Keffe D beteuert nach dem Urteil wegen des Mordes an Tupac Shakur seine Unschuld und kündigt Kampf um Freilassung an
Duane "Keffe D" Davis, die einzige Person, die jemals wegen des Mordes an Tupac Shakur strafrechtlich angeklagt wurde, behauptet auch nach seiner Verurteilung weiterhin, nicht für den Tod eines der einflussreichsten Rapper der Geschichte verantwortlich zu sein. In seinem ersten Interview, nachdem ihn eine Jury in Las Vegas des Mordes ersten Grades unter Verwendung einer tödlichen Waffe schuldig gesprochen hatte, erklärte der 63-jährige Davis, er sei unschuldig, beschuldigte Polizeibeamte, Staatsanwälte und einzelne Zeugen der Lüge und sagte, er erwarte seine Freilassung im Berufungsverfahren. Das Interview wurde am 4. September 2026 veröffentlicht, nur wenige Tage nach dem am 31. August im Clark County im US-Bundesstaat Nevada verkündeten Urteil. Laut Reuters kam die Jury nach weniger als drei Stunden Beratung einstimmig zu dem Schluss, dass Davis strafrechtlich dafür verantwortlich war, den Angriff organisiert zu haben, bei dem Shakur fast drei Jahrzehnte zuvor tödlich verwundet wurde. Das Urteil ist der erste strafrechtliche Abschluss in einem Fall, der seit 1996 zu den bekanntesten ungelösten Verbrechen im Zusammenhang mit der amerikanischen Musikindustrie gehörte.
Davis zeigte in dem Gespräch aus dem Clark County Detention Center keinerlei Bereitschaft, das Urteil zu akzeptieren. Gegenüber The Hollywood Reporter erklärte er, er sei "kein Mörder", und während des Prozesses sei ein falsches Bild der Ereignisse und seines Charakters gezeichnet worden. Außerdem stellte er die Glaubwürdigkeit der Aussagen mehrerer Personen infrage, die gegen ihn ausgesagt hatten, und wiederholte seine Behauptung, seine früheren öffentlichen Äußerungen, Interviews und sein Buch seien aus dem Zusammenhang gerissen verwendet worden. Seine Verteidigung hatte vor der Jury eine ähnliche Strategie verfolgt und argumentiert, Davis' Geschichten über den Mord seien über Jahre hinweg übertrieben, widersprüchlich oder für Publicity und finanziellen Gewinn erfunden worden. Die Staatsanwaltschaft hingegen argumentierte, gerade die über Jahre wiederholten Schilderungen zentraler Einzelheiten zeigten, dass Davis Informationen kannte, über die nur jemand verfügen konnte, der unmittelbar in die Ereignisse verwickelt gewesen sei.
Urteil nach fast 30 Jahren des Wartens
Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 in Las Vegas tödlich verwundet, nachdem das Auto, in dem er saß, an einer roten Ampel in der Nähe des Las Vegas Strip angehalten hatte. Er war Beifahrer in einem BMW, der von Marion "Suge" Knight, Mitbegründer des Plattenlabels Death Row Records, gefahren wurde. Nach Polizei- und Gerichtsangaben, über die Associated Press berichtete, näherte sich ein weißer Cadillac ihrem Fahrzeug, woraufhin daraus das Feuer eröffnet wurde. Shakur wurde mehrfach getroffen, während Knight verletzt überlebte. Der Rapper starb sechs Tage später, am 13. September 1996, im Alter von 25 Jahren.
Die Staatsanwaltschaft argumentierte während des Prozesses, der Angriff sei nicht zufällig erfolgt, sondern eine Vergeltungsaktion für eine körperliche Auseinandersetzung, die sich früher am selben Abend im MGM Grand ereignet hatte. Dort hatten Shakur und Mitglieder seines Umfelds nach dem Boxkampf zwischen Mike Tyson und Bruce Seldon an einem Angriff auf Orlando "Baby Lane" Anderson, Davis' Neffen, teilgenommen. Die Staatsanwälte präsentierten der Jury die Theorie, Davis, damals ein führendes Mitglied der South Side Compton Crips, habe nach der Prügelei eine Gruppe von Personen versammelt, eine Waffe beschafft und sich auf die Suche nach Shakur und Knight gemacht. Reuters berichtet, die Staatsanwaltschaft habe nicht behauptet, Davis habe persönlich geschossen, sondern dass er die Vergeltungsaktion organisiert und den Angriff ermöglicht habe. Nach dieser Darstellung schloss die Tatsache, dass er nicht selbst den Abzug betätigte, seine strafrechtliche Verantwortung für den Mord nicht aus.
