Kroatisches Tourismusangebot dem Schweizer Publikum auf der Messe FESPO in Zürich präsentiert
Die Kroatische Zentrale für Tourismus (HTZ) präsentiert das gesamte kroatische Tourismusangebot auf der FESPO & Golfmesse in Zürich, die vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2026 auf dem Messegelände Zürich stattfindet. Es handelt sich um die größte Tourismusmesse in der Schweiz, auf der gleichzeitig Reisende, die ihren Urlaub planen, Reisebüros und Reiseveranstalter, Verkehrsunternehmen, Hoteliers sowie Destinationen zusammenkommen, die ihre Position auf dem Markt mit hoher Kaufkraft stärken wollen. Die Organisatoren geben an, dass die Ausgabe 2026 etwa 500 Aussteller aus der ganzen Welt vereint und rund 600 Präsentationen und Fachvorträge bietet, wobei geschätzt wird, dass die Messe von etwa 45.000 Besuchern besucht wird. Für Kroatien ist dies ein bedeutender Kommunikationskanal, da an einem Ort die Fragen des Publikums beantwortet werden können, das konkrete Informationen sucht und verschiedene Destinationen vergleichen möchte. Neben der Sichtbarkeit ist das Ziel auch die Stärkung der Wahrnehmung Kroatiens als Land der Erlebnisse und nicht nur als Destination für den Sommerurlaub.
Die Messe ist in fünf thematische Messehallen unterteilt, die verschiedene Weltregionen und Reisearten abdecken, von Aktivurlaub und Natur bis hin zu Fernzielen, Rundreisen und Kreuzfahrten. Parallel dazu findet die Golfmesse statt, eine Veranstaltung, die sich in der Schweiz als wichtigster Treffpunkt der heimischen Golfbranche profiliert hat, weshalb ein Teil des Publikums gerade wegen dieses spezialisierten Segments zur Messe Zürich kommt. Laut den Organisatoren gilt das Ticket für beide Veranstaltungen, was den Besucherstrom und die Vielfalt der Interessen weiter erhöht. Eine solche Messestruktur beeinflusst die Art der Präsentation stark: Die Aussteller müssen sowohl Inspiration als auch logistische Antworten bieten, von Routenideen bis hin zu Richtlinien für die Reiseplanung. In diesem Rahmen positioniert sich Kroatien durch eine Kombination aus authentischem Erlebnis, Servicequalität und Vielfalt auf kurzen Distanzen.
Der Schweizer Markt: hohe Erwartungen und Interesse an Erlebnissen
Die Schweiz wird im kroatischen Tourismus seit Jahren als Quellmarkt mit ausgeprägter Kaufkraft und hohen Erwartungen an die Servicequalität betrachtet. Ein solches Gästeprofil bedeutet eine größere Neigung zu Unterkünften höherer Kategorien, aber auch die Bereitschaft zu höheren Ausgaben außerhalb der Unterkunft: Restaurants, Weingüter, kleine Erzeuger, Kulturprogramme, geführte Touren und spezialisierte Inhalte. Schweizer Reisende planen in der Regel im Voraus, vergleichen Optionen und suchen nach zuverlässigen Empfehlungen, was die Bedeutung einer klaren und glaubwürdigen Kommunikation auf Messen erhöht. Für die HTZ und die regionalen Tourismusverbände bedeutet dies, dass der Schwerpunkt auf dem Erlebnis liegt, aber auch auf den Details, die über die Wahl entscheiden: Erreichbarkeit, Standards, Zuverlässigkeit der Infrastruktur und die Möglichkeit der Personalisierung der Reise. In einem solchen Umfeld präsentiert sich Kroatien als eine Destination, die sowohl „klassische“ Urlaubsmotive als auch ein immer breiteres Spektrum an spezialisierten Interessen befriedigen kann.
