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Tornike Morchiladze unterschreibt bei HNK Rijeka bis 2028, erster Georgier in Rujevica und neues Flügelspiel des kroatischen Meisters

Erfahre, warum der 23-jährige Tornike Morchiladze HNK Rijeka gewählt hat, was er auf dem Flügel bringt und welchen Vertrag er bis zum Sommer 2028 unterschrieben hat. Neben der Tatsache, dass er der erste Georgier in der Vereinsgeschichte ist, liefern wir auch den Kontext seines Weges von Dinamo Tbilisi. Wir erinnern außerdem an seinen Auftritt in Rujevica mit Georgiens U-21 und daran, was der Meister von der ersten Winterverstärkung erwartet.

Tornike Morchiladze unterschreibt bei HNK Rijeka bis 2028, erster Georgier in Rujevica und neues Flügelspiel des kroatischen Meisters
Photo by: press release/ objava za medije

Tornike Morchiladze ist neuer Spieler von HNK Rijeka: Vertrag bis Sommer 2028 und erster Georgier in der Vereinsgeschichte

RIJEKA, 8. Januar 2026. HNK Rijeka hat die Verpflichtung von Tornike Morchiladze offiziell bestätigt – einem 23-jährigen georgischen Offensivspieler, der auf beiden Flügelpositionen spielen kann. Laut Vereinsmitteilung hat Morchiladze einen Vertrag bis zum Sommer 2028 unterschrieben, mit einer Option auf Verlängerung um eine weitere Saison. Er kommt als erste Verstärkung im Jahr 2026 nach Rujevica – zu Beginn der Wintervorbereitung und in der Phase, in der der Kader für die zweite Saisonhälfte zusammengestellt wird. Der Klub betont auch die historische Dimension des Transfers: Morchiladze ist der erste Fußballer aus Georgien, der das Trikot von Rijeka tragen wird. Die Unterschrift passt damit in die größere Geschichte der Öffnung des kroatischen Marktes gegenüber neuen Fußballräumen, aber auch in eine klare sportliche Logik – einen Spieler zu holen, der bereits Seniorenerfahrung und einen Nationalmannschaftsrahmen mitbringt und gleichzeitig erst in eine Phase eintritt, in der sich eine Karriere stark beschleunigen kann.

Ein Vertrag über mehrere Saisons und eine klare Botschaft: Rijeka holt einen Spieler für „jetzt“, aber auch für die Entwicklung

Die Tatsache, dass ein Vertrag bis 2028 unterschrieben wurde, dazu mit zusätzlicher Option, ist eine wichtige Botschaft an Kabine und Fans. Solche Verträge bedeuten in der Regel, dass der Klub nicht nur mit einer kurzfristigen Kaderauffüllung rechnet, sondern damit, dass der Spieler über mehrere Saisons Teil des Mannschaftsgerüsts wird. Gleichzeitig erhöht die Vertragslänge auch die Verantwortung des Fußballers: Der Wechsel zum amtierenden Meister bringt die Erwartung einer schnellen Integration, aber auch einer konstanten Form. Rijeka betont dabei, dass man einen Offensivspieler bekommt, der auf beiden Flügelpositionen spielen kann – was in der Praxis oft Rotation ermöglicht, ohne die Struktur zu verlieren und ohne große Einschnitte im Spielsystem. In einem solchen Kontext wird jede neue Unterschrift auch zu einem Konkurrenzsignal an den bestehenden Kader: Einsatzminuten werden erarbeitet, nicht vorausgesetzt.

