Der Tourismus ist mit voller Wucht zurückgekehrt, aber Berlin hat auch unangenehme Fragen aufgeworfen
Das sechzigste Jubiläum der ITB Berlin, die vom 3. bis 5. März 2026 stattfand, sollte vor allem bestätigen, dass der globale Tourismussektor auf ein Niveau zurückgekehrt ist, das noch vor wenigen Jahren nur schwer erreichbar schien. In Berlin kamen Vertreter von Staaten, Tourismusverbänden, Fluggesellschaften, Hotelgruppen, Technologieunternehmen und Investoren zusammen, und die Veranstaltung selbst zeigte erneut, warum sie als wichtigstes weltweites B2B-Treffen der Tourismusbranche gilt. Nach Angaben der Veranstalter nahmen 5.601 Aussteller aus 166 Ländern und Territorien an der Messe teil sowie fast 97 Tausend Teilnehmende, während das Kongressprogramm mehr als 24 Tausend Besucher zusammenbrachte. Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich um ein gewaltiges Treffen, bei dem nach Einschätzung der Veranstalter Geschäfte und Kaufentscheidungen im Wert von 47 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Doch unter dem optimistischen Bild der Erholung lief eine weitaus ernstere Debatte mit: Kann der Tourismus in seinem derzeitigen Tempo weiter wachsen, ohne tiefere gesellschaftliche, klimatische und logistische Folgen.
Die ITB Berlin hat in diesem Jahr besonders das Thema Balance betont, und der Kongress selbst stand unter dem Motto
Leading Tourism into Balance. Dabei handelt es sich nicht um einen Marketingspruch, sondern um eine Zusammenfassung des Zustands der Branche. An einem Ort treffen zwei starke, aber gegenseitig spannungsreiche Tatsachen aufeinander. Einerseits wachsen die internationalen Reisen wieder, und die touristische Nachfrage bleibt außergewöhnlich stark. Andererseits wird der Druck auf Infrastruktur, lokale Gemeinschaften, Klimaziele und Reisesicherheit immer sichtbarer. Genau deshalb blieb die diesjährige Messe nicht bei einer Feier der Erholung stehen, sondern verwandelte sich in eine Art Diagnose eines Sektors, der wirtschaftlich stark ist, zugleich aber immer stärker Krisen ausgesetzt ist, die keine Ausnahme mehr sind, sondern das neue Arbeitsumfeld.
Die Zahlen bestätigen die Erholung, aber auch die steigenden Erwartungen an den Sektor
Der globale Kontext verlieh dem Berliner Treffen zusätzliches Gewicht. Laut UN Tourism stiegen die internationalen Touristenankünfte im Jahr 2025 um 4 Prozent und erreichten rund 1,52 Milliarden Reisende, was bedeutet, dass der Welttourismus den pandemiebedingten Einbruch nicht nur aufgeholt hat, sondern auch zum Muster des Wachstums vor der Pandemie zurückgekehrt ist. Bereits die Daten für 2024 hatten eine nahezu vollständige Erholung auf 99 Prozent des Niveaus von 2019 gezeigt, und 2025 hat diese Rückkehr weiter gefestigt. In Berlin wurde daher nicht darüber gesprochen, ob sich der Tourismus erholen werde, sondern darüber, wie ein Sektor gesteuert werden soll, der wieder stark ist, aber nicht mehr auf alte Annahmen von Stabilität bauen kann.
Darauf wiesen auch die Messeveranstalter hin. In der Abschlusserklärung betonten sie, dass die diesjährige ITB Berlin im Zeichen von Anpassung und Innovation in einer immer unsichereren Welt stand, die von geopolitischen Spannungen, Klimarisiken und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist. In der Zusammenfassung der zentralen Botschaften des Kongresses heißt es, dass Resilienz, Krisenvorsorge und Frühwarnsysteme zu zentralen Themen geworden sind, während zugleich von Destinationen und Unternehmen erwartet wird, auf die Ausbreitung des Overtourism, die wachsende Kluft zwischen Premium- und Massenmarkt sowie auf die Veränderungen durch künstliche Intelligenz zu reagieren. Mit anderen Worten: Starke Nachfrage allein reicht nicht mehr aus. Gefordert ist die Fähigkeit, die Folgen des Wachstums zu steuern.
