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Die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ in Rovinj zeigt selten gesehene Werke eines großen Künstlers

Erfahre, was die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ im Stadtmuseum Rovinj-Rovigno bringt, die anlässlich des hundertsten Geburtstags Bruno Mascarellis eröffnet wurde. Wir bringen einen Überblick über weniger bekannte Arbeiten, Selbstporträts, das Motiv der Frau und intime Spuren des künstlerischen Schaffens.

Die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ in Rovinj zeigt selten gesehene Werke eines großen Künstlers
Photo by: Domagoj Skledar - illustration/ arhiva (vlastita)

In Rovinj wurde die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ eröffnet: weniger bekannte Werke im Fokus des hundertsten Geburtstags des Künstlers

Im Stadtmuseum Rovinj-Rovigno wurde die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ eröffnet, die zweite in einer Reihe von Programmen, die Bruno Mascarelli gewidmet sind und mit denen der hundertste Geburtstag eines der wichtigsten Künstler begangen wird, die mit der Rovinj’er Kunstszene verbunden sind. Die Ausstellung wurde am Freitag, dem 24. April 2026, um 19 Uhr eröffnet und bleibt für Besucher bis Sonntag, den 14. Juni 2026, zugänglich. Das Museum ist nach den veröffentlichten Informationen der Organisatoren von 10 bis 18 Uhr geöffnet, und der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Damit positioniert sich das Programm nicht nur als angemessene Hommage an den Künstler, sondern auch als öffentlich zugängliches Kulturereignis, das versucht, jene Schichten von Mascarellis Œuvre näherzubringen, die seltener im Zentrum von Ausstellungskonzeptionen standen.

Die Schau unter dem Titel „Intim, die Sammlung Mascarelli“ richtet sich auf weniger bekannte und seltener ausgestellte Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers. Gerade diese Tatsache verleiht der Ausstellung einen besonderen Wert: Statt ein bereits gefestigtes Bild des Autors zu wiederholen, öffnet das kuratorische Konzept Raum für den Blick auf Arbeiten, die von inneren Prozessen, schöpferischen Wendepunkten, privaten Motiven und der Atmosphäre sprechen, in der Mascarelli seine eigene Bildsprache formte. Die Ausstellung findet im Stadtmuseum Rovinj-Rovigno statt, einer Institution, deren Raum untrennbar mit dem kulturellen Gedächtnis der Stadt verbunden ist, aber auch mit dem künstlerischen Kreis, dem Mascarelli angehörte. Für jene, die während der Dauer des Programms einen Besuch planen, besonders in der Zeit der Frühlings- und Frühsommer-Kulturveranstaltungen, können praktische Informationen über Unterkünfte in Rovinj bei der Organisation des Besuchs der Ausstellung und der Stadt nützlich sein.

Selbstporträts als Eingang in den intimen Raum des künstlerischen Œuvres

Die Ausstellung eröffnen vier Selbstporträts, die kurz nach Mascarellis Ankunft in Rovinj entstanden sind. Diese Auswahl ist kein Zufall, denn das Selbstporträt funktioniert in der bildenden Kunst selten nur als Darstellung des physischen Aussehens. Im Fall Mascarellis handelt es sich um Arbeiten, die auf eine Phase künstlerischer Reifung verweisen, auf einen Moment, in dem sich der junge Künstler mit seinen eigenen prägenden Erfahrungen, einem neuen Raum und den Poetiken auseinandersetzt, die ihn formten. Nach seiner Ausbildung und künstlerischen Entwicklung in einem akademischen Umfeld markierte seine Ankunft in Rovinj im Jahr 1949 den Beginn einer langjährigen Beziehung zur Stadt, die einer der zentralen Punkte seines Lebens und Schaffens bleiben sollte.

