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Kroatien an der Spitze Europas: Istrien und Kvarner unter den führenden Radtourismusregionen laut dem Index für 2026

Erfahre, warum Kroatien zu den attraktivsten europäischen Reisezielen für Fahrradreisen gehört. Wir bringen einen Überblick über die Ergebnisse des Cycle Tourism Index 2026, die erfolgreichsten heimischen Regionen, die Bedeutung der Messe La Fiera del Cicloturismo in Padua und die Gründe, warum der Radtourismus das touristische Bild der Adria immer stärker verändert.

Kroatien an der Spitze Europas: Istrien und Kvarner unter den führenden Radtourismusregionen laut dem Index für 2026
Photo by: Domagoj Skledar - illustration/ arhiva (vlastita)

La Fiera del Cicloturismo in Padua: Kroatien an der Spitze des europäischen Radtourismus laut dem neuen Index für 2026.

Kroatien erhielt bei einem der wichtigsten europäischen Tests der Attraktivität für Reisen mit dem Fahrrad eine starke Bestätigung seiner Position auf dem Markt für Aktivurlaub. Auf der Messe La Fiera del Cicloturismo, die vom 27. bis 29. März 2026 in Padua stattfand, wurde der Cycle Tourism Index 2026 vorgestellt, eine neue Studie von Bikenomist und komoot, die europäische Regionen erstmals auf vergleichbare und datengestützte Weise nach ihrer Attraktivität für internationale Radtouristen einordnet. An der Spitze der Gesamtwertung lagen kroatische Destinationen: Istrien belegte den ersten Platz, während die Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar den dritten Platz in Europa erreichte. Ein solches Ergebnis verstärkt zusätzlich den Eindruck, dass Kroatien nicht mehr nur ein saisonal attraktives Reiseziel für den klassischen Sommerurlaub ist, sondern auch ein klar profiliertes Ziel für Reisende, die Bewegung, Natur, Gastronomie und kulturelle Inhalte verbinden möchten.

Die Bedeutung dieser Information geht über die Symbolik der Platzierung in der Rangliste selbst hinaus. Der Radtourismus hat im europäischen Tourismus in den vergangenen Jahren die Nische verlassen und ist zu einem Segment geworden, das sich direkt auf die Verlängerung der Saison, die Verteilung der Gäste außerhalb der am stärksten belasteten Punkte und die Entwicklung nachhaltigerer Reiseformen auswirkt. Deshalb ist die Tatsache, dass sich mehrere kroatische Küstenregionen unter den zehn bestbewerteten in Europa befinden, nicht nur ein Promotionserfolg, sondern auch ein Signal an den Markt, dass Kroatien über Kontinuität im Angebot verfügt und nicht nur über einzelne erfolgreiche Orte. Gerade diese Kontinuität, also ein erkennbares und verbundenes adriatisches Radtourismussystem, wird in internationalen Analysen immer häufiger als einer der wichtigsten kroatischen Vorteile genannt.

Istrien an der Spitze Europas, kroatische Regionen dominieren die Spitzengruppe

Nach den Daten des Cycle Tourism Index 2026 besteht die Spitze der europäischen Rangliste aus Istrien, den spanischen Balearen und der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar. Unmittelbar dahinter folgen die Gespanschaft Zadar, die Kanarischen Inseln, die Gespanschaft Šibenik-Knin, Trentino-Südtirol, die Gespanschaft Dubrovnik-Neretva, die Gespanschaft Lika-Senj und die Gespanschaft Split-Dalmatien. Eine solche Verteilung zeigt, dass die kroatische Präsenz in der europäischen Spitze nicht nur auf eine stärkste Region konzentriert ist, sondern dass es sich um ein breiteres territoriales Muster handelt, in dem mehrere adriatische Gebiete gleichzeitig hohe Ergebnisse erzielen.

Das ist besonders wichtig im Vergleich zu konkurrierenden Märkten. Der Index umfasste 14 europäische Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich, Österreich, die Schweiz, Belgien, die Niederlande, Polen, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Die Methodik basiert auf aggregierten Daten über die Aktivitäten ausländischer Nutzer, die im Jahr 2025 mindestens eine Fahrradroute in den beobachteten Regionen abgeschlossen haben. Mit anderen Worten: Es handelt sich nicht um einen Umfrageeindruck oder eine werbliche Bewertung von Destinationen, sondern um den Versuch, internationale Attraktivität anhand des tatsächlichen Nutzerverhaltens und ihrer Entscheidungen vor Ort zu messen. Gerade deshalb hat das Ergebnis für Kroatien zusätzliches Gewicht: Die hohe Platzierung ergibt sich aus der realen Präsenz ausländischer Radfahrer in kroatischen Regionen und nicht nur aus Reputation oder Marketing-Sichtbarkeit.

