Kostenlose Stadtführung durch Motovun am 18. Januar 2026 um 12 Uhr: kostümierte Führung, Wehrgang und Geschichte der venezianischen Vergangenheit
Die Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun hat eine kostenlose Stadtführung durch Motovun am Sonntag, den 18. Januar 2026, mit Beginn um 12 Uhr angekündigt, vorgesehen für die lokale Bevölkerung, aber auch für alle Besucher, die den historischen Stadtkern dieses istrischen Städtchens unter fachkundiger Führung kennenlernen möchten. Laut Ankündigung der Organisatoren ist die Führung Teil des nationalen Projekts „Lerne dein Land kennen“, in dessen Rahmen am selben Tag um 12 Uhr in zahlreichen Orten in ganz Kroatien kostenlose Führungen stattfinden.
Motovun bleibt, auch im Winter, wenn sich die Menschenmengen zurückziehen, eine Stadt, die man am besten zu Fuß „liest“: durch steinerne Gassen und Plätze, unter Bögen und entlang der Stadtmauern, in Begegnungen mit Geschichte, die sich nicht in einer Museumsvitrine versteckt, sondern im Grundriss und in der Silhouette eingeschrieben ist. Genau deshalb ist die angekündigte Führung als interpretativer Spaziergang gedacht, der Besucher durch die markantesten Punkte der Altstadt führt und Fragen zu den Epochen öffnet, die Motovun geprägt haben – von den mittelalterlichen Anfängen bis zur Zeit der venezianischen Herrschaft und späteren Veränderungen.
Für alle, die einen Wochenendausflug planen, ist Motovun auch ein praktischer Ausgangspunkt zur Erkundung Zentralistriens, und Besuchern, die im Ort oder in der Nähe übernachten möchten, raten Organisatoren und Gastgeber in der Regel zu einer rechtzeitigen Planung, besonders zu Zeiten von Veranstaltungen und Manifestationen:
[Unterkunftsangebote in Motovun].
Kostümierte Führung mit dem „venezianischen Kapitän“: Wer ist Sebastian Venier und warum seine Figur wiederbelebt wird
Das zentrale interpretative Element der diesjährigen kostenlosen Führung ist eine kostümierte Führung, bei der sich Besucher einem Spaziergang mit dem venezianischen Kapitän Sebastian Venier anschließen; dargestellt wird diese Figur vom туристischen Führer Mate Mekiš. Die Organisatoren teilen mit, dass in einem solchen Format Fragen aus der motovuner Vergangenheit beantwortet werden, einschließlich jener, die in der Ankündigung als Einladung gestellt wird: Wer war Sebastian Venier und auf welche Weise hat er Motovun so „verdient gemacht“, dass seine Figur heute wiederbelebt wird.
Wichtig ist dabei, zwei Ebenen der Geschichte zu unterscheiden, die sich in der Öffentlichkeit oft überlappen. Der Name Sebastian (Sebastiano) Venier ist in der europäischen Geschichte am bekanntesten wegen des venezianischen Dogen und Admirals aus dem 16. Jahrhundert, verbunden mit einer Zeit großer Konflikte im Mittelmeerraum. Die Ankündigung der Motovuner Führung legt jedoch den Schwerpunkt auf Venier als „venezianischen Kapitän“ im lokalen Kontext, und Details zu seiner Rolle in Bezug auf Motovun werden als Teil des Spaziergangsinhalts und der fachkundigen Interpretation vor Ort präsentiert.
Ein solcher Ansatz, bei dem eine historische Figur als erzählerischer Guide eingeführt wird, wird in den letzten Jahren immer häufiger in der Vermittlung von Kulturerbe genutzt: Besucher erhalten nicht nur eine Liste von Daten und Bauwerken, sondern eine Geschichte, die Orte, Entscheidungen und den Alltag einer Zeit verbindet. In Motovun wurde dieses Modell bereits durch interpretative Spaziergänge angewandt, die nach früheren Ankündigungen der Tourismusgemeinschaft Besuchern den Blick auf die venezianische Epoche und ihren Einfluss auf das heutige Stadtbild eröffneten.