Im von der HTZ veröffentlichten Profil des Schweizer Quellmarktes wird auch das steigende Interesse an nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Reisen hervorgehoben. Der Trend zeigt sich durch eine größere Neigung zum Reisen mit der Bahn, die Wahl von Zielen in der Nähe der Heimat und die Suche nach Angeboten, die den ökologischen Fußabdruck verringern, beispielsweise durch lokal produzierte Lebensmittel, Naturerlebnisse und Unterkünfte, die auf nachhaltige Praktiken setzen. Solche Prioritäten prägen die Erwartungen der Gäste immer stärker: Es reicht nicht aus, einen „schönen Standort“ anzubieten, sondern es wird immer häufiger gefragt, wie die Destination mit Verkehr, Menschenmengen, Ressourcen und der Erhaltung des Raums umgeht. Kroatien ist bestrebt, in diesem Segment die Botschaft über den Erlebnistourismus zu stärken, der Natur, Kultur und die lokale Gemeinschaft einschließt und nicht nur die Hochsaison an der Küste. Die Messe in Zürich ist dabei ein Ort, an dem solche Themen durch konkrete Beispiele, Routenempfehlungen und Reisevorschläge außerhalb der am stärksten belasteten Termine erklärt werden können.
Die Zahlen bestätigen zusätzlich das stabile Interesse der Schweizer Gäste an Kroatien. Nach den Daten des eVisitor-Systems, die die HTZ im Marktprofil veröffentlicht, verzeichneten Schweizer Touristen im Jahr 2024 insgesamt 293.966 Ankünfte und 1.328.276 Übernachtungen in Kroatien in allen Kapazitäten. Nach regionalen Clustern ist Istrien mit 80.655 Ankünften und 463.915 Übernachtungen am stärksten, gefolgt von der Kvarner-Bucht mit 48.725 Ankünften und 207.423 Übernachtungen sowie dem Cluster Dalmatien–Split mit 50.406 Ankünften und 207.930 Übernachtungen. Die Daten zeigen auch, dass Schweizer Gäste nicht ausschließlich in einer Region verweilen: Ein Interesse ist sowohl für Städte als auch für die Kombination mehrerer Destinationen innerhalb einer Reise erkennbar. Zu den meistbesuchten Destinationen nach Übernachtungen zählen Rovinj, Split, Poreč und Umag, und auf der Liste stehen auch Dubrovnik und Zagreb, was auf ein breiteres Spektrum an Reisemotiven hindeutet. Genau deshalb gewinnt der Auftritt auf der FESPO als Plattform, auf der Erlebniskombinationen und klare Reiseideen angeboten werden können, an zusätzlichem Gewicht.
Roadtrip durch Kroatien: Antwort auf die Nachfrage nach flexiblen Reisen
Im Zentrum der kroatischen Präsentation in Zürich wird besonders der Trend zu Reisen mit dem Auto und der individuellen Routenplanung hervorgehoben. Es handelt sich um ein Muster, das in den letzten Jahren in Europa stärker geworden ist: Reisende möchten das Tempo selbst wählen, mehrere Regionen kombinieren und dort verweilen, wo ihnen die Inhalte am besten gefallen, ohne streng vorgegebene Reiserouten. Kroatien hat in diesem Sinne einen klaren Wettbewerbsvorteil, da es auf relativ kleinem Raum unterschiedliche Landschaften und Erlebnisse bietet, von der Küste und den Inseln bis hin zu Berggebieten und dem Hinterland. Zusätzlich passt die Erreichbarkeit über die Straße aus Mitteleuropa sowie die Möglichkeit, mehrere „thematische“ Tage (Meer, Natur, Kultur, Gastronomie) innerhalb einer Reise zu verbinden, zu den Gewohnheiten der Gäste, die nicht nur einen einzigen Ort besuchen möchten. Die Messe in Zürich bietet einen Kontext, in dem der Roadtrip-Ansatz durch konkrete Routenvorschläge, aber auch durch Empfehlungen für Reisen außerhalb der Hauptsaison präsentiert werden kann.
