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Die National- und Universitätsbibliothek in Zagreb öffnet ihre Türen: Tage der NSK am 18. und 19., Feier am 20. Februar

Erfahren Sie, was Sie in der National- und Universitätsbibliothek in Zagreb erwartet: Die Tage der offenen Tür am 18. und 19. Februar bieten fachkundig geführte Touren durch Sondersammlungen, von Opern und Grafiken bis hin zu Manuskripten und alten Landkarten. Der Tag der Bibliothek wird am 20. Februar mit Preisen gefeiert, und eine Rückgabe von Büchern ohne Mahngebühren ist vom 18. bis 21. Februar möglich.

Die National- und Universitätsbibliothek in Zagreb öffnet ihre Türen: Tage der NSK am 18. und 19., Feier am 20. Februar
Photo by: Domagoj Skledar - illustration/ arhiva (vlastita)

Die NSK begeht den Tag der Bibliothek und das 419. Jubiläum: Tage der offenen Tür am 18. und 19. Februar, feierliche Begehung am 20. Februar

Die National- und Universitätsbibliothek in Zagreb (NSK) öffnet auch diesen Februar ihre Türen für Bürger, Studenten, Forscher und alle, die eine der wichtigsten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Kroatien näher kennenlernen möchten. Anlässlich des Tages der National- und Universitätsbibliothek, der traditionell am 22. Februar begangen wird, hat die Bibliothek zweitägige Tage der offenen Tür am 18. und 19. Februar 2026 angekündigt, während die zentrale Feier für Freitag, den 20. Februar um 13 Uhr geplant ist. Die Begehung des Tages der Bibliothek ist in diesem Jahr auch mit dem 419. Jahrestag des Bestehens der Einrichtung verbunden, die die NSK als zentralen Ort für die Sammlung und Aufbewahrung von schriftlichem und gedrucktem Kulturgut sowie als wichtigen Punkt der kroatischen Kultur, Wissenschaft und Bildung beschreibt.

Dem Tag der Bibliothek gehen die Tage der offenen Tür voraus, die als „Blick hinter die Kulissen“ konzipiert sind und bei denen die Besucher unter fachkundiger Führung die Räumlichkeiten und einen Teil des Erbes kennenlernen können, das ansonsten unter strengeren Bedingungen aufbewahrt wird. Die NSK betont, dass dies eine Gelegenheit ist, an einem Ort einen Querschnitt ihrer Arbeit zu sehen: von der Sammlung der nationalen Verlagsproduktion und dem Schutz seltener Materialien bis hin zur Entwicklung digitaler Sammlungen und Dienstleistungen für Nutzer. Ein besonderer Schwerpunkt im diesjährigen Programm liegt auf großen historischen, kulturellen und künstlerischen Jubiläen, und die thematischen Touren richten sich an ausgewählte Segmente der Sondersammlungen. Die Organisatoren kündigen auch Begleitangebote an, darunter Bildungs- und Unterhaltungsmaterialien, die von den Beständen der Bibliothek inspiriert sind, wodurch die Veranstaltung dem Publikum nähergebracht wird, das die NSK ansonsten nur als „Haus des Lesens“ oder als Raum zum Lernen kennt.

Warum der Tag der Bibliothek mit dem 22. Februar und dem Messbuch von 1483 verbunden ist

Der Tag der National- und Universitätsbibliothek wird traditionell am 22. Februar zum Gedenken an den Tag begangen, an dem im Jahr 1483 das erste kroatische gedruckte Buch Messbuch nach dem Gesetz des römischen Hofes (Misal po zakonu rimskoga dvora) gedruckt wurde. Nach Angaben der NSK bewahrt die Bibliothek in ihrer Sammlung von Manuskripten und alten Büchern zwei Exemplare dieses Erstdrucks auf, und eine digitalisierte Ausgabe ist der Öffentlichkeit über das Portal der Digitalen Sammlungen der NSK zugänglich. Im gleichen Kontext wird auch die symbolische Verbindung zwischen dem Messbuch und der Identität der Einrichtung hervorgehoben: Im Logo der Bibliothek wurde der eckige glagolitische Buchstabe „Iže“ gewählt, der eben diesem Messbuch entnommen wurde. In der Ankündigung erinnert die NSK auch daran, dass der 22. Februar zum Tag der kroatischen Glagoliza und des Glagolitismus erklärt wurde, wodurch das Datum zusätzlich als kultureller Referenzpunkt gefestigt wurde.