Wer ist Tornike Morchiladze: Dinamo Tbilisi, Leihe nach Telavi und die Bilanz der letzten Saison

Rijeka führt in der offiziellen Mitteilung an, dass Morchiladze in der Nachwuchsakademie von Dinamo Tbilisi ausgebildet wurde, wo er sich schrittweise einen Platz in der ersten Mannschaft erkämpfte und den Status eines Stammspielers erreichte. Zusätzliche Seniorenerfahrung sammelte er über zwei Saisons per Leihe beim FC Telavi – ein oft wichtiger Schritt für Spieler, die von einem großen Klub in ein Umfeld wechseln, in dem mehr Spielzeit und mehr Verantwortung in den Partien verlangt wird. Laut Vereinsangaben kam Morchiladze in der vergangenen Saison für Dinamo Tbilisi auf 30 Pflichtspieleinsätze und erzielte 12 Tore, was bei einem Flügelspielerprofil auf eine konkrete Präsenz im Abschluss hindeutet und nicht nur auf das Vorbereiten von Aktionen. Rijeka nennt in der Vorstellung auch, dass er Mitglied der georgischen U-21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft war – ein Hinweis darauf, dass er bereits die Wettkampfanforderungen des Nationalmannschaftsfußballs durchlaufen hat. In Kombination mit seinem Alter passt dieses Profil zur Vereinsidee, Spieler mit klarem Potenzial, aber auch mit ausreichend Erfahrung zu integrieren, damit sie sofort in den Wettkampfrhythmus finden.

Schlüsselinformationen zum Transfer

  • Spieler: Tornike Morchiladze (23), georgischer Offensivspieler
  • Position: kann auf dem rechten und linken Flügel spielen
  • Vertrag: bis Sommer 2028, mit Option auf Verlängerung um eine weitere Saison
  • Bisheriger Weg: Dinamo Tbilisi (Nachwuchsakademie und erste Mannschaft), Leihe zum FC Telavi
  • Bilanz laut Vereinsangaben: 30 Pflichtspieleinsätze und 12 Tore in der vergangenen Saison
Nach der offiziellen Bekanntgabe verlagert sich der Fokus schnell vom Papier auf den Platz: Klub und Fans erwarten, dass sich der neue Flügelspieler in den Rhythmus einfügt und die Zahlen aus der Vorsaison in einem Umfeld bestätigt, in dem jede Aktion am Ergebnis gemessen wird.

Erste Botschaften von Rujevica: Ambitionen, Respekt vor dem Klub und Fokus auf den Platz

In einer auf den Vereinskanälen veröffentlichten Aussage betonte Morchiladze, dass er Rijeka historisch betrachtet als einen der besten Klubs in Kroatien wahrnimmt. Er hob hervor, dass er es kaum erwarten kann, den Rasen zu betreten und sein Maximum zu geben, und begründete den Wechsel mit Ambitionen und sportlichen Zielen. Besonders unterstrich er den Status von Rijeka als amtierender Meister, verbunden mit der Botschaft, dass sich seine Ambitionen mit denen des Klubs decken. Der Ton seiner ersten Worte war nüchtern, ohne große Ankündigungen, mit klarer Betonung auf Arbeit und Beweisen. Im Teil über die eigenen Qualitäten vermied er Selbsteinschätzungen und sagte, alles müsse man in Spielen sehen – typisch für Spieler, die bewusst „Marketing“ vermeiden wollen, bevor sie ihre ersten Einsätze gemacht haben.

„Ich weiß, dass Rijeka historisch betrachtet einer der besten Klubs in Kroatien ist, und ich kann es kaum erwarten, auf den Rasen zu laufen und mein Maximum für diesen Klub zu geben. Warum Rijeka? Rijeka ist der amtierende Meister, und meine Ambitionen haben sich mit den Ambitionen des Klubs gedeckt.“

Morchiladze ging auch auf die Erwartungen im Trikot von Rijeka sowie auf die emotionale Beziehung der Stadt zum Klub ein. Er sprach darüber, wie sehr die Fans Rijeka lieben und wie die Stadt für den Klub lebt – ein Thema, das im Sportumfeld von Rijeka immer wiederkehrt, besonders nach großen Erfolgen. In diesem Satz steckt auch eine praktische Dimension: Der Spieler zeigt, dass er ein Umfeld versteht, in dem die Unterstützung groß ist, aber auch die Erwartungen hoch sind. Zur kroatischen Liga sagte er, dass er einiges über die Klubs und den Wettbewerb wisse und dass ihm bewusst sei, dass drei oder vier Klubs herausragen – weshalb er es kaum erwarten könne, gegen sie zu spielen. In dieser Ankündigung steckt auch eine wichtige Botschaft für den Trainerstab: Er sieht sich als jemanden, der „große“ Spiele spielen und die Herausforderung suchen will, und nicht nur durch die Hintertür hineingehen.