„Der Schweizer Markt zeigt kontinuierlich ein starkes Interesse an hochwertigen und authentischen Reiseerlebnissen. Besonders hervorzuheben ist die Nachfrage nach individuellen und flexiblen Reiseformen, die es den Gästen ermöglichen, die Destination im eigenen Tempo zu erkunden. Genau deshalb stößt das Roadtrip-Konzept durch Kroatien, das in Zusammenarbeit der HTZ mit dem ADAC entstanden ist, auf großes Interesse bei den Messebesuchern. Gleichzeitig positioniert sich Kroatien klar durch ein Premium-Angebot, das erstklassige Gastronomie und die Weinszene, ein hohes Unterkunftssegment sowie einzigartige Erlebnisse umfasst, die Natur, Kultur und Aktivurlaub verbinden“, erklärte Nera Miličić, Direktorin der HTZ-Vertretung in München, die auch für den Schweizer Markt zuständig ist.
Das Konzept „Roadtrip durch Kroatien“ wurde in Zusammenarbeit der HTZ und des ADAC entwickelt, und in den offiziellen Materialien werden sechs inspirierende Routen aufgeführt, die miteinander kombiniert werden können. Ein solcher Ansatz bietet Reisenden einen Rahmen, aber keinen starren Plan: Die Routen dienen als Inspiration und werden dann an Interessen, das Alter der Reisenden und das erwartete Komfortniveau angepasst. Im Konzept wird hervorgehoben, dass die Inhalte auf Familien mit Kindern, Abenteurer und Liebhaber von Aktivurlaub sowie auf Gäste im Premium-Segment zugeschnitten sind, was zu den Botschaften passt, die die HTZ in Zürich kommuniziert. Für kroatische Destinationen hat dies auch eine strategische Dimension, da Roadtrip-Reiserouten natürlich die Ausweitung der Nachfrage über die bekanntesten Punkte hinaus fördern und Gäste in weniger belastete Gebiete lenken können. Gleichzeitig bedeutet eine solche Art des Reisens oft einen längeren Aufenthalt und höhere Ausgaben, die auf mehrere Standorte verteilt sind, was für eine gleichmäßigere Entwicklung des Tourismus wichtig ist. Auf der Messe ist das Interesse des Publikums laut den verfügbaren Informationen besonders mit der Planung flexibler Urlaube und individueller Erlebnisse verbunden, was das Roadtrip-Konzept zu einem logischen Fokus der kroatischen Präsentation macht.
Premium-Angebot: Gastronomie, Wein und Unterkünfte höherer Kategorien
Die HTZ präsentiert Kroatien auf der FESPO als eine Destination, deren Erlebnis durch die Kombination von Gastronomie, Wein, Kultur und Natur aufgebaut wird. Die Premium-Kommunikation umfasst die erstklassige Eno-Gastro-Szene, Unterkünfte höherer Kategorien, Boutique-Hotels, moderne Campingplätze und Villen, aber auch Erlebnisse wie geführte Verkostungen, Besuche in Weingütern, Themenrouten sowie kulturelle Veranstaltungen. Das Schweizer Publikum sucht dabei oft genau diese Art von „Mehrwert“: ein Erlebnis, das mit einer lokalen Geschichte verbunden ist und nicht nur mit der Unterkunft oder dem Standort. In der Kommunikation nutzt Kroatien auch seine Vielfalt: Auf kurzen Distanzen ist es möglich, Küstenatmosphäre mit Inhalten aus dem Hinterland, historische Städte mit Naturattraktionen und Aktivurlaub mit Gastronomie zu verbinden. Eine solche Kombinatorik ist besonders attraktiv für Gäste, die individuell reisen und eine Reise nach ihren eigenen Interessen „zusammenstellen“ möchten.