Wenn Sie planen, aus einem anderen Teil Kroatiens anzureisen oder länger als einen Tagesausflug zu bleiben, lohnt es sich, die Logistik der Anreise und Übernachtung zu bedenken, zumal der Treffpunkt am Eingang zur Altstadt vorgesehen ist:
[Unterkunft in der Nähe des Treffpunkts in Motovun].
Projekt „Lerne dein Land kennen“: Warum die Führungen am selben Tag und zur selben Zeit stattfinden
Die kostenlose Führung durch Motovun wird im Rahmen des Projekts „Lerne dein Land kennen“ organisiert, das von der Gemeinschaft der Gesellschaften der туристischen Führer Kroatiens ins Leben gerufen wurde. Laut offiziellen Mitteilungen entwickelte sich das Projekt zu einer Tradition zur Markierung des Tages der internationalen Anerkennung der Republik Kroatien, der am 15. Januar begangen wird, und die kostenlosen Rundgänge und Programme finden am 18. Januar 2026 mit Beginn um 12:00 Uhr statt.
Die Idee ist einfach, aber wirkungsvoll: Zur selben Zeit führen Guides in einer Reihe von Städten und Orten Bürger und Besucher durch ihre eigenen Straßen und Denkmäler und schaffen so eine symbolische „Stunde des kroatischen Kulturerbes“. Damit wird die Rolle der fachkundigen туристischen Führung in der Interpretation des kulturellen Erbes betont, das Bewusstsein für den Wert lokaler Identitäten gestärkt, aber auch Raum für Gespräche über die Herausforderungen des Berufs der туристischen Führer und über nachhaltigen Tourismus eröffnet – was in den Mitteilungen als eines der Projektziele genannt wird.
Motovun beteiligt sich nach Angaben der Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun regelmäßig am Projekt auf nationaler Ebene, wobei der Schwerpunkt auf der Bildung der Bürger über die „in unseren Städten verborgenen Schätze“ sowie auf der Unterstützung fachkundiger Guides liegt, die – wie die Organisatoren betonen – Schlüsselbotschafter von Kultur und Tradition sind.
In der Praxis bedeutet das, dass die kostenlosen Führungen nicht nur als touristisches Produkt gedacht sind, sondern auch als gesellschaftliches Ereignis. Einheimische erhalten die Gelegenheit, ihren Ort aus einer anderen Perspektive zu betrachten, und Besucher, das Reiseziel durch einen Guide zu erleben, der den Kontext kennt und verständlich vermitteln kann – ohne Vereinfachung und Mythisierung.
Was die Führung umfasst: Altstadtkern, Plätze, Gassen und die Motovuner Stadtmauern
Laut Ankündigung der Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun umfasst die Führung einen Spaziergang durch die malerischen Gassen und Plätze der Altstadt, aber auch einen Rundgang entlang der Motovuner Stadtmauern, die in der Ankündigung als das am besten erhaltene Befestigungssystem in Istrien beschrieben werden. Gerade die Mauern gehören zu den Elementen, an denen Motovun erkennbar ist: nicht nur als visueller Rahmen der Silhouette, sondern auch als „steinernes Chronik“, die zeigt, wie Städte auf strategischen Anhöhen sich verteidigten, wuchsen und sich im Laufe der Jahrhunderte anpassten.
Laut touristischen Beschreibungen istrischer Destinationen reichen die frühesten erhaltenen Motovuner Mauern ins 11. und 12. Jahrhundert zurück, und die Befestigungen wurden im Laufe der Zeit ausgebaut, verstärkt und neuen Umständen angepasst. In späteren Perioden, insbesondere in der Zeit, als Motovun unter starkem Einfluss Venedigs stand, wurden die Wälle verstärkt und die Stadtverteidigung erhielt neue Elemente.
Was die Motovuner Mauern für Besucher besonders attraktiv macht, ist das Raumerlebnis: Von den Mauern öffnen sich Ausblicke auf das Mirna-Tal und die sanften Hügel Zentralistriens, und ein Spaziergang entlang der steinernen Ränder der Stadt wird oft zu dem Moment, in dem man Geschichte am leichtesten „spürt“ – weil man sieht, warum die Stadt genau dort entstand und wie sie den umliegenden Raum kontrollierte.