In diesen frühen Selbstporträts ist laut Ankündigung der Ausstellung die Begegnung des Einflusses der Zagreber Akademie der bildenden Künste mit den damaligen italienischen Kunstpoetiken zu erkennen. Eine solche Kombination eröffnet eine wichtige Frage nach Mascarellis Position zwischen verschiedenen kulturellen und ästhetischen Kreisen. Rovinj war in diesem Sinne mehr als ein Wohnort: Es war ein Ambiente, in dem mediterranes Licht, das Gedächtnis des Raums, die lokale Künstlergemeinschaft und europäische Strömungen zusammentrafen. Die Selbstporträts funktionieren daher nicht nur als Einführung in die Ausstellung, sondern auch als eine Art Schlüssel zum Verständnis eines Künstlers, der seine eigene Identität zwischen akademischer Disziplin, persönlicher Introspektion und einem starken Gefühl der Zugehörigkeit zum Raum aufbaut.

Besonders wichtig ist, dass die Ausstellung ihre Erzählung nicht ausschließlich um große repräsentative Arbeiten aufbaut, sondern um jene Werke, die einen unmittelbareren Einblick in die innere Dynamik des Künstlers ermöglichen. Der Titel „Intim“ kann in diesem Kontext als Ankündigung eines anderen Tempos des Betrachtens gelesen werden: Der Besucher ist nicht nur eingeladen, vollendete künstlerische Gesten zu beobachten, sondern Spuren des Nachdenkens, Reifens und persönlicher Motive zu verfolgen. Ein solcher Zugang entspricht auch dem Charakter der Werke aus dem Nachlass, denn sie tragen oft eine andere Art von Energie als Arbeiten, die bereits zahlreiche öffentliche Interpretationen durchlaufen haben.

Das Motiv der Frau und die persönliche Ikonografie Bruno Mascarellis

Neben den Selbstporträts bildet das Motiv der Frau in unterschiedlichen Erscheinungsformen einen wichtigen Teil der Ausstellung. Dieses Motiv wird in der Ausstellungsankündigung als unverzichtbar beschrieben, was auf seinen wichtigen Platz in Mascarellis Bildwelt hinweist. Im breiteren Kontext seines Œuvres kann die weibliche Figur als Raum der Symbolik, Beobachtung, Nähe und künstlerischen Interpretation verstanden werden, und nicht nur als thematisches Element. Die Ausstellung kündigt dabei keine spektakuläre Lesart des Motivs an, sondern verortet es in einem intimen Register, in Verbindung mit den persönlichen und schöpferischen Schichten des künstlerischen Nachlasses.

Ein solcher Ansatz ist auch für das Verständnis des breiteren kuratorischen Rahmens wichtig. Wenn in einer Schau Selbstporträts, das Motiv der Frau, Arbeiten aus einer privateren Sphäre und Gegenstände, die an den Alltag des Künstlers erinnern, miteinander verbunden werden, entsteht eine Ausstellung, die nicht nur zeigen will, „was der Künstler gemalt hat“, sondern auch „wie er dachte, lebte und sah“. In diesem Sinne wirkt „Intim, die Sammlung Mascarelli“ als Ausstellung, die versucht, biografische und künstlerische Spuren zu verbinden, ohne das Œuvre auf eine bloße Chronologie zu reduzieren. Dem Besucher wird die Möglichkeit geboten, die Arbeiten durch Beziehungen zu lesen: der Künstler zu sich selbst, der Künstler zum Modell, der Künstler zum Raum und der Künstler zu seiner eigenen Zeit.

Rovinj ist in dieser Geschichte ein ständiger Hintergrund, aber nicht als dekoratives Motiv, sondern als schöpferischer Rahmen. Die Stadt und ihre Künstlergemeinschaft waren jahrzehntelang mit Mascarellis Wirken verbunden, und sein Haus in der Grisia 46 wird in der Ausstellungsankündigung als besonderer Erinnerungsort hervorgehoben. Gerade deshalb kann der Ausstellungsbesuch auch mit einem Spaziergang durch den Raum verbunden werden, der den Alltag des Autors formte. Wer einen kulturellen Aufenthalt in der Stadt plant, kann nach Unterkünften in der Nähe des Stadtmuseums Rovinj-Rovigno suchen, besonders wenn er die Ausstellung mit einem Rundgang durch den alten Stadtkern, die Grisia und andere für die Kulturgeschichte Rovinjs wichtige Orte verbinden möchte.