Die Premium-Positionierung erfordert eine präzise Kommunikation von Standards und realistischen Erwartungen. Schweizer Reisende neigen in der Regel nicht zu impulsiven Entscheidungen: Sie vergleichen Optionen, lesen Empfehlungen und suchen klare Informationen über die Erreichbarkeit im Verkehr, Entfernungen und Organisation. Messen wie die FESPO ermöglichen es, solche Fragen direkt zu klären, durch Gespräche mit Vertretern der Destination oder Region, was oft schneller Vertrauen schafft als digitale Kampagnen. Zudem ermöglicht die unmittelbare Kommunikation hervorzuheben, was erlebnisorientiert und was logistisch ist: Wo befinden sich erstklassige gastronomische Adressen, wie sehen die Weingeschichten aus, welche Möglichkeiten gibt es für einen Aktivurlaub und in welchen Teilen des Jahres sind die Bedingungen am besten. Im Segment des Premium-Angebots sind oft auch Details wichtig, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind: die Möglichkeit privater Führungen, personalisierter Reiserouten, Concierge-Services oder Unterkünfte, die ein höheres Maß an Privatsphäre bieten. Genau aus diesem Grund hebt die kroatische Präsentation in Zürich sowohl Qualität als auch Authentizität hervor, mit der Botschaft, dass Kroatien auch außerhalb der üblichen saisonalen Muster erlebt werden kann.
Istrien im Fokus: zusätzlicher Auftritt des Tourismusverbandes der Gespanschaft Istrien
Neben der HTZ präsentiert sich auf der Messe auch der Tourismusverband der Gespanschaft Istrien, der Istrien zusätzlich als eine der führenden kroatischen Tourismusregionen auf dem Schweizer Markt bewirbt. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf dem Eno- und Gastro-Angebot, nachhaltigem Tourismus, Premium-Unterkünften sowie authentischen Erlebnissen, die die Küste und das Innere der Halbinsel verbinden. Die Daten zum Verkehr der Schweizer Gäste bestätigen, dass Istrien in diesem Segment bereits eine starke Ausgangsposition hat: Im Jahr 2024 verzeichnete Istrien laut der HTZ-Darstellung der eVisitor-Daten die höchste Anzahl an Übernachtungen von Schweizer Gästen unter allen Clustern in Kroatien. Für die Aussteller bedeutet dies, dass auf der Messe auf bestehender Bekanntheit aufgebaut werden kann, aber auch die Geschichte über die bekanntesten Orte hinaus in das Hinterland und auf ganzjährige Inhalte ausgeweitet werden kann. Istrien wird in der Schweiz oft über Gastronomie, Weine und hochwertige Unterkünfte wahrgenommen, daher ist es logisch, dass genau diese Elemente im Zentrum des Auftritts stehen.
Der istrianische Auftritt ist zudem eine Gelegenheit, über Trends zu sprechen, die dem Schweizer Publikum immer wichtiger werden. Nachhaltige Elemente des Angebots, die Einbeziehung lokaler Produzenten, kurze Lieferketten und eine entwickelte Infrastruktur für Aktivtourismus sind oft Themen, die sich auf solchen Messen in konkrete Anfragen verwandeln. Besonders interessant sind Reiserouten außerhalb der Hochsaison, wenn das Klima für Aktivitäten angenehmer ist und das Erlebnis weniger durch Menschenmengen belastet wird. In diesem Sinne versuchen Istrien und andere Regionen gleichzeitig Qualität und Authentizität, aber auch eine klare Logistik anzubieten: Wo man übernachten kann, wie man sich fortbewegt und was man an mehreren Tagen sehen kann, ohne das Gefühl einer „zu schnellen“ Reise. Für den Schweizer Gast, der oft im eigenen Rhythmus reisen möchte, stellt eine solche Struktur des Angebots einen Mehrwert dar. Genau deshalb ist die Messepräsentation nicht nur Werbung, sondern auch ein Ort, an dem Erwartungen und tatsächliche Möglichkeiten im Gespräch präzisiert werden.
