Winterliche Gastro-Story in Zentralistrien: Die Veranstaltung „Wir mögen den Winter, solange es eine Kapuze gibt!“ beginnt!
Vom 15. bis 31. Januar 2026 kommt Zentralistrien wieder in den Rhythmus winterlicher Aromen: In mehreren Gastronomiebetrieben im Gebiet der Tourismusgemeinschaft Zentralistrien startet die gastronomische Veranstaltung „Wir mögen den Winter, solange es eine Kapuze gibt!“. Im Fokus stehen Gerichte aus Sauerkraut, in Istrien auch als Kapuz bekannt, in Kombination mit Wurst- und Schinkenwaren sowie klassischen winterlichen Beilagen, aber auch mit moderneren Interpretationen, die auf neugierige Gaumen zielen. Die Organisatoren betonen, dass der Sinn der Veranstaltung zweifach ist: Einerseits sollen Gastronomen und lokale OPGs (Familienbetriebe) stärker vernetzt werden, andererseits soll das Angebot in der Nebensaison verstärkt werden, wenn man im Inland der Halbinsel den ruhigeren, „langsameren“ Puls der Destination leichter spürt. Für Besucher bedeutet das ein klar strukturiertes Angebot, wiedererkennbare Geschmäcker und einen Anreiz, im Winter von den üblichen Routen abzuweichen – mit der wärmeren Atmosphäre von Konoben und Agrotourismen. Wenn du einen Ausflug oder einen Wochenend-Trip planst, ist es hilfreich, rechtzeitig
Unterkünfte für Besucher in Zentralistrien anzusehen, denn die Standorte sind auf mehrere Orte verteilt und jeder hat sein eigenes Ambiente.
Kapuz als Hauptzutat: Tradition auf dem Teller, aber auch die Botschaft der Saison
Sauerkraut ist in der istrischen Küche nicht nur eine Beilage, sondern Teil des winterlichen Alltags: Zu Würsten, Ombolo, Schweinshaxe und anderen Schweinegerichten bringt Kapuz eine säuerliche Frische, die das Fett „schneidet“ und den Teller abrundet. Genau deshalb hat die Veranstaltung eine natürliche Verankerung in der lokalen Tradition, aber auch genug Raum für Kreativität, denn Kohl kann in Eintöpfen, als Salat, überbacken in verschiedenen Kombinationen oder in unerwarteten Desserts verwendet werden. Die Organisatoren der Veranstaltung betonen, dass durch solche Programme die Identität der Küche bewahrt wird, aber auch die lokale Wirtschaft gestärkt wird: Die Nachfrage wird auf heimische Lieferanten gelenkt, und der Gast bekommt ein klares Bild davon, was in einem bestimmten Zeitraum „das Beste vom Feld und aus der Speisekammer“ ist. In diesem Sinne wird die Winterkarte zu einer Art Saisonkarte, in der Sauerkraut und Wurstwaren mehr sind als Zutaten – ein Zeichen dafür, dass es Zeit für Herdfeuer, warme Küchen und kürzere, aber inhaltsreichere Ausflüge ist.
Aktionsmenüs von 22 bis 33 Euro: Vorspeise, Hauptgericht und Dessert in einem Paket
Das Konzept der Veranstaltung basiert auf Aktionsmenüs, die als Einheit gedacht sind: Vorspeise, Hauptgericht und Dessert, mit Kapuz als Schlüsselmotiv, werden in einem vorab festgelegten Preisrahmen angeboten. Laut Programm der Veranstaltung liegen die Aktionspreise zwischen 22 und 33 Euro, und einzelne Betriebe bieten auch mehrere Menüvarianten an, damit Gäste zwischen einem klassischeren und einem „üppigeren“ Teller wählen können. Ein solches Format erleichtert in der Praxis dem Gast die Entscheidung – er muss das Essen nicht „aus Teilen“ zusammenstellen, sondern bekommt ein abgerundetes Erlebnis – während es den Gastronomen die Möglichkeit gibt, ihre Handschrift durch Rezepte, die Auswahl an Wurstwaren, die Art der Kohlzubereitung und den süßen Abschluss zu zeigen. Da es sich um einen Wintertermin handelt, in dem Konoben oft auf Reservierungen und eine kleinere Tischanzahl angewiesen sind, empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit von Terminen direkt im Betrieb zu prüfen, besonders am Wochenende. Wenn du in der Nähe bleiben und in wenigen Tagen mehrere Orte besuchen möchtest, ist es praktisch, im Voraus
Unterkunftsangebote in der Nähe der Veranstaltungsorte zu öffnen und eine Route durch die Dörfer und Städtchen Zentralistriens zu planen.