Deshalb war das diesjährige Berlin auch als politisches Signal wichtig. Am Rande der Messe fand auch ein Treffen der Tourismusminister statt, bei dem über nachhaltiges Wachstum, Steuerung, Kompetenzentwicklung und gesellschaftliche Verantwortung gesprochen wurde. Allein die Tatsache, dass sich die Debatte über den Tourismus immer häufiger vom Bereich der Werbung in den Bereich der öffentlichen Politik verlagert, zeigt, dass der Sektor in eine neue Phase eintritt. Reisen sind nicht mehr nur eine Frage der Hotelauslastung, der Flugkapazitäten und der saisonalen Einnahmen, sondern auch eine Frage der Stadtplanung, der Energiewende, des sozialen Gleichgewichts und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen.
Klimadruck ist kein abstraktes Thema mehr, sondern ein Geschäftsproblem
Eine der ernsthaftesten Fragen, die die Messe begleiteten, betrifft den Klima-Fußabdruck des Tourismus, insbesondere der Luftfahrt. Die Internationale Energieagentur erklärt, dass die Luftfahrt im Jahr 2023 für 2,5 Prozent der globalen energiebedingten Kohlendioxidemissionen verantwortlich war und dass die Emissionen des Sektors fast 950 Millionen Tonnen CO2 erreichten, also mehr als 90 Prozent des Vor-Pandemie-Niveaus. Das ist eine wichtige Information, weil sie zeigt, dass sich der Verkehr schneller erholt als die Fähigkeit der Branche, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern. In der Praxis bedeutet das, dass sich der Tourismus zwischen zwei Anforderungen befindet, die nicht einfach miteinander zu vereinbaren sind: Die Nachfrage nach Reisen wächst, aber gleichzeitig wächst auch der Druck, Mobilität klimaverträglicher zu machen.
Auf der ITB wurde deshalb nicht nur über Nachhaltigkeit als reputationsfördernden Zusatz gesprochen, sondern als Bedingung für die langfristige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells. In den offiziellen Messeunterlagen lag der Schwerpunkt auf nachhaltigen Geschäftsmodellen, verantwortungsvoller Destinationssteuerung und dem Einsatz von Technologie, die die Effizienz verbessern kann. Das Problem ist jedoch tiefer als die technologische Optimierung allein. Nachhaltige Flugkraftstoffe, effizientere Triebwerke, bessere Betriebssysteme und digitale Planung können einen Teil des Drucks mildern, aber sie können nicht über Nacht die Tatsache neutralisieren, dass die Zahl der Flüge steigt. Selbst wenn die Branche bei der Effizienz Fortschritte macht, bleiben die Gesamtemissionen hoch, wenn das Verkehrswachstum die Geschwindigkeit der Transformation übersteigt.
Genau deshalb war die Klimadebatte in Berlin nicht mehr von der Debatte über Resilienz getrennt. Destinationen, die mit Hitzewellen, Wasserknappheit, Küstenerosion oder extremen Wetterereignissen konfrontiert sind, können nicht davon ausgehen, dass Nachhaltigkeit nur auf einen Werbeslogan reduziert wird. Das Klimarisiko bestimmt zunehmend die Saison, die Versicherung, die Infrastrukturkosten und die eigentliche Attraktivität bestimmter Reiseziele. Der Tourismus muss sich somit gleichzeitig an seinen eigenen Beitrag zum Klimawandel und an die Folgen anpassen, die dieser Wandel bereits verursacht. Das ist einer der Gründe, warum auf der Messe immer mehr über Resilienz und immer weniger nur über Wachstum gesprochen wird.
Overtourism wächst von lokaler Unzufriedenheit zu einer europäischen politischen Frage heran
Wenn das Klima ein langfristiger Druck ist, dann ist der Overtourism kurzfristig vielleicht ein noch sichtbarereres Problem. In Berlin war dieses Thema schon vor Beginn der Hauptpanels präsent, weil die europäische Öffentlichkeit seit Monaten mit Protesten und immer heftigeren politischen Debatten darüber konfrontiert ist, wie stark der Tourismus Städte und Regionen belasten kann. In der ITB-Abschlusserklärung wird ausdrücklich festgehalten, dass Overtourism neue Formen der Destinationssteuerung erfordert. Das ist eine wichtige Formulierung, weil sie aus dem Zentrum einer Branche kommt, die jahrzehntelang das Wachstum der Ankunftszahlen fast automatisch als wünschenswertes Ergebnis betrachtete.