In ihrer Ankündigung betont die NSK, dass die Begehung des Tages der Bibliothek eine Gelegenheit ist, das Messbuch nicht nur als historisches Artefakt zu präsentieren, sondern auch als Teil einer umfassenderen Geschichte der kroatischen Schriftlichkeit, Identität und der Entwicklung des Buchdrucks in Europa. Die Rolle der Nationalbibliothek in dieser Geschichte besteht nicht nur in der Bewahrung von Raritäten, sondern auch in der Schaffung von Zugang: Digitale Sammlungen ermöglichen es, physisch empfindliche und seltene Inhalte zu sehen, ohne die Originale zu gefährden. Damit öffnet sich neben dem klassischen Magazin und den Lesesälen auch ein „virtueller“ Raum für Schüler, Studenten, Lehrer und Forscher. Genau diese Verbindung von Schutz und Verfügbarkeit ist eines der Themen, die oft hervorgehoben werden, wenn man über die moderne Rolle von Nationalbibliotheken im 21. Jahrhundert spricht.

419 Jahre Einrichtung: von den frühen akademischen Anfängen bis zur Nationalbibliothek

Mit dem Tag der NSK wird auch das 419. Jubiläum des Bestehens der Bibliothek begangen. Die Kroatische Enzyklopädie verbindet die Entstehung der heutigen Institution mit der Bibliothek des Jesuitenkollegs in Zagreb aus dem Jahr 1607, aus der sich schrittweise eine Einrichtung entwickelte, die durch verschiedene historische Phasen hindurch ihren Status, Namen und ihre organisatorische Rolle änderte. Eine solche Kontinuität, trotz gelegentlicher Unterbrechungen und Reorganisationen, spiegelt sich heute in der Tatsache wider, dass die NSK als Nationalbibliothek der Republik Kroatien und zentrale Bibliothek der Universität Zagreb fungiert. In der Praxis bedeutet dies, dass sie neben der Bewahrung des Erbes auch Funktionen erfüllt, die direkt mit dem akademischen Leben verbunden sind: Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit, bibliografische und Informationsdienste sowie die Verfügbarkeit von Räumlichkeiten und Materialien für die Nutzer.

Für Zagreb und die akademische Gemeinschaft ist die NSK auch räumlich ein wichtiger Stützpunkt. Nach offiziellen Informationen auf der Seite für geführte Touren erstreckt sich das Gebäude über 44.432 Quadratmeter und verfügt über mehr als 130 Kilometer Bücherregale, was sie zur größten Bibliothek in Kroatien macht. Gleichzeitig sind solche Daten nicht nur beeindruckende Statistiken: Hinter ihnen steht die Logistik der Unterbringung, mikroklimatische Bedingungen, Schutz vor Beschädigungen und die systematische Bearbeitung des Materials, was besonders in der Arbeit mit den Sondersammlungen zum Ausdruck kommt. Die Tage der offenen Tür sind der Ankündigung zufolge genau so konzipiert, dass ein Teil dieses ansonsten „unsichtbaren“ fachlichen Alltags für die breite Öffentlichkeit verständlicher wird, zusammen mit Erklärungen darüber, wie der Bestand geschützt wird und wie der Zugang zu Materialien erfolgt, die selten, empfindlich oder einzigartig sind.

Zentrale Feier am 20. Februar: Preise, Anerkennungen und Rückblick auf die Arbeit im Jahr 2025

Die zentrale Feier zum Tag der National- und Universitätsbibliothek findet am Freitag, den 20. Februar 2026 um 13 Uhr statt, wie es in der Ankündigung auf der Webseite der Bibliothek heißt. Das Programm ist als Rückblick auf die Errungenschaften des Vorjahres konzipiert, wobei Projekte und Aktivitäten hervorgehoben werden, die die Arbeit der NSK geprägt haben, von Fachprogrammen und Ausstellungen bis hin zur Entwicklung von Dienstleistungen und Sammlungen. Bei der Feier werden der Ankündigung zufolge die NSK-Preise und -Anerkennungen für das Jahr 2025 an herausragende Mitarbeiter und Partner verliehen. Die Bibliothek hatte zuvor einen öffentlichen Aufruf veröffentlicht, in dem die Kategorien der Preise genannt werden, darunter Anerkennungen für den Beitrag zur Entwicklung des Bibliothekswesens, den fachlichen Beitrag zur Arbeit und Förderung der NSK sowie die Förderung von Zusammenarbeit und Partnerschaften. In diesem Rahmen fungieren die Preise auch als Botschaft über die Prioritäten der Einrichtung: Fachkompetenz, Exzellenz in der Arbeit und Vernetzung mit Partnern innerhalb und außerhalb des Bibliothekssystems.