Viviana Vukelić, Direktorin der Vertretung der Kroatischen Zentrale für Tourismus in Italien, bewertete, dass sich Kroatien besonders durch ein starkes und verbundenes adriatisches Radtourismussystem mit mehreren hochrangigen Regionen auszeichnet. Eine solche Einschätzung passt gut zu dem, was in den vergangenen Jahren auch am Markt sichtbar war: Die kroatische Küste und ihr Hinterland bieten eine Kombination aus günstigem Klima, vielfältigem Relief, kürzeren Entfernungen zwischen Attraktionen sowie einer starken gastronomischen und kulturellen Komponente, wodurch Radfahrern auf relativ kleinem Raum ein inhaltsreiches Erlebnis ermöglicht wird.

Saisonalität als Vorteil und nicht als Schwäche

Eine der wichtigeren Erkenntnisse des neuen Index bezieht sich auf die Saisonalität. Die Untersuchung liefert nicht nur eine Jahresrangliste, sondern auch saisonale Indizes, die zeigen, wann einzelne Regionen die größte Attraktivität für ausländische Radtouristen erreichen. Im Winter halten die Kanarischen Inseln, die Balearen und Istrien die Spitzenpositionen, während im Frühling die Balearen, Istrien und die Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar zu den stärksten bleiben. Im Sommer gehört der erste Platz erneut Istrien, direkt dahinter liegen Primorje-Gorski Kotar und die Gespanschaft Zadar. Im Herbst zählen die Balearen, Istrien und die Kanarischen Inseln zu den erfolgreichsten.

Für den kroatischen Tourismus ist diese Information besonders wichtig, weil sie zeigt, dass die Nachfrage nach Radreisen nicht innerhalb der klassischen Monate der Hochsaison des Badetourismus eingeschlossen sein muss. Im Gegenteil: Gerade in der Vor- und Nachsaison hat Kroatien die Möglichkeit, das milde Klima, gut erhaltene Landschaften und ein immer dichteres Netz thematischer Routen zusätzlich zu kapitalisieren. In der Praxis bedeutet das, dass der Radtourismus zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Gäste im Jahresverlauf, zur Entlastung der am stärksten belasteten Sommerwochen und zu einer stärkeren Nutzung von Beherbergungs-, Gastronomie- und Begleitkapazitäten in Zeiten beitragen kann, in denen diese traditionell schwächer ausgelastet sind. Ein solcher Effekt ist besonders wichtig in Destinationen, die ein nachhaltigeres Wachstumsmodell suchen und eine übermäßige Abhängigkeit von einigen sommerlichen Spitzenmonaten vermeiden wollen.

Paolo Pinzuti, Gründer und Geschäftsführer von Bikenomist, betonte, dass der Cycle Tourism Index den ersten Schritt zu einem systematischeren Verständnis und Management des Radtourismus in Europa auf der Grundlage konkreter Daten und nicht bloßer Annahmen darstellt. Genau darin liegt auch der breitere Wert eines solchen Instruments. Für Tourismusverbände, regionale Verwaltungsstrukturen und den privaten Sektor kann es die Grundlage für eine präzisere Planung von Infrastruktur, Promotion und Produkten sein, aber auch für ein besseres Verständnis darüber, wann und warum ein bestimmtes Reiseziel internationale Gäste auf zwei Rädern anzieht.

Warum Kroatien für Radfahrer aus dem Ausland wettbewerbsfähig ist

Das kroatische Ergebnis ist kein Zufall und lässt sich nicht nur auf die Schönheit der Küste reduzieren. Nach den verfügbaren offiziellen Informationen entwickelt Kroatien seit Jahren einen institutionellen Rahmen für den Radtourismus, und das Ministerium für Tourismus und Sport hebt durch das Koordinierungsgremium für die Entwicklung des Radtourismus die Einbindung des Landes in das EuroVelo-Netz hervor. Vier EuroVelo-Routen führen durch Kroatien: EV6, EV8, EV9 und EV13. Dadurch ist das inländische Netz mit den breiteren europäischen Fahrradkorridoren verbunden, was für ausländische Gäste nicht nur aus der Perspektive der Orientierung und Reiseplanung wichtig ist, sondern auch aus der Perspektive des Vertrauens in eine Destination, die innerhalb des europäischen Routensystems anerkannt ist.