Der Grund für den Tonwechsel ist nicht schwer zu finden. Im Laufe des Jahres 2025 fanden in mehreren südeuropäischen Städten und Regionen Proteste gegen den Massentourismus statt, und die starken Bilder aus Barcelona und Mallorca hallten weit über Spanien hinaus nach. Associated Press berichtete, dass Demonstrierende in Barcelona und auf Mallorca im Juni 2025 Touristen symbolisch mit Wasserpistolen bespritzten, um auf ein Entwicklungsmodell aufmerksam zu machen, das ihrer Ansicht nach die Wohnungskrise verschärft und die Identität lokaler Viertel auslöscht. Dem gleichen Bericht zufolge waren die Proteste Teil einer koordinierten Welle von Aktionen aus Sorge über die Folgen des Overtourism in einer Reihe südeuropäischer Destinationen, und Barcelona hatte im Vorjahr 15,5 Millionen Besucher empfangen. Unter solchen Umständen lautet die Frage nicht mehr, ob Proteste ein Randphänomen sind, sondern ob sie zu einem dauerhaften politischen Faktor werden können.
Es ist wichtig festzuhalten, dass sich die Unzufriedenheit nicht nur auf die Zahl der Touristen beschränkt. Im Zentrum der Kritik stehen Wohnen, Mietpreise, die Umgestaltung von Vierteln, Verkehrsüberlastung und das Gefühl, dass das Alltagsleben der Besucherökonomie untergeordnet wird. Wenn die lokale Bevölkerung zu dem Schluss kommt, dass sie vom Tourismus keinen angemessenen Nutzen mehr hat, zugleich aber immer höhere Kosten durch Wohnen, kommunale Belastung und den Verlust öffentlichen Raums trägt, dann beginnt auch die politische Legitimität des Tourismuswachstums zu erodieren. Für den Sektor bedeutet das, dass die alten Formeln über Rekorde und Wachstum nicht mehr ausreichen. Destinationen werden immer häufiger nachweisen müssen, dass Tourismus nicht nur profitabel, sondern auch gesellschaftlich tragbar ist.
Gerade deshalb bekam die Debatte in Berlin eine breitere Bedeutung. Es geht nicht nur darum, negative Publicity zu vermeiden, sondern um die Frage, ob der europäische Tourismus die gesellschaftliche Lizenz für weiteres Wachstum behalten kann. Andernfalls werden immer mehr Städte zu schärferen Beschränkungen, strengeren Regeln für Kurzzeitvermietungen, höheren Abgaben, einer Regulierung von Kreuzfahrten oder Änderungen in der Verwaltung des öffentlichen Raums greifen. Der Branche ist das offensichtlich bewusst, denn es wird immer häufiger über das Management von Besucherströmen, die Verteilung der Nachfrage über das Jahr, die Stärkung weniger belasteter Orte und eine präzisere Überwachung der Auswirkungen des Tourismus auf das lokale Leben gesprochen.
Die Geopolitik hat erneut gezeigt, wie empfindlich Reisen auf Störungen reagieren
Besonderes Gewicht erhielt die diesjährige ITB auch durch die Instabilität im Nahen Osten. Bereits zur Eröffnung der Messe äußerten Vertreter der Veranstalter und der Branche Besorgnis über die Entwicklungen im Iran und im weiteren Umfeld. Diese Besorgnis blieb nicht auf der Ebene einer politischen Bemerkung. Aufgrund von Störungen in der Region war ein Teil der Flüge eingeschränkt, und in der Abschlusserklärung der Messe wird direkt darauf hingewiesen, dass geopolitische Spannungen im Nahen Osten in einigen Fällen die Verfügbarkeit von Flügen nach Berlin verringerten. Damit wurde deutlich, wie empfindlich der moderne Tourismus trotz aller Rede von Digitalisierung und Diversifizierung weiterhin auf Luftkorridore und politische Sicherheit reagiert.