„Ich rede nicht gern über mich; alles wird man auf dem Rasen sehen.“

Eine solche Haltung, ohne übertriebene Ankündigungen, passt gut zur Rijeka-Mentalität, in der die Fans vor allem Arbeit, Energie und eine konkrete Reaktion im Spiel schätzen.

Rujevica ist ihm nicht unbekannt: Auswärtsspiel mit Georgiens U-21 im November 2024

Ein Detail ist für die Fans besonders interessant: Morchiladze ist nicht zum ersten Mal im Stadion von HNK Rijeka. Der Klub erinnerte daran, dass er im November 2024 mit der U-21-Nationalmannschaft seines Landes in Rujevica zu Gast war – in einem Qualifikationsspiel zur U-21-Europameisterschaft. Laut UEFA-Daten handelt es sich um die Partie Kroatien U-21 – Georgien U-21, gespielt am 19. November 2024 in Rijeka, die 3:2 für Kroatien endete. Das Duell über zwei Spiele ging jedoch in ein Elfmeterschießen, und die UEFA führt an, dass sich Georgien am Ende nach dem Shootout für die Endrunde qualifizierte. Solche Spiele mit hohem Einsatz und starkem emotionalem Druck bleiben oft sowohl Spielern als auch Publikum im Gedächtnis. Für Morchiladze bedeutet das, dass er mit Erfahrung der Atmosphäre in Rujevica nach Rijeka kommt – wenn auch im Nationalmannschaftskontext – und mit einem klaren Bild davon, wie schnell sich das Spieltempo ändern kann, wenn große Ziele entschieden werden.

Ein Wechsel zu einem Klub mit angehobener „Messlatte“: Rijeka ist Meister und Double-Sieger

Morchiladze kommt in einem Moment nach Rujevica, in dem der Maßstab für Erfolg hoch angesetzt ist. Rijeka führte in der offiziellen Mitteilung an, dass der Klub kroatischer Meister der Saison 2024/2025 ist – zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte – nach einem Sieg über Slaven Belupo am letzten Spieltag und dem Abschluss der Meisterschaft mit 65 Punkten, wobei der Titel durch den besseren direkten Vergleich gesichert wurde. In der Vereinsrückschau 2025 wird zusätzlich betont, dass neben der Meisterschaft auch der kroatische Pokal gewonnen wurde, womit der Klub das Double holte und erneut in den Kreis der Saisons eintrat, an die man sich jahrzehntelang erinnert. Ein solcher Status verändert automatisch die Optik: Jeder neue Spieler kommt in eine Mannschaft, die sich nicht mehr nur mit guten Phasen zufriedengibt, sondern den Standard auch dann halten muss, wenn die Form nicht ideal ist. In diesem Sinne kann die Verpflichtung eines Flügeloffensivspielers über mehrere Saisons auch als Versuch gelesen werden, die Kaderbreite auf Positionen zu sichern, die oft entscheidend gegen tiefstehende Defensiven sind.

In derselben Rückschau nennt der Klub auch, dass 2025 ein Jahr war, in dem sportliche, finanzielle und marketingbezogene Ziele erreicht wurden – mit Betonung auf dem Europacup-Auftritt und dem Mitgliederwachstum. Erwähnt wird auch, dass Rijeka den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Conference League schaffte und ein „Überwintern“ in Europa sicherte, was die Zahl der Spiele und die Anforderungen an den Kader zusätzlich erhöhte. Der Klub nennt zudem konkrete Indikatoren des Faninteresses: 17.118 Mitglieder Ende 2025, 5.412 Dauerkarteninhaber sowie insgesamt 156.604 Zuschauer bei 27 Heimspielen, also im Schnitt rund 5.800 pro Partie. Solche Zahlen erzeugen zusätzlichen Druck, aber auch zusätzliche Energie, denn der neue Spieler kommt in einen Klub, der in diesem Moment sowohl sportlich als auch organisatorisch in starkem Aufschwung ist. Morchiladze selbst betonte in seinen Aussagen die Bedeutung von Fans und Stadt – nun muss er das in Spielen bestätigen, in denen erwartet wird, dass die Mannschaft trotz Veränderungen die Siegermentalität bewahrt.