Im Kulturprogramm ist nach den verfügbaren Informationen zur Veranstaltungsankündigung ein Auftritt des klassischen Gitarristen Srđan Bulat vorgesehen, der sich mit einem Solovortrag auf einer siebensaitigen Gitarre präsentieren soll, die als Handarbeit des Meisters Želimir Sever gefertigt wurde. Die Aufnahme eines künstlerischen Programms in die Feier betont zusätzlich die Breite des Wirkens der Einrichtung: Die NSK ist nicht nur ein Service für die akademische Gemeinschaft, sondern auch ein öffentlicher Kulturraum, in dem Bibliothekssammlungen, Ausstellungsaktivitäten, Bildungsinhalte und Musik aufeinandertreffen. Auf diese Weise erweitern die Organisatoren den Rahmen der Begehung von einer Protokollveranstaltung zu einem kulturellen Ereignis, das auch ein Publikum außerhalb des üblichen Kreises der Bibliotheksnutzer anziehen kann.

Tage der offenen Tür am 18. und 19. Februar: thematische Touren durch die Sondersammlungen

Die Tage der offenen Tür der NSK finden am 18. und 19. Februar 2026 statt und richten sich an alle interessierten Bürger. Gemäß dem Programm, das die Bibliothek zu dieser Veranstaltung angekündigt hat, können die Besucher an fachkundig geführten thematischen Rundgängen in drei Terminen teilnehmen: um 11:00 Uhr, um 13:30 Uhr sowie um 17:30 Uhr. Die Organisatoren betonen, dass die Touren auch einen allgemeinen Rundgang durch das Gebäude beinhalten und die Teilnahme nach vorheriger Anmeldung über die E-Mail-Adresse des Informationszentrums möglich ist. Ein solches Anmeldemodell ist wichtig sowohl für den Schutz des Materials als auch für die Sicherheit und Qualität der Führung: In kleineren Gruppen lassen sich die Erklärungen leichter verfolgen, und die Bewegung durch einzelne Räumlichkeiten kann besser mit dem regulären Betrieb der Bibliothek abgestimmt werden.

Die diesjährige Ausgabe des Programms ist großen Jubiläen gewidmet, und die thematischen Rundgänge bieten einen Querschnitt durch das Material aus mehreren Sammlungen. Bei der künstlerischen Tour am 18. Februar ist ein Besuch der Musiksammlung und der Audiomaterialien sowie der Grafiksammlung geplant. Die Ankündigung hebt ausgewählte Partituren und Aufnahmen zu Jubiläen der kroatischen Musikgeschichte hervor, darunter die Opern Nikola Šubić Zrinjski, Oganj (Das Feuer) und Mala Floramye. In der Grafiksammlung liegt der Fokus auf Zeichnungen, Grafiken, Plakaten und Postkarten vom 15. bis zum 21. Jahrhundert, mit Schwerpunkt auf historischen und kulturellen Themen, darunter das 460. Jubiläum der Schlacht von Szigetvár und zeitgenössische Interpretationen historischer Motive. Eine solche Verbindung von musikalischem und visuellem Erbe zeigt, wie die nationale Sammlung als Chronik der Kultur, aber auch als Raum ständiger Reinterpretationen gelesen werden kann.

Die historische Tour am 19. Februar führt die Besucher der Ankündigung zufolge in die Sammlung von Manuskripten und alten Büchern sowie in die Sammlung von Landkarten und Atlanten. Hier wird der Manuskript- und Buchbestand hervorgehoben, zusammen mit Werken der Familie Zrinski und Teilen des Nachlasses von Vladimir Nazor sowie dem kartografischen Erbe mit ausgewählten Karten Kroatiens aus dem 16. Jahrhundert. In der Ankündigung werden seltene Holzschnittkarten aus Ptolemäus' Geographia und kartografische Perlen erwähnt, die mit den Namen Pietro Coppo, Mercator, Ortelius und Münster verbunden sind. Eine solche Auswahl bietet den Besuchern die Gelegenheit, gleichzeitig zwei Ebenen der Geschichte zu verfolgen: die Geschichte des Textes und der Handschrift sowie die Geschichte der visuellen Darstellung von Raum, Grenzen und Identitäten auf Karten. Für die Öffentlichkeit ist es besonders interessant, dass diese Inhalte normalerweise nicht dauerhaft ausgestellt werden, sondern selektiv unter fachkundiger Erläuterung und verstärkten Schutzmaßnahmen gezeigt werden.
  • Termine der thematischen Rundgänge: 11:00, 13:30 und 17:30 Uhr (nach vorheriger Anmeldung).
  • Künstlerischer Rundgang (18. Februar): Musik- und Audiomaterialsammlung sowie Grafiksammlung mit Schwerpunkt auf musikalischen und visuellen Jubiläen.
  • Historischer Rundgang (19. Februar): Manuskript- und Altes Buch-Sammlung sowie Landkarten- und Atlantensammlung mit Schwerpunkt auf handschriftlichem und kartografischem Erbe.
  • Allgemeiner Rundgang: Überblick über die Räumlichkeiten und Rollen der Bibliothek im System, von den Dienstleistungen für Nutzer bis zur Bewahrung und zum Schutz des Materials.