Sechs Gastronomieadressen und ihre Menüs
In die Veranstaltung sind sechs Gastronomiebetriebe im Gebiet der TZ Zentralistrien eingebunden. Laut Programm bietet jeder Teilnehmer ein Menü, in dem Sauerkraut als Hauptthema erscheint – mal in Jota und Maneštra, mal zu Würsten und Ombolo, und mancherorts sogar im Dessert.
- Agrotourismus Stara štala (Borut, Cerovlje): Jota mit getrocknetem Schweinefleisch | Würste, Bratkartoffeln und gekochter saurer Kapuz | hausgemachter Kuchen – 22€
- Konoba Dišpet (Zajci, Pićan): Jota | Schweinebauchbraten auf einem Bett aus süßem Kohl | Lava Cake – 26€
- Konoba Doma (Kranjci, Sveti Petar u Šumi): Bruschetta mit Zapešto, geschmortem Kapuz und Lardo | überbackene hausgemachte Würste mit Kapuz, Bohnen und Kartoffeln | Kapuz-Semifreddo mit rotem Pfeffer und Olivenöl – 27€
- Konoba Marino (Gračišće): Willkommensaperitif | Maneštra mit Kohl - Jota | Ombolo, Würste, saurer Kapuz mit überbackenem Pancetta | Käse-Strudel – 23€
- Restaurant - Konoba Poli Banka (Tinjan): Menü 1 – Tinjanski Pijat (Prosciutto, Würste, Salami, Käse und Skuta mit hausgemachtem Brot und Öl) | Kalbshaxe in Demi-glace-Sauce, gekochtes Sauerkraut, Kartoffelpüree, Süßkartoffel, Wintersalat aus Kohl und Radicchio | hausgemachter Apfelstrudel mit einem Deziliter Muskat aus dem eigenen Keller – 33€
- Restaurant - Konoba Poli Banka (Tinjan): Menü 2 – istrische Jota | Pljukanci mit Rippchen und Würsten, Ombolo vom Grill, gekochtes Sauerkraut | hausgemachtes Tiramisu mit einem Deziliter Muskat – 26€
- Tomažova Konoba (Vošteni, Sveti Lovreč): Willkommensaperitif | istrischer Prosciutto, Würste, Zarebnjak, Käse, Kapuz-Salat | hausgemachte Würste und Ombolo, Würste, gekochter Kapuz und Kartoffeln | Apfelkuchen – 30€
Warum diese Veranstaltung auch außerhalb des Tellers wichtig ist
Auch wenn für Gäste alles auf eine gute Mahlzeit hinausläuft, haben Veranstaltungen dieser Art in Zentralistrien eine breitere Wirkung: Sie schaffen einen Anreiz zur Anreise in einer Zeit ohne Sommerandrang, verteilen den Konsum auf mehrere Mikro-Lokationen und helfen, dass das „Inland“ der Halbinsel auch außerhalb der Hochsaison sichtbar ist. Die Organisatoren betonen auch die Dimension der Vernetzung mit OPGs, was in der Praxis bedeutet, dass eher lokale Würste, Pancetta, Prosciutto, aber auch Kohl aus einer verifizierten Quelle, mit klarer Rückverfolgbarkeit bis zum Produzenten, auf den Tellern landen. Zusätzliche logistische Unterstützung bietet die Schirmherrschaft des Handwerksbetriebs Ciburiproduct aus Pazin, der laut Ankündigung jedem Teilnehmer der Veranstaltung 20 Kilogramm frischen und 20 Kilogramm Sauerkraut spenden wird, wodurch die Grundzutat gesichert und der lokale Charakter der Geschichte betont wird. In einem solchen Modell bekommt jeder ein Stück vom Kuchen: Gastronomen erhalten ein sicheres Menügerüst, Produzenten eine stabilere Nachfrage, und Besucher ein wiedererkennbares und vergleichbares Angebotsformat.