Besonders wichtig ist EuroVelo 8, die Mittelmeerroute, die eine Reihe kroatischer Tourismusregionen von Istrien bis in den äußersten Süden umfasst. EuroVelo hebt hervor, dass gerade der kroatische Teil dieser Route sieben Tourismusregionen umfasst, was die territoriale Breite des Angebots zusätzlich bestätigt. In Kombination mit der nationalen Förderung des Radfahrens als Form des Aktivurlaubs erhält Kroatien damit einen Rahmen, der für internationale Gäste leicht verständlich ist: Meer, Inseln, National- und Naturparks, Wein- und Gastronomiestraßen, historische Städte und die Möglichkeit eines relativ schnellen Übergangs von Küsten- in kontinentale oder bergige Landschaften. Für Radtouristen ist das ein wichtiger Wert, weil sie von einer Destination immer häufiger mehr als nur die Fahrt selbst erwarten: Sie suchen ein Raumerlebnis.

Genau darin haben kroatische Regionen einen komparativen Vorteil. Istrien wird seit Langem als Gebiet erkannt, das Radfahren mit einem Wein- und Gastronomieangebot, gut ausgebauten kleineren Straßen und einem Destinationsprofil verbindet, das sowohl für Freizeitsportler als auch für erfahrenere Fahrer geeignet ist. Kvarner und die Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar bieten eine starke Verbindung von Küste, Inseln und gebirgigem Hinterland. Die Gespanschaften Zadar und Šibenik-Knin stützen sich auf eine stark gegliederte Küste, Nationalparks und attraktive Übergänge zwischen Meer und Karst. Die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva und Split-Dalmatien haben zusätzliches Gewicht wegen der internationalen Bekanntheit ihrer Städte und Inseln, während die Gespanschaft Lika-Senj zeigt, wie auch Gebiete außerhalb des typischen Postkartenbildes der Adria wettbewerbsfähig sein können, wenn sie landschaftliche Stärke und das Erlebnis offenen Raums bieten.

Die Messe in Padua als Spiegel des Wachstums des gesamten Sektors

Schon die Tatsache, dass der neue europäische Index gerade in Padua vorgestellt wurde, ist nicht unwichtig. La Fiera del Cicloturismo in Italien hat sich als größte Veranstaltung profiliert, die vollständig dem Radreisen gewidmet ist, und die Ende März 2026 abgehaltene Ausgabe bestätigte laut offiziellen Daten des Veranstalters rekordverdächtige Dimensionen des Interesses. Mehr als 27.000 Besucher, 268 Aussteller und Mitaussteller aus 20 Ländern und 12 italienischen Regionen, 210 akkreditierte Journalisten, mehr als 60 Gespräche und Treffen mit rund 120 Rednern sowie 1.112 Geschäftstreffen zwischen Fachleuten zeigen, dass der Radtourismus kein Randsegment der Tourismusbranche mehr ist. Es handelt sich um einen Markt, der eigene Messen, professionelle Netzwerke, spezialisierte Medien und starke B2B-Kontakte aufbaut.

Eine solche Entwicklung des Sektors ist auch für Kroatien wichtig, denn die Wettbewerbsfähigkeit einer Destination wird heute nicht nur durch attraktive Natur aufgebaut, sondern auch durch die Fähigkeit, auf internationalen Märkten aufzutreten, durch die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, Medien und digitalen Plattformen sowie durch eine klare Positionierung gegenüber unterschiedlichen Gästeprofilen. Messen wie diese haben daher eine doppelte Rolle: Einerseits dienen sie der Promotion von Destinationen gegenüber Endnutzern, andererseits werden sie zu einem Ort, an dem die zukünftige Produktentwicklung definiert wird, von Infrastruktur und Logistik bis zu digitaler Sichtbarkeit und spezialisierten Reisepaketen.