Zusätzlichen Kontext liefert eine Analyse der britischen Zeitung The Guardian, wonach täglich fast 300 Tausend Passagiere durch drei große Golf-Drehkreuze – Dubai, Abu Dhabi und Doha – reisen, von denen etwa zwei Drittel Umsteigepassagiere sind. Wenn es in dieser Zone zu Luftraumschließungen oder größeren Störungen kommt, bleibt die Wirkung nicht auf die Region beschränkt, sondern greift auf die Verbindungen zwischen Europa, Asien, Afrika und Ozeanien über. Das ist besonders wichtig in einem Moment, in dem frühere Störungen, einschließlich der Sperrung des russischen und ukrainischen Luftraums für einige europäische Fluggesellschaften, bereits einen großen Teil des Verkehrs auf südliche Korridore umgeleitet haben. Berlin war deshalb in diesem Jahr eine Erinnerung daran, dass der Tourismus nicht nur vom Wunsch der Menschen zu reisen abhängt, sondern auch von der sehr fragilen Infrastruktur globaler Vernetzung.
Für Tourismusunternehmen hat das sehr konkrete Folgen. Geopolitische Schocks erhöhen die Kosten, erschweren die Routenplanung, verringern die Zuverlässigkeit der Flugpläne und erzeugen Druck auf die Treibstoffpreise. Für Reisende bedeutet das teurere Tickets, längere Reisen, mehr Umstiege und weniger Vorhersehbarkeit. Für Destinationen, insbesondere für jene, die einen großen Teil ihrer Gäste über Langstreckenverbindungen erhalten, bedeutet es ein erhöhtes Risiko eines plötzlichen Rückgangs der Erreichbarkeit. In einem solchen Kontext ist Resilienz kein abstrakter Begriff von Konferenzbühnen mehr, sondern eine zentrale operative Kategorie. Wer keine alternativen Verbindungen, Krisenprotokolle und flexiblen Geschäftsmodelle hat, ist verwundbarer, als es die guten Nachfragedaten vermuten lassen.
Resilienz wird zum neuen zentralen Wort der Tourismuspolitik
Vielleicht ist die wichtigste auf der ITB Berlin 2026 sichtbare Verschiebung die Tatsache, dass Resilienz nicht mehr als zusätzliches Thema für Krisenzeiten betrachtet wird, sondern als Rahmen für das künftige Management des Tourismus. In den abschließenden Schlussfolgerungen des Kongresses wird ausdrücklich festgestellt, dass Krisenvorsorge, Frühwarnsysteme und datenbasierte Entscheidungsfindung im Mittelpunkt standen. Eine solche Verschiebung ist kein Zufall. Nach der Pandemie, Klimaextremen, Kriegen, Störungen in den Lieferketten und immer ausgeprägteren gesellschaftlichen Spannungen in Tourismusstädten akzeptiert die Branche offensichtlich, dass Stabilität kein gegebener Zustand mehr ist.
Interessant ist, dass sich dieser Wandel auch in neuen Partnerschaften zeigt. Die ITB Berlin und die Organisation Green Destinations kündigten eine strategische Zusammenarbeit an, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Tourismus und die langfristige Entwicklung von Destinationen zu stärken. Laut der Mitteilung der Veranstalter besteht das Ziel der Zusammenarbeit in einer stärkeren Einbindung von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Programme der Messe und die Initiativen der Gastländer sowie in der Unterstützung von Destinationen bei der Erarbeitung glaubwürdiger und marktrelevanter Strategien. Das bedeutet nicht, dass alle Probleme gelöst sind, aber es zeigt, dass sich der Schwerpunkt von kurzfristigem Marketing hin zu längerfristigem Management verlagert.
Auf der Messe tauchten auch andere Beispiele für diese Wende auf. In den öffentlichen Berichten von der ITB wurde auch Jamaika hervorgehoben, das in Berlin seine eigene Agenda zur touristischen Resilienz durch Gespräche über die Erholung nach Naturkatastrophen, Nachhaltigkeit, Flugverbindungen und globale Zusammenarbeit weiter förderte. Obwohl manche dieser Auftritte auch eine starke werbliche Dimension haben, ist es wichtig, dass der Begriff Resilienz im Tourismus heute immer häufiger mit sehr konkreten Fragen verbunden wird: wie man eine Destination nach einer Naturkatastrophe wiederaufbaut, wie Arbeitsplätze erhalten werden, wie die Kontinuität von Flugverbindungen sichergestellt wird und wie die Abhängigkeit von einem Markt, einer Fluggesellschaft oder einer Saison verringert werden kann.