Von Borut bis Gračišće: eine Winterroute durch Zentralistrien
Die Geografie der Veranstaltung lädt zur Bewegung ein: Borut, Pićan, Sveti Petar u Šumi, Gračišće, Tinjan und Sveti Lovreč sind nicht „eine Straße“, sondern eine Reihe von Orten, die man als kleine Winterroute besucht. Das ist auch ein Vorteil, denn ein kulinarischer Ausflug wird leicht zu einer Tagestour, mit kurzen Stopps und unterschiedlichen Ambientes – vom Agrotourismus mit Herdfeuer bis zur Konoba vor mittelalterlicher Kulisse. So liegt die Konoba Dišpet beispielsweise in der Nähe des Benković-Wasserfalls, was dem Ausflug auch außerhalb des Tisches einen zusätzlichen Wert gibt, während die Konoba Marino mit Gračišće verbunden ist, einem Städtchen, das oft als mittelalterliche Perle Zentralistriens beschrieben wird. Tinjan, bekannt für eine starke gastronomische Identität, erhält in dieser Geschichte durch Poli Banka und ihre Menüvarianten einen zusätzlichen Besuchsgrund, einschließlich eines Glases Muskat aus dem eigenen Keller als Teil des Erlebnisses. Sveti Lovreč und Vošteni wiederum tragen den typischen Konoba-„Stil“ winterlicher Zusammenkünfte, mit Schwerpunkt auf hausgemachtem Prosciutto und Wurstwaren, was sich logisch mit Kapuz als wichtigstem winterlichen Begleiter verbindet. Wer ein Wochenende ohne Eile planen möchte, kann Mittagessen an einem Ort und Abendessen an einem anderen kombinieren und sich dabei auf
Unterkünfte rund um Tinjan und Zentralistrien stützen, damit die Reise angenehm bleibt und ohne unnötiges Zurückfahren auskommt.
Organisation und Unterstützung: Partnerschaft von Tourismussektor und Handwerkern
Die Organisation der Veranstaltung verantworten die Tourismusgemeinschaft Zentralistrien und die Handwerkervereinigung Pazin, unter der Schirmherrschaft des Handwerksbetriebs Ciburiproduct aus Pazin. Laut Ankündigung der Organisatoren wird die Veranstaltung auch mit Unterstützung der zuständigen Gespanschaftsstrukturen durchgeführt, die für Landwirtschaft und verwandte Sektoren zuständig sind, was zusätzlich betont, dass es sich um ein Projekt an der Schnittstelle von Tourismus und lokaler Produktion handelt. In der Praxis bedeutet das eine stärkere Ausrichtung auf heimische Zutaten und eine klarere Botschaft, dass das gastronomische Angebot Zentralistriens als Ganzjahresprodukt aufgebaut wird und nicht nur als sommerliche Kulisse. Für Besucher ist das am deutlichsten auf dem Teller: dieselbe Zutat – Kapuz – erhält mehrere Interpretationen, von Jota und Maneštra bis zu überbackenen Würsten und mancherorts sogar bis zum Dessert, was die Veranstaltung vielfältig genug macht, um im gleichen Zeitraum mehrere Orte zu besuchen, ohne ein Gefühl der Wiederholung. Genau deshalb funktioniert „Wir mögen den Winter, solange es eine Kapuze gibt!“ als kleines Winterfestival in mehreren Orten und nicht als einmaliges Ereignis, und lässt Raum, jedes Jahr etwas Neues anzubieten, bei gleichzeitiger Bewahrung einer wiedererkennbaren lokalen Handschrift.
Quellen:- TZ Zentralistrien (Central Istria) – offizielle Ankündigung der Veranstaltung mit Daten und Organisatoren (link)- Poreština.info – Veranstaltungskalender mit eingetragenem Termin und Basisbeschreibung der Veranstaltung (link)- Central Istria – Profil und Informationen zum Gastronomiebetrieb Konoba Dišpet (Lage und Beschreibung) (link)- Central Istria – Profil und Informationen zum Gastronomiebetrieb Konoba Doma (Angebotsbeschreibung und eigene Produktion) (link)- Central Istria – Profil und Informationen zum Gastronomiebetrieb Konoba Marino (Lage in Gračišće und Beschreibung) (link)- Central Istria – Profil und Informationen zum Gastronomiebetrieb Tomažova konoba (Beschreibung und Schwerpunkt auf Prosciutto aus eigener Produktion) (link)- Central Istria – Profil und Informationen zum Gastronomiebetrieb Restaurant - Konoba Poli Banka (Lage, saisonaler Ansatz und Weine aus eigenem Keller) (link)
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Erstellungszeitpunkt: 3 Stunden zuvor