Die ESA startete am 28. November 2025 die erste Scout-Mission HydroGNSS. Ein Paar kleiner Satelliten in einer sonnensynchronen Umlaufbahn nutzt GNSS-Reflektometrie zur Messung der Bodenfeuchtigkeit, des Gefrier-/Tau-Zustands, von Überflutungen und oberirdischer Biomasse, zur Unterstützung von Anwendungen in der Hochwasservorhersage, Landwirtschaft und im Wasserrisikomanagement.
Ariane 6 startet am 17. Dezember 2025 die Mission Galileo L14 mit den Satelliten SAT 33 und SAT 34, die die Präzision, Verfügbarkeit und Sicherheit der europäischen Satellitennavigation verstärken werden. Wir bringen einen Überblick über den Weg von der Fabrik in den Orbit, die Hydrazin-Betankung, SCAPE-Anzüge und die strategische Bedeutung des Systems für tägliche Nutzer.
Der ESA-Ministerrat CM25 in Bremen verabschiedete ein Rekordbudget von 22,1 Mrd. Euro, ausgerichtet auf Europas technologische Souveränität im All. Mittelerhöhungen für GSTP, Sicherheitskomponenten sowie KI, Quanten-, Antriebs- und nachhaltige Technologien verändern Industrie, Innovation und Geopolitik.
Die ESA-Mission HydroGNSS, gestartet mit einer Falcon 9 im Rahmen des Fluges Transporter-15, bringt eine neue Generation von Kleinsatelliten zur globalen Überwachung von Bodenfeuchtigkeit, Überschwemmungen, Permafrost und Biomasse, während die italienische IRIDE und die griechische ICEYE die europäische Weltrauminfrastruktur für das Klimarisikomanagement stärken.
Die Europäische Weltraumorganisation und Norwegen planen das ESA Arctic Space Centre in Tromsø, um die Satellitenüberwachung des Klimas zu verbessern, Wettervorhersagen, Navigation und Kommunikation zu optimieren sowie Sicherheit, wissenschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltige Entwicklung in der sensiblen arktischen Region zu stärken.
Im Herzen Mauretaniens verbirgt sich die Richat-Struktur, ein kolossales „Auge der Sahara“ mit einem Durchmesser von etwa 50 Kilometern. Dieses natürliche geologische Phänomen, entstanden durch das Aufsteigen von Magma und Millionen Jahre der Erosion, wird heute von Sentinel-2-Satelliten in atemberaubenden natürlichen und Falschfarben aufgenommen. Die Struktur enthüllt Gesteinsschichten, die älter als 100 Millionen Jahre sind.