Die Europäische Weltraumorganisation und Norwegen planen das ESA Arctic Space Centre in Tromsø, um die Satellitenüberwachung des Klimas zu verbessern, Wettervorhersagen, Navigation und Kommunikation zu optimieren sowie Sicherheit, wissenschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltige Entwicklung in der sensiblen arktischen Region zu stärken.
Im Herzen Mauretaniens verbirgt sich die Richat-Struktur, ein kolossales „Auge der Sahara“ mit einem Durchmesser von etwa 50 Kilometern. Dieses natürliche geologische Phänomen, entstanden durch das Aufsteigen von Magma und Millionen Jahre der Erosion, wird heute von Sentinel-2-Satelliten in atemberaubenden natürlichen und Falschfarben aufgenommen. Die Struktur enthüllt Gesteinsschichten, die älter als 100 Millionen Jahre sind.
Auf dem ESA-Ministerrat CM25 in Bremen billigten die Mitgliedsstaaten mehr als 4,4 Milliarden Euro für die Stärkung des europäischen Raumtransports, die Modernisierung der Raketen Ariane 6 und Vega-C, die Entwicklung von Space Rider sowie den Bau eines neuen Weltraum-Hubs auf der Insel Santa Maria auf den Azoren, wodurch die Autonomie Europas im Weltraum gestärkt und der Markteintritt neuer kommerzieller Startdienstanbieter gefördert wird.
Die Internationale Raumstation beherbergt seit 25 Jahren ununterbrochen Besatzungen, und das ISS National Laboratory verwandelt Mikrogravitation in einen Antrieb für Wissenschaft, Innovation und private Investitionen – von Biomedizin und neuen Materialien bis hin zu Weltraum-Startups, der Bildung von Millionen Schülern und der Entwicklung zukünftiger kommerzieller Stationen in der niedrigen Erdumlaufbahn.
Die neue Mission Copernicus Sentinel-5A liefert die ersten detaillierten Karten von Ozon, Stickstoffdioxid, Formaldehyd und Schwefeldioxid, enthüllt globale Muster der Luftverschmutzung und den Zustand der Ozonschicht und legt die Grundlagen für eine präzisere Überwachung von Klima und öffentlicher Gesundheit in den kommenden Jahrzehnten.
Der neue Sentinel-1D-Satellit, ausgestattet mit C-Band SAR und AIS, geht in die letzte Phase der Flugvorbereitung auf der europäischen Ariane 6-Rakete. In Verbindung mit Sentinel-1C bringt es häufigere Bilder, schnellere Datenlieferung und zuverlässige Kontinuität der Copernicus-Mission für Katastrophenschutz, maritime Angelegenheiten, Klima und Wirtschaft.