwechslung bis zum Abschluss der Überprüfung nicht als Weg zur Bestrafung von Schwalben zu verwenden. Das IFAB hat weder eine Wiederholung des Viertelfinales noch eine Annullierung des Ergebnisses oder eine Änderung der Platzierungen Argentiniens und der Schweiz bekannt gegeben. Die sportliche Folge für die Schweiz bleibt irreparabel, während die institutionelle Folge in einer klareren und einheitlicheren Auslegung der Regeln bestehen muss.

Für die Zukunft des VAR ist die wichtigste Frage, ob der Fußball die Videoüberprüfung auf eindeutige Schwalben ausweiten möchte, die unmittelbar zu einer Karte für einen gegnerischen Spieler führen. Für eine solche Änderung spricht, dass die Technologie eine offensichtliche Ungerechtigkeit korrigieren und einen Täuschungsversuch bestrafen kann. Dagegen spricht die Gefahr immer häufigerer Unterbrechungen und einer Entwicklung, bei der nahezu jeder umstrittene Kontakt zu einer mehrminütigen Analyse wird. Das IFAB hat angekündigt, die Erfahrungen der Weltmeisterschaft in eine detaillierte Überprüfung einzubeziehen. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, ist die Grenze jedoch nun ausdrücklich festgelegt: Die Identität eines Spielers darf korrigiert werden, das Vergehen selbst darf unter dieser Bestimmung jedoch nicht verändert werden.

Für Embolo und die Schweiz kommt die Klarstellung zu spät, um die Ereignisse von Kansas City zu ändern. Dennoch beseitigt sie den entscheidenden Zweifel, der nach dem Viertelfinale bestehen geblieben war. Nach den beim Turnier geltenden Regeln durfte der VAR das geahndete Foul von Paredes nicht in eine Schwalbe von Embolo umwandeln, und der Schweizer Stürmer hätte auf diesem Verfahrensweg nicht vom Platz gestellt werden dürfen. Gerade dieser Fall dürfte zu einem der wichtigsten Beispiele in der künftigen Schiedsrichterausbildung werden: Die Technologie darf dem Schiedsrichter nur innerhalb der ihr ausdrücklich eingeräumten Befugnisse helfen, selbst wenn die Aufnahmen den Wunsch wecken, das Gesamtbild eines Ereignisses zu korrigieren.

Quellen:
- IFAB - Rundschreiben Nr. 34 vom 27. Juli 2026 und offizielle Klarstellung zur Anwendung der Bestimmung über die Spielerverwechslung (Link)
- IFAB - Änderungen der Fußballregeln für die Saison 2026/27 und Umfang der VAR-Eingriffe (Link)
- IFAB - Regel 5, Endgültigkeit der Schiedsrichterentscheidungen und offizielle Auslegungen zur Überprüfung einer zweiten Gelben Karte (Link)
- FIFA - Offizieller Bericht und Daten zum Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz in Kansas City (Link)
- FIFA - Offizieller Bericht zum Spiel zwischen den Vereinigten Staaten und Paraguay (Link)
- The Guardian - Bericht aus Kansas City, Beschreibung des VAR-Verfahrens und Reaktionen der Schweizer Nationalmannschaft (Link)
- The Guardian - Bericht über die frühere Anwendung derselben Auslegung im Spiel zwischen den USA und Paraguay (Link)
- Reuters / Rediff - Bestätigung, dass Embolo nicht hätte vom Platz gestellt werden dürfen, und Kontext des IFAB-Rundschreibens (Link)

Hinweis: Bei der Erstellung dieser Inhalte wurden Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet. Die Inhalte wurden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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