Nach den im Verfahren vorgelegten Angaben befanden sich im weißen Cadillac neben Davis auch Orlando Anderson, Deandrae "Big Dre" Smith und Terry "Bubble Up" Brown. Alle drei starben vor Davis' Prozess, und keiner von ihnen wurde wegen Shakurs Mord strafrechtlich verfolgt. Anderson galt bei den Ermittlern jahrelang als Hauptverdächtiger für die Schießerei, wurde jedoch nie angeklagt und kam 1998 bei einer getrennten bewaffneten Auseinandersetzung ums Leben. Associated Press berichtet, dass im Laufe der Jahrzehnte unterschiedliche Behauptungen darüber aufkamen, wer tatsächlich aus dem Cadillac geschossen hatte, weshalb auch nach Davis' Verurteilung nicht jedes Detail des eigentlichen Angriffs rechtlich geklärt ist. Die Jury akzeptierte jedoch die These der Staatsanwaltschaft, dass Davis bei der Planung und Durchführung des Angriffs eine ausreichend bedeutende Rolle gespielt habe, um des Mordes schuldig zu sein.
Davis' eigene Worte wurden zum entscheidenden Beweis
Im Mittelpunkt der Anklage standen nicht neue forensische Beweise, die Jahrzehnte nach dem Verbrechen entdeckt worden wären, sondern Davis' Aussagen aus verschiedenen Zeiträumen. Associated Press berichtet, dass die Staatsanwälte gegenüber der Jury insbesondere vier Gruppen seiner Aussagen hervorhoben: ein Gespräch mit Bundesermittlern aus dem Jahr 2008, ein Gespräch mit der Polizei von Las Vegas aus dem Jahr 2009, ein aufgezeichnetes Interview für ein Dokumentarprojekt aus dem Jahr 2017 sowie die 2019 veröffentlichten Memoiren "Compton Street Legend". In diesen Materialien beschrieb Davis in unterschiedlichen Formulierungen die Ereignisse vor der Schießerei, die Suche nach Shakur und den Moment, in dem die Waffe in den hinteren Bereich des Cadillacs gelangte. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, die Kernelemente seiner Geschichte seien ausreichend konsistent wiederholt worden, sodass die Jury sie als Geständnisse und nicht als Fiktion betrachten könne.
Besonders sensibel war die Frage des Gesprächs mit Bundesermittlern aus dem Jahr 2008, das im Rahmen eines anderen Strafverfahrens und unter bestimmten Schutzbestimmungen im Zusammenhang mit einer damaligen Vereinbarung mit den Behörden geführt worden war. Davis' Verteidigung versuchte, die Verwendung dieser Aussagen zu verhindern, und argumentierte, er habe sie in dem Glauben gemacht, dass sie nicht gegen ihn verwendet würden. Im Juni 2026 erlaubte Richterin Carli Kierny die Verwendung der umstrittenen Materialien, einschließlich des Buches und früherer Aussagen. Associated Press berichtete, das Gericht habe berücksichtigt, dass Davis später in Interviews, Dokumentarinhalten und Memoiren öffentlich über dieselben Ereignisse gesprochen hatte. Die Staatsanwälte argumentierten, gerade diese späteren öffentlichen Wiederholungen seiner Darstellung hätten den Weg dafür geöffnet, die Inhalte zu vergleichen und im Prozess zu verwenden.
Davis bestreitet nun erneut auch das Buch, das zu einem der bekanntesten Bestandteile des Beweismaterials wurde. In einem nach dem Urteil veröffentlichten Interview sagte er, er habe "dieses Buch niemals geschrieben" - jedenfalls nicht in dem Sinn, in dem die Staatsanwaltschaft es dargestellt habe. Er behauptete, er habe dem Mitautor eine Reihe von Geschichten erzählt und Fotos übergeben, das Manuskript jedoch weder gelesen noch als präzise Darstellung der Ereignisse genehmigt. Die Verteidigung hatte bereits im Prozess betont, dass die Memoiren einen Mitautor haben, einen Haftungshinweis des Verlags enthalten und einzelne Details nicht automatisch als wörtliches Geständnis behandelt werden könnten. Die Staatsanwälte entgegneten, das Buch werde nicht isoliert betrachtet, sondern zusammen mit Davis' aufgezeichneten Aussagen und anderen Beweisen. Die Jury akzeptierte letztlich ihre Argumentation.
Die Verteidigung behauptete, der Fall sei voller Lücken
Davis' Anwalt Michael Sanft versuchte, die Jury davon zu überzeugen, dass die Anklage auf einem Mann aufgebaut worden sei, der über Jahre hinweg übertrieben und seine Geschichten verändert habe. Die Verteidigung betonte das Fehlen physischer Beweise, die Davis unmittelbar im Cadillac verorteten, Probleme in den ursprünglichen Polizeiakten, widersprüchliche Erinnerungen von Zeugen sowie die Tatsache, dass zwischen der Schießerei und dem Prozess fast 30 Jahre vergangen waren. Laut Reuters argumentierte Sanft in seinem Schlussplädoyer, der Inhalt der Memoiren werde als Tatsache dargestellt, obwohl die Verteidigung ihn für fiktionalisiert halte. Die Verteidigung griff außerdem die Qualität von Teilen der Ermittlungen an und verwies auf verschwundene Dokumente sowie Versäumnisse bei der Zusammenarbeit verschiedener Polizeibehörden, die sich im Laufe der Jahre mit dem Fall befasst hatten.