Grisia 46 als Ort der Arbeit, Erinnerung und Kontemplation

Einer der eindrucksvollsten Teile der Ausstellung ist dem Haus an der Adresse Grisia 46 gewidmet, dem Raum, in dem Mascarelli lebte, schuf, sich mit anderen traf und nachdachte. In der Ausstellungsankündigung wird dieser Teil als Hommage an den Raum beschrieben, aber auch als Reminiszenz an den Künstler mit einer Zigarette in der Hand, in einem Zustand tiefer Kontemplation. Ein solches Bild wirkt nicht wie ein anekdotischer Zusatz, sondern als wichtiger Teil des Verständnisses des Habitus des Künstlers. Atelier, Haus und Alltagsgegenstände sind oft Orte, an denen das Schaffen das private Leben berührt, und bei Mascarelli verwandelt sich diese Berührung in Ausstellungsmaterial.

Einen besonderen Platz in der Schau haben Assemblagen aus leeren Zigarettenschachteln, die vom Beginn der 1990er-Jahre bis 2003 entstanden. Es handelt sich um Arbeiten, die von Zeit, Gewohnheit, Gegenständen und Nachdenken zeugen, aber auch von der künstlerischen Fähigkeit, alltägliche Reste in eine neue Form zu verwandeln. Die Assemblage als künstlerische Praxis, die das Zusammenfügen gefundener oder benutzter Gegenstände einschließt, trägt in diesem Fall eine ausgeprägt persönliche Ladung. Eine leere Zigarettenschachtel ist nicht nur Material; sie wird zur Spur von Anwesenheit, zum Zeichen der Wiederholung, des Rhythmus der Tage und jener Momente, in denen sich Denken formte.

Gerade diese Verbindung zwischen Alltag und bildnerischer Form verleiht der Ausstellung eine besondere Dichte. Mascarelli wird nicht ausschließlich durch klassische Medien gezeigt, sondern auch durch Gegenstände, die sich an der Grenze zwischen Dokument und Kunstwerk befinden. Eine solche Auswahl kann besonders für Besucher interessant sein, die sehen möchten, wie der Nachlass eines Künstlers außerhalb der üblichen repräsentativen Kategorien von Bild, Zeichnung oder großer Leinwand funktioniert. In diesem Teil der Ausstellung ist Erinnerung nicht vom Material getrennt: Sie ist buchstäblich in Gegenstände eingebaut, die über einen langen Zeitraum entstanden sind und Spuren des Alltags des Künstlers tragen.

Zwei große Leinwände als abschließender Akzent der Schau

Die Ausstellung schließen zwei großformatige Leinwände ab, die ein Jahrzehnt vor Mascarellis Tod entstanden sind. Diese abschließende Auswahl verleiht der Schau zeitliche Breite: von den frühen Selbstporträts, die mit der Ankunft in Rovinj verbunden sind, über intime Motive und Assemblagen bis zu späteren Arbeiten, die die reife Phase des Schaffens des Autors zeigen. Eine solche Struktur muss nicht unbedingt einer strengen Chronologie folgen, baut aber klar eine Bahn zwischen Anfang, Dauer und späteren künstlerischen Bündelungen auf. Der Abschluss mit größeren Leinwänden ermöglicht, dass sich das intime Material der Ausstellung nicht in der Privatheit verschließt, sondern sich erneut einer stärkeren malerischen Geste und einem größeren Format öffnet.

Große Leinwände können in einem solchen Kontext als eine Art Gegengewicht zu den kleineren, persönlicheren und seltener ausgestellten Segmenten der Schau wirken. Sie erinnern daran, dass Mascarelli ein Autor von großer Spannweite war, ein Künstler, der in unterschiedlichen Umständen und Medien wirkte, aber auch jemand, dessen Arbeit sich nicht auf ein Thema oder eine Periode reduzieren lässt. Die Ausstellung hat deshalb eine doppelte Rolle: Sie markiert den hundertsten Geburtstag, erweitert aber zugleich das öffentliche Verständnis des Œuvres, indem sie Arbeiten öffnet, die nicht unbedingt die bekanntesten sind, aber für ein vollständigeres Bild des Künstlers wichtig sind.