Internationaler Wettbewerb und Nischensegmente: Was die FESPO 2026 bringt
Der Messekontext in Zürich ist auch wegen des internationalen Wettbewerbs der Destinationen wichtig, die sich an dasselbe Publikum wenden. Die Organisatoren der FESPO für 2026 heben besonders Costa Rica und Moldawien als Fokus-Destinationen hervor, wodurch die Vielfalt des Angebots und der Wettbewerb um die „Geschichten“, die Destinationen mitbringen, zusätzlich betont werden. In einem solchen Umfeld muss der kroatische Auftritt die eigenen Vorteile klar artikulieren: die Sicherheit der Destination, die Erreichbarkeit mit dem Auto aus Mitteleuropa, die Vielfalt der Erlebnisse auf kurzen Distanzen sowie die Möglichkeit, Meer, Natur, Kultur und Gastronomie in einer Reise zu verbinden. Wichtig ist auch die Differenzierung durch Qualität, besonders im Premium-Segment, da das Schweizer Publikum bei der Auswahl von Dienstleistungen und Inhalten oft „weniger, aber besser“ bevorzugt. Die Messe ist dabei ein Ort, an dem die Konkurrenz nicht nur durch Werbebotschaften spürbar ist, sondern auch durch den direkten Vergleich von Ständen, Broschüren, Routenvorschlägen und konkreten Preisen oder Paketen. Daher betont die kroatische Kommunikation in Zürich Erlebnischarakter und Authentizität unter Vermeidung generischer Botschaften.
Die parallele Durchführung der Golfmesse öffnet auch Raum für Gespräche über Nischenprodukte. Golftourismus ist in Kroatien kein Massensegment, kann aber in Premium-Märkten als Teil eines breiteren Pakets interessant sein: Unterkünfte höherer Kategorien, Gastronomie, Wellness und Reisen außerhalb der Hauptsaison. Für Destinationen, die die Saison verlängern wollen, können solche Motive wichtig sein, da sie Gäste mit höheren Ausgaben und einem anderen Reisemuster ansprechen. Der Auftritt im Rahmen der FESPO gibt Kroatien daher die Möglichkeit, sich auch als Destination zu präsentieren, die spezialisierte Reisemotive entwickeln kann und nicht nur den klassischen Urlaub im Hochsommer. Zugleich dienen Nischensegmente oft als „Einstieg“ in das breitere Angebot: Ein Gast, der wegen eines spezifischen Interesses kommt, entdeckt nicht selten auch andere Inhalte und kehrt mit einem anderen Motiv zurück. Im Kontext des Schweizer Marktes, der Qualität und gute Organisation sucht, kann ein solcher Ansatz besonders effektiv sein.
Weiterer Rahmen: Ergebnisse 2025 und Erwartungen für die Saison 2026
Die kroatische Präsentation in Zürich findet statt, nachdem der Tourismus in Kroatien im Jahr 2025 Rekordergebnisse erzielt hat. Laut einer Mitteilung der HTZ basierend auf Daten des eVisitor-Systems verzeichnete Kroatien im Jahr 2025 mehr als 21,8 Millionen Ankünfte und 110,1 Millionen Übernachtungen, mit einem Wachstum im Vergleich zum Jahr 2024. Solche Ergebnisse verstärken die Erwartungen, dass sich auch im Jahr 2026 die Trends der Saisonverlängerung, der Qualitätsstärkung und der Entwicklung des Angebots höherer Kategorien fortsetzen werden, ebenso wie das immer stärker betonte Management des touristischen Drucks. Für Quellmärkte wie die Schweiz bedeutet dies, dass die Kommunikation immer mehr auf Erlebnis, Sicherheit, Qualität und ganzjährige Erreichbarkeit ausgerichtet wird, zusammen mit klaren Informationen über Reise- und Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb der Hochsaison. In diesem Kontext werden das Roadtrip-Konzept und Premium-Inhalte zu praktischen Werkzeugen für die Gestaltung der Nachfrage in Richtung der gewünschten Ziele. Kroatien ist bestrebt, sich als eine Destination zu positionieren, in der man ein hohes Serviceniveau, aber auch einen authentischen Kontakt zur lokalen Geschichte erhalten kann.