Das größere Bild des Transferfensters: Flexibilität auf den Flügeln als wichtiger Teil des Kaderpuzzles

Wenn ein Klub mit Trophäenstatus und großen Ambitionen in die zweite Saisonhälfte geht, wird das Transferfenster zu einer Phase, in der Präzision gefragt ist – nicht Quantität. Flügelpositionen sind in diesem Sinne oft besonders sensibel, weil dort einerseits am meisten Energie verbraucht wird, andererseits aber auch am meisten der entscheidende Aktion im Abschluss gefordert ist. Rijeka stellte Morchiladze als Spieler vor, der beide Seiten abdecken kann, was in der Praxis bedeutet, dass man mit einer Verpflichtung mehrere Lösungen bekommt: vom Wechsel während des Spiels bis zur Möglichkeit, unterschiedliche Rollen zu verteilen, ohne an Breite zu verlieren. In der kroatischen Liga, in der oft gegen organisierte Abwehrreihen gespielt wird, entscheiden Flügelspieler nicht selten Partien mit Dribbling, Durchbruch oder einem Abschluss aus der zweiten Reihe – sie müssen aber genauso auch den defensiven Teil der Aufgabe erledigen. Morchiladze vermied es in den ersten Worten, über persönliche Qualitäten zu sprechen, doch gerade über diese tägliche, beidseitige Rolle auf dem Flügel wird er am schnellsten zeigen, wie viel er Rijeka bringen kann.

Was folgt: Anpassung, Konkurrenz und erste Auftritte vor dem Publikum in Rijeka

Die nächsten Herausforderungen für den neuen Flügelspieler sind einfach zu beschreiben, aber schwer umzusetzen: Anpassung an die Trainingsanforderungen, Einbindung in die Teamautomatismen und das Erkämpfen einer Rolle in der Konkurrenz. In einem Klub, der den Meistertitel verteidigt, werden Einsatzminuten in der Regel in jedem Training erarbeitet, aber in Spielen bestätigt, in denen Entscheidung, Mut und Disziplin verlangt werden. Morchiladze hat in seinen ersten Worten den Rahmen gesetzt: Er will sein Maximum geben, er will sich nicht im Voraus selbst loben, und er will, dass alles auf dem Platz zu sehen ist. Eine solche Botschaft kommt in Umfeldern, die Arbeit schätzen, meist gut an – lässt zugleich aber keinen Raum für Ausreden, weil ab dem ersten Einsatz erwartet wird, dass der Spieler Energie und Entschlossenheit zeigt. Mit der Unterschrift hat Rijeka eine neue Geschichte und eine neue Option in der Offensive gewonnen – aber auch einen neuen Spieler, der sehr schnell spüren wird, wie sehr in Rujevica die Leistung im Spiel zählt und nicht nur das Potenzial auf dem Papier.

Quellen:
  • HNK Rijeka – offizielle Mitteilung zur Vertragsunterzeichnung und zu den Grunddaten des Spielers (Link)
  • HNK Rijeka – Spielerstatement und Kontext (erster Georgier in der Vereinsgeschichte, Eindrücke von Rijeka und der Liga) (Link)
  • HNK Rijeka – offizielle Mitteilung zum Meistertitel Kroatiens für die Saison 2024/2025 (Link)
  • HNK Rijeka – Rückblick auf das Jahr 2025 (Double, europäischer Frühling, Daten zu Mitgliedschaft und Zuschauerzahlen) (Link)
  • UEFA – Informationen zum Spiel Kroatien U-21 – Georgien U-21 (19. November 2024) (Link)
  • UEFA – Rückblick auf die Play-offs und Georgiens Qualifikation nach Elfmeterschießen (Link)
  • YouTube – Video-Statement von Tornike Morchiladze zur Vorstellung (Link)

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Erstellungszeitpunkt: 08 Januar, 2026

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