Begleitangebote für Besucher: von Malbüchern bis zu „versteckten“ Zeitungskreuzworträtseln

Neben den geführten Touren wurde ein passendes Begleitprogramm angekündigt, das auf verschiedene Altersgruppen abzielt. Die Besucher erwarten Malbücher mit Motiven aus den Beständen der NSK, Kreuzworträtsel aus alten Ausgaben kroatischer Zeitungen sowie Sonderveröffentlichungen der Bibliothek als Geschenk. Ein solcher Inhalt hat einen doppelten Zweck: Einerseits erleichtert er den „Einstieg“ in die komplexe Welt der Sammlungen und Fachbegriffe, andererseits fördert er die Neugier auf Originaldokumente und historische Ausgaben. Wenn Kreuzworträtsel nach alten Zeitungen erstellt werden oder wenn Malbuchmotive auf grafischem Material und Postkarten basieren, erhält der Besucher tatsächlich eine einfache, aber effektive Möglichkeit, sich mit dem Material zu verbinden, das ansonsten im Hintergrund der fachlichen Arbeit bleibt.

In der Praxis sind solche Programme oft auch ein Weg, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die Bibliothek kein geschlossenes „Depot“ ist, das nur Fachleuten vorbehalten ist. Die NSK setzt in den letzten Jahren immer stärker auf öffentliche Programme, Ausstellungen und Veranstaltungen, um die nationale Sammlung den Bürgern näherzubringen, und digitale Sammlungen erweitern hier die Reichweite zusätzlich: Was physisch nicht ständig ausgestellt werden kann, kann in digitaler Form präsentiert werden, zusammen mit begleitenden Erklärungen und Kontext. In einer Zeit, in der Informationen mit einem Klick verfügbar sind, ist gerade die glaubwürdige, fachliche Vermittlung des kulturellen Erbes einer der Gründe, warum nationale Institutionen einen besonderen Wert haben. Die Tage der offenen Tür sind in diesem Sinne nicht nur eine touristische Besichtigung des Gebäudes, sondern auch eine Begegnung mit den Prozessen, die Wissen dauerhaft und überprüfbar machen.

Rückgabe von Büchern ohne Mahngebühren vom 18. bis 21. Februar

Anlässlich des Tages der NSK hat die Bibliothek eine Vergünstigung für Nutzer angekündigt: Vom 18. bis zum 21. Februar 2026 ist die Rückgabe von Büchern ohne Zahlung von Mahngebühren möglich. Eine solche Maßnahme stößt traditionell auf Interesse, da sie den Nutzern die Möglichkeit bietet, entliehenes Material ohne zusätzliche Kosten zurückzugeben, insbesondere nach einer Zeit intensiver Nutzung von Literatur während des akademischen Jahres. Gleichzeitig hat die Rückgabe des Materials in einem Bibliotheksystem mit großem Bestand auch eine praktische Dimension: Die Bücher gelangen wieder in den Umlauf und werden für andere Nutzer zugänglicher. Obwohl es sich um eine scheinbar einfache Information handelt, machen gerade solche „kleinen“ administrativen Maßnahmen oft den Unterschied in der Einstellung der Bürger zur Institution aus, da sie die Schwelle für die erneute Nutzung der Dienste senken.