Die Messe FESPO & Golfmesse ist für kroatische Tourismusinstitutionen und Partner daher mehr als nur Werbung für „eine Saison“. Es ist ein Raum, in dem getestet wird, was das Publikum interessiert, welche Themen ein Gespräch eröffnen und wie sich Kroatien im Wettbewerb zusätzlich differenzieren kann. Das Roadtrip-Konzept, die Premium-Gastronomie und regionale Geschichten wie die istrianische sind in diesem Sinne Teil einer breiteren Strategie: Gäste zu gewinnen, die Qualität, Authentizität und eine gut geplante Reise suchen, und gleichzeitig eine gleichmäßigere Entwicklung des Tourismus über das ganze Jahr und über mehrere Regionen hinweg zu fördern. Das Schweizer Publikum, das oft eine Kombination aus Komfort und Inhalten sucht, erhält auf der Messe die Gelegenheit, das Angebot zu vergleichen und Antworten auf Fragen „aus erster Hand“ zu erhalten, während die kroatischen Aussteller Feedback darüber erhalten, wie der Markt auf neue Konzepte und Botschaften reagiert. Letztendlich verwandelt sich die Sichtbarkeit bei solchen Veranstaltungen erst dann in eine langfristige Wirkung, wenn die Geschichte über die Destination mit klarer Planung und qualitativer Ausführung verbunden wird, und genau das ist die Richtung, in die die kroatische Werbung in Zürich zu gehen versucht.
- Wichtige Fakten zum Auftritt: Die HTZ und Partner präsentieren das kroatische Angebot auf der FESPO & Golfmesse in der Messe Zürich vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2026 im Rahmen einer Messe, die laut den Organisatoren etwa 500 Aussteller vereint und rund 600 Präsentationen bietet.
- Schweizer Verkehr: Im Jahr 2024 verzeichneten Schweizer Touristen 293.966 Ankünfte und 1.328.276 Übernachtungen in Kroatien, mit den stärksten Ergebnissen in Istrien (463.915 Übernachtungen).
- Trends: Betonte Nachfrage nach individuellen, flexiblen und nachhaltigeren Reisen, mit Interesse an Premium-Inhalten wie Gastronomie, Wein und Aktivurlaub.
Quellen:- FESPO & Golfmesse Zürich – offizielle Seite mit Terminen der Ausgabe 2026 und Programminformationen (Link)
- FESPO / BERNEXPO – Ausstellungsprofil mit Kennzahlen (Schätzung 45.000 Besucher, fünf Hallen, ein Ticket für beide Messen) (Link)
- FESPO & Golfmesse – Pressemitteilung zur Ausgabe 2026 (Daten zu Ausstellern und Präsentationen; Fokus-Destinationen) (Link)
- Kroatische Zentrale für Tourismus – Profil des Quellmarktes Schweiz (Ausgabe 2025), einschließlich der eVisitor-Ergebnisse 2024 für Schweizer Gäste (Ankünfte/Übernachtungen, Cluster und Top-Destinationen) (Link)
- Kroatische Zentrale für Tourismus – Pressemitteilung zur Zusammenarbeit mit dem ADAC und dem Konzept „Roadtrip durch Kroatien“ (sechs Routen, Kombinationsmöglichkeit) (Link)
- ADAC – in Zusammenarbeit mit der HTZ entwickelte Inhalte über Routen und Inspirationen für einen Roadtrip durch Kroatien (Link)
- Kroatische Zentrale für Tourismus – Mitteilung zu den Gesamtergebnissen des Tourismus im Jahr 2025 (21,8 Millionen Ankünfte und 110,1 Millionen Übernachtungen) (Link)
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Erstellungszeitpunkt: 2 Stunden zuvor