In diesem Zusammenhang ist auch nicht unerheblich, dass sich neben der Kroatischen Zentrale für Tourismus ein breiterer Kreis heimischer Teilnehmer auf der Messe präsentierte. Neben dem allgemeinen touristischen Angebot Kroatiens waren Istrien, Kvarner, die Gespanschaft Međimurje und die Therme Sveti Martin vertreten, erstmals auch die Gespanschaft Karlovac sowie der Cluster Slawonien. Diese breitere Präsenz deutet darauf hin, dass Kroatien bemüht ist, eine radtouristische Identität auch außerhalb der stärksten Küstenregionen zu entwickeln. Obwohl laut Index der Adriagürtel derzeit am wettbewerbsfähigsten ist, kann die Einbindung kontinentaler Gebiete langfristig dazu beitragen, das Produkt zu verbreitern und regionale Ungleichgewichte in der touristischen Nachfrage zu verringern.

Was eine solche Platzierung für den kroatischen Tourismus bedeutet

Für den heimischen Tourismus ist die wichtigste Frage nicht nur, wie die Angabe klingt, dass Istrien die Nummer eins in Europa ist, sondern was sich aus einem solchen Ergebnis operativ ableiten lässt. Vor allem bestätigt sich, dass Aktivurlaub und Reisen mit geringerem CO2-Fußabdruck nicht mehr nur eine Ergänzung des klassischen touristischen Angebots sind, sondern ein wichtiger Teil eines Marktes, der spezifische Infrastruktur, hochwertige Informationen, Sicherheit auf den Routen und Inhalte über die eigentliche Fahrt hinaus sucht. Zweitens zeigen die Ergebnisse, dass Kroatien eine starke Basis für eine weitere Stärkung der Vor- und Nachsaison hat, wenn Radfahrer oft angenehme Temperaturen und weniger Gedränge suchen. Drittens ist sichtbar, dass Destinationen am besten abschneiden, wenn sie ein verbundenes System und nicht fragmentierte Einzelprodukte anbieten.

Das ist zugleich auch die wichtigste Botschaft des neuen Index. Kroatien gehört zur europäischen Spitze, weil es auf der Landkarte des Radtourismus als eine Reihe gegenseitig erkennbarer und markttechnisch gut lesbarer Regionen erscheint. In einer Zeit, in der die Tourismuspolitik zunehmend auf Nachhaltigkeit, Verteilung und höhere Erlebnisqualität ausgerichtet wird, kann ein solches Modell einer der wichtigeren Entwicklungsvorteile des Landes sein. Wenn weiter in das Routennetz, die Beschilderung, die digitale Verfügbarkeit von Informationen und die Verknüpfung des Radtourismus mit lokaler Gastronomie, Naturerbe und kleinen Vermietern investiert wird, könnte sich Kroatiens Ergebnis aus Padua nicht nur als gute Nachricht von einer Messe erweisen, sondern als Hinweis auf eine tiefere Veränderung in der Struktur des heimischen Tourismusangebots.

Quellen:
  • Kroatische Zentrale für Tourismus – offizielle Mitteilung über den Auftritt auf der Messe in Padua und die Ergebnisse des Cycle Tourism Index 2026. Link
  • Cycle Tourism Show – offizielle Mitteilung über die Vorstellung des Cycle Tourism Index 2026, die Forschungsmethodik und die europäische Rangliste der Regionen. Link
  • Fiera del Cicloturismo – offizielle Website der Messe mit Angaben zu Termin, Ort und Charakter der Veranstaltung in Padua. Link
  • Cycle Tourism Show – offizieller Überblick über die Zahlen der Ausgabe 2026, einschließlich Besucherzahl, Aussteller, Redner und B2B-Treffen. Link
  • Ministerium für Tourismus und Sport der Republik Kroatien – Informationen über das Koordinierungsgremium für die Entwicklung des Radtourismus und die Einbindung Kroatiens in das EuroVelo-Netz. Link
  • EuroVelo – offizieller Überblick über Kroatiens Einbindung in das europäische Netz der Fahrradrouten und grundlegende Informationen über die kroatischen Abschnitte. Link
  • komoot – Unternehmensseite der Plattform mit Angaben zur globalen Nutzercommunity und zur Reichweite der digitalen Plattform, die im analytischen Rahmen der Studie verwendet wurde. Link

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