Kuratorin der Ausstellung ist Elizabeta Rogović, und ihr Konzept stützt sich offensichtlich auf die Idee, Mascarelli durch Nähe, Atmosphäre und weniger sichtbare Schichten des Nachlasses zu begegnen. Statt ausschließlich kommemorativ zu sein, bietet die Ausstellung einen forschenden und interpretativen Rahmen, in dem der Lebensraum des Künstlers, persönliche Gegenstände, Motive und spätere Leinwände zu einem Ganzen verbunden werden. Ein solcher Ansatz ist in Jubiläumsjahren besonders wertvoll, wenn die Gefahr besteht, dass ein künstlerisches Œuvre nur in feierlichem Ton präsentiert wird, ohne tiefer in seine Komplexität einzudringen.

Mascarelli zwischen Rovinj, akademischer Ausbildung und europäischen Kunstbewegungen

Bruno Mascarelli wurde 1926 in Sarajevo geboren und kam nach seiner Ausbildung und prägenden künstlerischen Erfahrungen 1949 nach Rovinj. Verfügbare biografische Quellen führen an, dass er an Akademien in Belgrad und Zagreb studierte, und seine Ankunft in Rovinj markierte den Beginn einer starken Verbindung mit der Stadt und der lokalen Kunstszene. In biografischen Darstellungen wird besonders hervorgehoben, dass er um sich einen Kreis von Malerkollegen aus Istrien, Rijeka und dem weiteren künstlerischen Umfeld versammelte, ebenso wie dass er mit der Rovinj’er Künstlerkolonie verbunden war. In diesem Sinne ist Mascarelli nicht nur als einzelner Autor wichtig, sondern auch als Figur, die zum breiteren kulturellen Gewebe der Stadt gehört.

Anfang der sechziger Jahre ging er laut verfügbaren biografischen Angaben nach Mailand und danach nach Paris. Diese Etappe spricht von seiner Offenheit gegenüber europäischen Kunstzentren und von der Tatsache, dass sein Werk in einem breiteren Kontext betrachtet werden sollte, nicht nur durch lokale Zugehörigkeit. Dennoch bleibt Rovinj der Ort, zu dem sein Name ständig zurückkehrt, sei es durch Ausstellungen, das Gedächtnis der Künstlergemeinschaft, das Haus in der Grisia oder Museumsprogramme. Gerade in dieser Spannung zwischen lokalem Raum und breiteren Kunstbewegungen kann man einen der Gründe suchen, warum Mascarellis Œuvre weiterhin neue Lesarten anregt.

Diese Ausstellung hat daher eine breitere Bedeutung als ein übliches Kulturereignis im Kalender. Sie erinnert daran, dass Kunstgeschichte nicht nur über große Retrospektiven und bekannte Werke aufgebaut wird, sondern auch über die Arbeit mit Nachlässen, privaten Sammlungen, seltener ausgestellten Zyklen und Gegenständen, die auf den ersten Blick randständig erscheinen können. Im Fall Bruno Mascarellis öffnet ein solches Material Raum für das Verständnis des Künstlers als Person, Gesprächspartner, Stadtbewohner und Schöpfer, der seine eigene Ikonografie über Jahrzehnte der Arbeit formte.

Die zweite Ausstellung in der Jubiläumsreihe

„Intim, die Sammlung Mascarelli“ ist die zweite Ausstellung in der Reihe, mit der der hundertste Geburtstag des Künstlers begangen wird. Das erste Programm in diesem Jubiläumsrahmen, die Ausstellung „Verborgen, die Sammlung Curto“, präsentierte Arbeiten aus der privaten Sammlung des Rovinj’er Sammlers Argeo Curto. Damit wird die Jubiläumsreihe schrittweise aufgebaut, durch verschiedene Blicke auf Mascarellis Werk und durch verschiedene Quellen, aus denen die Werke vor die Öffentlichkeit kommen. Ein solches Modell ermöglicht, den Künstler nicht einmalig, sondern vielschichtig darzustellen, durch mehrere Ausstellungssituationen und thematische Akzente.