Die Staatsanwaltschaft entgegnete, gerade Davis' eigenes Verhalten erkläre, warum der Fall erneut an Dynamik gewonnen habe. Nach Berichten von Associated Press und Reuters betrachtete die Polizei ihn jahrelang als wichtige Person für die Ermittlungen, verfügte jedoch nicht über genügend Beweise für eine Anklage. Die Situation änderte sich nach seinen öffentlichen Auftritten, Dokumentarinterviews und der Veröffentlichung des Buches. Im Juli 2023 durchsuchte die Polizei von Las Vegas ein mit Davis verbundenes Haus in Henderson, Nevada, und im September desselben Jahres erhob eine Grand Jury Anklage gegen ihn. Seitdem ist er die einzige Person, gegen die in diesem Fall eine strafrechtliche Anklage erhoben wurde.
Im Prozess sagten laut Berichten amerikanischer Medien rund zwanzig Zeugen der Anklage und mehrere Zeugen der Verteidigung aus, darunter ehemalige Polizeibeamte und Personen, die mit den Ereignissen der 1990er-Jahre in Verbindung standen. Das Verfahren dauerte elf Gerichtstage, davon neun Tage mit Zeugenaussagen. Die Geschworenen hörten sich stundenlange Aufzeichnungen früherer Gespräche von Davis an und verglichen sie mit der Verteidigungsthese, es habe sich um Prahlerei und die Schaffung eines Mythos gehandelt. Nach den Schlussplädoyers am 31. August benötigten sie weniger als drei Stunden, um ein Schuldspruch zu fällen. Für die Familie von Tupac Shakur hatte dieser Moment eine besondere emotionale Bedeutung; Associated Press berichtete, dass die Schwester des Rappers, Sekyiwa Shakur, nach der Verlesung des Urteils weinte, während einige Familienmitglieder die Staatsanwälte umarmten.
Ankündigung der Berufung und die Frage, was tatsächlich bereits eingereicht wurde
Unmittelbar nach dem Urteil sagte Davis der Richterin, er wolle Berufung einlegen, und wiederholte dies in seinem ersten Interview aus der Haft. Dabei behauptete er, sein Anwaltsteam habe bereits vor Beginn des Prozesses einen Berufungsschritt "eingereicht" und seine Bürgerrechte seien verletzt worden. Associated Press berichtete jedoch, Richterin Kierny habe ihm im Gerichtssaal geantwortet, dass eine formelle Berufung gegen das Urteil nach der Strafzumessung erfolge. Davis' Aussage, dass bereits vor Prozessbeginn etwas eingereicht worden sei, muss daher von einer formellen Berufung gegen den Schuldspruch unterschieden werden, von der die Richterin ausdrücklich sagte, dass sie erst nach der Strafzumessung folge.
Aus seinen Aussagen geht klar hervor, dass die Verteidigung weiterhin die Art und Weise anfechten wird, wie seine früheren Gespräche mit Ermittlern verwendet wurden. Davis behauptet, seine Vereinbarung mit den Bundesbehörden habe ihn davor geschützt, dass diese Aussagen gegen ihn verwendet würden, und die örtlichen Behörden hätten seine Rechte verletzt, indem sie sie in das Verfahren einführten. Das Gericht hatte vor Prozessbeginn den Antrag der Verteidigung abgelehnt, die entscheidenden Materialien auszuschließen, sodass diese Frage bereits Gegenstand eines ernsthaften Rechtsstreits war. Dennoch muss ein Berufungsgericht erst noch über mögliche konkrete Berufungsgründe entscheiden, nachdem das erstinstanzliche Verfahren abgeschlossen ist. Derzeit kann daher weder behauptet werden, Davis werde freigelassen, noch dass das Urteil bestätigt werde; sicher ist lediglich, dass er öffentlich die Fortsetzung seines Rechtskampfes angekündigt hat.