Für Besucher, die den Spaziergang mit einem längeren Aufenthalt in der Umgebung verbinden möchten, ist Motovun auch als Basis zur Erkundung Istriens in der ruhigeren Jahreszeit eine gute Wahl:
[Unterkunft für Besucher von Motovun und Umgebung].
Treffpunkt und praktische Informationen: Wo der Spaziergang beginnt und wie das Parken geregelt ist
Die Organisatoren geben an, dass die Führung auf Kroatisch stattfindet und für alle Teilnehmer kostenlos ist. Der Treffpunkt ist beim oberen Friedhof in Motovun festgelegt, direkt am Eingang zur Altstadt, neben dem beweglichen Poller. Zudem wird hervorgehoben, dass für Besucher in unmittelbarer Nähe des Treffpunkts ein kostenloser Parkplatz bereitgestellt wird – eine wichtige Information angesichts der Verkehrsregelung und der Beschränkungen in der Altstadt.
Für alle, die Motovun zum ersten Mal besuchen, lohnt der Hinweis, dass die Stadt auf einer Anhöhe liegt, sodass der Spaziergang einen Anstieg und das Gehen auf steinernen Straßen umfasst. Bequeme Schuhe werden empfohlen, besonders in den Wintermonaten, wenn die Morgen kälter sind und einzelne Teile der Altstadt feucht sein können. Zugleich ist der Termin zur Mittagszeit oft am angenehmsten für eine Besichtigung, weil das Licht am besten ist und die Temperaturen stabiler sind als früh am Morgen oder gegen Abend.
Motovun und das venezianische Erbe: Warum gerade diese Geschichtsschicht im Zentrum der Interpretation steht
Bei interpretativen Spaziergängen in Motovun steht die venezianische Epoche oft im Fokus, weil – nach Angaben der Tourismusgemeinschaft – gerade die Republik Venedig den größten Einfluss auf die Entwicklung und das heutige Erscheinungsbild Motovuns hatte und Motovun von 1271 bis 1797 beherrschte. Diese Angabe ist nicht nur eine historische Randnotiz: Sie erklärt, warum man in Motovuns Urbanismus, Symbolen und Verteidigungsstrukturen Muster erkennt, die typisch für den venezianischen Raum des nördlichen Adriaraums sind.
Das Verständnis этой Schicht hilft auch beim „Lesen“ alltäglicher Details – von der Lage der Stadttore und Mauerringe über die Raumorganisation bis hin dazu, wie sich lokale Gemeinschaften in ein breiteres System von Macht, Handel und Verwaltung einfügten. In der Führung mit dem „venezianischen Kapitän“ wird diese Geschichtsschicht nicht als abstrakte Geopolitik gezeigt, sondern als Reihe von Entscheidungen, die beeinflussten, wie die Stadt gebaut, verteidigt und dargestellt wurde.
Gleichzeitig erinnert das Projekt „Lerne dein Land kennen“ daran, dass Erbe nicht nur Kulisse für Fotos ist, sondern auch Teil der Identität einer Gemeinschaft. Gerade deshalb betonen die Organisatoren in ihren Mitteilungen nationale Identität, kulturelles Erbe und die Bedeutung туристischer Akteure für das internationale Ansehen Kroatiens. In diesem Sinne ist der kostenlose Spaziergang durch Motovun nicht nur ein „touristisches Angebot“, sondern auch ein öffentlicher Aufruf an Bürger, aktive Teilnehmer bei der Bewahrung und dem Verständnis ihrer eigenen Umgebung zu werden.
Die Rolle der туристischen Guides: Fachwissen, Interpretation und „Botschafter“ der Destination
Einer der ключigen Schwerpunkte des Projekts „Lerne dein Land kennen“ ist die Sichtbarkeit und Aufwertung des Berufs der туристischen Guides. Laut den Zielen, die Organisatoren und Institutionen, welche das Projekt unterstützen, nennen, sind fachkundige Guides nicht nur „Begleitung“ einer Gruppe, sondern Vermittler zwischen Erbe und Besuchern: Sie erläutern komplexe historische Prozesse in verständlicher Sprache, prüfen Fakten, lenken die Aufmerksamkeit auf Details, die ein Besucher leicht übersieht, und sorgen dafür, dass Geschichten über einen Ort verantwortungsvoll vermittelt werden.