Für die Kulturszene Rovinjs ist ein solches Programm auch wegen der Art wichtig, wie es Museum, lokales Gedächtnis, private Sammlungen und öffentlichen Raum verbindet. Mascarellis Œuvre ist nicht in eine einzige institutionelle Interpretation eingeschlossen, sondern zeigt sich als lebendiges Material, das immer wieder neu gelesen werden kann. Das ist besonders wichtig für Künstler, die stark mit einer bestimmten Stadt verbunden sind: Ihre Werke werden oft als Teil der lokalen Identität erlebt, aber ernsthafte kuratorische Arbeit muss auch ihre künstlerische Autonomie, Komplexität und breitere Relevanz zeigen. Die Ausstellung „Intim“ versucht genau in dieser Spur, Mascarelli durch Arbeiten näherzubringen, die nicht unbedingt die wiedererkennbarsten sind, aber für das Verständnis seiner inneren Welt entscheidend sein können.

Rovinj erhält während der Dauer der Ausstellung einen weiteren kulturellen Punkt, der Besucher künstlerischer Programme, Forscher des lokalen Kulturerbes, Liebhaber moderner Malerei und jene interessieren kann, die die Rolle der Stadt in der Entwicklung der istrischen Kunstszene besser verstehen möchten. Da die Ausstellung bis zum 14. Juni dauert, kann sie fast zwei Monate lang besucht werden, was genügend Raum für die Planung der Anreise lässt, einschließlich Unterkunftsangeboten in Rovinj für jene, die die Ausstellung mit einem längeren Aufenthalt in der Stadt verbinden möchten.

Praktische Informationen für Besucher

Die Ausstellung „Intim, die Sammlung Mascarelli“ findet im Stadtmuseum Rovinj-Rovigno am Standort Rovinj-Rovigno statt. Das Programm ist vom 24. April bis zum 14. Juni 2026 geöffnet, und die veröffentlichte Arbeitszeit ist von 10 bis 18 Uhr. Veranstalter ist das Stadtmuseum Rovinj-Rovigno – Museo della città di Rovinj-Rovigno. Für zusätzliche Informationen stehen die Kontakte des Museums zur Verfügung, die Telefonnummer +385 (0)52 816 720 und die E-Mail-Adresse info@muzej-rovinj.hr. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos, was dieses Programm einem breiteren Publikum und Besuchern zugänglich macht, die wegen kultureller Inhalte nach Rovinj kommen.

Die Ausstellung kann auch als Einladung zu langsamerem Schauen betrachtet werden. Werke aus dem Nachlass, Selbstporträts, das Motiv der Frau, Assemblagen aus Zigarettenschachteln und große spätere Leinwände formen gemeinsam eine Geschichte über einen Künstler, der tief mit dem Raum verbunden war, in dem er lebte, aber zugleich offen gegenüber breiteren bildnerischen Erfahrungen. Im Jubiläumsjahr hat eine solche Schau eine wichtige Rolle: Sie bestätigt nicht nur den bereits bekannten Platz Bruno Mascarellis in der Rovinj’er und kroatischen Kunst, sondern öffnet den Blick auf jene Arbeiten und Spuren, die eine persönlichere, leisere und vielschichtigere Begegnung mit seinem Œuvre ermöglichen.

Quellen:
- Stadtmuseum Rovinj-Rovigno – offizielle Ankündigung der Ausstellung „Ausstellung von Werken Bruno Mascarellis“, mit Daten, Beschreibung der Schau, Kuratorin und Information über kostenlosen Eintritt (Link)
- Istra.hr – Veranstaltungskalender für die Ausstellung „INTIM - Sammlung Mascarelli“, mit grundlegenden Informationen zu Termin, Ort und Inhalt des Programms (Link)
- Glas Istre – Ankündigung der Ausstellung anlässlich des hundertsten Geburtstags Bruno Mascarellis und der Eröffnung im Stadtmuseum Rovinj-Rovigno (Link)
- IstraIN – Ankündigung der Eröffnung der Ausstellung „Intim“ und Überblick über die Schlüsselelemente der Schau (Link)
- Kroatisches Museum des Tourismus – biografische Daten über Bruno Mascarelli und Kontext der Ausstellung „Bruno Mascarelli – Sieg der Kunst“ (Link)
- Jüdisches biografisches Lexikon – biografischer Eintrag über Bruno Mascarelli, Ausbildung, Ankunft in Rovinj und künstlerisches Wirken (Link)

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Erstellungszeitpunkt: 2 Stunden zuvor

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