Berlin hat gezeigt, dass die Zukunft des Tourismus nicht mehr nur von der Nachfrage bestimmt wird
Die diesjährige ITB Berlin bot somit zwei Wahrheiten, die gleichzeitig gelten. Die erste ist, dass der Tourismus weiterhin zu den widerstandsfähigsten Branchen der Weltwirtschaft gehört. Das Reisen wächst, das geschäftliche Interesse ist stark, die internationale Nachfrage zeigt keine Anzeichen einer ernsthafteren Abschwächung, und die Branche zieht weiterhin Investitionen, technologische Innovationen und politische Aufmerksamkeit an. Die zweite ist, dass dieses Wachstum nicht mehr isoliert von den Folgen betrachtet werden kann, die es hervorbringt. Die Klimakosten des Luftverkehrs, der gesellschaftliche Druck in überlasteten Destinationen, die Empfindlichkeit globaler Luftkorridore und der Bedarf an Krisenmanagement sind nun Bestandteile derselben Geschichte.
Genau deshalb lautete die Hauptbotschaft aus Berlin nicht, dass der Tourismus erfolgreich zurückgekehrt ist, sondern dass er in eine anspruchsvollere Entwicklungsphase eingetreten ist. In dieser Phase werden nicht mehr nur diejenigen gewinnen, die die meisten Gäste anziehen, sondern auch diejenigen, die zeigen, dass sie wirtschaftliche Interessen mit der Lebensqualität der lokalen Bevölkerung, den Klimaverpflichtungen und der Reisesicherheit in Einklang bringen können. Eine Messe, die einst vor allem den Puls des Marktes gemessen hat, misst nun immer mehr die Fähigkeit des Sektors, sich seinen eigenen Grenzen zu stellen. Und das ist vielleicht die wichtigste Veränderung, die das sechzigste Jubiläum der ITB Berlin in diesem Jahr offengelegt hat.
Quellen:- ITB Berlin – Abschlusserklärung zum 60. Jubiläum der Messe, zur Zahl der Aussteller, Teilnehmenden, Geschäftsergebnisse und wichtigsten Schlussfolgerungen des Kongresses (Link)
- ITB Berlin – einleitende Mitteilung zur Messe 2026, zur internationalen Beteiligung und zum wachsenden Interesse an Nachhaltigkeit, Technologie und Markttrends (Link)
- ITB Berlin Convention – offizielle Programmbeschreibung unter dem Motto „Leading Tourism into Balance“ mit Angaben zu mehr als 400 Rednern, 200 Sitzungen und 17 Themenbereichen (Link)
- ITB Berlin – Text zur Eröffnung der Messe über Stabilität, Innovationen, internationale Zusammenarbeit und Besorgnis wegen der Entwicklungen im Nahen Osten (Link)
- UN Tourism – Welt-Tourismusbarometer mit Daten zum Wachstum internationaler Ankünfte im Jahr 2025 und zum Erreichen von rund 1,52 Milliarden Reisenden (Link)
- Internationale Energieagentur (IEA) – Überblick über den Zustand der Luftfahrt und Daten zum Anteil des Luftverkehrs an den globalen energiebedingten CO2-Emissionen (Link)
- Associated Press – Bericht über Proteste gegen Overtourism in Barcelona und auf Mallorca sowie über den Druck, den der Tourismus auf den Wohnungsmarkt und lokale Gemeinschaften ausübt (Link)
- The Guardian – Analyse zu Störungen an Luftverkehrsdrehkreuzen am Golf und zu den Folgen von Luftraumschließungen für globale Passagierströme (Link)
- EU Tourism Platform – Überblick über die europäische Debatte zu Overtourism und neuen Ansätzen für das Destinationsmanagement (Link)
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Erstellungszeitpunkt: 2 Stunden zuvor