Eine solche Entscheidung hat auch eine breitere öffentliche Wirkung. Es ist nicht selten, dass ein Teil der Nutzer die Rückgabe wegen Mahngebühren aufschiebt, so dass das Programm „ohne Mahngebühren“ zu einem Moment des Zurücksetzens der Beziehung zur Bibliothek wird. Die Bibliotheken senden damit die Botschaft aus, dass sie die Nutzer zurück in das System holen und zur verantwortungsvollen Nutzung des Materials anregen möchten, anstatt dass Mahngebühren zu einem Hindernis für eine erneute Mitgliedschaft oder Ausleihe werden. Im Falle der Nationalbibliothek, wo ein Teil des Materials ausschließlich in den Lesesälen genutzt wird, ist die Erinnerung an die Leih- und Rückgaberegeln eines der Elemente, die die Verfügbarkeit des Bestandes unterstützen. Im Kontext der Tage der offenen Tür erhält eine solche Maßnahme auch eine symbolische Dimension: Die Türen sind auch für diejenigen geöffnet, die vielleicht lange nicht mehr in den Bibliotheksraum zurückgekehrt sind.

Wie man sich anmeldet und was Besucher vor der Ankunft wissen sollten

Für die Teilnahme an den fachkundig geführten Rundgängen ist eine vorherige Anmeldung über die E-Mail-Adresse informacijski.centar@nsk.hr erforderlich, und die Organisatoren empfehlen, die Anmeldungen rechtzeitig abzusenden, da die Gruppengrößen begrenzt sind. Besucher, die zum ersten Mal kommen, sollten bedenken, dass ein Teil der Sammlungen unter Regeln besichtigt wird, die das Material schützen: In einigen Räumen ist das Fotografieren eingeschränkt oder nur unter bestimmten Bedingungen möglich, und manchmal wird seltenes Material hinter Schutzbarrieren gezeigt. Solche Einschränkungen sind kein Hindernis für die Öffentlichkeit, sondern eine Voraussetzung dafür, dass das wertvolle Erbe erhalten bleibt, insbesondere wenn es sich um alte Handschriften, Grafiken oder Karten handelt, die empfindlich auf Licht und Temperaturänderungen reagieren. Gerade deshalb haben fachkundige Führungen einen besonderen Wert: Besucher erhalten eine Erläuterung, die ansonsten im täglichen Betrieb der Lesesäle nicht verfügbar ist.

Die Tage der offenen Tür sind daher eine Gelegenheit für Besucher, Erklärungen zum Schutz und zur Restaurierung zu hören und darüber, wie das Material für zukünftige Generationen bewahrt wird. Zugleich lässt sich der Unterschied zwischen „allgemeiner“ Verfügbarkeit und einem speziellen Aufbewahrungsregime besser verstehen: Was in den Lesesälen täglich genutzt wird, wird in den Sondersammlungen als einzigartiges Artefakt behandelt. Ein solcher Ansatz steht nicht im Widerspruch zur Idee der Offenheit, sondern ist ihre Bedingung: Ohne Schutz gibt es keine Verfügbarkeit, und ohne fachliche Vermittlung ist es schwer zu verstehen, warum bestimmte Bücher und Dokumente nicht wie moderne Ausgaben durchgeblättert werden können. Für Besucher, die sich tiefer einbringen möchten, können die Tage der offenen Tür auch ein Ausgangspunkt sein, um die Dienstleistungen der NSK kennenzulernen, einschließlich digitaler Sammlungen, bibliometrischer Dienste und anderer Formen der Unterstützung für wissenschaftliche und pädagogische Arbeit.

Im Jahr des 419. Jubiläums betont die NSK mit diesem Programm die Kontinuität zwischen der historischen Rolle des Hüters des schriftlichen Erbes und der modernen Rolle einer offenen öffentlichen Institution. Die Tage der offenen Tür und die feierliche Begehung des Tages der Bibliothek 2026 erhalten damit eine Bedeutung, die über das Protokoll hinausgeht: Sie sind eine Erinnerung an den Wert der Quellen, an die Arbeit der Menschen, die sie bewahren, und an die Tatsache, dass die nationale Kultur, Wissenschaft und Bildung auf Institutionen basieren, die täglich, still und systematisch die Verfügbarkeit von Wissen aufbauen.

Quellen:
- National- und Universitätsbibliothek in Zagreb – Ankündigung des Tages der NSK 2026 (Feiertermin, Kontext des Messbuchs, 419. Jubiläum, Digitale Sammlungen) ( link )
- National- und Universitätsbibliothek in Zagreb – Öffentlicher Aufruf zur Vergabe von Preisen und Anerkennungen für das Jahr 2025 (Kategorien und Zweck der Preise) ( link )
- National- und Universitätsbibliothek in Zagreb – geführte Touren (Gebäudefläche und Regallänge) ( link )
- Kroatische Enzyklopädie (Lexikographisches Institut Miroslav Krleža) – Geschichte und Entwicklung der NSK, Verbindung zum Jahr 1607 ( link )

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