In Motovun wird dieser Aspekt durch die kostümierte Führung zusätzlich betont, weil der Guide Inhalte nicht nur durch Informationen, sondern auch durch Darstellung vermittelt. Ein solches Format kann besonders attraktiv für Familien und Besucher sein, die Erbe „lebendig“ erleben möchten, ohne auf Fachlichkeit zu verzichten. Zugleich ermöglicht die Interpretation через eine Figur, komplexe Themen wie das Verhältnis zwischen lokaler Gemeinschaft und venezianischer Verwaltung über eine konkrete Perspektive und ein Narrativ näherzubringen.
Im Winterhalbjahr, когда Istrien das Gleichgewicht zwischen lokalem Leben und Tourismus sucht, haben solche Programme auch eine breitere Wirkung: Sie fördern Ausflüge, beleben den öffentlichen Raum und erinnern daran, dass eine Destination nicht nur in der Hochsaison wertvoll ist. Motovun erhält in diesem Kontext zusätzliche Sichtbarkeit, und Besucher verbinden die Besichtigung oft mit Gastronomie und einer kurzen Erholung in der Umgebung:
[Unterkunft für ein Wochenende in Motovun].
Was derzeit известно ist und was man vor Ort erfahren wird
Die Ankündigung der Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun präzisiert die Schlüsselelemente der Veranstaltung: Datum und Zeit (Sonntag, 18. Januar 2026 um 12 Uhr), Format (kostenlose fachkundige kostümierte Führung), Sprache (Kroatisch), Treffpunkt (beim oberen Friedhof, neben dem beweglichen Poller) sowie die Information über бесплатный Parkplatz in der Nähe. Zudem wird angegeben, dass die Führung den Rundgang durch den Altstadtkern und die Motovuner Mauern umfasst.
Auf der anderen Seite werden Fragen zur historischen Figur Sebastian Venier sowie die Erklärung „auf welche Weise er Motovun verdient gemacht hat“ als Teil des Inhalts des interpretativen Spaziergangs selbst dargestellt. Das bedeutet, dass Besucher die Antworten durch fachkundige Führung und Narrativ erhalten, mit der Möglichkeit zusätzlicher Fragen vor Ort. Genau dieses Element – dass die Geschichte der Stadt nicht auf eine einzige Mitteilung reduziert wird, sondern sich als Gespräch öffnet – ist oft das, was solche Programme auch для die lokale Bevölkerung wertvoll macht, die meint, sie „wisse уже alles“.
Motovun ist dabei eine Destination, die man am besten ohne Eile erlebt, und Wintertermine bieten oft genau diese Gelegenheit: ein langsamerer Rhythmus, mehr Zeit für Gespräche mit dem Guide und ein ruhigerer Spaziergang durch eine Stadt, die an Tausende von Besuchern gewöhnt ist, sich aber genauso gut entdecken lässt, wenn sie ruhiger ist.
Quellen:- Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun – Ankündigung der kostenlosen Stadtführung durch Motovun am 18. Januar 2026 um 12 Uhr ( link )
- Kroatische Tourismuszentrale – Mitteilung über das Projekt „Lerne dein Land kennen“ und den Termin der kostenlosen Rundgänge am 18. Januar 2026 um 12:00 ( link )
- Istra.hr (offizielles Tourismusportal) – Informationen zu den Motovuner Stadtmauern und der Entwicklung der Befestigungen ( link )
- Tourismusgemeinschaft der Gemeinde Motovun – frühere Ankündigung eines interpretativen Spaziergangs mit Angaben zur venezianischen Herrschaft über Motovun (1271–1797) und Schwerpunkt auf dem Befestigungssystem ( link )
- Treccani (Enciclopedia Italiana) – biografische Angaben zur historischen Person Sebastiano Venier (Doge von Venedig 1577–1578) als weiterer Kontext zum Namen, der in der Interpretation verwendet wird ( link )
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Erstellungszeitpunkt: 2 Stunden zuvor