Das Strafmaß wird am 13. Oktober verkündet
Laut Reuters ist die Strafzumessung für den 13. Oktober 2026 angesetzt. Davis wurde des Mordes ersten Grades unter Verwendung einer tödlichen Waffe schuldig gesprochen, und die schwerste mögliche Strafe in seinem Fall ist lebenslange Haft ohne Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung auf Bewährung. Das Recht von Nevada sieht für Mord ersten Grades je nach Umständen und Entscheidung des Gerichts auch andere Formen langjähriger Freiheitsstrafen vor. Nach den geltenden Nevada Revised Statutes gehören zu den Möglichkeiten lebenslange Haft ohne Bewährung, lebenslange Haft mit der Möglichkeit einer Bewährung nach mindestens 20 Jahren oder eine Freiheitsstrafe von 50 Jahren mit der Möglichkeit einer Bewährung nach mindestens 20 Jahren. Die Verwendung einer tödlichen Waffe kann nach gesonderten Bestimmungen des Landesrechts zusätzliche Auswirkungen auf das Strafmaß haben.
Nach dem Urteil gab die Staatsanwaltschaft laut Associated Press bekannt, dass sie wegen der Logistik im Zusammenhang mit Zeugen auf ein zusätzliches Element der Anklage mit Bezug zu einer kriminellen Bande verzichten werde. Diese Entscheidung ändert nichts daran, dass die Jury Davis des Mordes ersten Grades unter Verwendung einer tödlichen Waffe schuldig gesprochen hat. Die endgültige Dauer der Strafe wird erst nach der Anhörung im Oktober bekannt sein. Bis dahin bleibt Davis ohne Kaution in Haft, während seine Verteidigung die nächsten rechtlichen Schritte vorbereitet.
Ein Fall, der jahrzehntelang über die Grenzen einer strafrechtlichen Untersuchung hinauswuchs
Der Mord an Tupac Shakur ist längst mehr als nur ein ungelöster Polizeifall. Zum Zeitpunkt seines Todes war Shakur einer der größten Stars des Rap, und seine Musik, Filme und öffentlichen Auftritte beeinflussten die Popkultur noch Jahrzehnte nach 1996. Associated Press erinnert daran, dass fünf seiner Alben Platz eins der US-Charts erreichten, er sechs Nominierungen für den Grammy Award erhielt und 2017 posthum in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde. Sein Tod und anschließend der Mord an Christopher Wallace, bekannt als The Notorious B.I.G., 1997 in Los Angeles wurden zu Symbolen für die Gewalt, die einen Teil der amerikanischen Hip-Hop-Szene der 1990er-Jahre prägte.
Davis' Verurteilung hat daher eine breitere kulturelle Bedeutung, beseitigt jedoch nicht alle Unklarheiten, die sich über fast drei Jahrzehnte angesammelt haben. Das Gerichtsverfahren stellte der Jury eine konkrete Frage: War bewiesen worden, dass Davis strafrechtlich für Shakurs Mord verantwortlich war? Die Jury beantwortete diese Frage mit Ja. Gleichzeitig blieben Diskussionen über die Identität der Person bestehen, die die tödlichen Schüsse abgab, über die Qualität der ursprünglichen Ermittlungen, die Beziehungen zwischen Polizeibehörden und die Glaubwürdigkeit zahlreicher Geschichten, die über Jahre hinweg durch Dokumentarfilme, Bücher und Interviews verbreitet wurden.
Für Davis ist die nächste Phase des Falls juristisch und nicht medial. Seine Behauptungen über seine Unschuld und angebliche Lügen von Zeugen ändern für sich genommen nichts an dem von der Jury gefällten Urteil. Die Verteidigung wird diese Argumente in konkrete Berufungsgründe umwandeln und darlegen müssen, dass während des Verfahrens Fehler begangen wurden, die schwerwiegend genug waren, um die Rechtmäßigkeit des Urteils zu beeinflussen. Solange ein Berufungsgericht nicht anders entscheidet, bleibt Davis wegen der Organisation des Mordes an Tupac Shakur verurteilt. Fast 30 Jahre nach der Schießerei in Las Vegas hat der Fall damit erstmals zu einer Verurteilung geführt, doch der Rechtsstreit darüber tritt erst jetzt in eine neue Phase ein.
Quellen:
- The Hollywood Reporter / Yahoo News - erstes Interview mit Duane Davis nach dem Schuldspruch, seine Behauptungen über seine Unschuld, Zeugen, das Buch und die Berufung (Link)
- Associated Press - Bericht über den Schuldspruch, den Verlauf des Prozesses, Reaktionen im Gerichtssaal, das Beweismaterial und die Klarstellung der Richterin, dass die Berufung gegen das Urteil nach der Strafzumessung erfolgt (Link)
- Reuters - Urteil, Dauer des Prozesses, Argumente von Staatsanwaltschaft und Verteidigung sowie Termin der Strafzumessung am 13. Oktober 2026 (Link)
- Associated Press - Gerichtsentscheidung vom Juni 2026 zur Zulässigkeit der Memoiren "Compton Street Legend" und früherer Aussagen von Davis als Beweismittel (Link)
- Nevada Legislature - geltende Bestimmungen der Nevada Revised Statutes über Mord ersten Grades und mögliche Strafen (Link)